• 18.02.2010

Nach Anzeige von Alice Schwarzer

Betrugs-Ermittlungen gegen Frauenprojekt

Kriseneinrichtung "Hatun&Can", gegründet nach dem Mord an einer Deutsch-Kurdin, soll Gelder veruntreut haben. Frauenprojekte bezweifeln Seriösität des Projekts schon länger.von Plutonia Plarre

  • 21.02.2010 19:43 Uhr

    von Michael Klein:

    Erst mal abwarten, was an den ANschuldigungen gegen den Verein "Hatun und Can" dran ist.
    Man sollte fairerweise ihm auch mal Gelegenheit geben, sich zu erklären, bevor man sich ein Urteil erlaubt.

    Alice Schwarzer und Necla Kelek sind zumindest mir sehr suspekt. Ob ihre Spende wirklich aus solidarischen und selbstlosen Motiven erfolgte, daran habe ich zumindest meine Zweifel!

  • 19.02.2010 18:38 Uhr

    von Appollo Square:

    @Apollo

    Ja und was ist Ihr Gegenvorschlag?

    Vielleicht Zwangsbekehrung zum Christentum oder ein generelles Religionsverbot?

  • 19.02.2010 13:55 Uhr

    von Volker Vonssen:

    Veruntreuung von Geldern ... sei es nun von Spenden oder Steuermitteln gibt es vermutlich nicht nur in dieser Einrichtung. Eine Freundin von mir war im Rahmen ihres Studiums Praktikantin bei einem Kreuzberger Fraukrisentelefon. Die Schilderung von ihr lassen nicht anderes als "Subventionsbetrug" schliessen. Die Freizeitaktivitäten der Festangestellten waren wichtiger als der eigentliche Vereinszweck, nämlich die Beratung von in Not gekommener Frauen.

  • 19.02.2010 00:11 Uhr

    von Apollo:

    „Hatun Sürücü - ein Name, der Beklemmung auslöst.“
    Ja, so war das damals. Es war eine andere Epoche, obwohl es erst „genau fünf Jahre her“ ist. Es war die Zeit, als wir zum ersten mal mit diesem Aspekt der Kulturbereicherung Bekanntschaft schlossen. So ein Verbrechen war damals unvorstellbar für ein normales Gehirn und man glaubte, dass das ein Einzelfall wäre, der nichts mit dem Islam zu tun hat.

    Genau das hat sich in den Folgejahren bestätigt. Es sind die Jahre, in denen die Sprache so manipuliert wurde, dass Victor Klemperer sein wahre Freude hätte. Es sind die Jahre, in denen die Worte eine andere Bedeutung erhielten. Es sind die Jahre, in denen sich die *unaussprechlichen* angewöhnt haben, regelmäßig Einzeltaten zu begehen, die allesamt natürlich nichts mit dem Islam zu tun haben.
    „Hatun Sürücü“ – dieser Name löste Beklemmung aus. Und
    - Müjde B.
    - Morsal O.
    - Nesima R.
    was lösen diese Namen aus?
    Nichts, reinweg nichts.
    Und auch von der sonst hyperaktiven „Stoppt Gewalt gegen Frauen“-Fraktion hört man dazu nur ein dröhnendes Schweigen. Klar, ist ja auch einfacher „wissenschaftliche“ Arbeiten („Gewalt ist männlich“) am laufenden Band zu produzieren und ordentlich gegen „die Männer“ zu hetzen, als sich mit den wirklichen Verbrechen zu beschäftigen.
    Teilweise nachvollziehbar, denn wer sich mit den nichts mit dem Islam zu tun habenden Einzeltaten auseinandersetzt, der ist ja nach den neuesten Erkenntnisse des „Wissenschaftlers“ Benz ein Antisemit, mithin ein Nazi. Und auf der Leserbriefseite der taz wird er als PIler geschmäht. Offenbar hält das Publikum es neuerdings für eine nette Freizeitbeschäftigung, das Ermorden der Schwestern oder Töchter.

    Wer mehr Namen lesen will, die heutzutage keinerlei Beklemmung mehr auslösen, hier finden sich einige: www.ehrenmord.de

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