• 31.07.2009

Machtkampf in Honduras

Druck auf Putschisten zeigt Wirkung

Der de-facto-Präsident Roberto Micheletti scheint für die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya bereit zu sein.von Toni Keppeler

  • 03.08.2009 22:54 Uhr

    von Udo Henn:

    Dieser Bericht ist ja wohl eine Ente. Die Regierung in Honduras hat dementiert, dass es derartige Ideen, geschweige denn Verhandlungen gebe. Waere auch absurd, jetzt ploetzlich das Erreichte wieder preiszugeben und die Bevoelkerung dem Kommunisten Zelaya auszuliefern.

  • 03.08.2009 09:10 Uhr

    von Anlubue:

    Micheletti selbst wird es wohl nicht nötig haben die Hand bei der Weltgemeinschaft aufzuhalten, die Elite seines Landes wird ihn schon zu genüge für seinen kriminellen Staatsstreich bedacht haben.

  • 01.08.2009 18:56 Uhr

    von coplita:

    Micheletti ist ein wirklich guter Schauspieler und führt m.E. alle an der Nase herum. Für ihn gilt Zeit gewinnen, in der Hoffnung seine Gegner physisch, wie psychisch auszuhungern, schlimmstenfalls riskiert er sogar einen wirklichen Bürgerkrieg, Waffen gegen Waffen. Er ist ein gewissenloser Heuchler, der sich in einem golpisteneigenen TV-Sender hinsetzt und betet und Gott anruft seine eigenen Anhänger und die Demokratie zu schützen, im gleichen Atemzug aber mit äußerster Härte gegen seiner Gegner auffährt.
    Er bedankt sich für die Manifestationen, seiner weißgekleideten und so sauberen Anhänger, die ja doch nur für ihr demokratisches Recht demonstrieren.
    Nun fragt man sich doch tatsächlich was dieser Mann unter Demokratie versteht, augenscheinlich nicht das Gleiche wie der Rest der Welt.
    Er möchte in keinster Weise Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Honduras, nur wenn es später ums "Hand aufhalten" geht, dann ist die Weltgemeinschaft wieder willkommen. Das kann es ja wohl nicht sein?

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