• 05.09.2010

Nach Straßenfest in Hamburg

Über 40 Festnahmen auf der "Schanze"

Nach dem traditionellen Schanzenfest ist es in der Nacht zu Sonntag in Hamburg zu Ausschreitungen gekommt. Mehrere Personen wurden leicht verletzt, 42 verhaftet.

  • 05.09.2010 14:05 Uhr

    von Jonny:

    @j. scheele

    "Währe keine Polizei da und das wie immer in so geballter Macht, bin ich mir sicher das es auch keine Randale gäbe. [...] Da fehlt wohl der Verstand auf beiden Seiten."

    Ich denke, der Polizei konnte man gestern im großen und ganzen keinen Vorwurf machen. Ich habe die zum ersten Mal auf dem Schulterblatt wahrgenommen, als es vor der Haspa brannte und Flaschen und Steine auf die Filiale geworfen wurden. Es ist doch völlig klar, dass die Polizei in diesem Moment einschreiten muss. Wer danach noch in Konflikt mit der Polizei geraten ist, hat diesen Konflikt auch gesucht. Ich war jedenfalls bis ca. ein Uhr noch im Bereich Susannenstr./Schanzenstr., ohne nass geworden oder irgendwie in Gefahr geraten zu sein.

    Frage mich gerade, ob die vielen Kiddies, die gestern nacht Autonome "gespielt" haben (schwarzer Kappuzenpulli, Vermummung, aber ansonsten ziemlich harmlos) jetzt gerade mit Ihren Eltern am Mittagstisch sitzen. Wie sozial Benachteiligte sahen die jedenfalls nicht aus, eher wie Eppendorfer Gymnasiasten.

  • 05.09.2010 13:10 Uhr

    von J. Scheele:

    Kein Stadtteilfest wird von der Polizei begleitet, das ist nur in der Schanze so.

    Währe keine Polizei da und das wie immer in so geballter Macht, bin ich mir sicher das es auch keine Randale gäbe.

    Mnachmal denke ich das ist so gewollt, denn noch ist die Schanze nicht ganz in Luxushand und die Rote Flora der Stachel im Fleisch der Subkulturverhinderer.

    Schade das es immer nur darum geht alles gleich zu machen. Schade aber auch das es Leute gibt die sich einfach nur prügeln wollen.

    Da fehlt wohl der Verstand auf beiden Seiten.

  • 05.09.2010 12:41 Uhr

    von Rumpel:

    Die Stadt Hamburg setzte 2800 Polizeikräfte aus dem gesamten Bundesgebiet ein, um zu verhindern, dass diese mit Flaschen und Böllern beworfen werden.

  • 05.09.2010 12:33 Uhr

    von Der Ekelbaron:

    Das ist ein unverschämter Artikel. Gerade in der Taz. Das Schanzenfest (bitte ohne Anführungszeichen) ist ein unangemeltetes Straßenfest im räumlichen wie personellen Umfeld der Roten Flora.
    Seit dem Schill-Senat wird dieses traditionell durch den Einsatz von Wasserwerfern beendet. Das wäre selbst in Berlin undenkbar.
    Dieses absehbare Ende allerdings den Teilnehmern anzukreiden halte ich wie gesagt für unverschämt.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder