• 14.01.2011

Muslimischer Schüler als Terrorist hingestellt

Yasins zu wachsame Lehrerin

Wegen einer Ethik-Klausur unter Terrorismusverdacht. Und das ist nicht alles: Statt die Schulleitung zu kontaktieren, meldete die Lehrerin den Schüler gleich mal bei der Polizei.von Emilia Smechowski

  • 29.01.2011 21:55 Uhr

    von Lorelei:

    Wer darf so schlecht recherchieren? Hallo?!

    Bsp. 1:
    "Yasin C. ist kein guter Schüler, er rechnet damals schon nicht mehr damit, versetzt zu werden. Er kommt nur selten zur Schule. Die Lehrerin sieht auch das als Hinweis."

    Aber hier darf ich erfahren, dass Mobbing der Grund für den Abbruch war?!

    Bsp. 2:
    "Diese Worte alarmieren seine Ethik-Lehrerin. SIE SPRICHT IHN AN, will wissen, was er meint. Über ihren Verdacht, der Junge könnte Kontakt zu Extremisten haben, spricht sie NACH ANGABEN DES SCHÜELERS allerdings nicht - nicht mit ihm, nicht mit ihren Kollegen, nicht mit der Schulleitung."

    Und hier werden einfach mal die Angaben des Jungen genannt?

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,739495,00.html



  • 19.01.2011 12:56 Uhr

    von Tandris:

    Lest mal "Bafög im Terrorlager",da hat niemand Verdacht geschöpft u.nun sind diese armen Jungs in so einem ungastlichen land.

  • 17.01.2011 17:18 Uhr

    von Reyhan Bolat:

    klar, Moslem = Terrorist. Dabei ist der Islam eine ganz normale friedliche Religion.

    Aber gut, dann beauftragt doch Skinheads mit Bomberjacken um den jungen Mann wie gewohnt mit Baseballschlägern umzubringen, wär ja nichts neues. Wenn es euch "Doitschen" dann besser geht?

    Hier am Prenzlauer Berg ist ein ganzen Viertel schon "ethnisch gesäubert". Migranten dürfen hier gerade mal noch den Gemüsemann spielen, aber Teilhabe, die findet nicht statt.

  • 16.01.2011 19:21 Uhr

    von A.N.N.A.:

    Liebe taz,

    warum so einseitig und vor allem so verkürzt? Besagte zitierte Zeilen in diesem einen Aufsatz (der nicht aufgrund dieser Zeilen, sondern aufgrund der Gesamtleistung mit einer 5 benotet wurde) sind beileibe nicht der einzige Grund gewesen, aus dem die Lehrerin einen Hinweis (nicht: Anzeige!) bei der Polizei abgab.

    Über die Form lässt sich sicher streiten - ich hätte persönlich nicht so reagiert. Ich möchte mich hier aber anderen Kommentatoren anschließen: Wäre es ein "deutschstämmiger" Jugendlicher gewesen, der monatelang die Schule schwänzt, in verschiedenen Situationen Sympathien für extremistische Gruppen äußert etc., wäre der Verdacht in Richtung Rechtsextremismus gegangen - und "Schule gegen Rassismus" u.a. wären öffentlich eingeschritten. Hätten wir da geschimpft oder wären wir da eingestiegen in den Chor der "Wehret-den-Anfängen!"-Sänger...?

  • 16.01.2011 18:19 Uhr

    von Klingelhella:

    In diesem Kommentarbereich sind offenbar viele angehende Blockwarte. Und natürlich, die Blockwarte haben damals auch schon "korrektes", im Sinne der Vorschriften gemäßes, Verhalten gezeigt.

    Persönlich habe ich keine Ahnung ob Hr. Celik ein Problemschüler oder die hier berichtete Geschichte einseitig (wie ein Garbsener unkt, ohne konkret zu werden) war. Es geht hier auch um das Verhalten der Lehrerin, und das ist armselig. Genauso armselig, wie den Celik mit einem Schüler zu vergleichen, der sich bewaffnet.

    @WasAuchImmer: Insbesondere Sie scheinen heiß auf einen Polizeistaat zu sein. Warum sollte man auch mit einem Schüler persönlich sprechen, oder mit den Nachbarn, wenn die mal eine laute Party feiern, wenn man direkt die Polizei einschalten kann? Bitte mißverstehen Sie dies nicht als gegen die Polizei gerichtet, sondern nur gegen Ihre persönliche Denkweise.

    Mehr als dieser Artikel entsetzen mich eigentlich diese Kommentare, in denen sich zeigt, dass grundlegende menschliche Verhaltensweisen und respektvoller Umgang einfach vielen Leuten abgehen.

  • 16.01.2011 16:46 Uhr

    von Gegen Stigmatisierung:

    Eine inoffizielle Mitarbeiterin als Lehrerin. Tja, in der BRD wird man für sowas sogar verbeamtet. Staatstreue Lehrerin, die meine Verachtung verdient hat, weil ich sie als alte Petze und Schleim******* betrachte. Andere Menschen anschmieren, wie niederträchtig.
    Was die Dame wohl 1933 bis 1945 gemnacht hätte, als da Schüler/innen mit jüdischer Weltanschauung in den KLassen saßen??? Wohl nichts aus der (deutschen) Geschichte gelernt, liebe ETHIK-Lehrerin.
    Gegen Stigmatisierung.

  • 16.01.2011 16:20 Uhr

    von flippah:

    So sieht also die Agenda der Terroristen aus: man kann von Christen nicht erwarten, dass sie islamische Werte annehmen. Hallo? Das ist ja praktizierte Toleranz. Sowas geht wirklich nicht. Da muss doch Al Kaida hinterstecken!

  • 16.01.2011 14:32 Uhr

    von WasAuchImmer:

    @Nania:

    Es ist nicht Aufgabe der Lehrerin einen Terrorismusverdacht zu begründen. Dafür ist die Polizei zuständig und diese wurde eingeschaltet. Den Vorschlag, dass jeder erst dann zur Polzei gehen sollte, nachdem eigene Ermittlungen angestellt wurden und man sich der Strafwürdigkeit des Anzuzeugenden sicher ist, klingt für mich nicht nach einer Gesellschaft in der ich Leben möchte.

    Allein aus dem Aufgeben einer Anzeige der Lehrerin Rassismus vorzuwerfen ist ein starkes Stück. Es lässt dich selber nicht reflektierter erscheinen. Die Krone wird allerdings damit aufgesetzt, dass du dem ganzen Lehrerkollegium systematisches Mobbing des Schülers unterstellst. Anhand des (korrekten) Verhaltens einer Lehrerin.

    Also denke bitte mal deine Aussagen zueende bevor sie der Welt mitgeteilt werden!

  • 16.01.2011 12:30 Uhr

    von Nania:

    Terrorismus Verdacht? Wo ist dieser begründet?

    Das hier in den Kommentaren geschilderte Beispiel, dass jemandem auffiel, dass ein Mitschüler im Unterricht nach Sturmhauben und Messern suchte, ist tatsächlich ein "Grund", die Polizei zu verständigen (auch wenn ein einmal geführtes Gespräch IMMER NOCH besser gewesen wäre).

    Allein an einem Satz aus einer Schularbeit einen Terrorismusverdacht abzuleiten und dann auch gleich noch ANONYM eine Anzeige zu erstatten, ist ein denkbar schlechter Weg. Da hat der Schüler mehr Toleranz gezeigt, als die Lehrerin. Oh, ein Muslim, der muss ja auch ien Terrorist sein...


    Nein, die Lehrerin hat in meinen Augen vollkommen überzogen und hysterisch gehandelt. Ein vernünftig denkender Mensch wäre doch niemals aus diese Idee gekommen.

    Und ob man es glaubt oder nicht, so Dinge sprechen sich schneller herum als einem lieb ist.
    Die Frage, warum der Schüler nicht in einen tieferen Jahrgang an der gleichen Schule zurückkehrt, finde ich einfach zu beantworten. Denn nicht nur die Schüler wissen von dem Verdacht, auch die Lehrer. Und mir kann keiner erzählen, dass er dann nicht wieder dumm angemacht wird.

  • 16.01.2011 12:25 Uhr

    von Kamu:

    Die hier teilweise anwesenden Kommentatoren sollten sich einmal die Frage stellen, warum sich ein Mensch wegen einer Meinungsäußerung in einer Ethik-Klausur bei der Polizei verantworten muss.
    Das Fach Ethik ist, meinem Verständnis nach, genau der Ort an dem kontrovers über moralische Fragen debattiert werden muss. Wenn an dieser Stelle die Gedankenpolizei tätig wird, verkommt der Unterricht zu einer sinnfreien Hülle.

  • 16.01.2011 11:02 Uhr

    von Karl Kraus:

    @ Jörg

    Sag mal, hast du den Artikel nicht gelesen??? Hast du gesehen, welche Textstelle den Ausschlag gab? Dieser Junge hat keine Waffen gesucht, sondern über das Projekt Weltethos nachgedacht. Fahr mal deine Hysterie runter! Oder denke sie konsequent zu ende und stelle dir das Land vor, das dann hier entsteht...

  • 15.01.2011 17:40 Uhr

    von mjh:

    Das zeigt sich doch, das die durch Angst angetriebene Hetzkampagne gegen Muslime seitens der Politik und Medien ihre Wirkung zeigt: Ein ohnehin schon vorhandener unterschwelliger Rassismus verfestigt sich in den Köpfen vieler Menschen und wird völlig unkontrolliert herausgelassen... Super!

  • 15.01.2011 17:31 Uhr

    von vic:

    Keine Ahnung weshalb, aber beim Lesen dieses Artikels kam mir Frau Sarrazin in den Sinn.

  • 15.01.2011 17:24 Uhr

    von R.E.:

    Der entscheidende Punkt ist doch wie der Schulhof von der Angelegenheit erfahren hat.
    Ausserdem, wäre es ein möglicher "Ausländerfeind" oder "Nazi" gewesen, würde sich die taz auch nicht beschweren. Mindestens ein Jugendlicher der für Pro-NRW kandidieren wollte, wurde mit hilfe staatlicher Institutionen von seinem Arbeitgeber/Lehrmeister gemobbt, damit er kündigt oder nicht mehr kandidiert.

  • 15.01.2011 16:37 Uhr

    von claussen:

    Frau Lehrerin hätte vor 70 Jahren auch einen feinen Blockwart abgegeben und sicher auch "Judengesindel", "Undeutsche, die Negermusik hören" und sonstige "abartige Nichtarier" bei der Staatsmacht und der Polizei ans Messer geliefert.

    Mit "Geschichte wiederholt sich nicht", "was damals war, ist längst vorbei" und "das waren damals andere Zeiten" tun wir dieses undemokratische, vergiftete Hetzklima von damals schnell ab und sind uns sicher, dass sowas nie wieder einreißen könnte....
    ...hat nichtmal eine Generation gebraucht, um schon wieder damit anzufangen!

    Wäre eigentlich noch die Krönung gewesen, wenn diese hassverblendete Lehrerin unseren Kindern Geschichte unterrichtet hätte.

    P.S: Ich weiß auch schon, was das Ergebnis des Disziplinarverfahrens sein wird: Frau Beamtin wird einmal kurz gesagt, dass das nicht nett war und wird dann weiterhin unsere Schüler mit ihrem Geistesgift verpesten können und vom Steuerzahler weiterhin bezahlt.

  • 15.01.2011 15:33 Uhr

    von Name:

    Das Verhalten der Lehrerin ist mehr als fragwürdig. Gut, über den kleinen Auszug aus der Arbeit kann man weder beurteilen ob die Note noch ob irgendeine Art von Verdacht gerechtfertigt waren, aber zum einen ist klar, dass die Lehrerin dann nicht gleich den Weg zur Polizei gehen kann, sondern erst mal mit dem Schüler sprechen sollte und zum anderen ist es mehr als fragwürdig, dass sie das Thema Weltethos in den Unterricht bringt, wenn sie selbst dazu Bücher geschrieben hat, die im Sinne des Weltethos geschrieben sind. Wie sollen sich Schüler kritisch mit einer Thematik auseinandersetzen können, wenn die Lehrerin voreingenommen ist?

    zum Weltethos: Verbot der Unzucht. Ach ja, wieder schön schwammig, denn was Unzucht ist, definiert der gesellschaftliche Kontext, in dem ja auch religiöse Moral vorhanden ist. Kein Wunder also. dass Religionen sich darauf einigen können, definieren sie doch für sich selbst, was Unzucht ist und was nicht...

  • 15.01.2011 15:05 Uhr

    von Gernot Viktor:

    Eine unglaubliche Geschichte, für die das Wort Frechheit noch ein Lob ist! Da sieht man wohin s führen kann wenn einen staatliche Hysterie, unterstützt von Medien, im Verbund mit selbsternannten, in Wirklichkeit fachlich ungebildeten Experten, führen kann! Und obwohl sie die Lebensweg eines jungen Menschen zerstört hat darf sie weiterhin ihre offensichtlich völlig verquerte Sicht von Ethik unterrichten und damit andere junge Menschen unter Bezahlung des Staates verbilden!

  • 15.01.2011 15:04 Uhr

    von besserwisser:

    Na ja, das war jetzt aber auch ein wenig zuuu einseitig formuliert. Was in diesem Artikel überhaupt nicht erwähnt wird ist, dass "Yasin C. ist kein guter Schüler, er rechnet damals schon nicht mehr damit, versetzt zu werden. Er kommt nur selten zur Schule."
    (Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,739495,00.html)

    Man sollte diesen wichtigen Aspekt bei seinem "Abbruch" vll. auch nicht vergessen. Und das die Grünen jetzt mal gleich wieder losschreien, dass dies nur der jetzt stark aufkommenden "Islamophobie" zu schulden ist, spricht mal wieder für deren planlosigkeit, da der Fall bereits 2008 stattgefunden hat.

  • 15.01.2011 14:12 Uhr

    von Gert:

    Das ist an der Geschichte zwar nur ein kleiner Randaspekt, aber ich finde trotzdem, dass er es verdient, hervorgehoben zu werden, weil die Polizei ja auch gerne mal in den einen oder anderen Skandal verwickelt ist:

    Wenn man sich gar keiner Straftat schuldig gemacht hat, dann kriegt eine korrekt ermittelnde Polizei das auch raus.
    Das ist doch durchaus mal eine Aspekt, der das Vertrauen in den Rechtsstaat stärkt. Man kann in Deutschland darauf vertrauen, dass einem nicht nach Belieben etwas angehängt wird, wenn man gar nichts gemacht hat.

  • 15.01.2011 13:21 Uhr

    von Hugues de Fer:

    Nun, es hat also jemand einen Fehler gemacht. das wäre ohne Schaden zu beheben gewesen, zum Desaster wurde es erst nachdem Presse und Politik sich der Sache angenommen hatten.

  • 15.01.2011 12:21 Uhr

    von Frank Blum:

    Christel Hasselmann: Die Weltreligionen entdecken ihr gemeinsames Ethos. Der Weg zur Weltethoserklärung, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2002 (mit einem Vorwort von Hans Küng)

  • 15.01.2011 09:26 Uhr

    von Michael Hofferbert:

    Der Vorgang ist in mehrfacher Hinsicht aufschlussreich und sollte in einem Punkt konsequent weitergedacht werden:
    - Dass eine Lehrerin, die ausgerechnet ein Buch über Hans Küngs Thesen schreibt, nicht über genügend pädagogisches Einfühlungsvermögen verfügt, mindestens zunächst einen anderen Zugang zu dem Schüler zu suchen und zu finden, als den Weg zur Polizei, sagt u.a. etwas über ihr Fehlverständnis Küngs.
    - Dass ein Aufsatz mit "mangelhaft" bewertet wird, weil er die "falsche" Auffassung beinhaltet, spricht für sich.
    - Dass solche pädagogischen Fehlleistungen einen Schüler in dieser Situation tief treffen und demotivieren können, liegt auf der Hand.
    Wenn sich das im Einzelnen rekonstruieren und belegen lässt, wäre es ein interessantes Beispiel, Schadensersatz durchzusetzen: In Geld, aber vor allem auch durch den Anspruch auf Wiederaufnahme in eine Schule zur Beendigung der Ausbildung, ggf. auch incl. Anspruch auf Zusatzunterricht und psychologische Betreuung, soweit erforderlich (juristisch nennen wird das Naturalrestitution).
    Das wird auch nicht dadurch verhindert, dass die Staatsanwaltschaft das strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingestellt hat.
    M.H.

  • 15.01.2011 09:00 Uhr

    von Garb01:

    Ich komme aus Garbsen und kenne einige Details und auch beteiligte Personen. Für mich stellt sich dei sache ganz anders da. Recherchiert doch mal ordentlich.

  • 15.01.2011 06:57 Uhr

    von webber:

    selber denken verboten - der staat als gouvernante

  • 15.01.2011 00:18 Uhr

    von Josef Riga:

    Ein Buch über das "Weltethos" schreiben, und dann sowas! Schon typisch für eine verschreckte und mit Recht völlig verunsicherte deutsche Gesellschaft, deren Beitrag zum Weltethos bekanntlich bis heute recht schmal ausgefallen sein dürfte. Und hat es dann mal ein Migrantenkind bis ins Heiligtum des deutschen Gymnasiums geschafft, wird es sinnlos von einer Lehrerin weggemobbt.
    Iss ja aber nicht weiter schlimm, die Kinder wachsen bei uns ja bekanntlich auf den Bäumen; müssen nur ab und zu runtergeschüttelt werden!

  • 15.01.2011 00:01 Uhr

    von Anon:

    mit 3 klicks hat man die lehrerin gefunden aufgrund der infos in dem artikel, ist das beabsichtigt?

  • 14.01.2011 22:34 Uhr

    von Peter Maas:

    "Die Menschen könnten das von Küng entwickelte Regelwerk nicht annehmen, schrieb Celik, weil sie bisher "zu frei gelebt" hätten. "Das Weltethos ist zu spät bei den Menschen angekommen", heißt es weiter. Man könne doch von Christen nicht verlangen, die islamischen Werte anzunehmen."

    Ich verstehe überhaupt nicht, wie man aus diesen Zeilen einen Terrorismusverdacht ableiten kann. Das ist doch eine Aussage, die ein positives Verhältnis zur Toleranz voraussetzt. Kann es sein, dass eine Frau als Lehrerin beschäftigt wird, die ein Problem mit Logik und Sprachverständnis hat?

  • 14.01.2011 21:39 Uhr

    von Toni:

    Die Geschichte ist übel. Die Lehrerin hat im Schuldienst nichts verloren. Taz, dran bleiben!

  • 14.01.2011 21:28 Uhr

    von Stephanie:

    Die Schule ist entsetzt, aber trotzdem nimmt sie ihn nicht einfach als Schüler zurück?

    Da lügt doch einer von beiden.
    Entweder die Schule findets im Grunde geil oder dem Schüler ist sein Abitur doch nicht so wichtig, dass er nicht einfach an seine alte Schule in einen niedrigeren Jahrgang zurückgeht.

    Dass er nicht ausgerechnet wieder diese Lehrerin erwischt, kann man ja leicht sicherstellen. Mathekurse gibts viele, und Ethik braucht man nicht unbedingt zu wählen.

  • 14.01.2011 20:52 Uhr

    von Joachim:

    Du bist arrogant, du bist ein Angsthase, du bist hinterlistig....denn duuu bist Deutschland.

  • 14.01.2011 20:36 Uhr

    von Bernd Labza:

    Lieber Yasin,
    ich bin selber Ethiklehrer und behandle auch den Weltethos von Hans Küng im Unterricht. Komm ans Gymnasium Aschersleben, hol dein Abi nach.
    Viele Grüße,
    Name und Mail der Redaktion bekannt

  • 14.01.2011 20:34 Uhr

    von avelon:

    Im Text des Artikels fehlt, ob die Lehrerin die Klausur-Arbeit vor der Schulklasse kritisierte oder in anderer Form die MitschülerInnen vor Yasin warnte.

    Falls die Lehrkraft sich lediglich an die Polizei wandte, so ist es wohl kaum möglich, daß der Schüler auf dem Pausenhof diskriminiert wurde, oder?!

  • 14.01.2011 20:24 Uhr

    von Jörg:

    Kurz nach dem Amoklauf in Winneden hat eine Klassenkameradin meiner kleine Schwester beobachtet wie einer ihrer Mitschüler, der schon lange als Problemkind mit gewalttätiger Vergangenheit bekannt ist, im EDV Unterricht nach Messern und Sturmmasken geschaut hat. Sie hat es einer Lehrerin erzählt. Darauf hin wurde die Polizei aktiviert die bei besagtem Schüler Messer, umgebaute Schreckschusswassen und selbstgebaute Bomben fand. Der Schüler wurde glücklicherweise verhaftet bevor er unschuldige umbringen konnte.

    Die Lehrerin hier hat völlig richtig und verständlich reagiert. Bei solchen Menschen kann man nicht zu vorsichtig genug sein und muss zur Tat schreiten. Auch die Polizei hat die richtige Reaktion gezeigt, eine längere Überwachung und genaue Durchleuchtung der Kontakte und Umgebung wäre sicherlich wünschenswert.

  • 14.01.2011 20:20 Uhr

    von Arigoe:

    Liebe Taz,

    das Vorgehen der Lehrerin ist alles andere als "wachsam" - sondern zeugt von Voreingenommenheit und paedagogischer Inkompetenz.

    Waere schoen, wenn das im Titel dann auch so stuende....

  • 14.01.2011 20:05 Uhr

    von Caro:

    Das ist eine Ausnahmefall. Keiner weiss, inwiefern der Schüler bereits auffällig wurde und wie er sich gegenüber der Lehrerin aufführte.
    Es ist weiterhin komisch, dass ein 21-jähriger Schüler nicht mit dem Abitur fertig ist. Es ist schade, dass der junge Mann derartig kritikunfähig ist, dass er sein Versagen (das ja schon vorab bestanden haben muss) auf EINE Lehrerin schiebt. Nur mit einer schlechten Note im Fach der Lehrerin hat man noch kein derart schlechtes Zeugnis, dass man an keiner anderen Schule mehr Abitur machen kann. Er muss also in allen Fächern mies gewesen sein, was auch erklärt, dass er mit Anfang 20 noch in der Schule war.
    Traurig sowas!

  • 14.01.2011 20:01 Uhr

    von Murat (Ex-Moslem):

    Meinen Respekt an diese Lehrerin :-)

    Lieber einmal zuviel bei der Polizei melden! Wenn das am Ende ein Selbstmordattentäter gewesen wäre wär das Gejammer wieder groß gewesen warum man klare Anzeichen nicht ernst genommen hat.

  • 14.01.2011 19:54 Uhr

    von Chris:

    Unsere Innenminister wollen als starke Männer dastehen und bauen daher ein großes, terroristisches Bedrohungsszenario auf. Das jedes Jahr über 80.000 Menschen in Deutschland durch Bakterien in den verunreinigten Krankenhäusern sterben ist der weitaus größere Skandal, interessiert aber niemanden.

    Eine gute Bekannte von mir ist angehende Lehrerin und war selbst im Schulpraktikum. Sie war erschrocken darüber wie gehässig einige Lehrer über die Schüler reden und wie groß das Mobbing unter den Lehrern ist. Nach Schätzungen sind nur 30 % aller Lehrer in Deutschland für ihren Job geeignet, der Rest hat Lehramt studiert, da der NC schlecht war oder man sonst keine Alternativen hatte.

    Eine weitere Bekannte von mir ist eine junge, hübsche Griechin und erzählt, dass sie mit ihrem kleinen Sohn seit der Sarrazin Debatte mitten im Ruhrgebiet zweimal grundlos von älteren Frauen fremdenfeindlich angemotzt wurde. >Danke Thilo! Aber dich braucht das ja nicht mehr zu interessieren, du bist ja jetzt Millionär. <

  • 14.01.2011 19:51 Uhr

    von WasAuchImmer:

    Ich sehe nichts schlimmes daran, dass die Lehrerin direkt die Polizei benachrichtigte. Schulen regeln zu viel intern und die Polizei ist für solche Themen ausgebildet. Das diese, anscheinend im Gegensatz zur Lehrerin, nicht auf Vorurteile baut sondern sich der Sache unvoreingenommen annimmt, spricht für sie, und somit auch für die Anzeige. Diese als Denunzation zu bezeichen ist lächerlich.
    Auch sehe ich nicht, wie die Anzeige seinen weitern Lebens- und Schulweg ruiniert haben soll. Das kann noch nichtmal die Note 5 alleine gewesen sein. Also bitte keine Vorschnelle "Stigmatisierung" der Schule/Lehrerin.

  • 14.01.2011 19:49 Uhr

    von Aha:

    Wenn er kurz vor dem Abitur die Gesammtschule verlassen hat, aufgrund durch Diskriminierung schlechter Noten wie der Artikel vermittelt, müsste er doch bis dahin eine gute mittlere Reife haben.

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