Nach Neonazi-Aufmarsch in Dresden
Rechtsextreme feiern "ihren Tag"
Drei Tage nach dem größten Neonazi-Aufmarsch seit 1945 ist die rechte Szene in Triumphstimmung. In Dresden hofft sie, unter einfachen Bürgern Gehör zu finden.von A. Speit, F. Lee Und M. Bartsch
Leserkommentare
04.04.2011 19:06 Uhr
von KaFe:
Warum dürfen die Leute nicht selber entscheiden wie sie denken wollen? Wer bestimnmt denn, welche Farbe besser ist? Und wenn die Mehrzahl eben so denkt, dann muß es in einer Demokratie eben akzeptiert werden.Der eine findet den Winter gut und der andere eben den Sommer! Es wäre ja schlimm wenn wir alle gleich wären!
04.04.2011 19:05 Uhr
von vic:
Die zunehmende Akzeptanz Nazis aller Art bei einfachen Bürgern ist in der Tat ein großes Problem.
Unter sehr einfachen Bürgern zwar, leider gibt es davon aber ziemlich viele.
04.04.2011 19:05 Uhr
von Anmerkung_OSA:
Die Formel des "Bombenholocaust" wurde m.W. nach nicht von Holger dem Apfel, sondern vom, innerhalb der NPD aber isolierten, "Chefideologen" Jürgen W. Gansel im sächsischen Landtag vor 2,3 Jahren verwendet.
Mensch mag euch trotzdem ;)
11.02.2011 17:50 Uhr
von KaFe:
Warum dürfen die Leute nicht selber entscheiden wie sie denken wollen? Wer bestimnmt denn, welche Farbe besser ist? Und wenn die Mehrzahl eben so denkt, dann muß es in einer Demokratie eben akzeptiert werden.Der eine findet den Winter gut und der andere eben den Sommer! Es wäre ja schlimm wenn wir alle gleich wären!
11.02.2011 17:50 Uhr
von G.S, Dresden:
Ich denke der vorletzte Abschnitt des Artikels trifft den Punkt.
Die 'normalen' Dresdner Bürger wissen schon mit dem Trauma der Bombardierung ihrer barocken Innenstadt im Februar 45 umzugehen.
Wenn Nazis deutschland- und europaweit ihre Aktivisten mobilisieren, sollten niemand in den Reflex verfallen, das übertrumpfen zu wollen. Der Vergleich 10.000 Demokraten > 6.000 Nazis geht m. E. nicht auf.
Ich werde als Dresdener 'nen Deibel tun, mich in einen Demozug einzureihen, wo junge Berufsantifaschisten Transparente mit 'Harry do it again' tragen.
Die Lösung könnte eher sein, daß die Stadtverwaltung diesen Nazimummenschanz in die Außenbezirke verdrängt (Wir haben nun mal eine Demonstrationsfreiheit.), um in der Innenstadt Raum für würdige Trauerkundgebungen zu erhalten.
Verstehe übrigens nicht warum meine Stadtverwaltung das nicht hinkriegt, will nicht mal behaupten, daß das CDU-Politik ist.
Die Medien könnten auch etwas unaufgeregter über das Thema berichten, sprich die Naziaktivitäten mehr oder weniger ignorieren.
11.02.2011 17:50 Uhr
von Anmerkung_OSA:
Die Formel des "Bombenholocaust" wurde m.W. nach nicht von Holger dem Apfel, sondern vom, innerhalb der NPD aber isolierten, "Chefideologen" Jürgen W. Gansel im sächsischen Landtag vor 2,3 Jahren verwendet.
Mensch mag euch trotzdem ;)
20.02.2009 08:38 Uhr
von KaFe:
Warum dürfen die Leute nicht selber entscheiden wie sie denken wollen? Wer bestimnmt denn, welche Farbe besser ist? Und wenn die Mehrzahl eben so denkt, dann muß es in einer Demokratie eben akzeptiert werden.Der eine findet den Winter gut und der andere eben den Sommer! Es wäre ja schlimm wenn wir alle gleich wären!
18.02.2009 09:06 Uhr
von Dresdner:
Natürlich sind viele Dresdner an jenem Wochenende verreist, die Innenstadt war ja praktisch abgeriegelt. Es ist eine Frechheit, dass die Bürger für diesen Nazi-Irrsinn in "Schutzhaft" genommen werden. Seit Freitag war die Stadt von der Polizei besetzt, in jeder Seitenstraße stand ein Polizeiwagen mit je mindestens 2 Polizisten.
Wer erlaubt denn diese Nazi-Aufmärsche? Das Geld der Steuerzahler wird hier für Menschenfeinde und Demokratieverächter herausgeworfen !!!
Und diese Gegendemos sind auch eine Zumutung. Ursprünglich wurde in Dresden am 13. Februar der Opfer des von Deutschland verschuldeten Zweiten Weltkriegs gedacht. Aber heute wird nur noch als Reaktion auf die Nazis eine Gegenveranstaltung aufgezogen, zu der "Berufsdemonstranten" der Linken und der Gewerkschaften aus Westdeutschland eingefahren werden. Dazu kommen Linksextremisten, die selbst die redlichsten Demonstranten in ein schlechtes Licht rücken.
Nach dem Motto "Wer lauter schreit, hat Recht" wird dieser Tag von jedem für seine Zwecke ausgeschlachtet.
Nur das wirkliche Gedenken bleibt auf der Strecke und wird in den Schmutz gezogen.
18.02.2009 07:00 Uhr
von Alan:
Im Artikel steht:
,,Gerade in Dresden hoffen die Rechtsextremisten, auch außerhalb ihrer üblichen Klientel, unter einfachen Bürgern Gehör zu finden''
Wuerde es so geschehen dass die Kleinbuerger
nochmals fuer den faschismus schwaermeten
das waere dann das Scheitern der modernen
deutschen Republik. Die reps sagen
"ja tatsaechlich". Wir sagen: NIE WIEDER!
18.02.2009 01:35 Uhr
von vic:
Die zunehmende Akzeptanz Nazis aller Art bei einfachen Bürgern ist in der Tat ein großes Problem.
Unter sehr einfachen Bürgern zwar, leider gibt es davon aber ziemlich viele.
17.02.2009 22:01 Uhr
von Fabian:
Ihren "Erfolg" haben die Nazis einzig und allein der Polizei zu verdanken, die Ihen freundlicherweise das "Zeckenkloppen" abgenommen hat. Am 14.2.2009 setzte die Polizei (allen voran Bayrische Beamte) alles daran, das der Aufmarsch der Nazis ungestört laufen kann. Ich habe schon etliche Antifademos hinter mir, aber ein so agressives Vorgehen habe ich lange nicht mehr erlebt
17.02.2009 21:45 Uhr
von Haris Avarie:
Viel umschreiben muss man da nicht, um es wieder up to date zu bringen.
Marschliedchen von Erich Kästner
Ihr und die Dummheit zieht in Viererreihen
In die Kasernen der Vergangenheit
Glaubt nicht, dass wir uns wundern, wenn ihr schreit
Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien
Ihr kommt daher und lasst die Seele kochen
Die Seele kocht und die Vernunft erfriert
Ihr liebt das Leben erst, wenn ihr marschiert
Weil dann gesungen wird und nicht gesprochen
Marschiert vor Prinzen, die erschüttert weinen:
Ihr findet doch nur als Parade statt!
Es heißt ja: Was man nicht im Kopfe hat,
Hat man gerechterweise in den Beinen
Ihr liebt den Hass und wollt die Welt dran messen
Ihr werft dem Tier im Menschen Futter hin
Damit es wächst, das Tier tief in euch!
Das Tier im Menschen soll den Menschen fressen
Ihr möchtet auf den Trümmern Rüben bauen
Und Kirchen und Kasernen wie noch nie
Ihr sehnt euch heim zur alten Dynastie
Und möchtet Fideikommißbrot kauen
Ihr wollt die Uhrenzeiger rückwärts drehen
Und glaubt, das ändere der Zeiten Lauf
Dreht an der Uhr! Die Zeit hält niemand auf!
Nur eure Uhr wird nicht mehr richtig gehen
Wie ihr's euch träumt, wird Deutschland nie erwachen
Denn ihr seid dumm und seid nicht auserwählt
Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen!
17.02.2009 21:43 Uhr
von G.S, Dresden:
Ich denke der vorletzte Abschnitt des Artikels trifft den Punkt.
Die 'normalen' Dresdner Bürger wissen schon mit dem Trauma der Bombardierung ihrer barocken Innenstadt im Februar 45 umzugehen.
Wenn Nazis deutschland- und europaweit ihre Aktivisten mobilisieren, sollten niemand in den Reflex verfallen, das übertrumpfen zu wollen. Der Vergleich 10.000 Demokraten > 6.000 Nazis geht m. E. nicht auf.
Ich werde als Dresdener 'nen Deibel tun, mich in einen Demozug einzureihen, wo junge Berufsantifaschisten Transparente mit 'Harry do it again' tragen.
Die Lösung könnte eher sein, daß die Stadtverwaltung diesen Nazimummenschanz in die Außenbezirke verdrängt (Wir haben nun mal eine Demonstrationsfreiheit.), um in der Innenstadt Raum für würdige Trauerkundgebungen zu erhalten.
Verstehe übrigens nicht warum meine Stadtverwaltung das nicht hinkriegt, will nicht mal behaupten, daß das CDU-Politik ist.
Die Medien könnten auch etwas unaufgeregter über das Thema berichten, sprich die Naziaktivitäten mehr oder weniger ignorieren.
17.02.2009 21:34 Uhr
von Doktor med.:
Bin kein "einfacher Bürger", aber ich finde, die Demonstration der NPD entspricht der Meinungsfreiheit. Insoweit hat die Partei meine Sympathie. Die Meinungsfreiheit wird z. B. untergraben durch - immer wieder von Diskutanten gemeldete - Zensur z. B. bei focus oder welt. Wenn dem wirklich so ist, ist DAS verfassungswidrig und sollte evt. Gegenstand eines Verbotsverfahrens sein. Die Internetpräsenzen solch bedeutsamer Informationsportale haben gewichtigen, meinungsbildenden, quasi öffentlichen Charakter.
17.02.2009 20:53 Uhr
von Anmerkung_OSA:
Die Formel des "Bombenholocaust" wurde m.W. nach nicht von Holger dem Apfel, sondern vom, innerhalb der NPD aber isolierten, "Chefideologen" Jürgen W. Gansel im sächsischen Landtag vor 2,3 Jahren verwendet.
Mensch mag euch trotzdem ;)