Manuela Schwesig über Feministen
"Frauen fördern zu wenig Frauen"
Steinmeiers Schattenfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt, warum sie kein Problem damit hat, Feministin genannt zu werden. Und findet, die Union wolle Frauen lieber wieder zu Hause sehen.von Heide Oestreich
Leserkommentare
11.02.2011 17:58 Uhr
von ben:
Warum reagiert hier eigentlich niemand von der taz auf die aus meiner Sicht sehr berechtigte Kritik an dem Foto? Ich glaube nicht, dass man bei einem Interview mit dem Jung-Star Guttenberg ein Foto gezeigt hätte, bei dem er sich gerade mit Merkel umarmt ...
Unterschwellig wird durch genau dieses Foto doch suggeriert, Frau Schwesig sei gerade nicht wegen ihrer Kompetenz von Herrn Steinmeier berufen worden! Und die taz schert das nicht?
11.02.2011 17:56 Uhr
von Katrin Molkentin:
Sehr geehrte Frau Oestreich,
wenn Sie einen Einfluss auf die Bildwahl für dieses Interview hatten, dann sollten Sie sich schämen. Wenn nicht, dann sollten Sie die zuständige Bildredakteurin das Lesen beibringen und ggf. einen anderen Job empfehlen.
Ich bin zutiefst erschrocken, wie diese Bebilderung Ihnen und der taz passieren konnte.
Ich weiß, das Frauensolidarität häufiger gewünscht als angetroffen worden ist, aber dass sich Frauen noch gegenseitig in die Pfanne hauen müssen, das setzt dem Ganzen die Krone auf.
Wenn Frauen so miteinander umgehen, müssen Männer nichts befürchten.
Ich gehe nun mit Wut im Bauch ins Bett.
N8
11.02.2011 17:56 Uhr
von Comment70:
Zuerst dachte ich mir: Okay, SPD und BMFSFJ, da kommentiere ich mal ohne zu lesen.
Dann dachte ich: Naja, kann ja nicht schaden, vielleicht ist´s ja diesmal lesenswert.
Ich hätte einfach meinem Gefühl folgen sollen ...!
Hürden durch Vorurteile in der SPD? Die alte feministische Tante SPD?
"Wer die männliche ..." Diese weibliche Opferrolle wäre schonmal zementiert.
"Wir wollen, dass beide Eltern gleichzeitig ihre Arbeitszeit reduzieren und Elterngeld bekommen können."
Im Gegenzug wird die Einelternfamilie bevorzugt oder die Kinder werden bunt verteilt - hauptsache Papi erhält kein Sorgerecht, geschweige denn, dass er eine Vaterschaft überhaupt nachhaltig erfahren wird - bis zum letzten Atemzug von BM Zypries.
Sein dann kleines Salär wird die Umgangskosten nicht decken.
Er wird pauschal per Gewaltschutzgesetz - oder ganz einfach - nach Muttis Willen fern gehalten und bekommt was auf den Deckel, weil er den Barbedarf des Kindes nicht mehr sicherstellen kann.
Manuele Schwesig und Heide Oestreich, glaubt was immer euch der Rauch eurer Räucherstäbchen zu zeichnen scheint, nur wird durch eure Fantasien nicht ein einziges Kind mehr geboren werden, geschweige denn Deutschland wieder die Kinder für sich entdecken. Lüftet mal bitte eure Räucherbuden und seht klar: Ihr habt die Väter veralbert und die Söhne alleinerziehender Mütter werden nach und nach erwachsen. Haltet auch sie für blöd und ihr werdet es erleben oder ihr reagiert mal mit Offenheit, Ehrlichkeit und Vernunft.
Ich habe keine Lust weiter zu lesen, mir ist schon wieder übel.
Viel Glück und Erfolg und was sonst noch dazu gehört, aber ohne mich.
11.02.2011 17:56 Uhr
von Elisasdottir:
Ein recht gutes Interview. Was soll aber das Foto als Illustration? wurde das während des Interview gemacht? Wohl kaum. Also dient es nur dazu, die klaren Aussagen von Manuela Schwesig zu unterminieren. Das ist genau das, was sie im ersten Teil sagt. Die erste Assoziation der Leser/innen soll gleich in die Richtung Mann-Frau/körperliche Nähe gehen und damit vom Sachthema weg. Ein Interview mit einem Mann würde so nicht illustriert. Lächerlich!
11.02.2011 17:56 Uhr
von anke:
Ich fürchte, es gibt keinen richtigen Feminismus in der falschen Politik. So lange sich noch eine angeblich sozialdemokratische Partei bei jeder Gelegenheit zu einer geradezu vorsteinzeitlich anmutenden Form des Patriarchat bekennt, indem sie jeden zweiten Satz mit den Worten Kampf, Sieg und Führung schmückt, sollte sich eine Feministin lieber für die Verlierer schlechthin einsetzten. Dass eine Mehrheit davon weiblich ist, hat nämlich unter den gegebenen Bedingungen viel mit sinnvollen persönlichen Prioritäten zu tun. Wie diese Gesellschaft aussehen würde, wenn alle Frauen Alphamädchen sein wollten, mag ich mir gar nicht überlegen. Viel lieber wäre es mir, wir würden endlich unsere überzähligen Alphamännchen los. Aber eher geht wohl eine Frauenquote für die Frankfurter Börse durch den Bundestag, als dass ein selbst ernannter Alphamann seine demente Mutter pflegt. Aus unbezahlter Sozialkompetenz, schließlich, macht man kein Wirtschaftswachstum.
11.02.2011 17:56 Uhr
von Klugchecka:
Kompetenz. Auf dem Foto schmust er ja schon fast mit ihr.
19.09.2009 19:58 Uhr
von ben:
Warum reagiert hier eigentlich niemand von der taz auf die aus meiner Sicht sehr berechtigte Kritik an dem Foto? Ich glaube nicht, dass man bei einem Interview mit dem Jung-Star Guttenberg ein Foto gezeigt hätte, bei dem er sich gerade mit Merkel umarmt ...
Unterschwellig wird durch genau dieses Foto doch suggeriert, Frau Schwesig sei gerade nicht wegen ihrer Kompetenz von Herrn Steinmeier berufen worden! Und die taz schert das nicht?
26.08.2009 23:49 Uhr
von Katrin Molkentin:
Sehr geehrte Frau Oestreich,
wenn Sie einen Einfluss auf die Bildwahl für dieses Interview hatten, dann sollten Sie sich schämen. Wenn nicht, dann sollten Sie die zuständige Bildredakteurin das Lesen beibringen und ggf. einen anderen Job empfehlen.
Ich bin zutiefst erschrocken, wie diese Bebilderung Ihnen und der taz passieren konnte.
Ich weiß, das Frauensolidarität häufiger gewünscht als angetroffen worden ist, aber dass sich Frauen noch gegenseitig in die Pfanne hauen müssen, das setzt dem Ganzen die Krone auf.
Wenn Frauen so miteinander umgehen, müssen Männer nichts befürchten.
Ich gehe nun mit Wut im Bauch ins Bett.
N8
25.08.2009 22:02 Uhr
von Comment70:
Zuerst dachte ich mir: Okay, SPD und BMFSFJ, da kommentiere ich mal ohne zu lesen.
Dann dachte ich: Naja, kann ja nicht schaden, vielleicht ist´s ja diesmal lesenswert.
Ich hätte einfach meinem Gefühl folgen sollen ...!
Hürden durch Vorurteile in der SPD? Die alte feministische Tante SPD?
"Wer die männliche ..." Diese weibliche Opferrolle wäre schonmal zementiert.
"Wir wollen, dass beide Eltern gleichzeitig ihre Arbeitszeit reduzieren und Elterngeld bekommen können."
Im Gegenzug wird die Einelternfamilie bevorzugt oder die Kinder werden bunt verteilt - hauptsache Papi erhält kein Sorgerecht, geschweige denn, dass er eine Vaterschaft überhaupt nachhaltig erfahren wird - bis zum letzten Atemzug von BM Zypries.
Sein dann kleines Salär wird die Umgangskosten nicht decken.
Er wird pauschal per Gewaltschutzgesetz - oder ganz einfach - nach Muttis Willen fern gehalten und bekommt was auf den Deckel, weil er den Barbedarf des Kindes nicht mehr sicherstellen kann.
Manuele Schwesig und Heide Oestreich, glaubt was immer euch der Rauch eurer Räucherstäbchen zu zeichnen scheint, nur wird durch eure Fantasien nicht ein einziges Kind mehr geboren werden, geschweige denn Deutschland wieder die Kinder für sich entdecken. Lüftet mal bitte eure Räucherbuden und seht klar: Ihr habt die Väter veralbert und die Söhne alleinerziehender Mütter werden nach und nach erwachsen. Haltet auch sie für blöd und ihr werdet es erleben oder ihr reagiert mal mit Offenheit, Ehrlichkeit und Vernunft.
Ich habe keine Lust weiter zu lesen, mir ist schon wieder übel.
Viel Glück und Erfolg und was sonst noch dazu gehört, aber ohne mich.
24.08.2009 17:26 Uhr
von Schlaraffel:
Na, die Frau ist ja lustig. Frauen machen immer Frauenpolitik und nur diese. Es fällt geradezu auf, wenn Frau nicht aus feministischen Motiven Politik formuliert. Und die Union ist bestimmt die vorletzte Partei, die dem Feminismus im Wege steht. Sollten Frauen eines Tages nicht mehr nur phantasieren, weckt mich bitte.
24.08.2009 17:03 Uhr
von SiC:
Da muss ich mal kurz eine Frage stellen!
Vor weg genommen sei schon mal, ich bin keine Frau.
So... ist es Gleichberechtigung, wenn ich zu einem Bewerbungsgespräch gehe, wo mir gesagt wird: "Frauen mit gleichen Voraussetzungen und Qualifizierungen werden bevorzugt eingestellt"?
24.08.2009 13:58 Uhr
von Elisasdottir:
Ein recht gutes Interview. Was soll aber das Foto als Illustration? wurde das während des Interview gemacht? Wohl kaum. Also dient es nur dazu, die klaren Aussagen von Manuela Schwesig zu unterminieren. Das ist genau das, was sie im ersten Teil sagt. Die erste Assoziation der Leser/innen soll gleich in die Richtung Mann-Frau/körperliche Nähe gehen und damit vom Sachthema weg. Ein Interview mit einem Mann würde so nicht illustriert. Lächerlich!
24.08.2009 12:25 Uhr
von anke:
Ich fürchte, es gibt keinen richtigen Feminismus in der falschen Politik. So lange sich noch eine angeblich sozialdemokratische Partei bei jeder Gelegenheit zu einer geradezu vorsteinzeitlich anmutenden Form des Patriarchat bekennt, indem sie jeden zweiten Satz mit den Worten Kampf, Sieg und Führung schmückt, sollte sich eine Feministin lieber für die Verlierer schlechthin einsetzten. Dass eine Mehrheit davon weiblich ist, hat nämlich unter den gegebenen Bedingungen viel mit sinnvollen persönlichen Prioritäten zu tun. Wie diese Gesellschaft aussehen würde, wenn alle Frauen Alphamädchen sein wollten, mag ich mir gar nicht überlegen. Viel lieber wäre es mir, wir würden endlich unsere überzähligen Alphamännchen los. Aber eher geht wohl eine Frauenquote für die Frankfurter Börse durch den Bundestag, als dass ein selbst ernannter Alphamann seine demente Mutter pflegt. Aus unbezahlter Sozialkompetenz, schließlich, macht man kein Wirtschaftswachstum.
23.08.2009 14:03 Uhr
von Klugchecka:
Kompetenz. Auf dem Foto schmust er ja schon fast mit ihr.