Der Luxemburger Francesco Tristano ist klassischer Pianist und Techno-Fan. Aus dieser Liason geht musikalisch Großes hervor und gibt Ausdruck von einer unbändigen Liebe zum Sound.von Nadja Geer
@meinSchweinPfeift: dem muss ich mich voll und ganz anschließen. Nicht nur die angestrengte Politisierung von Kunst stört mich an diesem Artikel, sondern auch die Tatsache, dass dem eine Ganzen ein konflikttheoretischer Gesellschaftsbegriff zugrunde liegt, der viel zu undifferenziert ist.
26.11.2010 19:41 Uhr
von the agent:
die synthese aus techno und piano wird auch von anderen vorangetrieben. john farah ist im moment in berlin zu gast und ein meister im komponieren und performen. sowohl im jazz als auch in breakbeats ein meister. nehmen Sie sich die zeit, um seine stuecke zu geniessen... johnfarah.com
26.11.2010 13:26 Uhr
von meinSchweinPfeift:
"Tristano ist nur der Beweis, dass er Ideen wie "antikapitalistisch" oder "subversiv" überhaupt nicht kennt - oder nicht kennen will. Während er also den ästhetischen Bereich zu revolutionieren versucht, ist ihm alles außerhalb dieses Bereiches vollkommen schnuppe. "
muss alles durch die polit-brille betrachtet werden? es geht um kunst! und die ist übrigens am subversivstem (wenn man das so sagen kann), wenn sie sich jedweder zweckgebundenheit entzieht.
idiosynkrasie hat unterschiedliche bedeutungen (je nach fachgebiet), darunter die, dass auf bestimmte akustische oder visuelle reize in einer bestimmten weise (indivuduell differierend! böse, böse!) reagiert wird.
die haltung der autorin erinnert mich an statements von linksradikalen intellektuellen, welche allen ernstes die meinung vertreten: wenn die kommunistische utopie erst verwirklicht ist, braucht kein mensch mehr musik.
Leserkommentare
09.02.2011 00:16 Uhr
von bourgeoisesarschloch:
@meinSchweinPfeift: dem muss ich mich voll und ganz anschließen. Nicht nur die angestrengte Politisierung von Kunst stört mich an diesem Artikel, sondern auch die Tatsache, dass dem eine Ganzen ein konflikttheoretischer Gesellschaftsbegriff zugrunde liegt, der viel zu undifferenziert ist.
26.11.2010 19:41 Uhr
von the agent:
die synthese aus techno und piano wird auch von anderen vorangetrieben. john farah ist im moment in berlin zu gast und ein meister im komponieren und performen. sowohl im jazz als auch in breakbeats ein meister. nehmen Sie sich die zeit, um seine stuecke zu geniessen... johnfarah.com
26.11.2010 13:26 Uhr
von meinSchweinPfeift:
"Tristano ist nur der Beweis, dass er Ideen wie "antikapitalistisch" oder "subversiv" überhaupt nicht kennt - oder nicht kennen will. Während er also den ästhetischen Bereich zu revolutionieren versucht, ist ihm alles außerhalb dieses Bereiches vollkommen schnuppe. "
muss alles durch die polit-brille betrachtet werden? es geht um kunst! und die ist übrigens am subversivstem (wenn man das so sagen kann), wenn sie sich jedweder zweckgebundenheit entzieht.
idiosynkrasie hat unterschiedliche bedeutungen (je nach fachgebiet), darunter die, dass auf bestimmte akustische oder visuelle reize in einer bestimmten weise (indivuduell differierend! böse, böse!) reagiert wird.
die haltung der autorin erinnert mich an statements von linksradikalen intellektuellen, welche allen ernstes die meinung vertreten: wenn die kommunistische utopie erst verwirklicht ist, braucht kein mensch mehr musik.