• 14.08.2009

Mastfabrik für Schweine

"Wir sind kein Streichelzoo"

Von 30 Kilogramm Lebendgewicht auf 125 Kilo in nur vier Monaten, kein Stroh und Futter per Pressluft: Besuch bei 24.000 Schweinen in einer Agrarfabrik.von Jost Maurin

  • 04.03.2012 12:20 Uhr

    von Robert:

    Wer solch einen Artikel schreibt, hat sich nicht genug mit der Materie beschäftigt. Der Autor zieht Zusammenhänge vollkommen auseinander und hat keine Ahnung von dem tatsächlichen verhalten von Tieren! Warum gibt man Schweinen denn wenig Licht? Weil sie schon immer die Dunkelheit gesucht haben, oder hat schon jemand mal am helllichtem Tage Wildschweine auf dem Feld herumlaufen sehen? Sehr selten, da sie mit Licht nichts anfangen können und ihre Nasen als Orientierung in der Nacht benutzen. Im Biofleisch ist übrigens viel mehr Antibiotika vorhanden, da die Tiere im Stroh und Schlamm mit viel mehr Erregern im Kontakt stehen und so öfters behandelt werden müssen. Ein Biobauer kann es sich nämlich auch nicht erlauben, große Verluste hinzunehmen.

  • 07.09.2009 19:57 Uhr

    von Abendglocken:

    Der Horror über die legalen, aber nicht legitimen Zustände in der Industrietierproduktion ist nur schwer zu verkraften, kann aber ein politisches Ventil finden:

    Unterstützen wir die hochqualifizierte "Bürgerinitiative kontra Industrieschwein - Haßleben", die sich in jahrelangem, sehr vielfältigem Engagement gegen die Wiederinbetriebnahme einer gigantischen Tierfabrik in der Uckermark wehrt.

    Lest www.kontraindustrieschwein.de

    Die Ausdrucksformen der Ablehnung sind darin so vielfältig dargestellt wie das Volk bunt ist.

    Besonders Frauen gelingt es oft leichter, sich in die eklige Welt der gefangengehaltenen, kranken Schweine hineinzufühlen.

    Zeigt Eure Abscheu, gebt Euren Empfindungen Raum und Wahrheit - jeder Mensch (ebenso wie jedes Schwein) zählt.

    Deutschland ist nicht nur das Land der Tränker und Stänker !

    Wählt die korrupten Regierungen ab, es darf Euch nicht egal sein !

  • 04.09.2009 11:24 Uhr

    von Lillymona:

    humanity sucks!

  • 19.08.2009 16:59 Uhr

    von Maria Sander:

    Guter Artikel, wenn auch für viele teils schockierend...
    Neulich auf einem T-Shirt gelesen:

    I THINK ... therefore I'm VEGAN

    Tja, ist was dran.

  • 18.08.2009 13:17 Uhr

    von mehrdad beiramzadeh:

    @Thomas:

    fleisch muss wieder zum luxus werden, was man sich 2x die woche gönnen kann.

    biofleisch nach strenge demeter-richtlinien ist um einiges teurer, als die 1.99 hackfleisch+antibiotika, die es bei REWE um die ecke gibt.

    wird fleisch endlich richtig teuer, regelt sich der verbrauch automatisch nach unten.

  • 17.08.2009 22:43 Uhr

    von Thomas:

    Ich kenne die Sachverhalte seit Jahrzehnten und bin deshalb mehr als mein halbes Leben Vegetarier.
    Man stelle sich vor die gesamte Menschheit bestünde auf den Konsum von Bio-Fleisch. Wie sollte das bei dieser Überbevölkerung funktionieren? Von Bio-Aspekten kann ergo unter diesen gegebenheiten kaum mehr die Rede sein.

    Hopp oder topp, eine andere Alternative war für mich nie denkbar.

  • 17.08.2009 16:25 Uhr

    von Andreas Streich:

    noch als nachtrag zum kommentar von antonietta:
    und genau die gleichen leute, die ohne nachzudenken immer billigeres fleisch wollen, das de fakto somit immer mehr antibiotika usw. enthält, sind die leute, die wenn sie dann krank sind jammern und tierversuche wollen, um ihre selbstverschuldeten krankheiten zu bekämpfen.
    würden in tierversuche keine tiere leiden müssen, müsste ich fast schreiben: wenigstens nutzen tierversuche nichts, und die leute leiden dann wenigstens ...

  • 17.08.2009 13:37 Uhr

    von Antonietta:

    Größer - schneller - billiger:
    Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.

    Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.

  • 16.08.2009 07:12 Uhr

    von vic:

    @ Realist
    Nur zur Info. Es gibt auch welche die haben Konsequenzen gezogen und verzichten völlig auf Produkte von getöteten Tieren. Ich zum Beispiel. Ich verachte den Umgang, wie wir Menschen mit
    Lebewesen umgehen, und so brauche ich auch kein "Bioschnitzelchen".

  • 15.08.2009 00:08 Uhr

    von Bin erstaunt:

    Erstaunt bin ich, dass die taz schon wieder einen kritischen Artikel zur Tierhaltung bringt.
    Hut ab, liebe taz. Freut mich, dass ihr doch noch lernfähig seid.
    Wie wärs mal mit einem Artikel zum Stierkampf?

    Aäußerst erstaunt bin ich darüber, dass die Tierqual in der Schweinezucht immer noch nicht bekannt ist. Mein Gott, seit Jahren und Jahrzehnten wird über dieses Thema berichtet und es gibt immer noch Menschen, die davon noch nie etwas gehört haben?
    Na, dann tut Aufklärung wirklich not!

    Vielen Dank für die Links zu den Bildern und zum Film Earthlings.
    Ich selbst muss mir das nicht ansehen und kann das auch nicht ertragen. Ich esse seit mehr als 20 Jahren kein Fleisch mehr und lebe mittlerweile vegan.

  • 14.08.2009 13:43 Uhr

    von mehrdad beiramzadeh:

    @Realist:


    ich finde es nicht i.o, dass sie hier biobauer schlechtreden. heutzutage gibt es alternativen, die es noch vor 10 jahren nicht oder nicht in diesem umfang gab. es tut sich also etwas, wenn auch viel zu langsam.

    es gibt bio-labels, die streng kontrolieren und sich grundlegend von dem masthorror untrscheiden, auf den die leser hier hingewiesen haben.

    fleischkonsum ist nunmal wichtig für die grosse mehrheit der menschen. und wenn mehr und mehr die wahrheit über diese matrixähnliche zustände bei den "fleischfabriken" rauskommt, wodurch menschen bei fleisch auf "weniger, aber dafür besser" setzen, dann ist es schon ein schritt in die richtige richtung.

    die EU könnte auch etwas dazu beitragen, indem er erzeuger und verkäufer zwingt, den herkunft ihres fleisches lückenlos anzugeben (auch mit bildern) und irreführende werbung mit "glückliche schweine" verbietet.

    darauf kann man leider lange warten, aber jeder einzellner kann und sollte etwas tun, ohne gänzlich aufs fleisch zu verzichten.

  • 14.08.2009 13:31 Uhr

    von mehrdad beiramzadeh:

    @ Kai:

    der film, den sie verlinkt haben, ist zweifellos grossartig gemacht, aber ich kann mir so etwas nicht anschauen, weil der ärger über die dummheit und grausamkeit der menschheit den tieren gegenüber dadurch noch mehr steigt, sowie das gefühl der hilflosigkeit, obwohl man selber alles tut, um diese abartige und unmenschliche tierquälerei nicht zu unterstützen.

  • 14.08.2009 13:30 Uhr

    von André:

    ...ohne Spaß jetzt: Ich habe mich übergeben.
    Und das "nur" beim Trailer zu "erthlings"

    Ich habe jetzt keine Lust mehr auf Fleisch, und bin überzeugt, das wird auch noch ´ne Weile so bleiben.

    Ganz sicher werde ich diesen Sommer sehr viel weniger grillen, aber dann GARANTIERT Biofleisch verwenden.

    McBurger sieht mich auch nicht mehr wieder...

  • 14.08.2009 12:00 Uhr

    von adam smith:

    schlimm. mir wird sowieso immer schlecht, wenn ich sehe, wie sich die kunden an den fleischtheken der supermärkte drängeln. letztlich ist es eben doch die nachfrage nach möglichst viel und billigem fleisch, die hinter dieser menschenunwürdigen ausbeutung und folter von lebewesen steckt. diese videos sollten zwangsweise in supermärkten abgespielt werden.

  • 14.08.2009 11:52 Uhr

    von Realist:

    Willkommen in der Realität. Das sieht man dem hübsch unter Schutzatmosphäre verpackten Schnitzel nicht an, oder?

    Was soll das betroffen tun und sich aufplustern? Empört und im Brustton der Überzeugung: Igitt, das will ich nicht mehr essen! Danach geht es mit Freunden zum Grillen.

    Da gibt es dann sicherlich politisch korrekte Bioschnitzelchen. Dass bei der Aufzucht doppelt so viele Ferkel gestorben sind, ist ja akzeptabel.

    Die Mastschweine stehen dort in vielgelobter "Tiefstreu": ein Gemisch aus wenig Stroh und viel Kot, verflüssigt durch den Urin der Tiere. Wobei das nicht so ganz richtig ist, die Tiere stehen garnicht "auf" der Einstreu sie sinken darin ein, bis zum Bauch.

    Wenn die Tiere krank werden, müssen sie nicht selten lange leiden, weil durch eine (Leiden mildernde) tierärztliche Behandlung der wertvolle Bio-Status verlorengeht.

    Die Mastschweine haben viel mehr Zeit zum wachsen, sie brauchen auch deutlich mehr Futter um zu wachsen. Mehr Futter pro kg Fleisch bedeutet aber mehr Verschwendung von wertvollen Ressourcen.


    Zeigt nicht mit dem Finger auf die konventionellen Mäster, solange ihr euch die Alternativen nicht genau angeschaut habt.

  • 14.08.2009 11:32 Uhr

    von elisabeth:

    erst der bericht von dem iranischen gefaengnis und jetzt das, ein harter start in den morgen.

    ich bin entsetzt, das das gesezlicher rahmen sein soll, das muss unbedingt geaendert werden.

    also in der schweiz gibt es auch konventionelle landwirtschaft, und trotzdem tierrechte.

    es ist absurd und ich bin mir sicher, wenn die konsumenten das regelmaeßig zu sehen bekommen würden, wo denn die wurst herkommt, dann würde ihnen auch schlecht werden. aber die werbung ist ja immer so mit grinsenden schweinen.

    niemals würde in der werbung sowas zu sehen sein, also scheint hier doch kein gutes gewissen zu herrschen. und was gesetzlich ist sollte doch mit gutem gewissen zu zeigen sein.

    ich würde mal wissen ob dieser schweinefabrikant gerne will, das bilder aus seiner mast den konsumenten gezeigt werden.

    ich ess nie wieder konventionelles schweinefleisch. baeh.

  • 14.08.2009 10:33 Uhr

    von Achim Stößer:

    So sieht es nicht nur in Sachsen aus: http://maqi.de/bilder/schweine.html und http://maqi.de/bilder/aktionen.html

  • 14.08.2009 07:42 Uhr

    von Antonietta:

    In vielen Mastbetrieben werden die Muttersauen nach wie vor in kaum zwei Quadratmeter großen Kastenständen gehalten, damit sie ihre Ferkel nicht erdrücken. Die Stände sind so eng, daß die Sauen sich nur mühsam hinlegen und schwer aufstehen können. Umdrehen und Laufen sind ebensoweing möglich. Außerdem verletzen sich die Tiere in den engen Ständen leicht. Häufig zeigen Sauen, die ohne Einstreu gehalten werden, eine Verhaltensstörung, die als "Trauern" bezeichnet wird. Die Tiere hocken auf ihren Schenkeln und lassen den Kopf hängen. Mangelnde Bewegung führt zudem dazu, daß sich die Tiere nicht mehr fortbewegen können, und daß körperliche Schäden wie Klauen- und Gelenkverletzungen sowie Fruchtbarkeitsstörungen auftreten.
    Jährlich werden mehr als 40 Millionen Schweine geschlachtet. Nur 0,4 Prozent des deutschen Schweinefleisches stammt aus Biohaltung.

    Oft werden die Ferkel schon nach drei Wochen der Mutter weggenommen und im Alter von etwa zehn Wochen in Mastbetriebe transportiert. Dort werden sie mit antibiotikahaltigen Leistungsförderern in drei bis vier Monate schlachtreif gemästet. Enge und Langeweile in den kahlen Buchten mit Spaltenboden und ohne Einstreu führen zu Verhaltensstörungen und Aggression. Krankheiten werden nur mühsam mit hohen Medikamentengaben in Schach gehalten.

  • 14.08.2009 02:32 Uhr

    von Kowalski:

    Die wahren Schweine laufen leider frei herum! Und solange die Nachfrage da ist und der Verbraucher nicht gewillt ist auf Fleisch zu verzichten, werden kluge Bauern wie Jens sich weiterhin profitgierig die Hände reiben. Es ist halt einfacher sich einmal im Jahr ein gutes Gewissen bei Adveniat zu kaufen. :-(

  • 14.08.2009 02:22 Uhr

    von Xen:

    Okay das Video hat mir den Rest gegeben. Erstmal eine bitterböse Mail an den Agrarminister geschrieben.

  • 14.08.2009 00:27 Uhr

    von Dr. Schreck:

    Ich weiß, man sollte sowas nicht denken: Aber die Menschen, die hinter solchen Unternehmen stecken und sich auch noch rechtschaffen und selbstherrlich mit Gesetzestreue rausreden, sollte man nur mal für zwei, drei Wochen unter denselben Bedingungen "halten". Nur einfach mal so...

  • 13.08.2009 23:31 Uhr

    von Medusa:

    Ich esse wirklich wenig Wurst und Fleisch, vielleit zweimal pro Woche. Dieser Artikel ist aber so schockierend, dass man vielleicht ganz aufhören sollte, Fleisch zu essen.

    Aber vorerst ich werde mich dann wohl mal nach Fleisch aus artgerechter Haltung umschauen. Dürfte bei meinem Fleischkonsum nicht zu teuer werden.

  • 13.08.2009 21:22 Uhr

    von Totti:

    Um Gottes Willen! Wie können Menschen so grausam gegen Lebewesen sein die wie sie selbst Schmerz, Angst, Freude empfinden.
    Gucken Sie sich doch mal bei Gelegenheit den link von Sachse an..

  • 13.08.2009 20:26 Uhr

    von Karl:

    "Was weiß ein Tierschützer? Was hat der für eine Ausbildung?"

    Der Mann hat "über den Energiekonsum in der Ferkelaufzucht promoviert" - das spricht nicht viel von Tierschütz. Vielleicht könnte man es umgekehrt sagen, dass jemanden der Energiekonsum in der Ferkelaufzucht studiert hat, völlig unqualifiziert einen Artgerechten Leben für Tiere anzubieten ist. Es kann gut sein dass die innerhalb alle Gesetzliche Grenzen arbeiten, aber für viele Menschen sagt dass mehr über die Gesetze im diesem Bereich als über den Betrieb im allgemein.

    Mann kan heutzutage echt einfach als Veganer/in oder Vegetarier/in leben, mann muss nicht diese Branche unterstützen. Fleisch nur am Sonntag? Nein, besser noch das grausamen Leben und sicheren Tod diese Tiere nicht zu unterstützen.

  • 13.08.2009 19:07 Uhr

    von Sascha:

    Evtl. interessant auch noch die Videos auf dieser Seite:

    http://veg-tv.info

    ACHTUNG! Die Videos sind z. T. wirkliche Schocker!

    Und nein ich bin kein Veganer und auch kein Vegetarier. Allerdings halte ich nichts vom ungesunden massenhaften Fleischkonsum wie er in den westlichen Ländern Heute gang und gebe ist. Und auch nichts von den Bedingungen die man in sehr vielen Fällen in der Tierhaltung antrifft.

  • 13.08.2009 19:02 Uhr

    von Sayuri:

    Ekelhaft. Ekelhaft. Ekelhaft.
    Wenn das keine Tierquälerei sein soll...!

  • 13.08.2009 18:57 Uhr

    von Björn Hens:

    Die Nazis haben sich auch in einem "gesetzlichen Rahmen" bewegt. So ein unreflektierter Quatsch! Selber denken! Aber wir neigen ja leider zum Outsourcing! ;)

  • 13.08.2009 18:44 Uhr

    von Kai:

    Neu ist das nicht; also schön Earthlings anschauen, wer den Film noch nicht kennt:
    http://www.earthlings.com
    http://de.wikipedia.org/wiki/Earthlings
    http://veg-tv.info/Earthlings

  • 13.08.2009 18:22 Uhr

    von Heiko:

    Weiterhin einfach unzumutbar und eine Schande das die Politik nicht für artgerechtere Haltung sorgt !

  • 13.08.2009 18:21 Uhr

    von Ullrich F.J. Mies:

    Ich weiss, warum ich seit Jahrzehnten kein Fleisch mehr esse.
    Die Tiermast ist nichts anderes als Terror gegen die Kreatur - blanker Terrorismus. Wer hinter die zumeist netten Fassaden dieser Gesellschaft schaut, sieht die Abgründe. Die Tiermast ist nur einer davon.

    Im bereinigten Jargon "wertfreier Wissenschaft" heissen die Tiermast- und -quälfabriken auch nicht Tier-KZs, das ganze nennt sich "Tierproduktion".



  • 13.08.2009 17:44 Uhr

    von mehrdad beiramzadeh:

    das ist unmenschlich, was diese "fabrikanten" von lebende und fühlende tiere halten und wie sie deise misshandeln.

    ich kann nur alle bitten, darauf zu achten, woher ihr fleisch her kommt. man muss nicht zum vegetarier werden, aber wenn man paar cent mehr pro kilo bezahlt und dafür fleisch kauft, welches von strenge und seriöse bio-gesellschaften wie bioland oder demeter zertifiziert wurde, dann tut man etwas für die armen tiere UND für seine eigene gesundheit.

    wer will schon antibiotika und andere medikamente im essen zu sich nehmen? dann lieber fleisch von bio-tiere, die zeit zum wachsen hatten und nicht in diese horrorfabriken, die von matrix stammen könnten, gemästet wurden.

    die verbraucher bestimmen letzlich, ob diese abartige und unmenschliche schlächter erfolg haben, oder ob kleinere bauernhöfe, die biologisch und tierfreundlich produzieren, diesen den rang abkaufen!

  • 13.08.2009 17:27 Uhr

    von Marius:

    "Wir bewegen uns im gesetzlichen Rahmen."

    Tierschutz in der BRD hört dort auf, wo Tierquälerei beginnt.

    Dabei wäre es einfach solche Einrichtungen überflüssig zu machen:
    Einfach mal auf Billigfleisch aus dem Supermarkt verzichten und sich nach Alternativen umgucken, oder gleich vegetarisch bzw. vegan leben.

    Es ist gesünder, billiger und ökologisch wie moralisch ratsam.

    Ausprobieren schadet nichts und jeder hat doch Veggies im Freundeskreis, die Tips geben können.

  • 13.08.2009 17:20 Uhr

    von Berliner:

    Mir wird immer wieder schlecht wenn ich derartige Berichte lese. Denn auch ich gehöre leider zu der Gruppe von Menschen die trotz der vielzahl solcher Informationen, noch immer die möglich günstigen Angebote für tierische Ernährung wahrnehmen.

    Stattdessen sollte wohl auch ich einfach vor der Fleischtheke einen kurzen Gedanken an die leidenden Tiere verschenken und vielleicht doch mein Hart erarbeitetes Geld in den Ausbau der Biogemüse-Abteilung investieren. Oder wenigstens zum inzwischen allgegenwärtigen Bio-Metzger pilgern.

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Ihr habt es alle selbst in der Hand!

  • 13.08.2009 16:42 Uhr

    von Sachse:

    "Wir bewegen uns im gesetzlichen Rahmen."

    Wie so ein "gesetzlicher Rahmen" aussieht und was es für die Tiere bedeutet, ist auf diesen aktuellen Videoaufnhamen / Bildern aus sächsischen Schweinefabriken zu sehen:
    http://www.tierqual-stoppen.org

  • 13.08.2009 16:21 Uhr

    von Sachse:

    Vielleicht ein paar Bilder / Videoaufnahmen dazu? So sieht das in Sachsen aus:
    http://www.tierqual-stoppen.org

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