• 30.12.2011

Lohndumping im Bananenhandel

Billig-Bananen haben ihren Preis

Hungerlohn und Gefahren für die Gesundheit: Bananenernter in Ecuador haben es schwer. Schuld sind Supermarktketten wie Aldi und Lidl, sagt Oxfam. von Sebastian Fischer

  • 16.01.2012 17:20 Uhr

    von Ronkwer:

    @Fair
    Beim Aldi und LIDL kosten die Bananen nur O,95€, der Rewe hat sie für O,99€ Angebot.

    Äpfel und Bananen sind neben Tomaten für mich das tägliche Brot.
    Mir fällt jetzt erst auf, dass Bananen, die aus irgendeinem Negerland angekarrt werden müssen, einen Bruchteil der Äpfel und Tomaten kosten, die regional (Holland zählt ja auch irgendwie dazu, frag mal Onkel Adi) produziert werden.

    Wie auch immer, täglich maximal 2 Bananen (ca. 300g) im Vergleich zu täglich maximal 5 Äpfeln (ca. 600g), da kann man ruhig ein wenig mehr für ausgeben. Meistens sind die "fair"- und "bio"-bananen schon im verzehrbarem Reifegrad erhältlich und müssen nicht bis zu einer Woche herumliegen.
    Dafür muss man sich mit dem schlechten Gewissen herumplagen, zu viel bezahlt zu haben.

  • 02.01.2012 09:21 Uhr

    von Matt:

    @JZV - "Ecuador soll kein Oel im Yasuni-Gebiet bohren." Das sind Forderungen von mehr als 80% der ecuadorianischen Bevölkerung, nicht primär von taz-JournalistInnen. Versuchen Sie doch mal ausnahmsweise informiert + differenziert zu sein.

    "Peru soll kein Goldbergbau betreiben." dito wie oben, vor allem auf regionaler Ebene. Wenn Sie das Thema interessiert, beschäftigen Sie sich bitte mit ökologisch-ökonomischer Zonierung und Territorialplanung. Die PeruanerInnen sind da weiter als Sie.

  • 31.12.2011 04:41 Uhr

    von jan z. volens:

    Ecuador soll kein Oel im Yasuni-Gebiet bohren. Peru soll kein Goldbergbau betreiben. Bolivien soll kein Lithium ausbeuten. Argentinien soll keine Soja anbauen. Brasilien soll keine Energie von Wasserkraft erhalten und kein Holz im Wald ernten. Sie sollen alle nur organische Bananen fuer die "Gruenen" Deutschen pflanzen - aber die sparsamen Bio-Deutschen wollen nicht anstaendig bezahlen. Der "gute Rat" von taz.de Journalisten ist immer: Eigenversorgung durch Kleinbauern in Lateinamerika - lese "Khmer-Verde" - alle zurueck aus Land - das Rezept von Pot Pol in Kambodia...

  • 31.12.2011 00:09 Uhr

    von Fair:

    Greift zu den Fairtrade-Bananen, die es bei LIDL, Alnatura und Ökosupermärkten gibt. Wer Bananen für 99 Cent das Kilo kauft, macht sich mitschuldig an der Ausbeutung und Misshandlung der Arbeiter in allen Bananenanbaugebieten.

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