Ist es naiv,einen Zusammenhang zwischen den Mafia-Aktivitäten in Ba-Wü und dem Projekt 'Stuttgart 21' zu vermuten oder ist es eher naiv, das nicht zu tun?
14.10.2010 00:10 Uhr
von h.morun:
Wer hat in Deutschland die Macht, um fahndungsbehörden auszubremsen? Es ist erschreckend- das die Gewaltenteilung nicht funktioniert. Das bedeutet ja, das die ganze Republik auf Lügen aufgebaut ist. Das darf nicht sein.... denn ich glaube an die Verfassung unseres landes. Irgendjemand muss doch die Wahrheit ans Licht bringen und zudem auch in der lage sein... konsequenzen durch zu bringen. Auch wenn unsere Politiker bisher sowas als kavalliersdelikt ablächelten.
12.10.2010 17:31 Uhr
von Klaus H:
Ein altes "Nazi-Gesetz" hat eben in Deutschland überlebt: Die Weisungsbefugnis der Politik gegenüber der Staatsanwaltschaft.
Solange dieses gilt, bleiben deutsche Staatsanwälte zahnlose Tiger.
16.03.2010 14:09 Uhr
von Luigi:
Unterstutzen Sie den Verein Mafia? Nein danke! www.mafianeindanke.de wir kümmern uns genau um diese Problemen in Deutschland, wir brauchen Hilfe und neue Mietglieder! Weg die Mafia aus Deutschland!!!!!
11.03.2010 17:42 Uhr
von Kirstin Hausen:
Als Journalistin mit Sitz in Mailand finde ich es interessant, wie wenig die deutschen Medien auf den Aspekt der Wahlmanipulation durch die Ndrangheta in Stuttgart und Frankfurt eingegangen sind. Ich tue mein bestes (in Deutschlandfunk, WDR) und berichte auch immer wieder auf meinem Blog ueber die Organisierte Kriminalitaet in Italien, Deutschland und ganz Europa: http://sositalien.wordpress.com/
10.03.2010 11:04 Uhr
von italialibera:
Wen wunderts ....auch nach dem letzten Buch von Petra Reski, sehr lohnenswert zu lesen, bzw sich über die Zensurbalken zu wundern, wie seinerzeit bei den Wallraff- Büchern. Wer hierzulande, oder auch anderswo die wahrheit verbreitet brauch ein "verdammt schnelles Pferd", oder wird von Gerichten, siehe Reski, daran gehindert. In Italien sitzt die Mafia, n'drangheta, cosa nostra in den höchsten Gremien, warum sollte es "in diesem unserem Lande" anders sein? Heute fand ich eine Meldung über ein neues Bolivianisches Antikorruptionsgestz. www.amerika21.de meiner meinung sollte es verbindlich auch für gesamteuropa beschlossen werden.
10.03.2010 11:04 Uhr
von vantast:
Schon seit mindestens 30 Jahren bekannt und die zuständigen Behörden drehen immer noch Däumchen. Warum wohl? Da ist der alberne Terrorismus ein viel lukrativeres Feld, die gesamte Bevölkerung zu bespitzeln, verdächtig ist sie allemal. Sie können nicht einsehen, daß die O.K. die eigentliche Bedrohung für die Gesellschaft ist, nicht zornige Islamisten. Selbstverständlich werden Politiker auch von der Mafia subventioniert, Staatsanwälte sind zu oft zurückgepfiffen worden, wenn sie zu erfolgreich schienen.
10.03.2010 08:52 Uhr
von sontag:
Das meiste ist längst bekannt: Jürgen Roth hat es in seinem Buch "Mafialand Deutschland" gründlich beschrieben. Wenn man das liest und dann die Untätigkeit der Behörden dagegen hält, dann werden natürlich schon weitergehende Fragen aufgeworfen. Jeder Tag, der ohne Strafverfolgung vergeht, ist eine Bestätigung der Verquickung von Mafia, Politik und Justiz, wie sie Jürgen Roth beschreibt.
10.03.2010 07:05 Uhr
von claudia:
Drogenhandel, Waffenhandel, Prostitution sind hochprofitable Geschäfte. Seit vielen Jahrzehnten wird die Herkunft der Profite verschleiert, um sie in legale Geschäftszweige zu investieren(„Geldwäsche“). Über die Jahrzehnte hinweg sind da einige Billionen zusammengekommen. Daß man nicht mehr so genau weiß, was einem alles gehört, ist ja ein typisches Symptom des monströsem Reichtums.
Die Besitzer sind nach der Wäsche natürlich die Gleichen wie zuvor. Korruption ist eine wesentliche Grundlage ihres Managementkonzeptes. Nicht nur, um die Geldwäsche unbehelligt betreiben zu können: Korruption ist billiger als Steuern bezahlen und Korruption ist profitabler als ein Profit, der durch gesellschaftlichen Nutzen im Sinne von GG Art. 14 gerechtfertigt werden müsste. Da muß man sich nicht wundern, daß Deutschland den mafiöse Kapitalisten so attraktiv ist: Hier braucht man keine Wahlmanipulation. Wer zu wenig korrupt ist wird gar nicht gewählt. Auch wenn die italienische Antimafiabehörde DIA deutsche Fahnder immer wieder mal unter Druck zu setzen versucht: Die Politik verhindert zuverlässig, daß ernsthafte Konsequenzen daraus folgen.
--- Das große Kapital hat eine natürliche Affinität zur Diktatur, denn zuviel Demokratie setzt dem Privatprofit Grenzen. Deswegen muß man sich nicht darüber wundern, daß mafiöse Geldanleger ein Land für sich entdeckt haben, in dem keine Volksabstimmung als Korrektiv der Politik vorgesehen ist: Es ist einfach logisch.
09.03.2010 22:35 Uhr
von Michelson:
Da kann einem ja nur schlecht werden, wenn man diese vermeintliche Verstrickung hoher deutscher Amtsträger beobachtet. Wenn dieser Artikel nicht für einen Sturm in der deutschen Öffentlichkeit sorgt, wenn hier keine sofortigen staatsanwaltlichen Ermittlungen aufgenommen werden, wird mir endgültig klar, wie verrottet unsere Leistungsträger-Abzocke-Kaste ist. Man sollte den Menschen in " diesem unseren Lande" mal verklickern, das die wahren Bedrohungen nicht von irgendwelchen "Terroristen" kommen. Das schleichende Gift, welches unsere Gesellschaft zersetzt und paralysiert, trägt schicke Anzüge, sitzt in gehobenen Positionen, gibt sich der unersättlichen Gier nach immer mehr Geld und Macht hin und verkauft uns für verblödet. Die wenigen wirklich aufrechten Antimafia- Kritiker und- Ermittler werden erst Erfolg haben, wenn die Gesellschaft wahrnimmt, das uns der Krieg erklärt wurde, und wir uns auf der Verliererstraße befinden.gruß von einem Arbeiter
09.03.2010 22:21 Uhr
von Klaus A.:
Das einfachste und beste Mittel in Deutschland gegen die Mafia wäre die konsequente Ausweisung straffällig gewordener Ausländer. Unserem Staatshaushalt würde das auch enorm entlasten. Man muss nur die Prozesskosten und die Vollzugskosten die diese Leute verursachen mal aufschlüsseln. Leider fehlt da der politische Wille. So müssen die Bürger die Konsequenzen dieser Politik weiter ausbaden.
09.03.2010 20:37 Uhr
von Happes:
Liebe Tante Mafia,
ganz im Ernst: Du wirst hier nicht gebraucht. Hier gibt's doch schon die FDP!
09.03.2010 18:35 Uhr
von Friedbert Weinmeier:
Dazu wäre es interessant, einen Überblicksartikel zum Entwicklungsstand der organisierten Kriminalität und deren Infiltrationserfolgen in der deutschen Politik zu lesen.
09.03.2010 17:53 Uhr
von Eser:
"Italien hat einen neuen Mafia-Skandal. Es geht um Geldwäsche, Korruption und Wahlbetrug. Die Spur führt nach Deutschland."
Ja und? Ist das was Neues? Würd man die Spur bis zum Ende hin verfolgen, würd man die Regierungsviertel de europäischen Hauptstädte kommen.
Leserkommentare
07.11.2010 15:48 Uhr
von Sibylla:
Ist es naiv,einen Zusammenhang zwischen den Mafia-Aktivitäten in Ba-Wü und dem Projekt 'Stuttgart 21' zu vermuten oder ist es eher naiv, das nicht zu tun?
14.10.2010 00:10 Uhr
von h.morun:
Wer hat in Deutschland die Macht, um fahndungsbehörden auszubremsen? Es ist erschreckend- das die Gewaltenteilung nicht funktioniert. Das bedeutet ja, das die ganze Republik auf Lügen aufgebaut ist. Das darf nicht sein.... denn ich glaube an die Verfassung unseres landes. Irgendjemand muss doch die Wahrheit ans Licht bringen und zudem auch in der lage sein... konsequenzen durch zu bringen. Auch wenn unsere Politiker bisher sowas als kavalliersdelikt ablächelten.
12.10.2010 17:31 Uhr
von Klaus H:
Ein altes "Nazi-Gesetz" hat eben in Deutschland überlebt: Die Weisungsbefugnis der Politik gegenüber der Staatsanwaltschaft.
Solange dieses gilt, bleiben deutsche Staatsanwälte zahnlose Tiger.
16.03.2010 14:09 Uhr
von Luigi:
Unterstutzen Sie den Verein Mafia? Nein danke! www.mafianeindanke.de wir kümmern uns genau um diese Problemen in Deutschland, wir brauchen Hilfe und neue Mietglieder! Weg die Mafia aus Deutschland!!!!!
11.03.2010 17:42 Uhr
von Kirstin Hausen:
Als Journalistin mit Sitz in Mailand finde ich es interessant, wie wenig die deutschen Medien auf den Aspekt der Wahlmanipulation durch die Ndrangheta in Stuttgart und Frankfurt eingegangen sind. Ich tue mein bestes (in Deutschlandfunk, WDR) und berichte auch immer wieder auf meinem Blog ueber die Organisierte Kriminalitaet in Italien, Deutschland und ganz Europa: http://sositalien.wordpress.com/
10.03.2010 11:04 Uhr
von italialibera:
Wen wunderts
....auch nach dem letzten Buch von Petra Reski, sehr lohnenswert zu lesen, bzw sich über die Zensurbalken zu wundern, wie seinerzeit bei den Wallraff- Büchern. Wer hierzulande, oder auch anderswo die wahrheit verbreitet brauch ein "verdammt schnelles Pferd", oder wird von Gerichten, siehe Reski, daran gehindert. In Italien sitzt die Mafia, n'drangheta, cosa nostra in den höchsten Gremien, warum sollte es "in diesem unserem Lande" anders sein?
Heute fand ich eine Meldung über ein neues Bolivianisches Antikorruptionsgestz. www.amerika21.de
meiner meinung sollte es verbindlich auch für gesamteuropa beschlossen werden.
10.03.2010 11:04 Uhr
von vantast:
Schon seit mindestens 30 Jahren bekannt und die zuständigen Behörden drehen immer noch Däumchen. Warum wohl? Da ist der alberne Terrorismus ein viel lukrativeres Feld, die gesamte Bevölkerung zu bespitzeln, verdächtig ist sie allemal. Sie können nicht einsehen, daß die O.K. die eigentliche Bedrohung für die Gesellschaft ist, nicht zornige Islamisten.
Selbstverständlich werden Politiker auch von der Mafia subventioniert, Staatsanwälte sind zu oft zurückgepfiffen worden, wenn sie zu erfolgreich schienen.
10.03.2010 08:52 Uhr
von sontag:
Das meiste ist längst bekannt: Jürgen Roth hat es in seinem Buch "Mafialand Deutschland" gründlich beschrieben. Wenn man das liest und dann die Untätigkeit der Behörden dagegen hält, dann werden natürlich schon weitergehende Fragen aufgeworfen. Jeder Tag, der ohne Strafverfolgung vergeht, ist eine Bestätigung der Verquickung von Mafia, Politik und Justiz, wie sie Jürgen Roth beschreibt.
10.03.2010 07:05 Uhr
von claudia:
Drogenhandel, Waffenhandel, Prostitution sind hochprofitable Geschäfte. Seit vielen Jahrzehnten wird die Herkunft der Profite verschleiert, um sie in legale Geschäftszweige zu investieren(„Geldwäsche“). Über die Jahrzehnte hinweg sind da einige Billionen zusammengekommen. Daß man nicht mehr so genau weiß, was einem alles gehört, ist ja ein typisches Symptom des monströsem Reichtums.
Die Besitzer sind nach der Wäsche natürlich die Gleichen wie zuvor. Korruption ist eine wesentliche Grundlage ihres Managementkonzeptes. Nicht nur, um die Geldwäsche unbehelligt betreiben zu können: Korruption ist billiger als Steuern bezahlen und Korruption ist profitabler als ein Profit, der durch gesellschaftlichen Nutzen im Sinne von GG Art. 14 gerechtfertigt werden müsste.
Da muß man sich nicht wundern, daß Deutschland den mafiöse Kapitalisten so attraktiv ist: Hier braucht man keine Wahlmanipulation. Wer zu wenig korrupt ist wird gar nicht gewählt.
Auch wenn die italienische Antimafiabehörde DIA deutsche Fahnder immer wieder mal unter Druck zu setzen versucht: Die Politik verhindert zuverlässig, daß ernsthafte Konsequenzen daraus folgen.
---
Das große Kapital hat eine natürliche Affinität zur Diktatur, denn zuviel Demokratie setzt dem Privatprofit Grenzen. Deswegen muß man sich nicht darüber wundern, daß mafiöse Geldanleger ein Land für sich entdeckt haben, in dem keine Volksabstimmung als Korrektiv der Politik vorgesehen ist: Es ist einfach logisch.
09.03.2010 22:35 Uhr
von Michelson:
Da kann einem ja nur schlecht werden, wenn man diese vermeintliche Verstrickung hoher deutscher Amtsträger beobachtet. Wenn dieser Artikel nicht für einen Sturm in der deutschen Öffentlichkeit sorgt, wenn hier keine sofortigen staatsanwaltlichen Ermittlungen aufgenommen werden, wird mir endgültig klar, wie verrottet unsere Leistungsträger-Abzocke-Kaste ist. Man sollte den Menschen in " diesem unseren Lande" mal verklickern, das die wahren Bedrohungen nicht von irgendwelchen "Terroristen" kommen. Das schleichende Gift, welches unsere Gesellschaft zersetzt und paralysiert, trägt schicke Anzüge, sitzt in gehobenen Positionen, gibt sich der unersättlichen Gier nach immer mehr
Geld und Macht hin und verkauft uns für verblödet. Die wenigen wirklich aufrechten Antimafia- Kritiker und- Ermittler werden erst Erfolg haben, wenn die
Gesellschaft wahrnimmt, das uns der Krieg erklärt wurde, und wir uns auf der Verliererstraße befinden.gruß von einem Arbeiter
09.03.2010 22:21 Uhr
von Klaus A.:
Das einfachste und beste Mittel in Deutschland gegen die Mafia wäre die konsequente Ausweisung straffällig gewordener Ausländer. Unserem Staatshaushalt würde das auch enorm entlasten. Man muss nur die Prozesskosten und die Vollzugskosten die diese Leute verursachen mal aufschlüsseln. Leider fehlt da der politische Wille. So müssen die Bürger die Konsequenzen dieser Politik weiter ausbaden.
09.03.2010 20:37 Uhr
von Happes:
Liebe Tante Mafia,
ganz im Ernst: Du wirst hier nicht gebraucht. Hier gibt's doch schon die FDP!
09.03.2010 18:35 Uhr
von Friedbert Weinmeier:
Dazu wäre es interessant, einen Überblicksartikel zum Entwicklungsstand der organisierten Kriminalität und deren Infiltrationserfolgen in der deutschen Politik zu lesen.
09.03.2010 17:53 Uhr
von Eser:
"Italien hat einen neuen Mafia-Skandal. Es geht um Geldwäsche, Korruption und Wahlbetrug. Die Spur führt nach Deutschland."
Ja und? Ist das was Neues? Würd man die Spur bis zum Ende hin verfolgen, würd man die Regierungsviertel de europäischen Hauptstädte kommen.