• 29.11.2008

Mogadischu im Ersten

Die Opfer der Marionetten

"Mogadischu" (So., 20.15 Uhr, ARD) ist kein Täterfilm wie der "Baader-Meinhof-Komplex" und ihm künstlerisch überlegen. Ideologisch trennt beide Filme wenig.von René Martens

  • 08.12.2008 13:02 Uhr

    von zwille:

    Ich fand den Film schnarchlangweilig und bin weggenickt. Aufgewacht bin ich erst wieder, als die anschliessende Diskussion mit Zeitzeugen lief und sich die Teilnehmer, z. B. der Journalist Peter Scholl-Latour, vollkommen unmotiviert mit revitalisierten Todesstrafen-Diskursen unangenehm hervor taten. Ich hatte den Eindruck, als würde man den Terror der Vergangenheit dazu instrumentalisieren, ihn heute auch noch selbst nicht nur gesprächsmilitant ausüben zu dürfen. Ich hatte groses Mitleid mit den Kindern der Betroffenen, die sich diese Stories wohl immer wieder und wieder hatten anhören müssen... Mogadischu - das Nemmersdorf der Nachkriegsgeneration?

  • 01.12.2008 15:21 Uhr

    von Nassauer:

    Nazis (rechts) schlecht, RAF (links) gut. So einfach ist das Leben als taz-Journalist!

  • 30.11.2008 22:05 Uhr

    von Jojo:

    Habe den Film gerade gesehen und fand ihn großartig!

  • 30.11.2008 12:40 Uhr

    von Andi Ypsilon:

    Ich hätte lieber etwas mehr Transparenz von Christian Klar und anderen Mördern, die - so viel lehrt uns dieser taz-Artikel - auf jeden Fall nicht so schlimm waren wie die Nazis.

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