Die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwegquote wird in Deutschland weit verfehlt. Deshalb fordert der Naturschutzbund nun eine Steuer auf Einweg-Getränkeverpackungen.von Hanna Gersmann
@ Enrico: Wenn Du die Pfandflaschen mit dem Auto zum Discounter zurückbringst, holst Du Deine Getränkekästen wahrscheinlich auch mit dem Auto ab. Ausserdem wirst Du da wohl auch kaum zweimal fahren. Also scheint sich dadurch nix zu ändern.
Ausserdem scheinst Du den Unterschied von Einweg und Mehrweg nicht verstanden zu haben. Einwegverpackungen wie die mit dem grünen Punkt werden eingeschmolzen und für neue Verpackungen benutzt. Mehrweg-Verpackungen werden nur gereinigt und dann gleich wiederverwendet. Das Problematische am Einschmelzen ist, dass die Proteinketten dabei jedesmal ein Stück zerstört werden, so dass dies nur zur Beimischung zu neuem Kunststoff geeignet ist.
@ Ruessel: Indem man darauf verweist, dass es woanders noch schlimmer ist, kann man jede Verbesserung schlecht machen.
02.11.2009 09:14 Uhr
von Ruessel:
Grundsaetzlich halte ich eine solche Steuer fuer sinnvoll, aber ich moechte auch darauf hinweisen, dass es Laender gibt, in denen sogar grundsaetzlicher Pfand nicht vorhanden ist (zb. Russland).
01.11.2009 18:52 Uhr
von Nein:
Glas- und PET-Einweg würden so vergleichsweise teurer, Glas-, PET-Mehrweg und Getränkekartons günstiger.
????
01.11.2009 17:57 Uhr
von Enrico:
Wenn ich meine ganzen leeren Getränkeflaschen zukünftig zum Discounter zurückschleppen soll, dann mache ich das mit dem Auto. Es ist im übrigen gar nicht erwiesen das Mehrweg unter dem Strich besser für die Umwelt ist. Mehrwegflaschen haben ein enorm hohes Volumen und erzeugen somit einen enormen Logistikaufwand und mehrfahrten. Der Grund ist doch eher das die Wie die "Stiftung Initiative Mehrweg" (Mehrweg-Getränke-Industrie) mächtig NABU und Grüne sponsort. Nicht jede Form von gewolltem Umweltschutz ist auch nicht wirklich welcher. Theoretisch sind doch schon die Kosten des Recyclings für sämtliche Einweg-Verpackungen mit dem grünen Punkt abgedeckt. Man könnte also den ganzen Mist lassen und aufhören zwischen Getränkeverpackungen, Ketchupverpackungen oder Cornflakesverpackungen zu unterscheiden. Der Umwelt ist es im zweifel egal von was sie Verschmutzt wird und daher sollte es auch keine ungleichberhandlung zwischen diesen Verpackungen geben. Der einzige der dort einen Unterschied sieht ist die "Stiftung Initiative Mehrweg". Vielleich solltet ihr darüber mal berichten, anstatt einweg Aufgrund von unfundiertem Umweltschutzgedanken und Kulturkonservativismus zu protegieren.
Leserkommentare
02.11.2009 16:08 Uhr
von Sven:
@ Enrico:
Wenn Du die Pfandflaschen mit dem Auto zum Discounter zurückbringst, holst Du Deine Getränkekästen wahrscheinlich auch mit dem Auto ab. Ausserdem wirst Du da wohl auch kaum zweimal fahren. Also scheint sich dadurch nix zu ändern.
Ausserdem scheinst Du den Unterschied von Einweg und Mehrweg nicht verstanden zu haben. Einwegverpackungen wie die mit dem grünen Punkt werden eingeschmolzen und für neue Verpackungen benutzt. Mehrweg-Verpackungen werden nur gereinigt und dann gleich wiederverwendet.
Das Problematische am Einschmelzen ist, dass die Proteinketten dabei jedesmal ein Stück zerstört werden, so dass dies nur zur Beimischung zu neuem Kunststoff geeignet ist.
@ Ruessel:
Indem man darauf verweist, dass es woanders noch schlimmer ist, kann man jede Verbesserung schlecht machen.
02.11.2009 09:14 Uhr
von Ruessel:
Grundsaetzlich halte ich eine solche Steuer fuer sinnvoll, aber ich moechte auch darauf hinweisen, dass es Laender gibt, in denen sogar grundsaetzlicher Pfand nicht vorhanden ist (zb. Russland).
01.11.2009 18:52 Uhr
von Nein:
Glas- und PET-Einweg würden so vergleichsweise teurer, Glas-, PET-Mehrweg und Getränkekartons günstiger.
????
01.11.2009 17:57 Uhr
von Enrico:
Wenn ich meine ganzen leeren Getränkeflaschen zukünftig zum Discounter zurückschleppen soll, dann mache ich das mit dem Auto.
Es ist im übrigen gar nicht erwiesen das Mehrweg unter dem Strich besser für die Umwelt ist. Mehrwegflaschen haben ein enorm hohes Volumen und erzeugen somit einen enormen Logistikaufwand und mehrfahrten. Der Grund ist doch eher das die Wie die "Stiftung Initiative Mehrweg" (Mehrweg-Getränke-Industrie) mächtig NABU und Grüne sponsort.
Nicht jede Form von gewolltem Umweltschutz ist auch nicht wirklich welcher. Theoretisch sind doch schon die Kosten des Recyclings für sämtliche Einweg-Verpackungen mit dem grünen Punkt abgedeckt. Man könnte also den ganzen Mist lassen und aufhören zwischen Getränkeverpackungen, Ketchupverpackungen oder Cornflakesverpackungen zu unterscheiden. Der Umwelt ist es im zweifel egal von was sie Verschmutzt wird und daher sollte es auch keine ungleichberhandlung zwischen diesen Verpackungen geben. Der einzige der dort einen Unterschied sieht ist die "Stiftung Initiative Mehrweg". Vielleich solltet ihr darüber mal berichten, anstatt einweg Aufgrund von unfundiertem Umweltschutzgedanken und Kulturkonservativismus zu protegieren.