Ein ehemaliger Nato-Kommandeur sorgt für Empörung in den Niederlanden: Für die Verteidigung von Srebrenica sei die Kampfmoral zu gering gewesen - wegen der schwulen Soldaten.
Da bei der israelischen Armee Homosexuelle seid 1993 zugelassen sind, gibt es dort auch genug Studien zu diesem Thema. Komischerweise konnte man keinerlei Auswirkungen auf die Kampfkraft feststellen. Und dort werden die Soldaten wohl um einiges mehr gefordert, als niederländische Blauhelme...
22.03.2010 11:03 Uhr
von dietah:
Es wird mir mithin ein stetes Rätsel bleiben, wie dieses dämliche, spießbürgerlich konservative Gemüse seine Reproduktion sicherstellt.
Wieviel Jahrhunderte Aufklärung, Wissenschaft und Bildung müssen wir eigentlich noch in die Schädel der Menschheit pumpen, bis diese überholten Denkmuster endlich ausgerottet werden?
22.03.2010 09:55 Uhr
von DenkSchlächter:
Keine Frage, die niederländischen Soldaten haben versagt – rd. 8.000 bedauernswerte und bei richtigem Einsatz der Streitkräfte auch überflüssige Opfer. Eine entsprechende Aufarbeitung fand – wenn überhaupt – mit Samthandschuhen statt. Vielleicht auch deshalb, weil nicht zuletzt die UNO die Lage völlig falsch beurteilt-, und sich grobe Fehlleistungen bei Erteilung des Mandats erlaubt hatte. So die Fakten. Anders die intellektuelle Glanzleistung des einstigen Nato-Kommandeurs John Sheehan. Da kommt mir in den Sinn, daß jemand gesagt hat, amerikanische Fernlenkwaffen seien intelligenter, als diejenigen, die sie bedienen. Denken Sie einmal darüber nach - mit freundlicher Empfehlung an die amerikanische Generalität.
21.03.2010 10:54 Uhr
von byk:
also nicht mehr serben sind schuld sondern niederländische lesben? scheint, dass der genozid von srebrenica wird noch lange auf die klärung warten müssen...
20.03.2010 17:03 Uhr
von Anton Wagner:
Unterzahl, kein Kampfmandat, zuviele Schwule in der Truppe. Die Ausreden werden immer grotesker. Mir kommen einige andere Begriffe in den Sinn: Z. B. Feigheit und Pflichtvergessenheit. Soldaten waren zwar selten in der Geschichte zum Schutz der Wehrlosen da sondern meistens nur um eine verlogene Politik mit Gewalt durchzusetzen. Aber in Srebrenica hätten die Soldaten auf keinen Fall ihren Posten verlassen dürfen. Sie wußten genau, daß sie die Bevölkerung einem entsetzlichen Schicksal überlassen würden. Genau wie in Ruanda. Scheint ja auch eine Art UNO-Mandat zu sein. Das Im-Stich-lassen.
20.03.2010 16:05 Uhr
von Maulkorb für Amis:
Wußte ich es doch!!! Die sind auch an diesem miesen Wetter schuld und das ich kalte Füße habe.
Schon erstaunlich was so´n Ami alles raushaut. Wie wäre es mit einem Maulkorb für Amis?
20.03.2010 12:30 Uhr
von denninger:
Der Artikel ist eine Satire, die in der "Wahrheit" keinen Platz mehr fand, oder etwa doch nicht? Schon der Michael Kühnen wusste, dass Homosexuelle bessere Krieger sind weil sie keine Familie haben. Der homosexuelle Infantrist selbst ist mehr mit dem Kämpfen beschäftigt als mit dem Erfinden von Märchen über eigene heterosexuelle Heldentaten. Und der Gegner verfällt angesichts des drohenden Schicksals als kriegsgefangener Lustknabe in Apathie. Ist es nicht toll, sich mal wieder in Vorurteilen zu suhlen wie die Sau im Dreck? (SCNR)
20.03.2010 11:46 Uhr
von Happes:
Hm. Ein US-General gibt den Schwulen also die Schuld an einem Massaker, und Ein Herr Malter Wixa (danke, Herr Küppersbusch!) gibt der sexuellen Revolution die Schuld an der Vergewaltigung von Kindern durch katholische Geistliche. Mit Wahrheit hat natürlich beides nichts zu tun, aber was haben die beiden Dinge miteinander zu tun? Ganz einfach: Herr Wixa ist Militärbschof. Ich wusste zwar nicht, dass er auch für das amerikanische Militär zuständig ist, aber man lernt nie aus und immer gerne dazu.
20.03.2010 06:11 Uhr
von HUBERT tus:
Wenn ich mir unseren Aussenminister Guido Westerwelle vorstelle, dann glaube ich nicht, dass Schwule zimperlich sind.
19.03.2010 23:14 Uhr
von Martin:
Die Schwulen haben es also wieder mal vermasselt? Bloß gut, dass die damalige Situation ziemlich umfangreich auch filmisch gut dokumentiert ist. 'Kampfmandat' hin oder her: es wurden die dortigen muslimischen Männer unter den Augen dieser 'Schutztruppe' abgeführt, teilweise auch auf LKWs verladen, und jeder, der irgendwie mitdenken konnte, der wußte, dass sie nichts Gutes erwartet, also entweder irgendein Lager oder Folter oder Mord! Das war jedem klar. Und da waren es führende Militärs der 'Schutztruppe', die den Grundsatz jeder Menschlichkeit, bedrohtes Leben zu schützen, aus eigener Angst beiseite schoben, ein durch und durch total feiges Pack, aber mit Sicherheit nicht durchgehend homosexuell.
19.03.2010 18:33 Uhr
von Der Beobachter:
Mit dem Werfen von rosa Wattebällchen konnten die Fräulein die Serben offensichtlich nicht vertreiben.
19.03.2010 17:34 Uhr
von Miss Norris:
Diese Behauptung ist ebenso widerlich wie lächerlich.Würde gern mal hören,was Alexander der Grosse oder die Heilige Schar von Theben diesem homophoben Friedhofsgemüse von General erzählen würden...
Leserkommentare
22.03.2010 11:06 Uhr
von Flo:
Da bei der israelischen Armee Homosexuelle seid 1993 zugelassen sind, gibt es dort auch genug Studien zu diesem Thema. Komischerweise konnte man keinerlei Auswirkungen auf die Kampfkraft feststellen. Und dort werden die Soldaten wohl um einiges mehr gefordert, als niederländische Blauhelme...
22.03.2010 11:03 Uhr
von dietah:
Es wird mir mithin ein stetes Rätsel bleiben, wie dieses dämliche, spießbürgerlich konservative Gemüse seine Reproduktion sicherstellt.
Wieviel Jahrhunderte Aufklärung, Wissenschaft und Bildung müssen wir eigentlich noch in die Schädel der Menschheit pumpen, bis diese überholten Denkmuster endlich ausgerottet werden?
22.03.2010 09:55 Uhr
von DenkSchlächter:
Keine Frage, die niederländischen Soldaten haben versagt – rd. 8.000 bedauernswerte und bei richtigem Einsatz der Streitkräfte auch überflüssige Opfer. Eine entsprechende Aufarbeitung fand – wenn überhaupt – mit Samthandschuhen statt. Vielleicht auch deshalb, weil nicht zuletzt die UNO die Lage völlig falsch beurteilt-, und sich grobe Fehlleistungen bei Erteilung des Mandats erlaubt hatte.
So die Fakten.
Anders die intellektuelle Glanzleistung des einstigen Nato-Kommandeurs John Sheehan.
Da kommt mir in den Sinn, daß jemand gesagt hat, amerikanische Fernlenkwaffen seien intelligenter, als diejenigen, die sie bedienen.
Denken Sie einmal darüber nach - mit freundlicher Empfehlung an die amerikanische Generalität.
21.03.2010 10:54 Uhr
von byk:
also nicht mehr serben sind schuld sondern niederländische lesben?
scheint, dass der genozid von srebrenica wird noch lange auf die klärung warten müssen...
20.03.2010 17:03 Uhr
von Anton Wagner:
Unterzahl, kein Kampfmandat, zuviele Schwule in der Truppe. Die Ausreden werden immer grotesker. Mir kommen einige andere Begriffe in den Sinn: Z. B. Feigheit und Pflichtvergessenheit. Soldaten waren zwar selten in der Geschichte zum Schutz der Wehrlosen da sondern meistens nur um eine verlogene Politik mit Gewalt durchzusetzen. Aber in Srebrenica hätten die Soldaten auf keinen Fall ihren Posten verlassen dürfen. Sie wußten genau, daß sie die Bevölkerung einem entsetzlichen Schicksal überlassen würden. Genau wie in Ruanda. Scheint ja auch eine Art UNO-Mandat zu sein. Das Im-Stich-lassen.
20.03.2010 16:05 Uhr
von Maulkorb für Amis:
Wußte ich es doch!!! Die sind auch an diesem miesen Wetter schuld und das ich kalte Füße habe.
Schon erstaunlich was so´n Ami alles raushaut. Wie wäre es mit einem Maulkorb für Amis?
20.03.2010 12:30 Uhr
von denninger:
Der Artikel ist eine Satire, die in der "Wahrheit" keinen Platz mehr fand, oder etwa doch nicht?
Schon der Michael Kühnen wusste, dass Homosexuelle bessere Krieger sind weil sie keine Familie haben.
Der homosexuelle Infantrist selbst ist mehr mit dem Kämpfen beschäftigt als mit dem Erfinden von Märchen über eigene heterosexuelle Heldentaten.
Und der Gegner verfällt angesichts des drohenden Schicksals als kriegsgefangener Lustknabe in Apathie.
Ist es nicht toll, sich mal wieder in Vorurteilen zu suhlen wie die Sau im Dreck? (SCNR)
20.03.2010 11:46 Uhr
von Happes:
Hm. Ein US-General gibt den Schwulen also die Schuld an einem Massaker, und Ein Herr Malter Wixa (danke, Herr Küppersbusch!) gibt der sexuellen Revolution die Schuld an der Vergewaltigung von Kindern durch katholische Geistliche. Mit Wahrheit hat natürlich beides nichts zu tun, aber was haben die beiden Dinge miteinander zu tun? Ganz einfach: Herr Wixa ist Militärbschof. Ich wusste zwar nicht, dass er auch für das amerikanische Militär zuständig ist, aber man lernt nie aus und immer gerne dazu.
20.03.2010 06:11 Uhr
von HUBERT tus:
Wenn ich mir unseren Aussenminister Guido Westerwelle vorstelle, dann glaube ich nicht, dass Schwule zimperlich sind.
19.03.2010 23:14 Uhr
von Martin:
Die Schwulen haben es also wieder mal vermasselt? Bloß gut, dass die damalige Situation ziemlich umfangreich auch filmisch gut dokumentiert ist. 'Kampfmandat' hin oder her: es wurden die dortigen muslimischen Männer unter den Augen dieser 'Schutztruppe' abgeführt, teilweise auch auf LKWs verladen, und jeder, der irgendwie mitdenken konnte, der wußte, dass sie nichts Gutes erwartet, also entweder irgendein Lager oder Folter oder Mord! Das war jedem klar. Und da waren es führende Militärs der 'Schutztruppe', die den Grundsatz jeder Menschlichkeit, bedrohtes Leben zu schützen, aus eigener Angst beiseite schoben, ein durch und durch total feiges Pack, aber mit Sicherheit nicht durchgehend homosexuell.
19.03.2010 18:33 Uhr
von Der Beobachter:
Mit dem Werfen von rosa Wattebällchen konnten die Fräulein die Serben offensichtlich nicht vertreiben.
19.03.2010 17:34 Uhr
von Miss Norris:
Diese Behauptung ist ebenso widerlich wie lächerlich.Würde gern mal hören,was Alexander der Grosse oder die Heilige Schar von Theben diesem homophoben Friedhofsgemüse von General erzählen würden...