Nach dem Anschlagsversuch auf die Kneipe "Henker" mobilisieren die Neonazis für Samstag zu einer Demo am Alexanderplatz. Im Internet wird der Chefin der Beratung gegen Rechsextremismus Gewalt angedroht.von Konrad Litschko
dies geht die wieder mal so"neutrale" systempress!!!
wenn hier von einer seite gewalt ausgeht denn ja wohl von der linken seite die unsere demonstrations züge immmer wieder mit steine und flaschen bewürft und es billigend in kauf nimmt das es verletzte und sogar schwerverletzte gibt. da stellt sich doch mal die frage wieso in der ach so "neutralen presse nicht von sowas berichtet wird(ein schwer verletzter am 10.10.2009 in friedrichshein)durch ein flaschen wurf! und das war nur ein beispiel ich könnte jetz noch tausende andere beispiele nennen aber ich glaube denn wären die buchstaben auf meine tastertur irgendwann nicht mehr zu erkennen.
08.10.2009 14:27 Uhr
von Flo:
Achja und ein Nachtrag zu meinem Post:
"Hier ist eine allseits akzeptierte Grenze überschritten worden"
Achja? Und die ich weiß nicht wievielen Toten die in den letzten Jahrzehnten auf das Faschokonto gehen haben diese Grenze noch nicht überschritten? Oder so Ereignisse wie Rostock/ Lichtenhagen? Alles noch innerhalb der Grenzen? Wenn ja, dann ist die Grenze aber scheiße verlegt worden.^^
Und nochmal zur Erinnerung. Es ist bisher nichtmals bewiesen, dass es sich um Linke handelt.
08.10.2009 14:26 Uhr
von Aragon:
Eigentlich handelt es sich mehr um den Kampf zwischen den rechten Gruppierungen und um Schutzgelder
08.10.2009 14:18 Uhr
von Flo:
@Coriolan: Eine Stelle die beide Seiten "beruhigt"? Hahaha. Wer hört denn auf eine Stelle aus der Mitte der Gesellschaft? Richtig...NIEMAND.
Und: Solidarität mit dem Opfer? VERGISS ES! Nur weil ich diese Art von Gewalt inakzeptabel finde, heißt das noch lange nicht, dass ich mich auch nur einen Millimeter auf die Seite des Opfers begebe. Ein "hoffentlich überlebt er" gibts von mir UND DAS WARS. Prallinen oder eine ausgestreckte Hand wird der von mir nicht bekommen. Nach dem Bordsteinkick in Friedrichshain gabs aus der rechten Szene darüber nur Spot, Anregungen zu Nachahmung und Solidarität mit dem Täter. Und du willst dich mit diesen Schweinen versöhnen oder was auch immer??? NEVER! Im Gegenteil. Aufstehen und den Naziaufmarsch in Berlin versenken! Kein Frieden mit der Faschobruht!!!
08.10.2009 13:45 Uhr
von Arthur H.:
Sieht ganz so aus, als ob die regionale rechte Szene den Vorfall für seit Jahren nicht dagewesene Mobilisierungserfolge benutzt. Eine Spontandemo mit 300 Neonazis - wann gab es das in den letzten 10 Jahren in Berlin schon?
Auch für Samstag ist mit mehr als 1000 Rechten aus der gesamten BRD zu rechnen. Und das gesellschaftliche Klima scheint ja auch günstig: so titelt nicht nur die Bild-Zeitung heute bezogen auf die rassistischen Äußerungen unseres ehemaligen Innensenators "Sagt Sarrazin die Wahrheit?", auch das nach dem 27.9. nach rechts verschobene gesellschaftliche Kräfteverhältnis stellt für rechte Extremisten einen excellenten Nährboden dar.
Als Demokrat und Antifaschist sollte jeder anständige Berliner ein derartiges Wiedererstarken der radikalen Rechten hier zu verhindern suchen. Denn eine starke rechte Szene bedeutet überall auch immer vermehrte Übergriffe auf Migranten oder (vermeindliche) Linke, rassistische Pöbeleien oder andere unangenehme Vorfälle. Die Proteste gegen den Aufmarsch kommenden Samstag sind bei der Verhinderung eines solchen Szenario ein wichtiger Anfang und können nur erfolgreich sein, wenn sich Menschen aller Altersgruppen und aller gesellschaftlicher Schichten anschließen.
Ständig aktuelle Infos zum Samstag, auch zu Anlaufpunkten für demokratisch gesinnte Gegendemonstranten finden sich bei der "Antifaschistischen Schüler Vernetzung" unter http://asvantifa.blogsport.de/2009/10/07/10102009-naziaufmarsch-berlin/
Wir sehen uns Samstag!
08.10.2009 12:11 Uhr
von Aaa:
@toom: Der erste -hier auch verlinkte- Artikel hieß "Brandanschlag auf Nazi-Kneipe: Molotow-Cocktails auf Kneipe "Zum Henker"" - vor dem Hintergrund, dass die Molotow-Cocktails nicht *in* die Kneipe, sondern an die Fassade geworfen wurden, ist das angemessen.
08.10.2009 11:00 Uhr
von Coriolan:
Aus der Geschichte lernen: hier wäre doch mal eine Chance. Wir wissen aus der Geschichte des Roten Frontkämperbundes und der SA, wie das enden kann.
Hier ist eine allseits akzeptierte Grenze überschritten worden, es wäre an der Zeit, eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit arbeitende Clearingstelle, die auf beide extremistische Seiten neutral deeskalierend einwirkt, zu schaffen. Die taz könnte den Anfang machen und den Anschlagsopfern gegenüber zu einer Solidaritätsaktion ihrer Leser aufrufen und damit klären, wo Haß und Gewalt ihre Heimat haben.
08.10.2009 10:35 Uhr
von altnazi:
Ist schon komisch, dass im Vorfeld der Bekanntmachungen, auf wessen Kosten Deutschland seine Bankschulden zu bezahlen beabsichtigt, Possenreisser wie Sarrazin auf Auslaender eindreschen und vermeintlich Linke der anderen Seite des politischen Spektrums den Krieg erklären, ohne Rücksicht auf Unbeteiligte zu nehmen. Hauptsache, die unteren Chargen prügeln sich gegenseitig die Hucke voll. Dann bleibt die Gewalt in den Reihen der Verlierer dieser Gesellschaft, die vor lauter Dummheit dann auch keine Zeit mehr damit verschwenden, nach dem Verbleib all der Milliarden zu fragen, die für die Gewinner säckeweise ausgeschüttet werden.
08.10.2009 10:03 Uhr
von Flo:
Soweit ich weiß distanzieren sich die Berliner Antifa Gruppen von dieser Aktion. Die zitierten Drohungen haben ich gestern selbst gelesen und es ist schon erschreckend, was da angedroht wird.
Ebenfalls gibt es Speckulationen das eine andere Rockergang (Banditos) dahinter stecken. Dies ist auch gar nicht so unwarscheinlich. Nach einem DVU Sommerfest in diesem Jahr ging auch ein Aufschrei durch die rechte Szene, Linke hätten Besucher des DVU Festes mit Messern angegriffen und dabei eine von ihnen abgestochen. Hinterher hat sich heraus gestellt, dass es eine Revalität 2er Motorradgangs war (ebenfalls Banditos).
Auf der im Artikel angesprochenen Naziseite wurde ebenfalls die Theorie geäußert, dass es sich hierbei nicht um Linke sondern um Banditos o.ä. handelt.
08.10.2009 09:13 Uhr
von G. H. Pohl:
Da könnte man einen Schreikrampf bekommen: da werden deutsche Soldaten in den Tod geschickt, Millionen für den Kampf gegen den Terror ausgegeben, in Afghanistan und sonstwo. International spielt man den großen Zampano. Hier in Deutschland ist man nicht willens / in der Lage, die Demokratie gegen den inneren Terror angemessen zu verteidigen. Sie lachen sich doch schlapp, diese Horden von Hirnrissigen die man nicht in den Griff bekommt. Sie nennen sich zwar „Nazi“, sind aber zu unterbelichtet, zu verstehen, was das bedeutet. Hauptsache, man kann „geeignete“ Leute „klatschen“, auch bis zum Tod, wie sich schon allzu häufig gezeigt hat. Macht doch Spaß, oder? Aber Vorsicht, immer daran denken, solche Leute braucht man, um fäkalfarbene, braune Macht zu etablieren. Die Geschichte hat’s uns gelehrt. Deshalb wünsche ich den Verantwortlichen in Politik und Justiz, daß sie endlich ihr (unverdientes) Mittagsschläfchen beenden und den dicken Hammer auspacken!
08.10.2009 03:09 Uhr
von vic:
Na endlich darf ich´s mal schreiben: Zum Henker mit Nazis.
07.10.2009 21:22 Uhr
von toom:
Wie wärs, wenn die taz mal " Mordversuch an Rechten" titeln würde ? Denn so würde ich das Werfen von M-Cocktails in eine vollbesetzte Kneipe rechtlich bewerten
07.10.2009 21:00 Uhr
von berta:
Wie soeben auf Naziwebseiten veröffentlicht wollen die Nazis mit ihrer Demo um 12 Uhr am alexanderplatz- Fernsehturm beginnen. Die route wird vermutlich durch Prenselberg bzw. friedrichshain gehen. wird wohl ein großkampftag werden...
Leserkommentare
13.10.2009 21:37 Uhr
von andi_front:
dies geht die wieder mal so"neutrale" systempress!!!
wenn hier von einer seite gewalt ausgeht denn ja wohl von der linken seite die unsere demonstrations züge immmer wieder mit steine und flaschen bewürft und es billigend in kauf nimmt das es verletzte und sogar schwerverletzte gibt.
da stellt sich doch mal die frage wieso in der ach so "neutralen presse nicht von sowas berichtet wird(ein schwer verletzter am 10.10.2009 in friedrichshein)durch ein flaschen wurf!
und das war nur ein beispiel ich könnte jetz noch tausende andere beispiele nennen aber ich glaube denn wären die buchstaben auf meine tastertur irgendwann nicht mehr zu erkennen.
08.10.2009 14:27 Uhr
von Flo:
Achja und ein Nachtrag zu meinem Post:
"Hier ist eine allseits akzeptierte Grenze überschritten worden"
Achja? Und die ich weiß nicht wievielen Toten die in den letzten Jahrzehnten auf das Faschokonto gehen haben diese Grenze noch nicht überschritten? Oder so Ereignisse wie Rostock/ Lichtenhagen? Alles noch innerhalb der Grenzen?
Wenn ja, dann ist die Grenze aber scheiße verlegt worden.^^
Und nochmal zur Erinnerung. Es ist bisher nichtmals bewiesen, dass es sich um Linke handelt.
08.10.2009 14:26 Uhr
von Aragon:
Eigentlich handelt es sich mehr um den Kampf zwischen den rechten Gruppierungen und um Schutzgelder
08.10.2009 14:18 Uhr
von Flo:
@Coriolan:
Eine Stelle die beide Seiten "beruhigt"? Hahaha.
Wer hört denn auf eine Stelle aus der Mitte der Gesellschaft? Richtig...NIEMAND.
Und:
Solidarität mit dem Opfer? VERGISS ES! Nur weil ich diese Art von Gewalt inakzeptabel finde, heißt das noch lange nicht, dass ich mich auch nur einen Millimeter auf die Seite des Opfers begebe. Ein "hoffentlich überlebt er" gibts von mir UND DAS WARS. Prallinen oder eine ausgestreckte Hand wird der von mir nicht bekommen. Nach dem Bordsteinkick in Friedrichshain gabs aus der rechten Szene darüber nur Spot, Anregungen zu Nachahmung und Solidarität mit dem Täter. Und du willst dich mit diesen Schweinen versöhnen oder was auch immer???
NEVER! Im Gegenteil. Aufstehen und den Naziaufmarsch in Berlin versenken!
Kein Frieden mit der Faschobruht!!!
08.10.2009 13:45 Uhr
von Arthur H.:
Sieht ganz so aus, als ob die regionale rechte Szene den Vorfall für seit Jahren nicht dagewesene Mobilisierungserfolge benutzt. Eine Spontandemo mit 300 Neonazis - wann gab es das in den letzten 10 Jahren in Berlin schon?
Auch für Samstag ist mit mehr als 1000 Rechten aus der gesamten BRD zu rechnen. Und das gesellschaftliche Klima scheint ja auch günstig: so titelt nicht nur die Bild-Zeitung heute bezogen auf die rassistischen Äußerungen unseres ehemaligen Innensenators "Sagt Sarrazin die Wahrheit?", auch das nach dem 27.9. nach rechts verschobene gesellschaftliche Kräfteverhältnis stellt für rechte Extremisten einen excellenten Nährboden dar.
Als Demokrat und Antifaschist sollte jeder anständige Berliner ein derartiges Wiedererstarken der radikalen Rechten hier zu verhindern suchen. Denn eine starke rechte Szene bedeutet überall auch immer vermehrte Übergriffe auf Migranten oder (vermeindliche) Linke, rassistische Pöbeleien oder andere unangenehme Vorfälle. Die Proteste gegen den Aufmarsch kommenden Samstag sind bei der Verhinderung eines solchen Szenario ein wichtiger Anfang und können nur erfolgreich sein, wenn sich Menschen aller Altersgruppen und aller gesellschaftlicher Schichten anschließen.
Ständig aktuelle Infos zum Samstag, auch zu Anlaufpunkten für demokratisch gesinnte Gegendemonstranten finden sich bei der "Antifaschistischen Schüler Vernetzung" unter
http://asvantifa.blogsport.de/2009/10/07/10102009-naziaufmarsch-berlin/
Wir sehen uns Samstag!
08.10.2009 12:11 Uhr
von Aaa:
@toom: Der erste -hier auch verlinkte- Artikel hieß "Brandanschlag auf Nazi-Kneipe: Molotow-Cocktails auf Kneipe "Zum Henker"" - vor dem Hintergrund, dass die Molotow-Cocktails nicht *in* die Kneipe, sondern an die Fassade geworfen wurden, ist das angemessen.
08.10.2009 11:00 Uhr
von Coriolan:
Aus der Geschichte lernen: hier wäre doch mal eine Chance. Wir wissen aus der Geschichte des Roten Frontkämperbundes und der SA, wie das enden kann.
Hier ist eine allseits akzeptierte Grenze überschritten worden, es wäre an der Zeit, eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit arbeitende Clearingstelle, die auf beide extremistische Seiten neutral deeskalierend einwirkt, zu schaffen.
Die taz könnte den Anfang machen und den Anschlagsopfern gegenüber zu einer Solidaritätsaktion ihrer Leser aufrufen und damit klären, wo Haß und Gewalt ihre Heimat haben.
08.10.2009 10:35 Uhr
von altnazi:
Ist schon komisch, dass im Vorfeld der Bekanntmachungen, auf wessen Kosten Deutschland seine Bankschulden zu bezahlen beabsichtigt, Possenreisser wie Sarrazin auf Auslaender eindreschen und vermeintlich Linke der anderen Seite des politischen Spektrums den Krieg erklären, ohne Rücksicht auf Unbeteiligte zu nehmen. Hauptsache, die unteren Chargen prügeln sich gegenseitig die Hucke voll. Dann bleibt die Gewalt in den Reihen der Verlierer dieser Gesellschaft, die vor lauter Dummheit dann auch keine Zeit mehr damit verschwenden, nach dem Verbleib all der Milliarden zu fragen, die für die Gewinner säckeweise ausgeschüttet werden.
08.10.2009 10:03 Uhr
von Flo:
Soweit ich weiß distanzieren sich die Berliner Antifa Gruppen von dieser Aktion.
Die zitierten Drohungen haben ich gestern selbst gelesen und es ist schon erschreckend, was da angedroht wird.
Ebenfalls gibt es Speckulationen das eine andere Rockergang (Banditos) dahinter stecken. Dies ist auch gar nicht so unwarscheinlich. Nach einem DVU Sommerfest in diesem Jahr ging auch ein Aufschrei durch die rechte Szene, Linke hätten Besucher des DVU Festes mit Messern angegriffen und dabei eine von ihnen abgestochen. Hinterher hat sich heraus gestellt, dass es eine Revalität 2er Motorradgangs war (ebenfalls Banditos).
Auf der im Artikel angesprochenen Naziseite wurde ebenfalls die Theorie geäußert, dass es sich hierbei nicht um Linke sondern um Banditos o.ä. handelt.
08.10.2009 09:13 Uhr
von G. H. Pohl:
Da könnte man einen Schreikrampf bekommen: da werden deutsche Soldaten in den Tod geschickt, Millionen für den Kampf gegen den Terror ausgegeben, in Afghanistan und sonstwo. International spielt man den großen Zampano.
Hier in Deutschland ist man nicht willens / in der Lage, die Demokratie gegen den inneren Terror angemessen zu verteidigen.
Sie lachen sich doch schlapp, diese Horden von Hirnrissigen die man nicht in den Griff bekommt. Sie nennen sich zwar „Nazi“, sind aber zu unterbelichtet, zu verstehen, was das bedeutet. Hauptsache, man kann „geeignete“ Leute „klatschen“, auch bis zum Tod, wie sich schon allzu häufig gezeigt hat. Macht doch Spaß, oder?
Aber Vorsicht, immer daran denken, solche Leute braucht man, um fäkalfarbene, braune Macht zu etablieren. Die Geschichte hat’s uns gelehrt.
Deshalb wünsche ich den Verantwortlichen in Politik und Justiz, daß sie endlich ihr (unverdientes) Mittagsschläfchen beenden und den dicken Hammer auspacken!
08.10.2009 03:09 Uhr
von vic:
Na endlich darf ich´s mal schreiben:
Zum Henker mit Nazis.
07.10.2009 21:22 Uhr
von toom:
Wie wärs, wenn die taz mal " Mordversuch an Rechten" titeln würde ? Denn so würde ich das Werfen von M-Cocktails in eine vollbesetzte Kneipe rechtlich bewerten
07.10.2009 21:00 Uhr
von berta:
Wie soeben auf Naziwebseiten veröffentlicht wollen die Nazis mit ihrer Demo um 12 Uhr am alexanderplatz- Fernsehturm beginnen. Die route wird vermutlich durch Prenselberg bzw. friedrichshain gehen. wird wohl ein großkampftag werden...