Linksradikale Gruppen rufen zur Demo gegen das offizielle Mauerfall-Jubiläumsfest in der Hauptstadt auf. Dies sei eine "alberne Wende-Party" und "nationale Befriedungssause".von Felix Lee
Und weil jemand GEGEN Nazis ist, kann diese Person nicht nationalistisch, rassistisch und / oder antisemitisch sein? Die DemokratInnen dieser Republik befürworten doch alle den deutschen Staat - zwar keinen faschistischen, dafür aber einen demokratischer Prägung. Beides sind Formen bürgerlicher Herrschaft. Und NationalistIn ist nicht erst wer jedeN "AusländerIn" abschieben und am liebsten morgen, am 9. November, alle jüdischen Synagogen wieder anstecken will. NationalistIn ist wer an Staat und Nation etwas findet, auch die Fans des demokratischen Deutschland sind NationalistInnen.
11.02.2011 18:02 Uhr
von paul:
@Bärbel Schürmann:
am 9. november zu jubeln ist wirklich zum kotzen. dieser tag sollte (gerade die deutschen) daran erinnern was 1938 passiert ist, nämlich die reichspogromnacht und damit der beginn einer verfolgung von juden und jüdinnen die wir niemals vergessen dürfen. die mauer die deutschland einst teilte steht jetzt keineswegs in palästina. diese völlig falsche behauptung, welche den eliminatorischen antisemitismus von hamas und konsorten als grund für die notwendigkeit einer rigiden grenzpolitik erklärt, findet darin natürlich keine erwähnung...
israelkritik hört sich ja auch immer wieder viel schöner an als ANTISEMITISMUS
11.02.2011 18:02 Uhr
von Gelderlander:
Sorry, Leutz, aber in gewisser Weise muss ich den Leuten zustimmen.
Denn wenn sogar die Frau Käßmann den Geschichtlichen Hintergrund des 9.November ausser acht läßt und einen Feiertag fordert, um zu Jubeln, dann versteh ich die Welt nicht mehr!
Worüber soll man da Jubeln? Über die Pogrome gegen Juden 1938?
11.02.2011 18:02 Uhr
von denninger:
Die BRD ein "Stasistaat"??? Mann, "A.W.G" Du weist doch gar nicht wovon Du redest! Du hast wirklich keine Ahnung vom MfS und dessen Verbrechen. Ist den werten Kommentatoren, die über die Wiedervereinigung jammern eigentlich schon einmal in den Sinn gekommen, dass ohne die Wende garantiert keine linke Partei (SPD und Grüne zähle ich nicht dazu) Abgeordnete in Länderparlamente und den Bundestag entsenden würde?
11.02.2011 18:02 Uhr
von Dan:
Niemand aus der Kampagne behauptet, dass die DDR toll geween wäre oder Kuba und Nordkorea toll wären, wer so was schreibt ist schlicht uninformiert. Aber das vereinigte Deutschland ist halt auch nicht gerade super und die Wiedervereinigung hat, neben den individuellen Errungenschaften auch einen wiedererstarkenden Nationalismus hervorgebracht, der letztendlich in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda deutlich sein wahres Gesicht zeigte. Dieses rassistische Deutschland zu hassen hat nichts mit Selbsthass zu tun, denn einem Linken gerade einem radikalen haut der gemeine Dorfdeutsche, nicht nur der Stiefelnazi, auch gerne mal eins auf die Mütze.
11.02.2011 18:02 Uhr
von A.W.G.:
@Robert: Antinationale wollen, wie der Name schon sagt, keinen Staats-Sozialismus, sondern Produzentendemokratie. Wie sagte schon Oscar Wilde, "Selig sind jene, die keine Ahnung haben und den Mund halten."
@ Marvi: dann schau mal ganz schnell nach, ob dein Popel noch da ist, oder ob ihn dir schon so ein linker Popeldreher aus der Nase gepult hat. schnell.
@Markus B.: Du hast recht. Der Akt des Mauerfalls war magisch, war ein echter Ausdruck demokratischen Willens. Was nach dem 9. November passierte, war allerdings eine Annexion des Staatsgebietes der DDR durch die BRD. Keine Volksbefragung, nichts. Und kommt mir jetzt nicht mit den Wahlen 1990, was wir von denen zu halten haben wissen wir alle. Der evangelische Pfarrer Hans Peter Hertzsch weiß davon viel zu berichten. Er wußte, dass man acht geben muss, dass an die Stelle der Funktionäre nicht die Millionäre treten. Leider hat dies niemand verhindert und die Demokratiebewegung wurde übertölpelt.
Gerade heute, wo wir im Begriffe sind, ganz ähnliche Verhältnisse wie im Stasistaat zu bekommen und wo jedes dritte Kind von Armut bedroht ist, wo deutsche Soldaten an Kriegseinsätzen beteiligt sind und wo am 1.Dezember ein Vertrag in Kraft tritt, dessen verheerende Auswirkungen wir heute bestenfalls erahnen können, wäre eine Bewegung wie die in der DDR allemal mehr angebracht als ein staatlich(!)organisiertes Jubelfest, in dem sich solche tollen Leute wie Friede Springer, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher selbst beweihräuchern können.
11.02.2011 18:02 Uhr
von aso:
„...der "siegreiche Kapitalismus weltweit neue Ohnmacht und Verzweiflung produziert"...“:
Statt solche hohlen vermoderten idelogischen Phrasen aus der Rumpelkammer zu dreschen, und ihren narzistischen Neigungen zu frönen, könnten diese Linksradikalen mal was sinnvolles tun, und z.B. gegen die Abholzung der Regenwälder demonstrieren...gegen den Walfang, Zugvögelschlachten in Italien, etc... die Liste ist lang...
11.02.2011 18:02 Uhr
von Markus B.:
Der Mauerfall war einer der sehr seltenen Momente in der Geschichte, in dem der Wille des Volkes sich gegen den Willen der politischen und herrschenden Klasse durchgesetzt hat.
Es ist ja eh schon ein Jammer, dass es jetzt mittlerweile schon 20 Jahre lang nicht mehr vorgekommen ist, aber jeder, der diesen magischen Moment nicht feiern will, sollte sich bitte ganz schnell einen Stein suchen, unter den er sich verkriechen kann.
echt...
11.02.2011 18:02 Uhr
von Bärbel Schürmann:
Dieses schreckliche Deutschlandgedudel geht mir ganz furchtbar auf die Nerven und ich bin froh, wenn der 9. November endlich vorbei ist. Für die Mehrheit der Menschen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Lebens- und Arbeitsbedingungen derart verschlechtert, daß es keinen Anlaß zur Freude gibt. Und die Mauer, die Deutschland einst teilte, steht jetzt in Palästina. Für die eine Mauer, die gefallen ist, sind viele neue entstanden, vor allen die Mauer der sozialen Apartheid, die ist nach wie vor unüberwindlich.
08.11.2009 23:08 Uhr
von @ole:
Und weil jemand GEGEN Nazis ist, kann diese Person nicht nationalistisch, rassistisch und / oder antisemitisch sein? Die DemokratInnen dieser Republik befürworten doch alle den deutschen Staat - zwar keinen faschistischen, dafür aber einen demokratischer Prägung. Beides sind Formen bürgerlicher Herrschaft. Und NationalistIn ist nicht erst wer jedeN "AusländerIn" abschieben und am liebsten morgen, am 9. November, alle jüdischen Synagogen wieder anstecken will. NationalistIn ist wer an Staat und Nation etwas findet, auch die Fans des demokratischen Deutschland sind NationalistInnen.
08.11.2009 18:03 Uhr
von paul:
@Bärbel Schürmann:
am 9. november zu jubeln ist wirklich zum kotzen. dieser tag sollte (gerade die deutschen) daran erinnern was 1938 passiert ist, nämlich die reichspogromnacht und damit der beginn einer verfolgung von juden und jüdinnen die wir niemals vergessen dürfen. die mauer die deutschland einst teilte steht jetzt keineswegs in palästina. diese völlig falsche behauptung, welche den eliminatorischen antisemitismus von hamas und konsorten als grund für die notwendigkeit einer rigiden grenzpolitik erklärt, findet darin natürlich keine erwähnung...
israelkritik hört sich ja auch immer wieder viel schöner an als ANTISEMITISMUS
08.11.2009 12:58 Uhr
von ole:
@Dan
Sorry, verstehe ich nicht. Diejenigen, die 1990 mit der Parole "Ausländer klatschen..." losgezogen sind hatten auch vorher schon ne'n Nagel im Kopf. Dafür ist doch nicht die Wende verantwortlich. Und die Mehrheit der Deutschen sind auch keine Rassisten. Das ist schlichtweg Unfug. Rassismus, Nationalismus oder Antisemitismus gibt es leider fast überall auf dieser Welt. Anstatt zu verallgemeinern sollte man was dagegen tun und nicht jede Sache, die irgendwie mit der Wiedervereinigung zu tun hat dafür verantwortlich machen. Es gibt heutzutage so viele "Normalbürger", die gegen die Nazis auf die Straße gehen und bei NPD Kundgebungen Gegendemos organisieren. Das zu realisieren kann doch nun auch nicht so schwer sein.
08.11.2009 11:46 Uhr
von ole:
Die Jubelfeiern sind sicher für viele Leute ein Stück Inszenierung und auch Selbstbeweihräucherung von Politikern. Da hätte man auch gut und gerne ein Bürgerfest draus machen können...
Aber viele Phrasen der sogenannten Linken und einiger Leser sind um ein Vielfaches dümmer. Wenn man hier lesen muß "Ohne Wende keine Merkel... Allein dafür hat sich die Mauer gelohnt" oder "wie viele Menschen würden noch leben, im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, im Nahen Osten, wenn es 'die Wende' nicht gegeben hätte, sondern militärisches Gleichgewicht? " wird mir schlecht.
Ich bin auch in der ehemaligen DDR aufgewachsen und unendlich froh, daß es diesen Scheißstaat, regiert von einem senilen, lernresistenten Bonzenhaufen nicht mehr gibt. Und deswegen bin ich damals auch auf die Straße gegangen. Ich wäre aber niemals auf die Idee gekommen, meine Freiheit und die Mißstände der Welt gegeneinander aufzurechnen. So ein Unsinn kann wirklich nur von verwirrten Leuten kommen, die jeglichen Sinn für Realität aber auch Geschichte verloren haben. Hier zieht sich die Mauer vom Wohlstandshintern bis hoch zum Gehirn. Hätte ich damals schon gewußt, daß es 15 Jahre später Krieg im Irak oder in Afghanistan gibt wäre ich dennoch auf die Straße gegangen... dann erst recht. Denn aus einem Stasistaat heraus kann man fast nichts tun um die Welt positiv zu verändern. Heute jedoch kann ich das und nutze diese Möglichkeiten auch.
07.11.2009 19:41 Uhr
von Gelderlander:
Sorry, Leutz, aber in gewisser Weise muss ich den Leuten zustimmen.
Denn wenn sogar die Frau Käßmann den Geschichtlichen Hintergrund des 9.November ausser acht läßt und einen Feiertag fordert, um zu Jubeln, dann versteh ich die Welt nicht mehr!
Worüber soll man da Jubeln? Über die Pogrome gegen Juden 1938?
06.11.2009 23:13 Uhr
von denninger:
Die BRD ein "Stasistaat"??? Mann, "A.W.G" Du weist doch gar nicht wovon Du redest! Du hast wirklich keine Ahnung vom MfS und dessen Verbrechen. Ist den werten Kommentatoren, die über die Wiedervereinigung jammern eigentlich schon einmal in den Sinn gekommen, dass ohne die Wende garantiert keine linke Partei (SPD und Grüne zähle ich nicht dazu) Abgeordnete in Länderparlamente und den Bundestag entsenden würde?
06.11.2009 14:08 Uhr
von Max_Mustermann:
Müsste ich nicht arbeiten, würde ich den 9. Nov. gerne verschlafen. Die deutsche Mentalität ist in meinen Augen einfach zum kotzen. Drauf geschi**en auf die schland-Feier...
06.11.2009 13:09 Uhr
von Dan:
Niemand aus der Kampagne behauptet, dass die DDR toll geween wäre oder Kuba und Nordkorea toll wären, wer so was schreibt ist schlicht uninformiert. Aber das vereinigte Deutschland ist halt auch nicht gerade super und die Wiedervereinigung hat, neben den individuellen Errungenschaften auch einen wiedererstarkenden Nationalismus hervorgebracht, der letztendlich in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda deutlich sein wahres Gesicht zeigte. Dieses rassistische Deutschland zu hassen hat nichts mit Selbsthass zu tun, denn einem Linken gerade einem radikalen haut der gemeine Dorfdeutsche, nicht nur der Stiefelnazi, auch gerne mal eins auf die Mütze.
06.11.2009 11:20 Uhr
von A.W.G.:
@Robert: Antinationale wollen, wie der Name schon sagt, keinen Staats-Sozialismus, sondern Produzentendemokratie. Wie sagte schon Oscar Wilde, "Selig sind jene, die keine Ahnung haben und den Mund halten."
@ Marvi: dann schau mal ganz schnell nach, ob dein Popel noch da ist, oder ob ihn dir schon so ein linker Popeldreher aus der Nase gepult hat. schnell.
@Markus B.: Du hast recht. Der Akt des Mauerfalls war magisch, war ein echter Ausdruck demokratischen Willens. Was nach dem 9. November passierte, war allerdings eine Annexion des Staatsgebietes der DDR durch die BRD. Keine Volksbefragung, nichts. Und kommt mir jetzt nicht mit den Wahlen 1990, was wir von denen zu halten haben wissen wir alle. Der evangelische Pfarrer Hans Peter Hertzsch weiß davon viel zu berichten. Er wußte, dass man acht geben muss, dass an die Stelle der Funktionäre nicht die Millionäre treten. Leider hat dies niemand verhindert und die Demokratiebewegung wurde übertölpelt.
Gerade heute, wo wir im Begriffe sind, ganz ähnliche Verhältnisse wie im Stasistaat zu bekommen und wo jedes dritte Kind von Armut bedroht ist, wo deutsche Soldaten an Kriegseinsätzen beteiligt sind und wo am 1.Dezember ein Vertrag in Kraft tritt, dessen verheerende Auswirkungen wir heute bestenfalls erahnen können, wäre eine Bewegung wie die in der DDR allemal mehr angebracht als ein staatlich(!)organisiertes Jubelfest, in dem sich solche tollen Leute wie Friede Springer, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher selbst beweihräuchern können.
06.11.2009 09:23 Uhr
von aso:
„...der "siegreiche Kapitalismus weltweit neue Ohnmacht und Verzweiflung produziert"...“:
Statt solche hohlen vermoderten idelogischen Phrasen aus der Rumpelkammer zu dreschen, und ihren narzistischen Neigungen zu frönen, könnten diese Linksradikalen mal was sinnvolles tun, und z.B. gegen die Abholzung der Regenwälder demonstrieren...gegen den Walfang, Zugvögelschlachten in Italien, etc... die Liste ist lang...
06.11.2009 08:16 Uhr
von westermann:
na denn...
mögen die mauern wackeln.... möge die propangierte angebliche freiheit, in frage gestellt werden... auch wenn die demo nur einen ideelen wert hat, so möge sie doch die angeblieche freiheit als jenes demaskieren was sie ist: eine falsche, nicht reale freiheit.
smash germany! für den kommunismus!
06.11.2009 04:22 Uhr
von Martin:
Was brachte 'die Wende', global gesehen? Denn mit dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts wurde die Nato als angebliches Bündnis der Verteidigung überflüssig. Hunderte Rüstungsmilliarden wären für Umwelt-, Ernährung-, Gesundheits-, Sozial- und Bildungsprogramme zur Verfügung gewesen. Eigentlich. Aber daraus wurde nichts. Denn die Nato fand neue Aufgaben als Angriffsbündnis. Der bombastischen Hochrüstung der Zeit um 1989/90 folgte keine Abrüstung, sondern eine kaum faßbare Expansion weiterer Rüstung. Es gab seit der 'Wende' nicht weniger Kriege, sondern viel mehr Kriege mit einem Berg von Millionen Leichen. Eine tolle Sache. Gratulation. Und weitere Kriege sind in Vorbereitung. Daher meine Frage an alle 'Wender': wie viele Menschen würden noch leben, im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, im Nahen Osten, wenn es 'die Wende' nicht gegeben hätte, sondern militärisches Gleichgewicht? Und wann gründen wir - nach den Zentren für die Opfer des Stalinismus - Gedenkstätten für die Opfer der CIA-Folter, der CIA-Morde und für die Millionen ermordeter Zivilisten im Irak, in Afghanistan, in Pakistan und in Gaza?....
06.11.2009 02:27 Uhr
von vic:
Schön, wenn sich ehemalige DDR BürgerInnen jetzt wohler fühlen. Für mich ist der Mauerfall kein Grund zu feiern. Ohne Wende keine Merkel. Allein dafür hat sich die Mauer gelohnt.
05.11.2009 23:28 Uhr
von Max:
Ein kleines Gegengewicht gegen den omnipräsenten jubel-mainstream. Für eine vollständigere Darstellung wäre m.E. aber noch ein Verweis auf die Novemberpogrome von 1938 sinnvoll.
05.11.2009 20:59 Uhr
von Markus B.:
Der Mauerfall war einer der sehr seltenen Momente in der Geschichte, in dem der Wille des Volkes sich gegen den Willen der politischen und herrschenden Klasse durchgesetzt hat.
Es ist ja eh schon ein Jammer, dass es jetzt mittlerweile schon 20 Jahre lang nicht mehr vorgekommen ist, aber jeder, der diesen magischen Moment nicht feiern will, sollte sich bitte ganz schnell einen Stein suchen, unter den er sich verkriechen kann.
echt...
05.11.2009 18:57 Uhr
von Rosa:
Achtung, die Demo beginnt bereits um 16:00h. (www.top-berlin.net)
05.11.2009 17:57 Uhr
von geroge:
Ich hoffe nur, dass dort moeglichst wenig israelfetischistische Nationalisten hinkommen.
05.11.2009 17:29 Uhr
von Günther Hetzer:
Frau Kahane(IM Victoria) sollte evtl. auch mal in linken Gewässern nach "Israelkritikern" Ausschau halten.Die Linkspartei mit den Genossen Paech und Jelpke wäre da doch ein schönes Betätigungsfeld.
05.11.2009 17:22 Uhr
von Marvi:
Die Linken, und nicht nur die radikalen, gönnen einem Deutschen nicht mal den Popel in der Nase. Nur weil sie mit ihrem deutschen Selbsthass nicht klarkommen, müssen sich natürlich alle anderen daran halten,...genauso übrigens auch in vielen meinungsmachenden deutschen Medien. Was sind das bloß für Menschen?
05.11.2009 17:19 Uhr
von Robert:
Ich wünschte, diese "AktivisInnen" wären mal, wie ich, in der DDR aufgewachsen. Dann würden sie nicht so einen Mist erzählen. Wenn Ihnen unser wirklich freies Land nicht gefällt, mögen sie ihr Glück im achso "freien" Kuba, oder noch besser Nordkorea suchen. Da sind sie mit Ihrem "tollen" Sozialismus bestimmt gut aufgehoben. Für mich einfach nur Wohlstandskinder, die mal zufällig im ASTA-Cafe ein Marx-Plakat gelesen haben.
05.11.2009 17:19 Uhr
von Bärbel Schürmann:
Dieses schreckliche Deutschlandgedudel geht mir ganz furchtbar auf die Nerven und ich bin froh, wenn der 9. November endlich vorbei ist. Für die Mehrheit der Menschen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Lebens- und Arbeitsbedingungen derart verschlechtert, daß es keinen Anlaß zur Freude gibt. Und die Mauer, die Deutschland einst teilte, steht jetzt in Palästina. Für die eine Mauer, die gefallen ist, sind viele neue entstanden, vor allen die Mauer der sozialen Apartheid, die ist nach wie vor unüberwindlich.
Leserkommentare
11.02.2011 18:02 Uhr
von @ole:
Und weil jemand GEGEN Nazis ist, kann diese Person nicht nationalistisch, rassistisch und / oder antisemitisch sein? Die DemokratInnen dieser Republik befürworten doch alle den deutschen Staat - zwar keinen faschistischen, dafür aber einen demokratischer Prägung. Beides sind Formen bürgerlicher Herrschaft. Und NationalistIn ist nicht erst wer jedeN "AusländerIn" abschieben und am liebsten morgen, am 9. November, alle jüdischen Synagogen wieder anstecken will. NationalistIn ist wer an Staat und Nation etwas findet, auch die Fans des demokratischen Deutschland sind NationalistInnen.
11.02.2011 18:02 Uhr
von paul:
@Bärbel Schürmann:
am 9. november zu jubeln ist wirklich zum kotzen. dieser tag sollte (gerade die deutschen) daran erinnern was 1938 passiert ist, nämlich die reichspogromnacht und damit der beginn einer verfolgung von juden und jüdinnen die wir niemals vergessen dürfen.
die mauer die deutschland einst teilte steht jetzt keineswegs in palästina. diese völlig falsche behauptung, welche den eliminatorischen antisemitismus von hamas und konsorten als grund für die notwendigkeit einer rigiden grenzpolitik erklärt, findet darin natürlich keine erwähnung...
israelkritik hört sich ja auch immer wieder viel schöner an als ANTISEMITISMUS
11.02.2011 18:02 Uhr
von Gelderlander:
Sorry, Leutz, aber in gewisser Weise muss ich den Leuten zustimmen.
Denn wenn sogar die Frau Käßmann den Geschichtlichen Hintergrund des 9.November ausser acht läßt und einen Feiertag fordert, um zu Jubeln, dann versteh ich die Welt nicht mehr!
Worüber soll man da Jubeln? Über die Pogrome gegen Juden 1938?
11.02.2011 18:02 Uhr
von denninger:
Die BRD ein "Stasistaat"??? Mann, "A.W.G" Du weist doch gar nicht wovon Du redest! Du hast wirklich keine Ahnung vom MfS und dessen Verbrechen.
Ist den werten Kommentatoren, die über die Wiedervereinigung jammern eigentlich schon einmal in den Sinn gekommen, dass ohne die Wende garantiert keine linke Partei (SPD und Grüne zähle ich nicht dazu) Abgeordnete in Länderparlamente und den Bundestag entsenden würde?
11.02.2011 18:02 Uhr
von Dan:
Niemand aus der Kampagne behauptet, dass die DDR toll geween wäre oder Kuba und Nordkorea toll wären, wer so was schreibt ist schlicht uninformiert. Aber das vereinigte Deutschland ist halt auch nicht gerade super und die Wiedervereinigung hat, neben den individuellen Errungenschaften auch einen wiedererstarkenden Nationalismus hervorgebracht, der letztendlich in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda deutlich sein wahres Gesicht zeigte. Dieses rassistische Deutschland zu hassen hat nichts mit Selbsthass zu tun, denn einem Linken gerade einem radikalen haut der gemeine Dorfdeutsche, nicht nur der Stiefelnazi, auch gerne mal eins auf die Mütze.
11.02.2011 18:02 Uhr
von A.W.G.:
@Robert:
Antinationale wollen, wie der Name schon sagt, keinen Staats-Sozialismus, sondern Produzentendemokratie. Wie sagte schon Oscar Wilde, "Selig sind jene, die keine Ahnung haben und den Mund halten."
@ Marvi:
dann schau mal ganz schnell nach, ob dein Popel noch da ist, oder ob ihn dir schon so ein linker Popeldreher aus der Nase gepult hat. schnell.
@Markus B.:
Du hast recht. Der Akt des Mauerfalls war magisch, war ein echter Ausdruck demokratischen Willens. Was nach dem 9. November passierte, war allerdings eine Annexion des Staatsgebietes der DDR durch die BRD. Keine Volksbefragung, nichts. Und kommt mir jetzt nicht mit den Wahlen 1990, was wir von denen zu halten haben wissen wir alle. Der evangelische Pfarrer Hans Peter Hertzsch weiß davon viel zu berichten. Er wußte, dass man acht geben muss, dass an die Stelle der Funktionäre nicht die Millionäre treten. Leider hat dies niemand verhindert und die Demokratiebewegung wurde übertölpelt.
Gerade heute, wo wir im Begriffe sind, ganz ähnliche Verhältnisse wie im Stasistaat zu bekommen und wo jedes dritte Kind von Armut bedroht ist, wo deutsche Soldaten an Kriegseinsätzen beteiligt sind und wo am 1.Dezember ein Vertrag in Kraft tritt, dessen verheerende Auswirkungen wir heute bestenfalls erahnen können, wäre eine Bewegung wie die in der DDR allemal mehr angebracht als ein staatlich(!)organisiertes Jubelfest, in dem sich solche tollen Leute wie Friede Springer, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher selbst beweihräuchern können.
11.02.2011 18:02 Uhr
von aso:
„...der "siegreiche Kapitalismus weltweit neue Ohnmacht und Verzweiflung produziert"...“:
Statt solche hohlen vermoderten idelogischen Phrasen aus der Rumpelkammer zu dreschen, und ihren narzistischen Neigungen zu frönen,
könnten diese Linksradikalen mal was sinnvolles tun,
und z.B. gegen die Abholzung der Regenwälder demonstrieren...gegen den Walfang, Zugvögelschlachten in Italien, etc...
die Liste ist lang...
11.02.2011 18:02 Uhr
von Markus B.:
Der Mauerfall war einer der sehr seltenen Momente in der Geschichte, in dem der Wille des Volkes sich gegen den Willen der politischen und herrschenden Klasse durchgesetzt hat.
Es ist ja eh schon ein Jammer, dass es jetzt mittlerweile schon 20 Jahre lang nicht mehr vorgekommen ist, aber jeder, der diesen magischen Moment nicht feiern will, sollte sich bitte ganz schnell einen Stein suchen, unter den er sich verkriechen kann.
echt...
11.02.2011 18:02 Uhr
von Bärbel Schürmann:
Dieses schreckliche Deutschlandgedudel geht mir ganz furchtbar auf die Nerven und ich bin froh, wenn der 9. November endlich vorbei ist. Für die Mehrheit der Menschen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Lebens- und Arbeitsbedingungen derart verschlechtert, daß es keinen Anlaß zur Freude gibt. Und die Mauer, die Deutschland einst teilte, steht jetzt in Palästina. Für die eine Mauer, die gefallen ist, sind viele neue entstanden, vor allen die Mauer der sozialen Apartheid, die ist nach wie vor unüberwindlich.
08.11.2009 23:08 Uhr
von @ole:
Und weil jemand GEGEN Nazis ist, kann diese Person nicht nationalistisch, rassistisch und / oder antisemitisch sein? Die DemokratInnen dieser Republik befürworten doch alle den deutschen Staat - zwar keinen faschistischen, dafür aber einen demokratischer Prägung. Beides sind Formen bürgerlicher Herrschaft. Und NationalistIn ist nicht erst wer jedeN "AusländerIn" abschieben und am liebsten morgen, am 9. November, alle jüdischen Synagogen wieder anstecken will. NationalistIn ist wer an Staat und Nation etwas findet, auch die Fans des demokratischen Deutschland sind NationalistInnen.
08.11.2009 18:03 Uhr
von paul:
@Bärbel Schürmann:
am 9. november zu jubeln ist wirklich zum kotzen. dieser tag sollte (gerade die deutschen) daran erinnern was 1938 passiert ist, nämlich die reichspogromnacht und damit der beginn einer verfolgung von juden und jüdinnen die wir niemals vergessen dürfen.
die mauer die deutschland einst teilte steht jetzt keineswegs in palästina. diese völlig falsche behauptung, welche den eliminatorischen antisemitismus von hamas und konsorten als grund für die notwendigkeit einer rigiden grenzpolitik erklärt, findet darin natürlich keine erwähnung...
israelkritik hört sich ja auch immer wieder viel schöner an als ANTISEMITISMUS
08.11.2009 12:58 Uhr
von ole:
@Dan
Sorry, verstehe ich nicht. Diejenigen, die 1990 mit der Parole "Ausländer klatschen..." losgezogen sind hatten auch vorher schon ne'n Nagel im Kopf. Dafür ist doch nicht die Wende verantwortlich. Und die Mehrheit der Deutschen sind auch keine Rassisten. Das ist schlichtweg Unfug. Rassismus, Nationalismus oder Antisemitismus gibt es leider fast überall auf dieser Welt. Anstatt zu verallgemeinern sollte man was dagegen tun und nicht jede Sache, die irgendwie mit der Wiedervereinigung zu tun hat dafür verantwortlich machen. Es gibt heutzutage so viele "Normalbürger", die gegen die Nazis auf die Straße gehen und bei NPD Kundgebungen Gegendemos organisieren. Das zu realisieren kann doch nun auch nicht so schwer sein.
08.11.2009 11:46 Uhr
von ole:
Die Jubelfeiern sind sicher für viele Leute ein Stück Inszenierung und auch Selbstbeweihräucherung von Politikern. Da hätte man auch gut und gerne ein Bürgerfest draus machen können...
Aber viele Phrasen der sogenannten Linken und einiger Leser sind um ein Vielfaches dümmer. Wenn man hier lesen muß "Ohne Wende keine Merkel... Allein dafür hat sich die Mauer gelohnt" oder "wie viele Menschen würden noch leben, im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, im Nahen Osten, wenn es 'die Wende' nicht gegeben hätte, sondern militärisches Gleichgewicht? " wird mir schlecht.
Ich bin auch in der ehemaligen DDR aufgewachsen und unendlich froh, daß es diesen Scheißstaat, regiert von einem senilen, lernresistenten Bonzenhaufen nicht mehr gibt. Und deswegen bin ich damals auch auf die Straße gegangen.
Ich wäre aber niemals auf die Idee gekommen, meine Freiheit und die Mißstände der Welt gegeneinander aufzurechnen. So ein Unsinn kann wirklich nur von verwirrten Leuten kommen, die jeglichen Sinn für Realität aber auch Geschichte verloren haben. Hier zieht sich die Mauer vom Wohlstandshintern bis hoch zum Gehirn.
Hätte ich damals schon gewußt, daß es 15 Jahre später Krieg im Irak oder in Afghanistan gibt wäre ich dennoch auf die Straße gegangen... dann erst recht. Denn aus einem Stasistaat heraus kann man fast nichts tun um die Welt positiv zu verändern. Heute jedoch kann ich das und nutze diese Möglichkeiten auch.
07.11.2009 19:41 Uhr
von Gelderlander:
Sorry, Leutz, aber in gewisser Weise muss ich den Leuten zustimmen.
Denn wenn sogar die Frau Käßmann den Geschichtlichen Hintergrund des 9.November ausser acht läßt und einen Feiertag fordert, um zu Jubeln, dann versteh ich die Welt nicht mehr!
Worüber soll man da Jubeln? Über die Pogrome gegen Juden 1938?
06.11.2009 23:13 Uhr
von denninger:
Die BRD ein "Stasistaat"??? Mann, "A.W.G" Du weist doch gar nicht wovon Du redest! Du hast wirklich keine Ahnung vom MfS und dessen Verbrechen.
Ist den werten Kommentatoren, die über die Wiedervereinigung jammern eigentlich schon einmal in den Sinn gekommen, dass ohne die Wende garantiert keine linke Partei (SPD und Grüne zähle ich nicht dazu) Abgeordnete in Länderparlamente und den Bundestag entsenden würde?
06.11.2009 14:08 Uhr
von Max_Mustermann:
Müsste ich nicht arbeiten, würde ich den 9. Nov. gerne verschlafen. Die deutsche Mentalität ist in meinen Augen einfach zum kotzen. Drauf geschi**en auf die schland-Feier...
06.11.2009 13:09 Uhr
von Dan:
Niemand aus der Kampagne behauptet, dass die DDR toll geween wäre oder Kuba und Nordkorea toll wären, wer so was schreibt ist schlicht uninformiert. Aber das vereinigte Deutschland ist halt auch nicht gerade super und die Wiedervereinigung hat, neben den individuellen Errungenschaften auch einen wiedererstarkenden Nationalismus hervorgebracht, der letztendlich in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda deutlich sein wahres Gesicht zeigte. Dieses rassistische Deutschland zu hassen hat nichts mit Selbsthass zu tun, denn einem Linken gerade einem radikalen haut der gemeine Dorfdeutsche, nicht nur der Stiefelnazi, auch gerne mal eins auf die Mütze.
06.11.2009 11:20 Uhr
von A.W.G.:
@Robert:
Antinationale wollen, wie der Name schon sagt, keinen Staats-Sozialismus, sondern Produzentendemokratie. Wie sagte schon Oscar Wilde, "Selig sind jene, die keine Ahnung haben und den Mund halten."
@ Marvi:
dann schau mal ganz schnell nach, ob dein Popel noch da ist, oder ob ihn dir schon so ein linker Popeldreher aus der Nase gepult hat. schnell.
@Markus B.:
Du hast recht. Der Akt des Mauerfalls war magisch, war ein echter Ausdruck demokratischen Willens. Was nach dem 9. November passierte, war allerdings eine Annexion des Staatsgebietes der DDR durch die BRD. Keine Volksbefragung, nichts. Und kommt mir jetzt nicht mit den Wahlen 1990, was wir von denen zu halten haben wissen wir alle. Der evangelische Pfarrer Hans Peter Hertzsch weiß davon viel zu berichten. Er wußte, dass man acht geben muss, dass an die Stelle der Funktionäre nicht die Millionäre treten. Leider hat dies niemand verhindert und die Demokratiebewegung wurde übertölpelt.
Gerade heute, wo wir im Begriffe sind, ganz ähnliche Verhältnisse wie im Stasistaat zu bekommen und wo jedes dritte Kind von Armut bedroht ist, wo deutsche Soldaten an Kriegseinsätzen beteiligt sind und wo am 1.Dezember ein Vertrag in Kraft tritt, dessen verheerende Auswirkungen wir heute bestenfalls erahnen können, wäre eine Bewegung wie die in der DDR allemal mehr angebracht als ein staatlich(!)organisiertes Jubelfest, in dem sich solche tollen Leute wie Friede Springer, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher selbst beweihräuchern können.
06.11.2009 09:23 Uhr
von aso:
„...der "siegreiche Kapitalismus weltweit neue Ohnmacht und Verzweiflung produziert"...“:
Statt solche hohlen vermoderten idelogischen Phrasen aus der Rumpelkammer zu dreschen, und ihren narzistischen Neigungen zu frönen,
könnten diese Linksradikalen mal was sinnvolles tun,
und z.B. gegen die Abholzung der Regenwälder demonstrieren...gegen den Walfang, Zugvögelschlachten in Italien, etc...
die Liste ist lang...
06.11.2009 08:16 Uhr
von westermann:
na denn...
mögen die mauern wackeln.... möge die propangierte angebliche freiheit, in frage gestellt werden... auch wenn die demo nur einen ideelen wert hat, so möge sie doch die angeblieche freiheit als jenes demaskieren was sie ist:
eine falsche, nicht reale freiheit.
smash germany! für den kommunismus!
06.11.2009 04:22 Uhr
von Martin:
Was brachte 'die Wende', global gesehen? Denn mit dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts wurde die Nato als angebliches Bündnis der Verteidigung überflüssig. Hunderte Rüstungsmilliarden wären für Umwelt-, Ernährung-, Gesundheits-, Sozial- und Bildungsprogramme zur Verfügung gewesen. Eigentlich. Aber daraus wurde nichts. Denn die Nato fand neue Aufgaben als Angriffsbündnis. Der bombastischen Hochrüstung der Zeit um 1989/90 folgte keine Abrüstung, sondern eine kaum faßbare Expansion weiterer Rüstung. Es gab seit der 'Wende' nicht weniger Kriege, sondern viel mehr Kriege mit einem Berg von Millionen Leichen. Eine tolle Sache. Gratulation. Und weitere Kriege sind in Vorbereitung. Daher meine Frage an alle 'Wender': wie viele Menschen würden noch leben, im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, im Nahen Osten, wenn es 'die Wende' nicht gegeben hätte, sondern militärisches Gleichgewicht? Und wann gründen wir - nach den Zentren für die Opfer des Stalinismus - Gedenkstätten für die Opfer der CIA-Folter, der CIA-Morde und für die Millionen ermordeter Zivilisten im Irak, in Afghanistan, in Pakistan und in Gaza?....
06.11.2009 02:27 Uhr
von vic:
Schön, wenn sich ehemalige DDR BürgerInnen jetzt wohler fühlen. Für mich ist der Mauerfall kein Grund zu feiern. Ohne Wende keine Merkel.
Allein dafür hat sich die Mauer gelohnt.
05.11.2009 23:28 Uhr
von Max:
Ein kleines Gegengewicht gegen den omnipräsenten jubel-mainstream. Für eine vollständigere Darstellung wäre m.E. aber noch ein Verweis auf die Novemberpogrome von 1938 sinnvoll.
05.11.2009 20:59 Uhr
von Markus B.:
Der Mauerfall war einer der sehr seltenen Momente in der Geschichte, in dem der Wille des Volkes sich gegen den Willen der politischen und herrschenden Klasse durchgesetzt hat.
Es ist ja eh schon ein Jammer, dass es jetzt mittlerweile schon 20 Jahre lang nicht mehr vorgekommen ist, aber jeder, der diesen magischen Moment nicht feiern will, sollte sich bitte ganz schnell einen Stein suchen, unter den er sich verkriechen kann.
echt...
05.11.2009 18:57 Uhr
von Rosa:
Achtung, die Demo beginnt bereits um 16:00h. (www.top-berlin.net)
05.11.2009 17:57 Uhr
von geroge:
Ich hoffe nur, dass dort moeglichst wenig israelfetischistische Nationalisten hinkommen.
05.11.2009 17:29 Uhr
von Günther Hetzer:
Frau Kahane(IM Victoria) sollte evtl. auch mal in linken Gewässern nach "Israelkritikern" Ausschau halten.Die Linkspartei mit den Genossen Paech und Jelpke wäre da doch ein schönes Betätigungsfeld.
05.11.2009 17:22 Uhr
von Marvi:
Die Linken, und nicht nur die radikalen, gönnen einem Deutschen nicht mal den Popel in der Nase.
Nur weil sie mit ihrem deutschen Selbsthass nicht klarkommen, müssen sich natürlich alle anderen daran halten,...genauso übrigens auch in vielen meinungsmachenden deutschen Medien. Was sind das bloß für Menschen?
05.11.2009 17:19 Uhr
von Robert:
Ich wünschte, diese "AktivisInnen" wären mal, wie ich, in der DDR aufgewachsen. Dann würden sie nicht so einen Mist erzählen. Wenn Ihnen unser wirklich freies Land nicht gefällt, mögen sie ihr Glück im achso "freien" Kuba, oder noch besser Nordkorea suchen. Da sind sie mit Ihrem "tollen" Sozialismus bestimmt gut aufgehoben. Für mich einfach nur Wohlstandskinder, die mal zufällig im ASTA-Cafe ein Marx-Plakat gelesen haben.
05.11.2009 17:19 Uhr
von Bärbel Schürmann:
Dieses schreckliche Deutschlandgedudel geht mir ganz furchtbar auf die Nerven und ich bin froh, wenn der 9. November endlich vorbei ist. Für die Mehrheit der Menschen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Lebens- und Arbeitsbedingungen derart verschlechtert, daß es keinen Anlaß zur Freude gibt. Und die Mauer, die Deutschland einst teilte, steht jetzt in Palästina. Für die eine Mauer, die gefallen ist, sind viele neue entstanden, vor allen die Mauer der sozialen Apartheid, die ist nach wie vor unüberwindlich.