Beängstigend und einfach nicht zu fassen. Ich bin meist ganz froh, daß ich nicht alles weiß was so vor sich geht. Ich müsste wahrscheinlich sonst den ganzen Tag weinen und mir eine einsame Insel kaufen, die dann aus dem All von Verschiedenen überwacht wird.
Danke für die kleinen Informationen.
13.08.2009 09:43 Uhr
von JoSch:
Leider hört man immer wieder, dass die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Wie sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf einer Wahlkampfveranstaltung der CSU in München?: Ohne Sicherheit könne es keine Freiheit geben. Die Grundrechte müssten durch Regeln beschränkt werden. Seltsam wie wenig Bürger unseres Landes an solchem Gedankengut Anstoss nehmen. Mir gefällt die Aussage, mit der die Piratenpartei wirbt schon viel besser: Freiheit schützt man nicht indem man sie abschafft!
13.08.2009 00:25 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Hier offenbart sich der Sicherheitswahn als moderne Form des Staatsterrors. Und bitte darüber hinaus nie vergessen, was leider zu oft vergessen wird: Der Staat und seine Apparate führen ein Eigenleben, das zur "Perfektionierung" drängt. Aber nicht nur das. Die schlimmsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit wurden stets von Regierungen und ihren polizeilichen und militärischen Gewaltapparaten begangen.
12.08.2009 18:21 Uhr
von Ralf W:
Was für Ereignisse sind es? Welches Gefahrenpotenzial ist vorhanden? Sind die Kontrollen angemessen?
Eine Leichtathletik-WM, eine Bundeswehrreise nach Afghanistan, Pressebereich des Bundestages sowie die Pressekonferenz des US-Präsidenten werden im Artikel erwähnt, doch nach dem Lesen bin ich nicht viel schlauer:
Dass die Kontrollen unterschiedlich streng sind, leuchtet mir ein. Aber willkürlich?
Was wird hier kritisiert? Dass es überhaupt Sicherheitskontrollen gibt? Dass die Ausführung problematisch ist? Dass manche unangemessen streng ausgeführt werden?
Problematisch fände ich es, wenn "Sicherheit" als Vorwand gebraucht würde, um demokratische Medienkulturen zu gefährden. Aber ist dies nun der Fall?
Wie ist die Situation in den USA für einheimische Journalisten, die an der Pressekonferenz der Regierung teilnehmen wollen? Und wie ist die Situation im Bundestag für ausländische Journalisten?
Ich hatte mir einen etwas differenzierteren Einblick erhofft.
Leserkommentare
16.08.2009 20:54 Uhr
von Björn C.:
Beängstigend und einfach nicht zu fassen. Ich bin meist ganz froh, daß ich nicht alles weiß was so vor sich geht. Ich müsste wahrscheinlich sonst den ganzen Tag weinen und mir eine einsame Insel kaufen, die dann aus dem All von Verschiedenen überwacht wird.
Danke für die kleinen Informationen.
13.08.2009 09:43 Uhr
von JoSch:
Leider hört man immer wieder, dass die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Wie sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf einer Wahlkampfveranstaltung der CSU in München?: Ohne Sicherheit könne es keine Freiheit geben. Die Grundrechte müssten durch Regeln beschränkt werden.
Seltsam wie wenig Bürger unseres Landes an solchem Gedankengut Anstoss nehmen.
Mir gefällt die Aussage, mit der die Piratenpartei wirbt schon viel besser: Freiheit schützt man nicht indem man sie abschafft!
13.08.2009 00:25 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Hier offenbart sich der Sicherheitswahn als moderne Form des Staatsterrors. Und bitte darüber hinaus nie vergessen, was leider zu oft vergessen wird:
Der Staat und seine Apparate führen ein Eigenleben, das zur "Perfektionierung" drängt. Aber nicht nur das. Die schlimmsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit wurden stets von Regierungen und ihren polizeilichen und militärischen Gewaltapparaten begangen.
12.08.2009 18:21 Uhr
von Ralf W:
Was für Ereignisse sind es?
Welches Gefahrenpotenzial ist vorhanden?
Sind die Kontrollen angemessen?
Eine Leichtathletik-WM, eine Bundeswehrreise nach Afghanistan, Pressebereich des Bundestages sowie die Pressekonferenz des US-Präsidenten werden im Artikel erwähnt, doch nach dem Lesen bin ich nicht viel schlauer:
Dass die Kontrollen unterschiedlich streng sind, leuchtet mir ein. Aber willkürlich?
Was wird hier kritisiert?
Dass es überhaupt Sicherheitskontrollen gibt?
Dass die Ausführung problematisch ist?
Dass manche unangemessen streng ausgeführt
werden?
Problematisch fände ich es, wenn "Sicherheit" als Vorwand gebraucht würde, um demokratische Medienkulturen zu gefährden. Aber ist dies nun der Fall?
Wie ist die Situation in den USA für einheimische Journalisten, die an der Pressekonferenz der Regierung teilnehmen wollen?
Und wie ist die Situation im Bundestag für ausländische Journalisten?
Ich hatte mir einen etwas differenzierteren Einblick erhofft.