NPD-Chef Holger Apfel will nichts mit dem NSU zu tun haben. Doch 1996 demonstrierten er und die späteren Neonazi-Terroristen zusammen für Hitler-Stellvertreter Heß.von Wolf Schmidt
Nichts gegen ein Verbot der NPD-wenn nur so die staatliche Finanzierung dieser Partei unterbunten werden kann.Aber wer schaltet den VS aus,der ja massgeblich an der Rekrutierung,Organisation,Finanzierung und Schutz vor Strafverfolgung der NPD,des NSU ,des Thüringer Heimatschutzes und andere Nazi-Gruppierungen beteiligt war (und noch ist?).Wer zieht die verantwortlichen Politiker zur Veranrwortung,die dem VS Weisungen und Aufträge gaben?Was haben die Parl.Kontr. Kommissionen zur Kontrolle der Geheimdienste eigentlich kontrolliert?
13.12.2011 13:06 Uhr
von ganz so schwach:
...wie von einigen Kommentatoren an dieser Stelle dargestellt, ist die Argumentationskette ja nun auch wieder nicht. Immerhin handelte es sich vor 15 Jahren um eine UNANGEMELDETE Demonstration, die Demonstranten haben sich also damals über eine private Telefonkette über den Treffpunkt verständigt. Natürlich kann man daraus immer noch nicht einwandfrei Schlussfolgern, dass der Apfel-Breikopp zu besagtem Nazi-Trio wirklich engere Kontakte hat/hatte. Aber dennoch besteht da ein deutlich engerer Zusammenhang, als wenn Personen gemeinsam gegen die Startbahn West demonstieren, die müssen nämlich nur zufällig das gleiche Plakat gelesen haben und nicht vorher nochmal miteinander telefonieren, wo sie sich denn nun treffen. Es gilt eben, auf dieser Grundlage weiter zu recherchieren.
13.12.2011 12:37 Uhr
von JürgenG:
Hey, tazzen, was ist denn mit euch los?! Nun atmet mal ein paar Züge in eine Plastiktüte und kommt wieder runter; ihr werdet peinlich. Mit der Logik, man habe ja vor x Jahren an derselben Demo wie Terroristen teilgenommen, könnte man praktisch die ganze 68er Elite diskreditieren und einen Verbotsantrag gegen die Grünen formulieren. Für mich seid ihr ein letztes Bollwerk des seriösen Journalismus, bitte bitte geht da etwas fürsorglicher mit euch selbst um - eine linke "Bild" braucht kein Schwein.
13.12.2011 12:23 Uhr
von Séance:
Ich finde das Foto ja herrlich. Ist da der Geist von Hess in die Zschäpe gefahren? Fing sie da gerade an, in fremden Zungen zu reden? Altgermanisch womöglich. Vermutlich hatte sie da gerade Gesichte und wir sehen auf dem Bild den Augenblick ihres Erweckungserlebnisses. Gruselig.
13.12.2011 11:25 Uhr
von So wird das nix...:
Möchte nicht wissen, mit wem TAZ Redakteure schon gemeinsam auf Demonstrationen unterwegs waren. An der Startbahn West wurden Polizisten erschossen. Grüne waren auch anwesend. Super Argument für ein Verbot der Grünen, was?
13.12.2011 10:51 Uhr
von Kelly:
Liebe taz, das ist jetzt tatsächlich ein sehr schwacher Artikel - aber das müsstest Du doch eigentlich auch selbst wissen.
Es ist ja auch nicht gleich jeder ein autonomer Steineschmeisser, der mal am 1. Mai demonstrieren war ...
13.12.2011 10:38 Uhr
von Bürgerrechtler:
Liebe taz,
wie eng waren die Verflechtungen zwischen NSU und Verfassungsschutz ? Das sind Fragen von denen ich erwarte, dass diesen die taz nachgeht. Statt sich auf die Nebelkerze NPD-Verbot zu stürzen. Auch vermisse ich die Erörterung weswegen sich die SPD nicht an einem Untersuchungsausschuss beteiligen will.
13.12.2011 10:30 Uhr
von Schlummi:
@Webmarxist Lieber Webmarxist, haben Sie sich Ihren eigenen Text eigentlich durchgelesen ? Sie erwähnen: "Hinweise", "mutmaßlicher Unterstützer", "möglicherweise Kontakt" - und fragen dann ernsthaft: "Wieviele Beweise braucht man...?"
Vor Gericht zählen nur Beweise, keine Spekulationen oder Vermutungen. Genau das unterscheidet ein ordentliches Gerichtsverfahren gegenüber Lynchjustiz.
Zu Ihrem Statement. "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen"
Wenn man sich die Leichenberge ansieht, die Stalin, Mao oder Pol Pot aufgetürmt haben, könnte man dasselbe über den Kommunismus sagen.
Abweichende Meinungen als "Verbrechen" zu bezeichnen, ist ein gefährlicher Weg.
13.12.2011 09:37 Uhr
von Elcon:
Was zu der Relevanz der Anwesenheit der "NSU"-Mitglieder (sorry czybulsky, ich hab da auch immer die Assoziation mit der ehemaligen Motorrad- und Automarke) bei einer Demo vor 15 Jahren angeht, ist eigentlich bereits alles gesagt. Das große Problem, das ich sehe ist nicht nur, dass sich die Medien mit diesem Konstrukt lächerlich machen sondern viel mehr, dass sie Apfel und Konsorten eine Steilvorlage liefern, die angebliche Ungerechtigkeit und Verlogenheit der sog. gleichgeschalteten Presse zu demonstrieren. So etwas nennt man dann wohl einen Bärendienst.
Es wäre schön, wenn man etwas weniger Aktionismus und etwas mehr Integrität an den Tag legen würde.
13.12.2011 09:20 Uhr
von Schlummi:
@Wenmarxist Lieber Webmarxist, haben Sie sich Ihren eigenen Text eigentlich durchgelesen ? Sie erwähnen: "Hinweise", "mutmaßlicher Unterstützer", "möglicherweise Kontakt" - und fragen dann ernsthaft:"Wieviele Beweise braucht man...?"
Vor Gericht zählen nur Beweise, keine Spekulationen oder Vermutungen. Genau das unterscheidet ein ordentliches Gerichtsvefahren gegenüber populistischer Lynchjustiz.
Zu Ihrem Statement. "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen"
Wenn man sich die Leichenberge ansieht, die Stalin, Mao oder Pol Pot aufgetürmt haben, könnte man dasselbe über den Kommunismus sagen.
Abweichende Meinungen als "Verbrechen" zu bezeichnen, ist gefährlicher Weg.
13.12.2011 09:07 Uhr
von Hagbard:
Mal ehrlich liebe Leute...
Apfel hat also eine Demonstration mit mehreren Hundert Leuten angeführt. Darunter waren auch die beiden Terror-Nazis.
Und das bezeichnet Ihr jetzt als eine "Verbindung"?
Eine extrem dünne Argumentationskette. Ich möchte nicht für ihn argumentieren, aber er wird wohl kaum alle Teilnehmer persönlich gekannt haben und konnte wohl auch kaum beeinflussen, welche Hirnis an seiner Demo teilnehmen würden.
13.12.2011 07:25 Uhr
von BW-ler:
Es bringt aber doch nichts, einzelnen Personen der NPD Kontaktpunkte nachzuweisen (und "die sind bei Demos mitgelaufen" zählt da kaum).
Man muss der NPD an sich eine Unterstützung (oder andere verfassungsfeindliche Ziele) nachweisen können.
Die CDU wurde bei der Schmiergeldaffäre doch auch nicht als offensichtliche Front für Geldwäsche verboten. Und da war auch fast die komplette Führung drin verstrickt.
13.12.2011 07:02 Uhr
von waldemar:
"Apfel müsste es eigentlich besser wissen."
Das ist doch grotesk! Wissen Sie noch, Herr Schmidt, mit wem Sie vor 15 Jahren zusammen auf einer Demo waren? Wenn das die Art von Verbindung ist, die NPD mit NSU haben soll, dann wundert mich nicht, daß die 130 VS-Spitzel in der Partei nie etwas gemeldet haben: Denn da war nichts!
13.12.2011 04:38 Uhr
von vic:
Man muss Apfel und andere NPD Promis nicht fragen, ob sie Berührungspunkte mit der Neonaziszene hatten und haben. Man kann davon ausgehen. Sie sind Teil dieser Szene.
13.12.2011 01:54 Uhr
von czybulsky:
LIEBE TAZ;
HÖRT BITTE AUF; diese braune Terrorzelle "NSU" zu nennen, ihr verunglimpft damit die ehemals beste deutsche motorradmarke, WOLLT IHR DAS ? ich hoff doch NICHT..! nennt sie "BAF", oder sonstwie, ABER NICHT "NSU" !!!!!!!!!! DANKE czybulsky
12.12.2011 23:33 Uhr
von anon:
Also sorry jetzt aber euer Argument ist ja ziemlich lächerlich. Weil er vor 15 Jahren (!) mal ne Demo gemacht hat wo unter 150 Leuten auch die dabei waren, ist er jetzt voll mit denen verstrickt? Sorry aber das ist eine Logik die in Fox News gehört, nicht in die Taz
12.12.2011 22:38 Uhr
von daswois:
Kennzeichen auffällig, Garagenbastelei, Untertauchen, 1 Mio. Daten von Antinazi demo in Dresden, ja , ne , ist klar.
12.12.2011 20:54 Uhr
von Birne:
"NPD-Chef Holger Apfel will nichts mit dem NSU zu tun haben. Doch 1996 demonstrierten er und die späteren Neonazi-Terroristen zusammen für Hitler-Stellvertreter Heß."
Ich glaube zwar auch, dass Holger Apfels Distanzierungsversuche nicht ernst gemeint sind. Aber der Teaser liest sich schon ziemlich lächerlich - jemandem 15 Jahre alte Kontakte vorzuwerfen, ist nicht besonders brisant. Gab's da keine besseren Infos für den ersten Absatz?
12.12.2011 19:28 Uhr
von Sebastian:
Hess ist noch vor der Wende gestorben...wie auch immer.
?????
12.12.2011 19:22 Uhr
von alex:
so wichtig der kampf gegen rechts ist, so wichtig ist es auch darauf zu achten, sich dabei nicht lächerlich zu machen
12.12.2011 19:15 Uhr
von Webmarxist:
Es gibt Hinweise dass das Nazi-Trio Kontakte zu der NPD hatte . Sie waren mit Holger Apfel 96, bei einer Demo Hitlers Stellvertreter Heß in Worms.Ein mutmaßlicher Unterstützter ist der ehemalige Landesvorsitzende von Thüringen Ralf Wohlleben und und sie hatten möglicherweise Kontakt zu Patrick _Wieschke den Bundesorganisationsleiter der NPD .Wieviel Beweise braucht man dennoch für eine Verbindung von der NPD zu denen ?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
12.12.2011 19:10 Uhr
von Rudi:
Also ehrlich TAZ, das ist wirklich dumm. Nur weil die Nazifrau mal bei einer von Apfel angemeldeten Demo war, hier eine Verbindung zu konstruieren. Sicher kannte Apfel auch alle Demoteilnehmer persöhnlich wie von euch unterstellt.
Wenn der NPD-Verbot-Antrag auf solchen Argumenten fußen wird, dann wird das eine Blamage ohne Gleichen.
Leserkommentare
15.12.2011 16:30 Uhr
von Marvin:
Zieht keine vorschnellen Schlüsse!
Für mich lässt das Kennzeichen J-AH ganz eindeutig eher auf einen Rastafari schließen!
13.12.2011 19:53 Uhr
von Rose:
http://www.jenapolis.de/2011/12/protestaktion-weggeschaut-%E2%80%93-verharmlost-%E2%80%93-finanziert-am-15-dezember-in-erfurt/
Nichts gegen ein Verbot der NPD-wenn nur so die staatliche Finanzierung dieser Partei unterbunten werden kann.Aber wer schaltet den VS aus,der ja massgeblich an der Rekrutierung,Organisation,Finanzierung und Schutz vor Strafverfolgung der NPD,des NSU ,des Thüringer Heimatschutzes und andere Nazi-Gruppierungen beteiligt war (und noch ist?).Wer zieht die verantwortlichen Politiker zur Veranrwortung,die dem VS Weisungen und Aufträge gaben?Was haben die Parl.Kontr. Kommissionen zur Kontrolle der Geheimdienste eigentlich kontrolliert?
13.12.2011 13:06 Uhr
von ganz so schwach:
...wie von einigen Kommentatoren an dieser Stelle dargestellt, ist die Argumentationskette ja nun auch wieder nicht. Immerhin handelte es sich vor 15 Jahren um eine UNANGEMELDETE Demonstration, die Demonstranten haben sich also damals über eine private Telefonkette über den Treffpunkt verständigt. Natürlich kann man daraus immer noch nicht einwandfrei Schlussfolgern, dass der Apfel-Breikopp zu besagtem Nazi-Trio wirklich engere Kontakte hat/hatte. Aber dennoch besteht da ein deutlich engerer Zusammenhang, als wenn Personen gemeinsam gegen die Startbahn West demonstieren, die müssen nämlich nur zufällig das gleiche Plakat gelesen haben und nicht vorher nochmal miteinander telefonieren, wo sie sich denn nun treffen. Es gilt eben, auf dieser Grundlage weiter zu recherchieren.
13.12.2011 12:37 Uhr
von JürgenG:
Hey, tazzen, was ist denn mit euch los?! Nun atmet mal ein paar Züge in eine Plastiktüte und kommt wieder runter; ihr werdet peinlich. Mit der Logik, man habe ja vor x Jahren an derselben Demo wie Terroristen teilgenommen, könnte man praktisch die ganze 68er Elite diskreditieren und einen Verbotsantrag gegen die Grünen formulieren. Für mich seid ihr ein letztes Bollwerk des seriösen Journalismus, bitte bitte geht da etwas fürsorglicher mit euch selbst um - eine linke "Bild" braucht kein Schwein.
13.12.2011 12:23 Uhr
von Séance:
Ich finde das Foto ja herrlich. Ist da der Geist von Hess in die Zschäpe gefahren? Fing sie da gerade an, in fremden Zungen zu reden? Altgermanisch womöglich. Vermutlich hatte sie da gerade Gesichte und wir sehen auf dem Bild den Augenblick ihres Erweckungserlebnisses. Gruselig.
13.12.2011 11:25 Uhr
von So wird das nix...:
Möchte nicht wissen, mit wem TAZ Redakteure schon gemeinsam auf Demonstrationen unterwegs waren. An der Startbahn West wurden Polizisten erschossen. Grüne waren auch anwesend. Super Argument für ein Verbot der Grünen, was?
13.12.2011 10:51 Uhr
von Kelly:
Liebe taz, das ist jetzt tatsächlich ein sehr schwacher Artikel - aber das müsstest Du doch eigentlich auch selbst wissen.
Es ist ja auch nicht gleich jeder ein autonomer Steineschmeisser, der mal am 1. Mai demonstrieren war ...
13.12.2011 10:38 Uhr
von Bürgerrechtler:
Liebe taz,
wie eng waren die Verflechtungen zwischen NSU und Verfassungsschutz ?
Das sind Fragen von denen ich erwarte, dass diesen die taz nachgeht. Statt sich auf die Nebelkerze NPD-Verbot zu stürzen. Auch vermisse ich die Erörterung weswegen sich die SPD nicht an einem Untersuchungsausschuss beteiligen will.
13.12.2011 10:30 Uhr
von Schlummi:
@Webmarxist
Lieber Webmarxist, haben Sie sich Ihren eigenen Text eigentlich durchgelesen ?
Sie erwähnen: "Hinweise", "mutmaßlicher Unterstützer", "möglicherweise Kontakt"
- und fragen dann ernsthaft: "Wieviele Beweise braucht man...?"
Vor Gericht zählen nur Beweise, keine Spekulationen oder Vermutungen.
Genau das unterscheidet ein ordentliches Gerichtsverfahren gegenüber Lynchjustiz.
Zu Ihrem Statement.
"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen"
Wenn man sich die Leichenberge ansieht, die Stalin, Mao oder Pol Pot aufgetürmt haben, könnte man dasselbe über den Kommunismus sagen.
Abweichende Meinungen als "Verbrechen" zu bezeichnen, ist ein gefährlicher Weg.
13.12.2011 09:37 Uhr
von Elcon:
Was zu der Relevanz der Anwesenheit der "NSU"-Mitglieder (sorry czybulsky, ich hab da auch immer die Assoziation mit der ehemaligen Motorrad- und Automarke) bei einer Demo vor 15 Jahren angeht, ist eigentlich bereits alles gesagt. Das große Problem, das ich sehe ist nicht nur, dass sich die Medien mit diesem Konstrukt lächerlich machen sondern viel mehr, dass sie Apfel und Konsorten eine Steilvorlage liefern, die angebliche Ungerechtigkeit und Verlogenheit der sog. gleichgeschalteten Presse zu demonstrieren. So etwas nennt man dann wohl einen Bärendienst.
Es wäre schön, wenn man etwas weniger Aktionismus und etwas mehr Integrität an den Tag legen würde.
13.12.2011 09:20 Uhr
von Schlummi:
@Wenmarxist
Lieber Webmarxist, haben Sie sich Ihren eigenen Text eigentlich durchgelesen ?
Sie erwähnen: "Hinweise", "mutmaßlicher Unterstützer", "möglicherweise Kontakt"
- und fragen dann ernsthaft:"Wieviele Beweise braucht man...?"
Vor Gericht zählen nur Beweise, keine Spekulationen oder Vermutungen.
Genau das unterscheidet ein ordentliches Gerichtsvefahren gegenüber populistischer Lynchjustiz.
Zu Ihrem Statement.
"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen"
Wenn man sich die Leichenberge ansieht, die Stalin, Mao oder Pol Pot aufgetürmt haben, könnte man dasselbe über den Kommunismus sagen.
Abweichende Meinungen als "Verbrechen" zu bezeichnen, ist gefährlicher Weg.
13.12.2011 09:07 Uhr
von Hagbard:
Mal ehrlich liebe Leute...
Apfel hat also eine Demonstration mit mehreren Hundert Leuten angeführt. Darunter waren auch die beiden Terror-Nazis.
Und das bezeichnet Ihr jetzt als eine "Verbindung"?
Eine extrem dünne Argumentationskette. Ich möchte nicht für ihn argumentieren, aber er wird wohl kaum alle Teilnehmer persönlich gekannt haben und konnte wohl auch kaum beeinflussen, welche Hirnis an seiner Demo teilnehmen würden.
13.12.2011 07:25 Uhr
von BW-ler:
Es bringt aber doch nichts, einzelnen Personen der NPD Kontaktpunkte nachzuweisen (und "die sind bei Demos mitgelaufen" zählt da kaum).
Man muss der NPD an sich eine Unterstützung (oder andere verfassungsfeindliche Ziele) nachweisen können.
Die CDU wurde bei der Schmiergeldaffäre doch auch nicht als offensichtliche Front für Geldwäsche verboten.
Und da war auch fast die komplette Führung drin verstrickt.
13.12.2011 07:02 Uhr
von waldemar:
"Apfel müsste es eigentlich besser wissen."
Das ist doch grotesk! Wissen Sie noch, Herr Schmidt, mit wem Sie vor 15 Jahren zusammen auf einer Demo waren? Wenn das die Art von Verbindung ist, die NPD mit NSU haben soll, dann wundert mich nicht, daß die 130 VS-Spitzel in der Partei nie etwas gemeldet haben: Denn da war nichts!
13.12.2011 04:38 Uhr
von vic:
Man muss Apfel und andere NPD Promis nicht fragen, ob sie Berührungspunkte mit der Neonaziszene hatten und haben.
Man kann davon ausgehen. Sie sind Teil dieser Szene.
13.12.2011 01:54 Uhr
von czybulsky:
LIEBE TAZ;
HÖRT BITTE AUF; diese braune Terrorzelle
"NSU" zu nennen,
ihr verunglimpft damit die ehemals beste
deutsche motorradmarke,
WOLLT IHR DAS ?
ich hoff doch NICHT..!
nennt sie "BAF", oder sonstwie,
ABER NICHT "NSU" !!!!!!!!!!
DANKE
czybulsky
12.12.2011 23:33 Uhr
von anon:
Also sorry jetzt aber euer Argument ist ja ziemlich lächerlich. Weil er vor 15 Jahren (!) mal ne Demo gemacht hat wo unter 150 Leuten auch die dabei waren, ist er jetzt voll mit denen verstrickt?
Sorry aber das ist eine Logik die in Fox News gehört, nicht in die Taz
12.12.2011 22:38 Uhr
von daswois:
Kennzeichen auffällig, Garagenbastelei, Untertauchen, 1 Mio. Daten von Antinazi demo in Dresden, ja , ne , ist klar.
12.12.2011 20:54 Uhr
von Birne:
"NPD-Chef Holger Apfel will nichts mit dem NSU zu tun haben. Doch 1996 demonstrierten er und die späteren Neonazi-Terroristen zusammen für Hitler-Stellvertreter Heß."
Ich glaube zwar auch, dass Holger Apfels Distanzierungsversuche nicht ernst gemeint sind. Aber der Teaser liest sich schon ziemlich lächerlich - jemandem 15 Jahre alte Kontakte vorzuwerfen, ist nicht besonders brisant. Gab's da keine besseren Infos für den ersten Absatz?
12.12.2011 19:28 Uhr
von Sebastian:
Hess ist noch vor der Wende gestorben...wie auch immer.
?????
12.12.2011 19:22 Uhr
von alex:
so wichtig der kampf gegen rechts ist, so wichtig ist es auch darauf zu achten, sich dabei nicht lächerlich zu machen
12.12.2011 19:15 Uhr
von Webmarxist:
Es gibt Hinweise dass das Nazi-Trio Kontakte zu der NPD hatte . Sie waren mit Holger Apfel 96, bei einer Demo Hitlers Stellvertreter Heß in Worms.Ein mutmaßlicher Unterstützter ist der ehemalige Landesvorsitzende von Thüringen Ralf Wohlleben und und sie hatten möglicherweise Kontakt zu Patrick _Wieschke den Bundesorganisationsleiter der NPD .Wieviel Beweise braucht man dennoch für eine Verbindung von der NPD zu denen ?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
12.12.2011 19:10 Uhr
von Rudi:
Also ehrlich TAZ, das ist wirklich dumm. Nur weil die Nazifrau mal bei einer von Apfel angemeldeten Demo war, hier eine Verbindung zu konstruieren. Sicher kannte Apfel auch alle Demoteilnehmer persöhnlich wie von euch unterstellt.
Wenn der NPD-Verbot-Antrag auf solchen Argumenten fußen wird, dann wird das eine Blamage ohne Gleichen.