Nicht nur Hertha BSC plant für die Zweite Liga, sondern auch die landeseigene Stadion GmbH. Ausfall an Mieteinnahmen soll durch mehr Events ausgeglichen werdenvon Uwe Rada
Ich empfinde keine Häme für Hertha und den abgeschlossenen Mietvertrag selbst für einen Erstligisten unzumutbar. Aber die Situation ist, wie sie ist. Es gibt übrigens ein zweites Stadion in Berlin, dass erstligatauglich ist: Stadion an der Alten Försterei. Das wird für Hertha eher eine Frage der Kapazität sein. Ein Etat von 40 Mio für die 2. Liga ist unverhältnismäßig viel wenn man die Mindereinnahmen zum Beispiel aus der TV-Vermarktung berücksichtig. Momentan bewegen sich die Zweitligaklubs zwischen 11 und 21 Mio. Union kommt mit knapp 13 Mio aus. Sparen ist etwas anderes als das, was über die Hertha kolportiert wird.
17.03.2010 22:05 Uhr
von Holger Jakob:
Herrn Essers Sorge verstehe ich in diesem Fall überhaupt nicht. Es scheint so, als sähe er es offensichtlich ganz gerne, wenn man Hertha in Sachen Stadionmiete entgegen kommen würde. Anders kann ich mir seine Aussage nicht erklären. Denn wo soll das Erpressungspotential denn liegen? Es gibt kein anderes erstligataugliches Stadion in der Stadt. Hertha hat also überhaupt keine Ausweichmöglichkeit. Im Übrigen gibt es einen gültigen Vertrag. Die Politik sollte Hertha finanziell keinen Zentimeter mehr entgegen kommen. Der Verein hat in den vergangenen Jahren genug Schulden auf Kosten des Landes angehäuft. Auch mit einem Etat von 40 Mio. Euro kann man wieder aufsteigen, wenn man mit Augenmaß wirtschaftet. Apropos Augenmaß: es ist ein Skandal wie Sportfive als Vermarkter von Hertha die Fans im Stadion ausplündert (ich unterstelle dabei, dass Sportfive die Getränke- und Essenspreise im Stadion bestimmt). Auch die übertriebene Anzahl von Werbebanden auf dem Feld und im Zugangsbereich zu den Blöcken (DKB-Familienblock und ähnlicher Mist) zeigen, welches Geistes Kind die Vermarkter von Sportfive in Wahrheit sind. Erstaunlich finde ich, dass es immer noch Sponsoren gibt, die bereit sind, ihr Geld auf diese Weise regelrecht zu verbrennen. Richtig wahrgenommen wird auf Grund der Masse der Botschaften im Olympiastadion auf jeden Fall kein Sponsor mehr.
Freue mich über jede andere Meinung, sportliche Grüße Holger Jakob
Leserkommentare
18.03.2010 12:56 Uhr
von Sebastian:
Ich empfinde keine Häme für Hertha und den abgeschlossenen Mietvertrag selbst für einen Erstligisten unzumutbar. Aber die Situation ist, wie sie ist.
Es gibt übrigens ein zweites Stadion in Berlin, dass erstligatauglich ist: Stadion an der Alten Försterei. Das wird für Hertha eher eine Frage der Kapazität sein.
Ein Etat von 40 Mio für die 2. Liga ist unverhältnismäßig viel wenn man die Mindereinnahmen zum Beispiel aus der TV-Vermarktung berücksichtig. Momentan bewegen sich die Zweitligaklubs zwischen 11 und 21 Mio. Union kommt mit knapp 13 Mio aus. Sparen ist etwas anderes als das, was über die Hertha kolportiert wird.
17.03.2010 22:05 Uhr
von Holger Jakob:
Herrn Essers Sorge verstehe ich in diesem Fall überhaupt nicht. Es scheint so, als sähe er es offensichtlich ganz gerne, wenn man Hertha in Sachen Stadionmiete entgegen kommen würde. Anders kann ich mir seine Aussage nicht erklären. Denn wo soll das Erpressungspotential denn liegen? Es gibt kein anderes erstligataugliches Stadion in der Stadt. Hertha hat also überhaupt keine Ausweichmöglichkeit. Im Übrigen gibt es einen gültigen Vertrag. Die Politik sollte Hertha finanziell keinen Zentimeter mehr entgegen kommen. Der Verein hat in den vergangenen Jahren genug Schulden auf Kosten des Landes angehäuft. Auch mit einem Etat von 40 Mio. Euro kann man wieder aufsteigen, wenn man mit Augenmaß wirtschaftet. Apropos Augenmaß: es ist ein Skandal wie Sportfive als Vermarkter von Hertha die Fans im Stadion ausplündert (ich unterstelle dabei, dass Sportfive die Getränke- und Essenspreise im Stadion bestimmt). Auch die übertriebene Anzahl von Werbebanden auf dem Feld und im Zugangsbereich zu den Blöcken (DKB-Familienblock und ähnlicher Mist) zeigen, welches Geistes Kind die Vermarkter von Sportfive in Wahrheit sind. Erstaunlich finde ich, dass es immer noch Sponsoren gibt, die bereit sind, ihr Geld auf diese Weise regelrecht zu verbrennen. Richtig wahrgenommen wird auf Grund der Masse der Botschaften im Olympiastadion auf jeden Fall kein Sponsor mehr.
Freue mich über jede andere Meinung,
sportliche Grüße
Holger Jakob