Pressemogul Rupert Murdoch hat damit gedroht, seine Medien aus Googles Index zu nehmen. Im Netz wird darüber spekuliert, dass er sich Microsoft zuwenden könnte.von Ben Schwan
> Jeder der sich bei Google abkoppelt > verschwindet in der Web-Bedeutungslosigkeit.
Das sähe aber durchaus anders aus, wenn sich z.b. alle Verlage zusammentun würde und geschlossen Google aussperren und sich stattdessen bei Bing indexieren lassen würden, was ja derzeit berichtet wird. Das würde die Google-Suchergebnisse massiv verändern. Wer dann joruanlistische ergebnisse suchen würde (und das tun sicher viele), müsste zu Bing rübergehen.
So ein Vorgehen könnte selbst Google auf keinen Fall egal sein und Marktanteile entscheidend verschieben.
16.11.2009 17:48 Uhr
von Ranjit:
Der liebe Murdoch ist schlicht zu alt für seinen Posten.
Aber bitte, soll der Riese doch Selbstmord begehen. Was er nicht versteht ist, dass er bei einem Google-Boykott nicht die Firma boykottiert, sondern seine eigenen Kunden.
In dem Moment, in dem ein Medienunternehmen eine der großen Suchmaschienen ausnimmt, stößt es auch alle vor den Kopf die sich für diesen Suchanbieter entschieden haben.
Im Endeffekt meint Murdoch: "Wechseln sie gefälligst ihre Surf- und Suchgewohnheiten. Das bringt ihnen zwar keinerlei Vorteile sondern nur Nachteile, aber mir bringt das mehr Geld also haben sie das gefälligst zu tun!"
Erm...Nein.
16.11.2009 17:43 Uhr
von Robert:
Komisch zu sehen wie Menschen etwas so grossartiges wie Google kaputtmachen wollen. Anstatt mal darüber nachzudenken was eigentlich das Problem ist (Wirtschaftssystem und Geldgier). Aber naja so sind sie halt.
16.11.2009 16:53 Uhr
von drusus:
Absolut lächerliches Vorhaben. Jeder der sich bei Google abkoppelt verschwindet in der Web-Bedeutungslosigkeit. Googles Dominanz kann man zwar sehr kritisch sehen, aber es gibt nun mal aktuell keine Alternative zu google. Man kann aber froh sein, dass die Google Gründer keine Murdochs oder Berlusconis sind - sonst sähe es wirklich finster aus in der Web-Welt.
Leserkommentare
08.12.2009 21:52 Uhr
von Rod:
"So etwas wunderbares wie Google...":
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665813,00.html
16.11.2009 19:42 Uhr
von Rainer Barg:
> Jeder der sich bei Google abkoppelt
> verschwindet in der Web-Bedeutungslosigkeit.
Das sähe aber durchaus anders aus, wenn sich z.b. alle Verlage zusammentun würde und geschlossen Google aussperren und sich stattdessen bei Bing indexieren lassen würden, was ja derzeit berichtet wird. Das würde die Google-Suchergebnisse massiv verändern. Wer dann joruanlistische ergebnisse suchen würde (und das tun sicher viele), müsste zu Bing rübergehen.
So ein Vorgehen könnte selbst Google auf keinen Fall egal sein und Marktanteile entscheidend verschieben.
16.11.2009 17:48 Uhr
von Ranjit:
Der liebe Murdoch ist schlicht zu alt für seinen Posten.
Aber bitte, soll der Riese doch Selbstmord begehen.
Was er nicht versteht ist, dass er bei einem Google-Boykott nicht die Firma boykottiert, sondern seine eigenen Kunden.
In dem Moment, in dem ein Medienunternehmen eine der großen Suchmaschienen ausnimmt, stößt es auch alle vor den Kopf die sich für diesen Suchanbieter entschieden haben.
Im Endeffekt meint Murdoch: "Wechseln sie gefälligst ihre Surf- und Suchgewohnheiten. Das bringt ihnen zwar keinerlei Vorteile sondern nur Nachteile, aber mir bringt das mehr Geld also haben sie das gefälligst zu tun!"
Erm...Nein.
16.11.2009 17:43 Uhr
von Robert:
Komisch zu sehen wie Menschen etwas so grossartiges wie Google kaputtmachen wollen. Anstatt mal darüber nachzudenken was eigentlich das Problem ist (Wirtschaftssystem und Geldgier). Aber naja so sind sie halt.
16.11.2009 16:53 Uhr
von drusus:
Absolut lächerliches Vorhaben. Jeder der sich bei Google abkoppelt verschwindet in der Web-Bedeutungslosigkeit. Googles Dominanz kann man zwar sehr kritisch sehen, aber es gibt nun mal aktuell keine Alternative zu google. Man kann aber froh sein, dass die Google Gründer keine Murdochs oder Berlusconis sind - sonst sähe es wirklich finster aus in der Web-Welt.