Das Babylon in Mitte ist das eigenzige vom Land Berlin geförderte Kino - trotzdem klagt das Personal über schlechte Bezahlung. Jetzt setzt das Abgeordnetenhaus dem Streit ein Ende und bewilligt mehr Geld. Die Off-Kinos sind sauer.von Gereon Asmuth
Mittlerweile hat Geschäftsführer Grossman einen Antrag gestellt, "empfindliches" Ordnungsgeld oder Haftstrafen gegen die FAU Berlin zu verhängen. Da wird gerade das erste Mal in der BRD eine Gewerkschaft ganz offen dafür platt gemacht, eine Gewerkschaft zu sein. Wahrscheinlich kommt bald 129d "Mitgliedschaft in einer gewerkschaftsähnlichen Vereinigung"...
http://www.fau.org/artikel/art_100122-121345
19.12.2009 00:26 Uhr
von Gregor:
Ein Vergleich des einschlägigen Flächentarifvertrages für Kinos mit dem Tarifvertrage, den ver.di für das Babylon abgeschlossen hat, wäre interessant.
14.12.2009 11:22 Uhr
von P. Gale:
Die Lage im Babylon scheit immer skandalöser zu werden. Mittlerweile wurde der einzig kämpfenden Gewerkschaft im Kino untersagt, sich Gewerkschaft zu nennen. So soll scheinbar auch der "Standort beruhigt" werden. Nun geht es nicht nur um die Arbeitsbedingungen, sondern um die Gewerkschaftsfreiheit an sich. Hier die Quelle: http://prekba.blogsport.de/
14.12.2009 11:04 Uhr
von P. Gale:
Die Lage im Babylon scheit immer skandalöser zu werden. Mittlerweile wurde der einzig kämpfenden Gewerkschaft im Kino untersagt, sich Gewerkschaft zu nennen. So soll scheinbar auch der "Standort beruhigt" werden. Nun geht es nicht nur um die Arbeitsbedingungen, sondern um die Gewerkschaftsfreiheit an sich. Hier die Quelle: http://prekba.blogsport.de/
13.12.2009 22:37 Uhr
von rainer:
Nur mehr Geld?
also wie ich den konflikt mitbekommen habe, ging es im kino nicht nur um mehr geld. die beschäftigten beschweren sich massiv über ihren boss, der anscheinend wie ein kleiner könig im roten kino regiert. das geld schien ja nun wirklich fast schon nebensächlich, bei den anderen problemen. außerdem ist es zwar klasse das ver.di sich in der miesen kinobranche um einen flächtarifvettrag verdient gemacht hat, was das mit dem Babylon und dem wegdrängen der FAU soll, die das ganze ja anscheinend erst ins rollen gebracht hat, versteh ich echt nicht. da ist mir auch echt wumpe ob das nun anarchos sind oder nicht, die ham sich für die leute da wenigstens ins zeug gelegt. komische sache ...
13.12.2009 15:52 Uhr
von denninger:
Äh, habe ich das richtig verstanden? Der Berliner Senat fördert ein Kino damit dieses einem der Koalitionspartner zu Willen sein muss? Und dann werden dort Hungerlöhne gezahlt und eine Gewerkschaft einfach verboten? Da applaudiert sogar der FJS aus dem Grabe heraus. Chapeau, das ist doch mal gelebter Kapitalismus.
Leserkommentare
22.01.2010 21:22 Uhr
von Neues:
Mittlerweile hat Geschäftsführer Grossman einen Antrag gestellt, "empfindliches" Ordnungsgeld oder Haftstrafen gegen die FAU Berlin zu verhängen. Da wird gerade das erste Mal in der BRD eine Gewerkschaft ganz offen dafür platt gemacht, eine Gewerkschaft zu sein. Wahrscheinlich kommt bald 129d "Mitgliedschaft in einer gewerkschaftsähnlichen Vereinigung"...
http://www.fau.org/artikel/art_100122-121345
19.12.2009 00:26 Uhr
von Gregor:
Ein Vergleich des einschlägigen Flächentarifvertrages für Kinos mit dem Tarifvertrage, den ver.di für das Babylon abgeschlossen hat, wäre interessant.
14.12.2009 11:22 Uhr
von P. Gale:
Die Lage im Babylon scheit immer skandalöser zu werden. Mittlerweile wurde der einzig kämpfenden Gewerkschaft im Kino untersagt, sich Gewerkschaft zu nennen. So soll scheinbar auch der "Standort beruhigt" werden.
Nun geht es nicht nur um die Arbeitsbedingungen, sondern um die Gewerkschaftsfreiheit an sich.
Hier die Quelle: http://prekba.blogsport.de/
14.12.2009 11:04 Uhr
von P. Gale:
Die Lage im Babylon scheit immer skandalöser zu werden. Mittlerweile wurde der einzig kämpfenden Gewerkschaft im Kino untersagt, sich Gewerkschaft zu nennen. So soll scheinbar auch der "Standort beruhigt" werden.
Nun geht es nicht nur um die Arbeitsbedingungen, sondern um die Gewerkschaftsfreiheit an sich.
Hier die Quelle: http://prekba.blogsport.de/
13.12.2009 22:37 Uhr
von rainer:
Nur mehr Geld?
also wie ich den konflikt mitbekommen habe, ging es im kino nicht nur um mehr geld. die beschäftigten beschweren sich massiv über ihren boss, der anscheinend wie ein kleiner könig im roten kino regiert. das geld schien ja nun wirklich fast schon nebensächlich, bei den anderen problemen. außerdem ist es zwar klasse das ver.di sich in der miesen kinobranche um einen flächtarifvettrag verdient gemacht hat, was das mit dem Babylon und dem wegdrängen der FAU soll, die das ganze ja anscheinend erst ins rollen gebracht hat, versteh ich echt nicht. da ist mir auch echt wumpe ob das nun anarchos sind oder nicht, die ham sich für die leute da wenigstens ins zeug gelegt. komische sache ...
13.12.2009 15:52 Uhr
von denninger:
Äh, habe ich das richtig verstanden?
Der Berliner Senat fördert ein Kino damit dieses einem der Koalitionspartner zu Willen sein muss? Und dann werden dort Hungerlöhne gezahlt und eine Gewerkschaft einfach verboten?
Da applaudiert sogar der FJS aus dem Grabe heraus.
Chapeau, das ist doch mal gelebter Kapitalismus.