• 27.01.2010

Molotow-Cocktail-Prozess gegen Yunus und Rigo

Staatsanwalt plädiert für lange Haftstrafen

Plädoyers im Fall Yunus K. und Rigo B.: Staatsanwalt hält an Vorwurf des versuchten Mordes wegen eines Brandsatzwurfes am 1. Mai fest und fordert Haft. Die Verteidigung will einen Freispruch. Urteil am Donnerstag.von Konrad Litschko

  • 28.01.2010 00:38 Uhr

    von B.Obachter:

    Zu der Widererkennung durch Polizeibeamte eine Ware Begebenheit:
    Am 5.10.2009 hatten Aktivisten den Förderturm auf dem Gelände des Erkundungsbergwerkes in Gorleben besetzt.
    Ein "szenekundiger" höherer Polizeibeamter sprach die Aktivisten von unten freundlich mit Namen an: "Herr H. diesmal gar nicht auf der Schiene?" (Damit meint er die Eisenbahnstrecke, auf der die Castoren nach Dannenberg rollen)

    Der Beamte kennt den H. seit über 10 Jahren von vielen Demos und Aktionen persönlich. Er hat persönliche Gespräche mit H. geführt. H. ist bekannter Aktivist, hat z.b. mehrere Demos angemeldet und "geleitet".

    H. hat wenige Monate vorher spektakulär eine Eisenbahnbrücke beklettert:
    http://media.de.indymedia.org/images/2008/11/233536.jpg es existieren viele Fotos vom H. in Polizeiakten.
    Dieser Polizeibeamte hat es sich zur Gewohnheit gemacht den H. auf Demos persönlich zu begrüßen. Wie Fotos:
    http://media.de.indymedia.org/images/2009/10/262709.jpg beweisén, war die Sicht gut, es war taghell. Der Beamte hätte selbstverständlich geschworen, den H. sicher erkannt zu haben.
    NUR: Der Aktivist am Turm war nicht der H. sondern ein viel jüngerer Mensch der Be.
    H. war gar nicht vor Ort.
    Für den Vorfall, gibt es mindestens vier Zeugen u.a. den Be. der es lustig fand, mit dem H. verwechselt worden zu sein.

    Jedes anderer Urteil als ein Freispruch für Yunus und Rigo wäre ein Skandal.

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