NPDler ziehen in Kreistagsausschüsse ein
Neuer Eklat in Torgau
Nach umstrittenen Äußerungen eines CDU-Politikers kommt es zum nächsten Vorfall: NPD-Mitglieder werden mit fünf Stimmen in Ausschüsse gewählt, obwohl nur drei Rechte anwesend waren.von Andreas Speit
Leserkommentare
04.04.2011 18:55 Uhr
von Wossi:
Eklat, ja, aber neu? Auf jeden Fall ist der Eklat keine Überraschung, vielmehr kommt er mit Ankündigung: "Wir können diese Partei nicht ausgrenzen, sie muss eingeladen werden, damit wir uns mit ihr auseinandersetzen können." Das diktierte Gotthard Deuse, Bürgermeister von Mügeln und FDP/DSU-Fraktionschef im Kreistag von Nordsachsen, dem Reporter der Torgauer Zeitung in den Schreibblock und die veröffentlichte es am 4. August unter der Überschrift "Ausgrenzung bringt nichts".
Die NPD "einladen"?!? Kein Widerspruch! Kein Aufschrei! Kein Protest! Im Gegenteil. Zum Thema Ausgrenzung der NPD sekundiert der stellvertretende Fraktionschef der Linken im Kreistag wörtlich: "Das hat noch nie etwas gebracht." Bevor man sich also in der Aus- bzw. Abgrenzung übt, wird sie schon ad acta gelegt.
Im Übrigen handelt der Bericht der Torgauer Zeitung vom 4. August, aus dem diese Zitate sind, von einer Sitzung, bei der sich die Fraktionschefs des neues Kreistags zur Vorbereitung der konstituierenden Sitzung getroffen haben. Angesichts des katastrophalen Ergebnisses der konstituierenden Sitzung könnte man annehmen, dass die Vorbereitung gründlich daneben gegangen ist. Vielleicht ist aber auch alles so gelaufen, wie bei der Vorbereitung geplant. Bei Deuse, Märtz und Konsorten ist alles vorstellbar ....
P.S.: Während die DSU im Kreistag mit der FDP eine Fraktionsgemeinschaft bildet, kandidiert sie bei Wahlen gemeinsam mit den Republikanern. So funktionieren rechte Seilschaften im Osten.
11.02.2011 17:46 Uhr
von Wossi:
Eklat, ja, aber neu? Auf jeden Fall ist der Eklat keine Überraschung, vielmehr kommt er mit Ankündigung: "Wir können diese Partei nicht ausgrenzen, sie muss eingeladen werden, damit wir uns mit ihr auseinandersetzen können." Das diktierte Gotthard Deuse, Bürgermeister von Mügeln und FDP/DSU-Fraktionschef im Kreistag von Nordsachsen, dem Reporter der Torgauer Zeitung in den Schreibblock und die veröffentlichte es am 4. August unter der Überschrift "Ausgrenzung bringt nichts".
Die NPD "einladen"?!? Kein Widerspruch! Kein Aufschrei! Kein Protest! Im Gegenteil. Zum Thema Ausgrenzung der NPD sekundiert der stellvertretende Fraktionschef der Linken im Kreistag wörtlich: "Das hat noch nie etwas gebracht." Bevor man sich also in der Aus- bzw. Abgrenzung übt, wird sie schon ad acta gelegt.
Im Übrigen handelt der Bericht der Torgauer Zeitung vom 4. August, aus dem diese Zitate sind, von einer Sitzung, bei der sich die Fraktionschefs des neues Kreistags zur Vorbereitung der konstituierenden Sitzung getroffen haben. Angesichts des katastrophalen Ergebnisses der konstituierenden Sitzung könnte man annehmen, dass die Vorbereitung gründlich daneben gegangen ist. Vielleicht ist aber auch alles so gelaufen, wie bei der Vorbereitung geplant. Bei Deuse, Märtz und Konsorten ist alles vorstellbar ....
P.S.: Während die DSU im Kreistag mit der FDP eine Fraktionsgemeinschaft bildet, kandidiert sie bei Wahlen gemeinsam mit den Republikanern. So funktionieren rechte Seilschaften im Osten.
29.08.2008 15:05 Uhr
von Volker Vonssen:
Warum haben die beiden "Fremdstimmer" nicht den Mumm, sich zu outen oder offiziell das Lager zu den Neonazis zu wechseln? Wäre doch nur korrekt, oder - damit alle wissen, woran sie sind.
29.08.2008 13:57 Uhr
von Thomas Meier-Hermann:
Die richtige Gesinnung steht über Sachfragen und ist am Rande der Legalität mit allen Winkelzügen, die die Geschäftsordnung hergibt, durchzusetzen. Tolles Demokratieverständnis.
Könnte es sein - ich wage diese Ketzerei kaum laut zu denken - daß das Wasser auf den Mühlen dieser Protestpartei ist? Solange aber vor allem Grüne und Linke weiter hysterisch "Widerstand" und "wehret den Anfängen" inszenieren, wo ein paar halbgebildete Deppen ohne tieferen Inhalt und Substanz vom "Systemwechsel" fabulieren, wird sich an dieser Schmierenkomödie nicht viel ändern. Solange funktioniert Protestwählen gegen die selbsternannten Hohepriester der überlegenen Moral nämlich ausgezeichnet. Weiter so!
29.08.2008 12:49 Uhr
von Wossi:
Eklat, ja, aber neu? Auf jeden Fall ist der Eklat keine Überraschung, vielmehr kommt er mit Ankündigung: "Wir können diese Partei nicht ausgrenzen, sie muss eingeladen werden, damit wir uns mit ihr auseinandersetzen können." Das diktierte Gotthard Deuse, Bürgermeister von Mügeln und FDP/DSU-Fraktionschef im Kreistag von Nordsachsen, dem Reporter der Torgauer Zeitung in den Schreibblock und die veröffentlichte es am 4. August unter der Überschrift "Ausgrenzung bringt nichts".
Die NPD "einladen"?!? Kein Widerspruch! Kein Aufschrei! Kein Protest! Im Gegenteil. Zum Thema Ausgrenzung der NPD sekundiert der stellvertretende Fraktionschef der Linken im Kreistag wörtlich: "Das hat noch nie etwas gebracht." Bevor man sich also in der Aus- bzw. Abgrenzung übt, wird sie schon ad acta gelegt.
Im Übrigen handelt der Bericht der Torgauer Zeitung vom 4. August, aus dem diese Zitate sind, von einer Sitzung, bei der sich die Fraktionschefs des neues Kreistags zur Vorbereitung der konstituierenden Sitzung getroffen haben. Angesichts des katastrophalen Ergebnisses der konstituierenden Sitzung könnte man annehmen, dass die Vorbereitung gründlich daneben gegangen ist. Vielleicht ist aber auch alles so gelaufen, wie bei der Vorbereitung geplant. Bei Deuse, Märtz und Konsorten ist alles vorstellbar ....
P.S.: Während die DSU im Kreistag mit der FDP eine Fraktionsgemeinschaft bildet, kandidiert sie bei Wahlen gemeinsam mit den Republikanern. So funktionieren rechte Seilschaften im Osten.