Am Kap Arkona auf Rügen ist eine Leiche gefunden worden. Es handelt sich wohl um das zehnjährige Mädchen, das an Weihnachten von einem Stück Felsen getroffen wurde.

Kreidefelsen auf Rügen – hier verunglückte die zehnjährige Katharina. Bild: dpa
SASSNITZ dpa | Auf Rügen ist einen Monat nach dem Abbruch der Steilküste ein totes Mädchens angespült worden. Am Kap Arkona war die kleine Katharina aus Brandenburg am zweiten Weihnachtstag spurlos verschwunden, als ein großes Stück des Felsens ins Meer rutschte. Am Dienstag sei eine Mädchenleiche unweit der Unglücksstelle gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher in Stralsund.
Das Kind aus Plattenburg war am zweiten Weihnachtsfeiertag mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester an der Klippe spazieren gegangen, als ein großes Stück des Felsens abbrach. Mutter und Schwester wurden dabei verletzt. Die Suche nach dem Kind wurde zwei Wochen nach dem Unglück ergebnislos abgebrochen.
Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat die weiteren Ermittlungen übernommen. "Es spricht vieles dafür, dass es sich bei der Leiche um das zehnjährige Mädchen handelt", sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte.
Die Leiche werde geborgen und rechtsmedizinisch untersucht. Dabei würden die Zähne und die DNA abgeglichen. Ergebnisse zur Identität der Leiche würden frühestens am Mittwochnachmittag vorliegen.
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Leserkommentare
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05.02.2012 17:20 | Josef Riga
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31.01.2012 12:12 | Peter
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