Mediaspree im Ausschuss
Tauziehen um die Flussufer
Ruhig und überraschend erfolgreich arbeitet der Sonderausschuss Mediaspree vor sich hin. Nur die Senatorin Ingeborg Junge-Reyer schießt quer, wo es geht - wie beim Gelände rund um die "Maria".von Kristina Pezzei
Leserkommentare
11.03.2009 02:56 Uhr
von Katrin Trautwein:
"Mit der Forderung (...) nach einem autofreien, zusätzlichen Steg zwischen Schilling- und Oberbaumbrücke ..." - Eine derartige Forderung hat es im Bürgerentscheid nicht gegeben. Vielmehr ging es um den Verzicht auf eine Autobrücke. Der Bau eines Fußgängersteges war innerhalb der Initiative umstritten und wurde daher nicht als Forderung aufgenommen. Befürchtungen waren u.a., dass ein Steg als attraktives Neubauprojekt ein Aushängeschild für die Aufwertung der Spreeufer werden und damit die Gentrifizierung vorantreiben könnte, sowie dass er bei Großveranstaltungen in der O2-Halle dazu einladen würde, den ganzen Wrangelkiez zuzuparken, um dann zu Fuß über den Steg zur Halle zu gelangen.
Ansonsten ein gelungener Werbeartikel für die Grünen. Als ob es keine Kritik an Franz Schulzens Rolle bei der Ablenkung von den großen stadtentwicklungspolitischen Fragen durch Hinwendung auf Detailfragen sowie bei der Befriedung der Bewegung durch Einbindung von Aktivist/innen in parlamentarische Arbeit geben würde...
11.03.2009 00:02 Uhr
von david:
man kann auf wikipedia ein zitat von junge - reyer lesen, der im schönen breckerfeld aufgewachsenen stadtentwicklungssenatorin. dieses zitat zeigt deutlich, wie es um das demokratiebewusstsein junge - reyers bestellt ist.
10.03.2009 23:56 Uhr
von Bernd Karbuweit:
Das heißt "Anschutz", Sie knallharte Rechercheurin.