• 09.08.2008

Linkspartei-Abgeordnete über Energie und Umwelt

"Kohle schafft keine Arbeit"

Die Linke will sich auch im Osten mehr für die Nutzung regenerativer Energien und gegen den Kohleabbau einsetzen, sagt die sächsische Abgeordnete Caren Lay.

  • 09.08.2008 15:45 Uhr

    von Bark Wind:

    Ich verstehe nicht ganz, weshalb Die Linke den Ausstieg aus der Kohle so lange verzögern will, wenn sie doch selbst sehen, dass im Bereich der Renewables mindestens ebenso viele neue Arbeitsplätze entstehen würden, wie in der Kohleindustrie wegfallen, wahrscheinlich sogar mehr, z.B. bisher ca. 50 Arbeitsplätze je installierte MW Leistung bei Wind- und Solarenergie (zusammen genommen). Liebe Linke, lasst Euch doch da 'mal ein bisschen z.B. von der Socialistisk Folkeparti in Dänemark inspirieren.

  • 08.08.2008 18:37 Uhr

    von Bark Wind:

    Einen "mittelfristigen" Ausstieg aus der Kohle?
    Da ist ja Lester R. Brown vgl. http://www.earth-policy.org
    mit seinen öko-keynesianischen Vorschlägen (große staatliche Programme für eine Energiewende u.s.w.) sozialistischer als die Linkspartei.

    Okay, er muss keine Wahlen gewinnen, das macht ihn natürlich unabhängiger, und vorübergehend erwerbslos zu werden ist nicht lustig, mit dem Risiko es sogar länger zu bleiben (v.a. bei höherem Alter), aber gerade da könnte die Linke z.B. ein direktes Umschulungsprogramm vorschlagen, so dass Kohlebeschäftigte zur Produktion u. Installation von EE wechseln könnten, z.B. allein die Installation von PV Anlagen auf Dächern würde Tausende neue Arbeitsplätze schaffen - zusammen mit Windenergieanlagenbau sogar mehr, als heute in der Kohlindustrie arbeiten.

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