Die Reaktionen der Muslime in Deutschland auf den Mordfall Marwa E. seien sehr unterschiedlich, sagt der Dresdener Integrationshelfer Nabil Yacoub.von Karin Schädler
Ihren Kommentar hier eingeben Diese Tat ist nicht zu rechtfertigen. Dennoch sollte man sich vor zu einseitiger Darstellung hüten. Schließlich gibt es auch zahllose muslimische Fanatiker, die ebenfalls keine Skrupel haben, wehrlose und schwangere Frauen zu töten. Deren Motive sind nicht minder verwerflich.
11.02.2011 17:54 Uhr
von Ich:
EIN deutscher hat eine muslimin abgestochen, sicher ist es sehr schlimm und der täter verdient eine harte strafe, aber wie viele Moslems haben schon deutsche abgestochen? Man hört mindestens einmal im Monat, dass ein Moslem jemanden abgestochen hat, sogar ihre eigenen Kinder oder schwestern, weil sie einen deutschen lieben! Aber wir deutsche sind bloß nicht SO und verurteilen gleich alle. Denn ein Mensch der so etwas tut, egal welcher Religion er angehört, ist ein kranker Mensch der Hilfe braucht und nicht die todesstrafe!!
11.02.2011 17:54 Uhr
von Michael Klein:
@Ellen! Ihren Kommentar kann ich nur als dümmlich bezeichnen! Was hat denn der Vorfall in München mit dem Mord an Marwa zu tun? Lediglich die Tatsache, dass die Betreffenden Personen Muslime sind! Wollen Sie die Bluttat von Dresden mit dem Verbrechen in München allen Ernstes relativieren? Primitiver gehts nimmer! Wäre das Opfer in Dresden keine Muslima, sondern eine Deutsche Christin gewesen, dann hätten Sie sich garantiert bestätigt gefühlt in Ihren Vorurteilen bezüglich der Muslime!
Um auf den Vorfall im Dresdner Gerichtsaal zurückzukommen, mir ist es bis heute unbegreiflich, dass ein Mensch mit 18 Messerstichen dort umgebracht werden konnte! Hatte keiner der Anwesenden, etwa der Richter, Staatsanwalt, Verteidiger oder Schöffen die Tat zu verhindern, zumindest nach einem 2. Stich? Ich hoffe nur, dass da noch Köpfe rollen!
11.02.2011 17:54 Uhr
von Ralph:
Bei aller Empörung über einen teils russischen, teils deutschen Rassisten und bei aller Anteilnahme in der ganzen Welt für die Opfer dieses Exzesses, es gibt da noch ein anderes Problem, was hier irgendwie totgeschwiegen wird: Wieso schießt ein hinzugekommener deutscher "Staatsdiener" sofort, ohne Vorwarnung und gleich gezielt auf den völlig unschuldigen Ehemann? Ohne sich auch nur annähernd über den Vorgang ein Bild zu machen, nimmt dieser den Tod des Ehemannes in Kauf. Was ging da in dem Kopf des Schützen nur vor? Vielleicht die Annahme, daß nur der ausländisch aussehende Ehemann als Täter in Frage kommt und nicht der einheimisch aussehende Russlanddeutsche? Ist das nicht der latente, immer totgeschwiegene Rassismus hierzulande. Warum werden ausländische Mitbürger von der Staatsmacht immer "bevorzugt" kontrolliert, schikaniert und kriminalisiert? Natürlich unterstützt von weiten Teilen der rechtschaffenden deutschen Bevölkerung. Nun, wir werden sehen, ob und wie diese Tat des deutschen Beamten verfolgt und in der Öffentlichkeit behandelt wird.
11.02.2011 17:54 Uhr
von Klaus Keller:
banalität des schrecklichen im alltag
ich vermute der "russlanddeutsche" Täter war in Russland der Deutsche und ist in Deutschland der Russe. Was in ihm vorging nur als ausländerfeindlich zu beschreiben genügt nicht. Ich gehe davon aus man wird ein psychiatrisches Gutachten benötigen um seine Beweggründe zu verstehen.
Ich befürchte am Ende werden wir feststellen das er ein Symptomträger der Krankheit unsolidarische Gesellschaft ist. Es gibt Reibungen zwischen vielen Gruppen in Deutschland und einzelne versuchen sogar aus den Katastrophen Ihren Honig zu saugen.Die Aufgabe der Politik müßte sein mir das Gefühl der Teilhabe am Ganzen zu geben,dann brauche ich auch keine phobische Abgrenzung die sich event. ins Wahnhafte steigert wie vermutlich in diesem Fall.Das tut sie aber nur unzureichend und mein Eindruck ist einzelne Gruppen werden sogar gegeneinander ausgespielt.Das fängt bei jungen und alten an oder hartz4-empfänger und Lohnsteuerzahler...läßt sich fortsetzen. . Warum genügt es uns nicht es grauenhaft zu finden wenn ein Mann eine schwangere Frau tötet?
Wir wollen Erklärungen damit wir uns später wieder sicherer fühlen können und sind besorgt wenn die Erklärungen eher die Angst vergrößert
Sich der Angst zuzuwenden ist notwendig um die Gefahr zu erkennen und um angemessen zu reagieren. Dieser Blick ist notwendig,ohne die Angst zu steigern!
Klaus Keller Hanau
11.02.2011 17:54 Uhr
von Naima:
Viele Muslime würden den Mordfall in Dresden als eine Bestätigung der Erfahrungen deuten, "die sie im Kleinen jeden Tag machen", meinte Peter Heine, Islamwissenschaftler an der Humboldt-Universität in Berlin.
*unterschreib*
29.10.2009 18:05 Uhr
von Aus dem Frankenland:
Ihren Kommentar hier eingeben Diese Tat ist nicht zu rechtfertigen. Dennoch sollte man sich vor zu einseitiger Darstellung hüten. Schließlich gibt es auch zahllose muslimische Fanatiker, die ebenfalls keine Skrupel haben, wehrlose und schwangere Frauen zu töten. Deren Motive sind nicht minder verwerflich.
13.07.2009 18:34 Uhr
von Ich:
EIN deutscher hat eine muslimin abgestochen, sicher ist es sehr schlimm und der täter verdient eine harte strafe, aber wie viele Moslems haben schon deutsche abgestochen? Man hört mindestens einmal im Monat, dass ein Moslem jemanden abgestochen hat, sogar ihre eigenen Kinder oder schwestern, weil sie einen deutschen lieben! Aber wir deutsche sind bloß nicht SO und verurteilen gleich alle. Denn ein Mensch der so etwas tut, egal welcher Religion er angehört, ist ein kranker Mensch der Hilfe braucht und nicht die todesstrafe!!
12.07.2009 18:28 Uhr
von Marku:
@aso: die Geschichte aus Ihrem Link weitergedacht...wegen des Angriffs von Türken in Antalya auf die deutschen Urlauber mit der schweren Verletzung von Witali ruft Merkel den türkischen Staatspräsidenten dazu auf, Stellung zu nehmen und sich zu entschuldigen. In Deutschland gehen tausende Menschen auf die Straße und beschuldigen die Türkei des Rassismus. So aber läuft es nur in D., wir sind ja die Rassisten. Und die Presse in D berichtet über solche Vorfälle in anderen Ländern in der Regel kaum.
12.07.2009 17:48 Uhr
von Michael Klein:
@Ellen! Ihren Kommentar kann ich nur als dümmlich bezeichnen! Was hat denn der Vorfall in München mit dem Mord an Marwa zu tun? Lediglich die Tatsache, dass die Betreffenden Personen Muslime sind! Wollen Sie die Bluttat von Dresden mit dem Verbrechen in München allen Ernstes relativieren? Primitiver gehts nimmer! Wäre das Opfer in Dresden keine Muslima, sondern eine Deutsche Christin gewesen, dann hätten Sie sich garantiert bestätigt gefühlt in Ihren Vorurteilen bezüglich der Muslime!
Um auf den Vorfall im Dresdner Gerichtsaal zurückzukommen, mir ist es bis heute unbegreiflich, dass ein Mensch mit 18 Messerstichen dort umgebracht werden konnte! Hatte keiner der Anwesenden, etwa der Richter, Staatsanwalt, Verteidiger oder Schöffen die Tat zu verhindern, zumindest nach einem 2. Stich? Ich hoffe nur, dass da noch Köpfe rollen!
12.07.2009 10:34 Uhr
von aso:
In Ägypten wurden bereits Rufe nach Vergeltung laut. Ob die türkische Bande dies im Sinn hatte? Kaum zu glauben, daß die Presselandschaft einschließlich taz zu dem brutalen Messer-Überfall einer 10köpfigen türkischen Gang gegen 5 deutsche Urlauber im Urlaubsort Alanya schweigt. Nur ein Passauer Käseblatt berichtet: http://www.pnp.de/lokales/regionews_uebersicht.php?cid=29-24596885&Ressort=&Map=online-startseite-lokales-altoetting&BNR=0&Titel=
11.07.2009 23:03 Uhr
von Ralph:
Bei aller Empörung über einen teils russischen, teils deutschen Rassisten und bei aller Anteilnahme in der ganzen Welt für die Opfer dieses Exzesses, es gibt da noch ein anderes Problem, was hier irgendwie totgeschwiegen wird: Wieso schießt ein hinzugekommener deutscher "Staatsdiener" sofort, ohne Vorwarnung und gleich gezielt auf den völlig unschuldigen Ehemann? Ohne sich auch nur annähernd über den Vorgang ein Bild zu machen, nimmt dieser den Tod des Ehemannes in Kauf. Was ging da in dem Kopf des Schützen nur vor? Vielleicht die Annahme, daß nur der ausländisch aussehende Ehemann als Täter in Frage kommt und nicht der einheimisch aussehende Russlanddeutsche? Ist das nicht der latente, immer totgeschwiegene Rassismus hierzulande. Warum werden ausländische Mitbürger von der Staatsmacht immer "bevorzugt" kontrolliert, schikaniert und kriminalisiert? Natürlich unterstützt von weiten Teilen der rechtschaffenden deutschen Bevölkerung. Nun, wir werden sehen, ob und wie diese Tat des deutschen Beamten verfolgt und in der Öffentlichkeit behandelt wird.
11.07.2009 11:48 Uhr
von Klaus Keller:
banalität des schrecklichen im alltag
ich vermute der "russlanddeutsche" Täter war in Russland der Deutsche und ist in Deutschland der Russe. Was in ihm vorging nur als ausländerfeindlich zu beschreiben genügt nicht. Ich gehe davon aus man wird ein psychiatrisches Gutachten benötigen um seine Beweggründe zu verstehen.
Ich befürchte am Ende werden wir feststellen das er ein Symptomträger der Krankheit unsolidarische Gesellschaft ist. Es gibt Reibungen zwischen vielen Gruppen in Deutschland und einzelne versuchen sogar aus den Katastrophen Ihren Honig zu saugen.Die Aufgabe der Politik müßte sein mir das Gefühl der Teilhabe am Ganzen zu geben,dann brauche ich auch keine phobische Abgrenzung die sich event. ins Wahnhafte steigert wie vermutlich in diesem Fall.Das tut sie aber nur unzureichend und mein Eindruck ist einzelne Gruppen werden sogar gegeneinander ausgespielt.Das fängt bei jungen und alten an oder hartz4-empfänger und Lohnsteuerzahler...läßt sich fortsetzen. . Warum genügt es uns nicht es grauenhaft zu finden wenn ein Mann eine schwangere Frau tötet?
Wir wollen Erklärungen damit wir uns später wieder sicherer fühlen können und sind besorgt wenn die Erklärungen eher die Angst vergrößert
Sich der Angst zuzuwenden ist notwendig um die Gefahr zu erkennen und um angemessen zu reagieren. Dieser Blick ist notwendig,ohne die Angst zu steigern!
Klaus Keller Hanau
10.07.2009 23:56 Uhr
von Ellen:
Ich bekomme bei diesen ganzen Geschichten nur Bauchschmerzen. Vorab, ich verurteile was passiert ist, ich verurteile immer wenn so was passiert egal aus welchem Grund. Bei der jetzigen Tat liest man immer wieder das Wort Rassismus. Wenn man dann wieder in der Zeitung ließt, das junge Männer mit einem Moslemischen Hintergrund Menschen zusammentreten, wird die Angst vor dem "agressiven Islam" geschürt. Bringt uns das alles weiter? Vergrößert dies nicht nur noch mehr den Riss. Ist dies überhaupt eine Frage der Religionen? Ist dies nicht eher eine Frage der Kulturen? Natürlich ist jede Kultur auch von der Religion geprägt. Nur manchmal lebt eine Gesellschaft die Religion anders aus. Es gibt Gesellschaften, in der kam man individuell entscheiden wie man mit der Religion lebt, oder ganz auf sie verzichtet. In den meisten Islamischen Gesellschaften ist dies anders, und dies ist kein Rassismus sondern die Realität. Wer kann dies alles ändern. Die Menschen! Ob Moslem oder Christ, Buddist oder Jude, ist eine Frage des Glaubens, und der Glaube sollte nicht trennen, sondern verbinden, wieso besinnen wir uns nicht auf die Quelle jeder Religion, warum wählt man nicht das was verbindet, warum sucht man nur das was trennt. Glauben ist nicht das Problem, wer wirklich mit Herzen glaubt, will seinem Mitmenschen nichts böses. Es ist eine Sache der Kulturen, des Fremden, und der Ängste. Überwinden können nur wir es, aber nicht mit Hass und Hetze
10.07.2009 22:32 Uhr
von grafinger:
Liebe taz-Redaktion, im Interesse einer ausgewogenen Berichterstattung vermisse ich Artikel über die ermordeten Krankenschwestern und die entführte Familie im Jemen sowie den Mordversuch an Witali Sauermilch in Antalya. Oder darf man der Öffentlichkeit nicht mitteilen, dass moslemische Tätergruppen ihrerseits Morde an Christen begehen?
10.07.2009 21:09 Uhr
von Naima:
Viele Muslime würden den Mordfall in Dresden als eine Bestätigung der Erfahrungen deuten, "die sie im Kleinen jeden Tag machen", meinte Peter Heine, Islamwissenschaftler an der Humboldt-Universität in Berlin.
Leserkommentare
11.02.2011 18:01 Uhr
von Aus dem Frankenland:
Ihren Kommentar hier eingeben
Diese Tat ist nicht zu rechtfertigen.
Dennoch sollte man sich vor zu einseitiger Darstellung hüten.
Schließlich gibt es auch zahllose muslimische Fanatiker, die ebenfalls keine Skrupel haben, wehrlose und schwangere Frauen zu töten.
Deren Motive sind nicht minder verwerflich.
11.02.2011 17:54 Uhr
von Ich:
EIN deutscher hat eine muslimin abgestochen, sicher ist es sehr schlimm und der täter verdient eine harte strafe, aber wie viele Moslems haben schon deutsche abgestochen? Man hört mindestens einmal im Monat, dass ein Moslem jemanden abgestochen hat, sogar ihre eigenen Kinder oder schwestern, weil sie einen deutschen lieben!
Aber wir deutsche sind bloß nicht SO und verurteilen gleich alle.
Denn ein Mensch der so etwas tut, egal welcher Religion er angehört, ist ein kranker Mensch der Hilfe braucht und nicht die todesstrafe!!
11.02.2011 17:54 Uhr
von Michael Klein:
@Ellen!
Ihren Kommentar kann ich nur als dümmlich bezeichnen! Was hat denn der Vorfall in München mit dem Mord an Marwa zu tun? Lediglich die Tatsache, dass die Betreffenden Personen Muslime sind! Wollen Sie die Bluttat von Dresden mit dem Verbrechen in München allen Ernstes relativieren? Primitiver gehts nimmer! Wäre das Opfer in Dresden keine Muslima, sondern eine Deutsche Christin gewesen, dann hätten Sie sich garantiert bestätigt gefühlt in Ihren Vorurteilen bezüglich der Muslime!
Um auf den Vorfall im Dresdner Gerichtsaal zurückzukommen, mir ist es bis heute unbegreiflich, dass ein Mensch mit 18 Messerstichen dort umgebracht werden konnte! Hatte keiner der Anwesenden, etwa der Richter, Staatsanwalt, Verteidiger oder Schöffen die Tat zu verhindern, zumindest nach einem 2. Stich? Ich hoffe nur, dass da noch Köpfe rollen!
11.02.2011 17:54 Uhr
von Ralph:
Bei aller Empörung über einen teils russischen, teils deutschen Rassisten und bei aller Anteilnahme in der ganzen Welt für die Opfer dieses Exzesses, es gibt da noch ein anderes Problem, was hier irgendwie totgeschwiegen wird: Wieso schießt ein hinzugekommener deutscher "Staatsdiener" sofort, ohne Vorwarnung und gleich gezielt auf den völlig unschuldigen Ehemann? Ohne sich auch nur annähernd über den Vorgang ein Bild zu machen, nimmt dieser den Tod des Ehemannes in Kauf. Was ging da in dem Kopf des Schützen nur vor? Vielleicht die Annahme, daß nur der ausländisch aussehende Ehemann als Täter in Frage kommt und nicht der einheimisch aussehende Russlanddeutsche? Ist das nicht der latente, immer totgeschwiegene Rassismus hierzulande. Warum werden ausländische Mitbürger von der Staatsmacht immer "bevorzugt" kontrolliert, schikaniert und kriminalisiert? Natürlich unterstützt von weiten Teilen der rechtschaffenden deutschen Bevölkerung. Nun, wir werden sehen, ob und wie diese Tat des deutschen Beamten verfolgt und in der Öffentlichkeit behandelt wird.
11.02.2011 17:54 Uhr
von Klaus Keller:
banalität des schrecklichen im alltag
ich vermute der "russlanddeutsche" Täter war in Russland der Deutsche und ist in Deutschland der Russe. Was in ihm vorging nur als ausländerfeindlich zu beschreiben genügt nicht.
Ich gehe davon aus man wird ein psychiatrisches Gutachten benötigen um seine Beweggründe zu verstehen.
Ich befürchte am Ende werden wir feststellen das er ein Symptomträger der Krankheit unsolidarische Gesellschaft ist. Es gibt Reibungen zwischen vielen Gruppen in Deutschland und einzelne versuchen sogar aus den Katastrophen Ihren Honig zu saugen.Die Aufgabe der Politik müßte sein mir das Gefühl der Teilhabe am Ganzen zu geben,dann brauche ich auch keine phobische Abgrenzung die sich event. ins Wahnhafte steigert wie vermutlich in diesem Fall.Das tut sie aber nur unzureichend und mein Eindruck ist einzelne Gruppen werden sogar gegeneinander ausgespielt.Das fängt bei jungen und alten an oder hartz4-empfänger und Lohnsteuerzahler...läßt sich fortsetzen.
.
Warum genügt es uns nicht es grauenhaft zu finden wenn ein Mann eine schwangere Frau tötet?
Wir wollen Erklärungen damit wir uns später wieder sicherer fühlen können und sind besorgt wenn die Erklärungen eher die Angst vergrößert
Sich der Angst zuzuwenden ist notwendig um die Gefahr zu erkennen und um angemessen zu reagieren.
Dieser Blick ist notwendig,ohne die Angst zu steigern!
Klaus Keller Hanau
11.02.2011 17:54 Uhr
von Naima:
*unterschreib*
29.10.2009 18:05 Uhr
von Aus dem Frankenland:
Ihren Kommentar hier eingeben
Diese Tat ist nicht zu rechtfertigen.
Dennoch sollte man sich vor zu einseitiger Darstellung hüten.
Schließlich gibt es auch zahllose muslimische Fanatiker, die ebenfalls keine Skrupel haben, wehrlose und schwangere Frauen zu töten.
Deren Motive sind nicht minder verwerflich.
13.07.2009 18:34 Uhr
von Ich:
EIN deutscher hat eine muslimin abgestochen, sicher ist es sehr schlimm und der täter verdient eine harte strafe, aber wie viele Moslems haben schon deutsche abgestochen? Man hört mindestens einmal im Monat, dass ein Moslem jemanden abgestochen hat, sogar ihre eigenen Kinder oder schwestern, weil sie einen deutschen lieben!
Aber wir deutsche sind bloß nicht SO und verurteilen gleich alle.
Denn ein Mensch der so etwas tut, egal welcher Religion er angehört, ist ein kranker Mensch der Hilfe braucht und nicht die todesstrafe!!
12.07.2009 18:28 Uhr
von Marku:
@aso: die Geschichte aus Ihrem Link weitergedacht...wegen des Angriffs von Türken in Antalya auf die deutschen Urlauber mit der schweren Verletzung von Witali ruft Merkel den türkischen Staatspräsidenten dazu auf, Stellung zu nehmen und sich zu entschuldigen. In Deutschland gehen tausende Menschen auf die Straße und beschuldigen die Türkei des Rassismus. So aber läuft es nur in D., wir sind ja die Rassisten.
Und die Presse in D berichtet über solche Vorfälle in anderen Ländern in der Regel kaum.
12.07.2009 17:48 Uhr
von Michael Klein:
@Ellen!
Ihren Kommentar kann ich nur als dümmlich bezeichnen! Was hat denn der Vorfall in München mit dem Mord an Marwa zu tun? Lediglich die Tatsache, dass die Betreffenden Personen Muslime sind! Wollen Sie die Bluttat von Dresden mit dem Verbrechen in München allen Ernstes relativieren? Primitiver gehts nimmer! Wäre das Opfer in Dresden keine Muslima, sondern eine Deutsche Christin gewesen, dann hätten Sie sich garantiert bestätigt gefühlt in Ihren Vorurteilen bezüglich der Muslime!
Um auf den Vorfall im Dresdner Gerichtsaal zurückzukommen, mir ist es bis heute unbegreiflich, dass ein Mensch mit 18 Messerstichen dort umgebracht werden konnte! Hatte keiner der Anwesenden, etwa der Richter, Staatsanwalt, Verteidiger oder Schöffen die Tat zu verhindern, zumindest nach einem 2. Stich? Ich hoffe nur, dass da noch Köpfe rollen!
12.07.2009 10:34 Uhr
von aso:
In Ägypten wurden bereits Rufe nach Vergeltung laut.
Ob die türkische Bande dies im Sinn hatte? Kaum zu glauben, daß die Presselandschaft einschließlich taz zu dem brutalen Messer-Überfall einer 10köpfigen türkischen Gang gegen 5 deutsche Urlauber im Urlaubsort Alanya schweigt.
Nur ein Passauer Käseblatt berichtet:
http://www.pnp.de/lokales/regionews_uebersicht.php?cid=29-24596885&Ressort=&Map=online-startseite-lokales-altoetting&BNR=0&Titel=
11.07.2009 23:03 Uhr
von Ralph:
Bei aller Empörung über einen teils russischen, teils deutschen Rassisten und bei aller Anteilnahme in der ganzen Welt für die Opfer dieses Exzesses, es gibt da noch ein anderes Problem, was hier irgendwie totgeschwiegen wird: Wieso schießt ein hinzugekommener deutscher "Staatsdiener" sofort, ohne Vorwarnung und gleich gezielt auf den völlig unschuldigen Ehemann? Ohne sich auch nur annähernd über den Vorgang ein Bild zu machen, nimmt dieser den Tod des Ehemannes in Kauf. Was ging da in dem Kopf des Schützen nur vor? Vielleicht die Annahme, daß nur der ausländisch aussehende Ehemann als Täter in Frage kommt und nicht der einheimisch aussehende Russlanddeutsche? Ist das nicht der latente, immer totgeschwiegene Rassismus hierzulande. Warum werden ausländische Mitbürger von der Staatsmacht immer "bevorzugt" kontrolliert, schikaniert und kriminalisiert? Natürlich unterstützt von weiten Teilen der rechtschaffenden deutschen Bevölkerung. Nun, wir werden sehen, ob und wie diese Tat des deutschen Beamten verfolgt und in der Öffentlichkeit behandelt wird.
11.07.2009 11:48 Uhr
von Klaus Keller:
banalität des schrecklichen im alltag
ich vermute der "russlanddeutsche" Täter war in Russland der Deutsche und ist in Deutschland der Russe. Was in ihm vorging nur als ausländerfeindlich zu beschreiben genügt nicht.
Ich gehe davon aus man wird ein psychiatrisches Gutachten benötigen um seine Beweggründe zu verstehen.
Ich befürchte am Ende werden wir feststellen das er ein Symptomträger der Krankheit unsolidarische Gesellschaft ist. Es gibt Reibungen zwischen vielen Gruppen in Deutschland und einzelne versuchen sogar aus den Katastrophen Ihren Honig zu saugen.Die Aufgabe der Politik müßte sein mir das Gefühl der Teilhabe am Ganzen zu geben,dann brauche ich auch keine phobische Abgrenzung die sich event. ins Wahnhafte steigert wie vermutlich in diesem Fall.Das tut sie aber nur unzureichend und mein Eindruck ist einzelne Gruppen werden sogar gegeneinander ausgespielt.Das fängt bei jungen und alten an oder hartz4-empfänger und Lohnsteuerzahler...läßt sich fortsetzen.
.
Warum genügt es uns nicht es grauenhaft zu finden wenn ein Mann eine schwangere Frau tötet?
Wir wollen Erklärungen damit wir uns später wieder sicherer fühlen können und sind besorgt wenn die Erklärungen eher die Angst vergrößert
Sich der Angst zuzuwenden ist notwendig um die Gefahr zu erkennen und um angemessen zu reagieren.
Dieser Blick ist notwendig,ohne die Angst zu steigern!
Klaus Keller Hanau
10.07.2009 23:56 Uhr
von Ellen:
Ich bekomme bei diesen ganzen Geschichten nur Bauchschmerzen. Vorab, ich verurteile was passiert ist, ich verurteile immer wenn so was passiert egal aus welchem Grund. Bei der jetzigen Tat liest man immer wieder das Wort Rassismus. Wenn man dann wieder in der Zeitung ließt, das junge Männer mit einem Moslemischen Hintergrund Menschen zusammentreten, wird die Angst vor dem "agressiven Islam" geschürt. Bringt uns das alles weiter? Vergrößert dies nicht nur noch mehr den Riss. Ist dies überhaupt eine Frage der Religionen? Ist dies nicht eher eine Frage der Kulturen? Natürlich ist jede Kultur auch von der Religion geprägt. Nur manchmal lebt eine Gesellschaft die Religion anders aus. Es gibt Gesellschaften, in der kam man individuell entscheiden wie man mit der Religion lebt, oder ganz auf sie verzichtet. In den meisten Islamischen Gesellschaften ist dies anders, und dies ist kein Rassismus sondern die Realität. Wer kann dies alles ändern. Die Menschen! Ob Moslem oder Christ, Buddist oder Jude, ist eine Frage des Glaubens, und der Glaube sollte nicht trennen, sondern verbinden, wieso besinnen wir uns nicht auf die Quelle jeder Religion, warum wählt man nicht das was verbindet, warum sucht man nur das was trennt. Glauben ist nicht das Problem, wer wirklich mit Herzen glaubt, will seinem Mitmenschen nichts böses. Es ist eine Sache der Kulturen, des Fremden, und der Ängste.
Überwinden können nur wir es, aber nicht mit Hass und Hetze
10.07.2009 22:32 Uhr
von grafinger:
Liebe taz-Redaktion,
im Interesse einer ausgewogenen Berichterstattung vermisse ich Artikel über die ermordeten Krankenschwestern und die entführte Familie im Jemen sowie den Mordversuch an Witali Sauermilch in Antalya. Oder darf man der Öffentlichkeit nicht mitteilen, dass moslemische Tätergruppen ihrerseits Morde an Christen begehen?
10.07.2009 21:09 Uhr
von Naima:
*unterschreib*