Die Geschichte des Mauerfalls ist eine Geschichte von Missverständnissen, heißt es. Mit den sogenannten "Mauerfallhymnen" ist es noch viel, viel schlimmer.von Gunnar Leue
Wenn überhaupt, dann die Scorpions, deren Medienpräsenz erinnere ich auch noch von damals, das spielten sie rauf und runter.
@Sebastian Lakner
Von Wolf Biermann gab es mal eine Platte: "Der Friedensclown", die stand im Plattenschrank meiner Tante, sah höchst hippiesk aus, und ich betrachtete sie als Kind neugierig. Dann kam die Wende, ich wurde erwachsen, und Biermann wurde dann zum "prowestlichen" Kriegsclown beim Spiegel. Decken wir also mal lieber gnädig den Mantel des Schweigens über das Oeuvre dieses Herrn.
06.11.2009 22:42 Uhr
von andre:
Uwe Koch statt Eva Schweitzer? Noch einmal Glueck gehabt beim Zitieren, werte taz! Sonst waeren Sie doch glatt noch von Ihrer eigenen Autorin verklagt worden ob dieses dreisten Klauens eines Zitates!
06.11.2009 21:18 Uhr
von jens decker:
wer mit seinem auto sprechen kann, kann auch mauern zum einsturz bringen!!! weiß doch jeder...
06.11.2009 14:19 Uhr
von böse erinnerung:
da hat wohl jemand einen der schlimmen treppenwitze der geschichte vergessen: david hasselhoff hatte an dem abend ein konzert in berlin und stand tatsächlich auf der mauer und hat 'i am looking for freedom' gesungen.
06.11.2009 13:47 Uhr
von Joe K.:
Kleine Bemerkung am Rande: Der Mond ist kein Planet, wie auch Planeten ohnehin nicht um die Erde kreisen. Soviel immerhin wissen wir seit dem 15. Jh.
06.11.2009 13:46 Uhr
von Doc Mison:
Don't Hassel the Hoff
Der arme Kerl kann doch sonst nichts vorweisen.
06.11.2009 11:18 Uhr
von Schulz:
Ey, lasst den Hoff in Frieden!
06.11.2009 09:19 Uhr
von Sebastian Lakner:
Da ist er wieder, der Biermann-Taz-Konflikt. Das eigentliche Thema ist möglicherweise interessant und man mag über guten Geschmack und die "richtige Zuschreibung" bzw. Überschätzung von Wende-Liedern philosophieren - was bei "Wind of Change" meiner Ansicht nach auch schon deutlich daneben geht. Wolf Biermann gehört definitiv nicht in einen solchen Artikel und seine Erwähnung zeugt von mangelnder Sachkenntnis. Er hat mit seinen Liedern, Gedichten und Äußerungen in den 60er und 70er Jahren das Regime herausgefordert hat und viele prominente und nicht-prominente Regime-Gegner inspiriert. Der Protest gegen seine Ausbürgerung und der Vertrauensverlust der Menschen in das DDR-Regime 1977 können schon als Anfang vom Ende bezeichnet werden. Und auch der Song von den "verdorbenen Greisen" brachte die Stimmung 1989 gut auf den Punkt. Nach meiner Kenntnis hat er seine Bedeutung in Bezug auf 1989 nie überschätzt, sondern immer die Bedeutung aller Bürgerrechtler und Protestierenden hervorgehoben. Wer sich darüber lustig macht ("klampfender Klassenkämpfer"), kann sich auch über andere Bürgerrechtler lustig machen, was 2009 auch bequem über Internet möglich ist... Mal sehen, ob die Taz-Redaktion zum 15.November (Geburtstag Biermanns) sein Schaffen mal ausnahmsweise kritisch würdigt, wider nur Biermann-Bashing betreibt oder ihn schlicht ignoriert. Wahrscheinlich letzteres da Biermann-Bashing nur zu den runden Geburtstagen dran ist. Ich bin diese Einlassungen so leid, diese permanenten Herabwürdigungen würde in anderen seriösen Zeitungen nicht passieren.
06.11.2009 07:49 Uhr
von Marion Vogelsang:
Danke für die geänderte Überschrift - beim Lesen der Printversion heute morgen blieb der Englischlehrerin doch glatt der Frühstückstoast im Halse stecken ...
05.11.2009 20:34 Uhr
von alex p:
David Hasselhoff ist ein armer Kerl, seit langer Zeit vollkommen überfordert mit seinem Erfolg und seiner Medienpräsenz. Der Weg zum Alkoholiker ist nachvollziehbar, irgendwann weiß mensch keinen Ausweg mehr.
Was das "heute" betrifft: Leute wie Paul van Dyk sind ein Witz und arbeiten rein kommerziell ausgerichtet. Und Staaten gehören nach und nach sowieso abgeschafft ;)
Leserkommentare
06.11.2009 23:56 Uhr
von memories:
Wenn überhaupt, dann die Scorpions, deren Medienpräsenz erinnere ich auch noch von damals, das spielten sie rauf und runter.
@Sebastian Lakner
Von Wolf Biermann gab es mal eine Platte: "Der Friedensclown", die stand im Plattenschrank meiner Tante, sah höchst hippiesk aus, und ich betrachtete sie als Kind neugierig. Dann kam die Wende, ich wurde erwachsen, und Biermann wurde dann zum "prowestlichen" Kriegsclown beim Spiegel. Decken wir also mal lieber gnädig den Mantel des Schweigens über das Oeuvre dieses Herrn.
06.11.2009 22:42 Uhr
von andre:
Uwe Koch statt Eva Schweitzer? Noch einmal Glueck gehabt beim Zitieren, werte taz! Sonst waeren Sie doch glatt noch von Ihrer eigenen Autorin verklagt worden ob dieses dreisten Klauens eines Zitates!
06.11.2009 21:18 Uhr
von jens decker:
wer mit seinem auto sprechen kann, kann auch mauern zum einsturz bringen!!! weiß doch jeder...
06.11.2009 14:19 Uhr
von böse erinnerung:
da hat wohl jemand einen der schlimmen treppenwitze der geschichte vergessen:
david hasselhoff hatte an dem abend ein konzert in berlin und stand tatsächlich auf der mauer und hat 'i am looking for freedom' gesungen.
06.11.2009 13:47 Uhr
von Joe K.:
Kleine Bemerkung am Rande: Der Mond ist kein Planet, wie auch Planeten ohnehin nicht um die Erde kreisen. Soviel immerhin wissen wir seit dem 15. Jh.
06.11.2009 13:46 Uhr
von Doc Mison:
Don't Hassel the Hoff
Der arme Kerl kann doch sonst nichts vorweisen.
06.11.2009 11:18 Uhr
von Schulz:
Ey, lasst den Hoff in Frieden!
06.11.2009 09:19 Uhr
von Sebastian Lakner:
Da ist er wieder, der Biermann-Taz-Konflikt. Das eigentliche Thema ist möglicherweise interessant und man mag über guten Geschmack und die "richtige Zuschreibung" bzw. Überschätzung von Wende-Liedern philosophieren - was bei "Wind of Change" meiner Ansicht nach auch schon deutlich daneben geht. Wolf Biermann gehört definitiv nicht in einen solchen Artikel und seine Erwähnung zeugt von mangelnder Sachkenntnis. Er hat mit seinen Liedern, Gedichten und Äußerungen in den 60er und 70er Jahren das Regime herausgefordert hat und viele prominente und nicht-prominente Regime-Gegner inspiriert. Der Protest gegen seine Ausbürgerung und der Vertrauensverlust der Menschen in das DDR-Regime 1977 können schon als Anfang vom Ende bezeichnet werden. Und auch der Song von den "verdorbenen Greisen" brachte die Stimmung 1989 gut auf den Punkt. Nach meiner Kenntnis hat er seine Bedeutung in Bezug auf 1989 nie überschätzt, sondern immer die Bedeutung aller Bürgerrechtler und Protestierenden hervorgehoben. Wer sich darüber lustig macht ("klampfender Klassenkämpfer"), kann sich auch über andere Bürgerrechtler lustig machen, was 2009 auch bequem über Internet möglich ist...
Mal sehen, ob die Taz-Redaktion zum 15.November (Geburtstag Biermanns) sein Schaffen mal ausnahmsweise kritisch würdigt, wider nur Biermann-Bashing betreibt oder ihn schlicht ignoriert. Wahrscheinlich letzteres da Biermann-Bashing nur zu den runden Geburtstagen dran ist. Ich bin diese Einlassungen so leid, diese permanenten Herabwürdigungen würde in anderen seriösen Zeitungen nicht passieren.
06.11.2009 07:49 Uhr
von Marion Vogelsang:
Danke für die geänderte Überschrift - beim Lesen der Printversion heute morgen blieb der Englischlehrerin doch glatt der Frühstückstoast im Halse stecken ...
05.11.2009 20:34 Uhr
von alex p:
David Hasselhoff ist ein armer Kerl, seit langer Zeit vollkommen überfordert mit seinem Erfolg und seiner Medienpräsenz. Der Weg zum Alkoholiker ist nachvollziehbar, irgendwann weiß mensch keinen Ausweg mehr.
Was das "heute" betrifft: Leute wie Paul van Dyk sind ein Witz und arbeiten rein kommerziell ausgerichtet. Und Staaten gehören nach und nach sowieso abgeschafft ;)