Die EU-Kommission beruft ein Expertengremium, das bei der Regulierung der Finanzmärkte helfen soll - und nominiert fast nur Vertreter der Branche. Das ist kein Einzelfall.von Ulrike Herrmann
Wieder einmal ein unabweisbares Argument gegen die die EU-Administration, die schon längst ein trojanisches Pferd der ultraliberalen Finanz-und Wirtschaftslobby geworden ist. Zwar werden EU-weite Wahlen abgehalten, aber ich glaube dass die niedrige Beteiligung niemanden von der Administration bedenklich stimmt, die brauchen das Volk nicht, um ihre Interessensüppchen zu kochen.
06.07.2010 11:35 Uhr
von Herbert Nau:
Ulrike Herrmann stellt einen Sachverhalt dar, der uns auf allen Ebenen der Politik begegnet. Wirtschaftsinteressen werden rigide vertreten - Lobbyismus ist profitables Geschäft und das gilt für den Gesundheitsmarkt, die Nahrungsmittelindustrie, Energiewirtschaft wie auch eben die Finanzmärkte.
Helfen kann hier nur, 1. Transparenz zu schaffen, 2. Verbraucherorganisationen zu unterstützen und 3. all die Politiker herauszustellen und zu wählen, die gegen den Lobbyismus antreten - Sven Giegold ist da ein gutes Beispiel.
Das setzt aber das politische Engagement der Bürger voraus - schon die Nichtwähler demonstrieren, dass da eher Desinteresse herrscht. Stammtischdiskussionen und Forumspalaver helfen wenig.
06.07.2010 01:25 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Eine solche EU braucht kein Mensch - außer er hockt in der Kommission selbst oder ist Vertreter der Finanzindustrie.
EU der Konzerne - nein Danke!!!
05.07.2010 20:39 Uhr
von Sauer!:
das ist eine schande! ich bitte alle die das hier lesen darum, sich doch mal mit freunden, kolegen,nachbarn, kindern, eltern, schwestern und fremden menschen auf der strasse darüber zu unterhalten! das geht uns alle was an und das es langweilig ist, ist keine entschuldigung
05.07.2010 20:04 Uhr
von nicht anders zu erwarten:
Das ist nicht der einzige Fall, wo Lobbyisten in der EU-Kommission sitzen und die Macht innehaben. Auch dass die Amis in der EU-Kommission vertreten sind ist nicht außergewöhnlich, auch wenn es absurd klingt. Immerhin halten die Amis noch immer die meisten Länder in Europa besetzt, einschließlich Deutschland. In Sachen ACTA, SWIFT, Grenzkontrollen usw. läuft es genauso. So werden unsere Interessen mit Hilfe einer undemokratisch besetzten EU-Kommission verraten. Feine EU.
05.07.2010 18:03 Uhr
von Ulrich:
Jupp,wie war es denn über die Jahre?. Mein Info-Stand ist, daß ca. 3000 Männer von der Lobby darumkreisen. Für mit ist es Mafia. Die ganze Eu hat doch über Jahren mit dieser Seuche, die ekelereged ist, zu tun. Na macht doch weiter. Ehrlich, wer nimmt diese EU noch ernst? Mit dem Kommentar vertreibe ich mir die Zeit, schreibe meine Gedanken nieder und weiß daß die EU ein Scheiß ist. Wer den Laden noch respektiert, hat eine Fehlentwicklung hinter sich.. Man geh zum Arzt
05.07.2010 17:34 Uhr
von vantast:
Hier fragt man die Frösche, ob der Sumpf trockengelegt werden soll. Das ist nichts Neues, die Verbraucher sind unwichtig und stören nur, das war bei den meisten großen und kleinen Entscheidungen so. Wie immer, hat das große Geld das Sagen. Man sollte in Schwarz/Geld ehrlich sagen, daß die Regierungslinie ist, zu machen, was von oben empfohlen wird. Wer kennt nicht den alten Spruch: "Ist mir doch egal, wer unter mir Kanzler ist!" Insofern bleibt alles beim alten.
Leserkommentare
06.07.2010 11:59 Uhr
von Gallier:
Wieder einmal ein unabweisbares Argument gegen die die EU-Administration, die schon längst ein trojanisches Pferd der ultraliberalen Finanz-und Wirtschaftslobby geworden ist. Zwar werden EU-weite Wahlen abgehalten, aber ich glaube dass die niedrige Beteiligung niemanden von der Administration bedenklich stimmt, die brauchen das Volk nicht, um ihre Interessensüppchen zu kochen.
06.07.2010 11:35 Uhr
von Herbert Nau:
Ulrike Herrmann stellt einen Sachverhalt dar, der uns auf allen Ebenen der Politik begegnet. Wirtschaftsinteressen werden rigide vertreten - Lobbyismus ist profitables Geschäft und das gilt für den Gesundheitsmarkt, die Nahrungsmittelindustrie, Energiewirtschaft wie auch eben die Finanzmärkte.
Helfen kann hier nur, 1. Transparenz zu schaffen, 2. Verbraucherorganisationen zu unterstützen und 3. all die Politiker herauszustellen und zu wählen, die gegen den Lobbyismus antreten - Sven Giegold ist da ein gutes Beispiel.
Das setzt aber das politische Engagement der Bürger voraus - schon die Nichtwähler demonstrieren, dass da eher Desinteresse herrscht. Stammtischdiskussionen und Forumspalaver helfen wenig.
06.07.2010 01:25 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Eine solche EU braucht kein Mensch - außer er hockt in der Kommission selbst oder ist Vertreter der Finanzindustrie.
EU der Konzerne - nein Danke!!!
05.07.2010 20:39 Uhr
von Sauer!:
das ist eine schande!
ich bitte alle die das hier lesen darum, sich doch mal mit freunden, kolegen,nachbarn, kindern, eltern, schwestern und fremden menschen auf der strasse darüber zu unterhalten!
das geht uns alle was an und das es langweilig ist, ist keine entschuldigung
05.07.2010 20:04 Uhr
von nicht anders zu erwarten:
Das ist nicht der einzige Fall, wo Lobbyisten in der EU-Kommission sitzen und die Macht innehaben. Auch dass die Amis in der EU-Kommission vertreten sind ist nicht außergewöhnlich, auch wenn es absurd klingt. Immerhin halten die Amis noch immer die meisten Länder in Europa besetzt, einschließlich Deutschland. In Sachen ACTA, SWIFT, Grenzkontrollen usw. läuft es genauso. So werden unsere Interessen mit Hilfe einer undemokratisch besetzten EU-Kommission verraten. Feine EU.
05.07.2010 18:03 Uhr
von Ulrich:
Jupp,wie war es denn über die Jahre?. Mein Info-Stand ist, daß ca. 3000 Männer von der Lobby darumkreisen.
Für mit ist es Mafia. Die ganze Eu hat doch über Jahren mit dieser Seuche, die ekelereged ist, zu tun.
Na macht doch weiter.
Ehrlich, wer nimmt diese EU noch ernst?
Mit dem Kommentar vertreibe ich mir die Zeit, schreibe meine Gedanken nieder und weiß daß die EU ein Scheiß ist.
Wer den Laden noch respektiert, hat eine Fehlentwicklung hinter sich.. Man geh zum Arzt
05.07.2010 17:34 Uhr
von vantast:
Hier fragt man die Frösche, ob der Sumpf trockengelegt werden soll. Das ist nichts Neues, die Verbraucher sind unwichtig und stören nur, das war bei den meisten großen und kleinen Entscheidungen so. Wie immer, hat das große Geld das Sagen. Man sollte in Schwarz/Geld ehrlich sagen, daß die Regierungslinie ist, zu machen, was von oben empfohlen wird.
Wer kennt nicht den alten Spruch: "Ist mir doch egal, wer unter mir Kanzler ist!"
Insofern bleibt alles beim alten.