Der Geschäftsmann Donald Trump unterstützt Mitt Romney als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner. Ob das Romney nützen wird?

Spielt jetzt auch mit: Donald Trump (l) unterstützt Mitt Romney. Bild: dapd
LAS VEGAS rtr | Der Casino-Besitzer und Immobilienmogul Donald Trump unterstützt den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney. Wenige Tage vor den parteiinternen Urwahlen in Nevada am Samstag sicherte sich Romney den Rückhalt des in dem Bundesstaat beliebten Geschäftsmannes, dem ebenfalls Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt werden.
"Romney wird nicht zulassen, dass weiter schlechte Dinge in dem Land geschehen, das wir alle lieben", sagte Trump am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in seinem Hotel in Las Vegas mit dem Bewerber. Der potenzielle Gegenkandidat von Präsident Barack Obama sei hart im Nehmen und clever.
Die Unterstützung des milliardenschweren schillernden Unternehmers könnte sich für Romney jedoch als Fallstrick entpuppen. Kritiker werfen dem früheren Finanzmanager Gleichgültigkeit gegenüber den Armen vor. "Ich mache mir keine Sorgen um die Ärmsten, dafür haben wir ein Sicherungsnetz", hatte Romney dem Sender CNN am Mittwoch gesagt und damit für Empörung gesorgt.
Der frühere Gouverneur von Massachusetts hat sich in zwei von vier Staaten gegen seine republikanischen Gegenkandidaten durchsetzen können. Schärfster Gegner ist der frühere Präsident Präsidenten des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.
Mit einem Sieg bei der Vorwahl in Texas hat sich der Republikaner Mitt Romney die Nominierung als Präsidentschaftskandidat gesichert. Und fühlt sich, klar, geehrt.

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Der Wahltermin ist der 6. November 2012. Gewählt werden die Wahlmänner, die den Präsidenten wählen, das gesamte Repräsentantenhaus sowie ein Drittel der Senatoren.
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Von Januar bis Juni finden die Primaries (Vorwahlen) statt, in denen die Parteien ihre Delegierten für den Bundesparteitag, der den Präsidentschaftskandidaten nominiert, wählen. Die Delegierten sind in der Regel auf einen Kandidaten festgelegt – wer Präsidentschaftskandidat wird, steht also meist schon vor dem Parteitag fest.
Ist der Präsident erst vier Jahre im Amt, tritt er meist wieder an und in seiner Partei gibt es keine Vorwahlen. Bei den Demokraten ist dies in diesem Jahr der Fall, Barack Obama stellt sich der Wiederwahl.
Am so genannten Super Tuesday, dieses Jahr am 6. März, finden die Vorwahlen in mehreren Bundesstaaten gleichzeitig statt: Alaska, Georgia, Idaho, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Tennessee, Vermont, Virginia.
Die offiziellen Nominierungsparteitage sind in der Woche vom 27.8. (Republikaner) und in der Woche vom 3. September (Demokraten).
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