• 08.02.2010

Missbrauch an Jesuiten-Schulen

Pater bestreitet Vorwürfe

Im Skandal um den katholischen Jesuiten-Orden meldet sich nun einer der mutmaßlichen Täter zu Wort. Den Missbrauch gibt der ehemalige Pater zu. Sexuelle Übergriffe bestreitet er.von Felix Lee

  • 11.02.2010 10:38 Uhr

    von Siegfried Paul Posch:

    @ Antwort, an hto, "08.02.2010 17:28 UHR"

    "Katholisch" - "jesuitisch": im Namen der "Domus
    S. Petri Canisii" erhalte ich von "P. Martin
    Lugmayr FSSP"

    http://www.kathpedia.com/index.php/Martin_Lugmayr

    (ich zitiere als Mitarbeiter der im Stil zum
    Verwechseln ähnlichen "Wikipedia")
    ein E-Mail. Man sehe es, so kann ich das E-Mail
    wirklich nur auslegen, als möglich an, ein
    "u n i t a r i s c h e s" Bekenntnis des Jahres
    1820 u.Z. mit dem eigenen in Einklang zu bringen.
    Die Debatte zu dem Punkt schien mir zuletzt zu
    stocken. Ob eine Frage sie wieder in Gang bringen
    kann? Ich denke an folgende Frage: Muß man,
    begründbar, die von Lovro von Matacic dirigierte
    Aufnahme von Webers FREISCHÜTZ für die beste
    halten? Wir verdanken den Besitz der Aufnahme
    dem insistierenden Angebot des Musikgeschäfts
    unweit des oberen Endes der Grazer Wieland-Gasse,
    praktisch "next door" - Englisch, ein "must",
    obwohl "must" zuletzt bekanntlich als französisches
    Substantiv zu gelten hat: trotzdem - zur "Hypo-
    Bank".
    Siegfried P. Posch

  • 09.02.2010 02:49 Uhr

    von andyconstr:

    Kinder haben mit Sex eigentlich wenig zu tuen, das sollte einen Geistesmann eigentlich aufgehen.Aber das Zölibat ist auch ein Joch das ich heute kaum jemanden wünschen würde.Die Institution katholische Kirche sollte sich überlegen, ob sie damit noch am Menschen dran ist, wer heute nicht den Menschen berücksichtigt, ist von Gestern und wird nicht mitgenommen wie Jesus dies prophezeite.Gebt dem Sex endlich einen Sinn, so wie die Bibel dazu hinweise liefert, holt ihn aus der Schmuddelecke und niemand wird mehr schmutzig.Unkonventionell eben.;-)

  • 08.02.2010 23:11 Uhr

    von Annenmarie Kunz:

    Wie früher üblich, es wird solange umdefiniert, bis dass nichts mehr übrigbleibt.In der gesamten Gesellschaft. Das bestimmt letztlich das Opfer, was sexueller Mißbrauch ist. Da reicht eigentlich schon "anzügliches" Glotzen.Oder zweideutige Sprüche.

  • 08.02.2010 21:30 Uhr

    von Stefan:

    Absolut kein pardon, aber: Geschlagen wurde in meiner Schulzeit selbst in den achtziger Jahren noch. Die Frau des Rektors- auch Lehrerin- verteilte gerne Kopfnüsse.

  • 08.02.2010 18:57 Uhr

    von Keller Klaus:

    Sadismus gibt er zu, wie schön!
    Sollen sich die Opfer jetzt bedanken?
    Auf welchem Stern lebt der Mann?
    Ist er in Chile weil er hofft von dort nicht ausgeliefert zu werden, macht er dort einfach weiter?

    Ich habe von Betroffenen die solche und andere übergriffe erlebt haben oft gelesen und gehört das das Gefühl des ausgeliefert seins das schlimmste war.

    Liebe Betroffene : wendet euch an die Polizei, nehmt einen Anwalt sucht Unterstützung bei einem Therapeuten außerhalb der Kirche,gründet Selbsthilfegruppen und habt den Mut euch endlich gegen diese Personen zu wehren!
    Ihr seid nicht mehr wehrlos!


    klaus keller hanau

  • 08.02.2010 18:28 Uhr

    von Pecuchet:

    Ich stimme Tanja zu. Die Grenze zwischen der erwähnten exzessiven Gewalt des Paters gegen Schüler (den Bestrafungsritualen) und sexuellem Mißbrauch ist kaum zu ziehen. Man kann auch an der Ausübung von Gewalt sexuellen Genuß erleben, dies nennt man Sadismus.

    Die Formulierung aus dem Text, solche Gewaltexzesse wären damals (Ende der 70ger Jahre) noch im Sinne einer verqueren Pädagogik vorstellbar gewesen, kann ich dagegen nicht nachvollziehen. Ich habe selbst damals ein Gymnasium besucht und zumindest an meiner Schule, die ich für eher durchschnittlich halten würde, hätte ein Lehrer, der Schüler körperlich attackiert, mit der Schulleitung ernsthafte Probleme bekommen.

  • 08.02.2010 17:28 Uhr

    von hto:

    Katholizismus - wenn diese Scheißsymptomatik des "Christentums" jetzt nicht endlich verboten wird, dann sollte wenigstens der Papst zum Rücktritt gezwungen werden!?

  • 08.02.2010 16:37 Uhr

    von Wolfgang:

    Wir leben in einem Rechtsstaat. Wenn es tatsächlich bisher keine Hinweise auf sexuell motivierte Übergriffe gibt, dann ist es unverantwortlich den Mann diesbezüglich vorzuverurteilen. Man muss das Ende der Untersuchungen abwarten. Prügelstrafe ist ja in sich schon strafbar.

  • 08.02.2010 14:30 Uhr

    von Tanja:

    Sexualisierte Gewalt beinhaltet so viel mehr als "Penetration und Vergewaltigung". Ist es Zufall, dass es immer die männlichen Täter sind, die sich auf diese Weise rausreden wollen? Als nächstes folgt dann "das war nur ein Missverständnis" und wenn das auch nicht mehr hilft dann eben "du wolltest es doch auch".


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