• 27.01.2012

Merkels muss EU-Krisenpläne überdenken

Die Rechnung geht nicht auf

Griechenlands Lage hat sich deutlich verschlechtert. Der hoch verschuldete Staat braucht noch mehr Hilfe, sonst droht im März die Pleite. Doch Berlin mauert.von Eric Bonse

  • 28.01.2012 23:51 Uhr

    von Hans:

    Suma Sumarum:
    Merkozy schafft es nicht, den Euro zu stabilisieren. Und damit der idiotische Wähler zu Hause nicht im Trockenen steht, gibt ein paar moarline Ideen zur Situation in Athen. Am Ende steht aber die deutsche und bislang dominante Neo-liberale Wirtschaftspolitik. Nur Wachstum, Arbeit, faire Löhne und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung bringt auf Dauer Dividende, Reform und Zins. Aber dieser Zusammenhang ist zu hoch für Merkel, immerhin den Sarkozy sind wir bald los...

  • 28.01.2012 19:11 Uhr

    von yberg:

    griechenland braucht bis märz nur schlapp 15 milliarden zur schuldentilgung

    die 130 - 145 milliarden verteilen sich auf bis zu 30 jahren.

    im übrigen handelt es sich hierbei um einen freiwilligen schuldenerlaß der gläubiger auf langfristige schuldverschreibungen,indem es einen kleineren teilerlaß auf den nennbetrag gibt und eine erhebliche zinsreduzierung prozentual den höheren teil des schuldenerlasses ausmacht.

    daß ein immer höherer finanzbedarf aufgerufen wird ist nicht unbedingt der tatsächlichen lage griechenlands geschuldet,sondern soll die gläubigerbanken in sachen zins richtung 3 % bewegen und die zustimmung der helferländer zu einen verzicht der europäischen zentralbank EZB auf ihre griechenlandanleihen bewegen.die EZB hockt auf 50 - 70 milliarden dieser
    risikopapiere

    diese forderung übrigens ist nicht aus der luft gegriffen,denn die EZB hat griechenland anleihen weit unter wert im zweitmarkt eingekauft-schätze mit mindestens 40% rabatt im schnitt- und müßte nicht unbedingt daran verdienen.

    im übrigen werden an der börse die im märz 2012 fälligen anleihen mit 60% rabatt gehandelt und die im mai 2012 falligen mit 65%

    nach meiner einschätzung dürften die kosten einer griechenlandpleite mittelfristig für die weltweit agierenden finanzunternehmen und wirtschaftskonzerne in die billionen gehen ,dies gilt auch für die nationalstaaten und deshalb wird nicht nur griechenland sondern auch andern wackelkandidaten hilfe zu teil

    dieses aufgebauschte mediale finanzballyhoo dient lediglich der interessenpositionierung und dem vorauseilenden entschuldigsszenario,das später die zuvor öffentlich angekündigte verweigerung in glaubwürdige zustimmung verwandeln soll.

    die alte sacchzwangleier eben...

    hauptsache wir alle kommen einmal mehr,gestärkt wie merkels blusenkragen ,aus der krise hervor.

    nisch wahr...

  • 27.01.2012 18:50 Uhr

    von torsten:

    genau, die Griechen brauchen mehr Geld, dann noch mehr
    (um die Ratingagenturen zu beruhigen), dann noch mehr (für den Wirtschaftsaufschwung). Danach kommen noch die Spanier, die Portugiesen, Ungarn, Italien, Frankreich, und vielleicht
    noch Irland und Island - ganz zu schweigen die USA (man muss
    ja - wenn man es mit der Freundschaft ehrlich meint).
    So und dann sind wir bei der ominösen Zahl von 8000 Milliarden Euro, die seit neustem im Äta herumschwirrt.
    Und dann ! Erst dann dürfen wir unter den Rettungsschirm -
    doch oh Schreck, kein Geld ist mehr da.
    Alle sind gerettet und Deutschland ist pleite (ganz schön
    raffiniert das Ganze)

    Schönes Wochenende...

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