• 12.06.2009

Libyens Gaddafi besucht Italien

Neubeginn mit Berlusconi

Schlussstrich unter die Kolonialvergangenheit, gemeinsame Flüchtlingsabwehr: Libyens Revolutionsführer besucht zum ersten Mal die Exkolonialmacht Italien.von Michael Braun

  • 14.06.2009 11:18 Uhr

    von dimmi:

    Das neue Triumvirat

    Nicolas Paul Stéphane Sárközy Nagybócsay
    einige Monate Super-Minister für Wirtschaft, Finanzen und Industrie
    einige Jahre Staatschef

    Silvio Berlusconi
    der Virus von Rom
    einige Jahre Staatschef

    Muammar el Gaddafi
    in Hannibals Nachfolge ohne Elefanten
    der Mann von tiefer Weisheit
    einige Jahre Diktator

    ante Portas:

    Rom, die künftige Hauptstadt Europas erwartet Euch.

  • 12.06.2009 12:56 Uhr

    von navajo joe:

    @ Gen Custer: Mit "Diktator" meinst du sicher Berlusconi, oder? Aber wer ist "wir": Du und ...?

  • 12.06.2009 09:56 Uhr

    von Gen Custer:

    @navajo:

    Jubelt doch dieser widerliche Diktator dem nichtsahnenden demokratischen Italien diese Flüchtlingsthematik unter nur um einen Grund für sein Lieblingshobby zu haben und so richtig en gros Menschenrechte mißachten zu können.

    Andererseits, um Afrika Rohstoffe und Energie abzusaugen waren uns autoritäre Regime schon immer am liebsten, da hat man wenigstens klare Ansprechpartner und weiß auch noch nach 30 Jahren mit wem man spricht. Oder hab ich was verpaßt und die Sonne scheint über Demokratien stärker?

  • 12.06.2009 08:26 Uhr

    von BÄÄÄÄÄRRK!!!:

    GLEICH und GLEICH, gesellt sich gern. Wie lies Berlusconi verlautbaren, Gaddafi sei ein sehr weiser Mann. Zu einer derartigen Einschätzung kann doch nun wirklich nur jemand kommen der ähnlich wie der Revolutionsführer vornehmlich mit dem Schwanz denkt.

  • 12.06.2009 05:55 Uhr

    von vic:

    UNO-Mitgliedsländer wie Italien sind zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet, und nicht zu deren Abwehr.
    Hier haben sich zwei Faschisten gefunden, die ihr Spielchen auf den Rücken von Menschen in Not spielen.
    Leider haben wir eine Regierung und 50% Bevölkerung, die das gar nicht kümmert, oder sogar "klammheimlich freut".

  • 12.06.2009 00:04 Uhr

    von @ navajo joe:

    Welchen von den beiden meinst du jetzt?

  • 11.06.2009 19:15 Uhr

    von Ludwig:

    gleichzeitig wird im italienischen parlament ein gesetz welches die pressefreiheit einschränkt verabschiedet. gheddaffi ist ein optimales täuschungsobjekt. anscheinend ist der taz journalist auch reingefallen.

  • 11.06.2009 18:35 Uhr

    von ghysmodos:

    das zetgleich im italienischen parlament eine vertrauensabstimmung welche die pressefreiheit einschränkt abläuft, entspricht genau dem was silvio berlusconi's politik ist. Nämlich, während die presse (in italien ressort: politik, im ausland ressort italien)was auch immer über gheddaffi schreibt, werden in wirklichkeit gesetze verabschiedet, die an eine diktatur erinnern.
    und wir reden vom outfit von gheddaffi

  • 11.06.2009 16:52 Uhr

    von navajo joe:

    Diese Diktatoren muss sich der Teufel ausgedacht haben ... Wann werden sie denn endlich durch Demokraten ersetzt?!

    Allein wegen der Flüchtlinge, die in teilweise KZ ähnlichen Lagern gefangen werden u.s.w.

    aber auch z. B. weil für extrem dringende Energie-Konzepte wie http://www.desertec.org beide Länder extrem wichtig sind/wären - und derart undemokratische Regime dafür höchst problematisch sind - obwohl in der Frage bis heute j e d e s Land noch viel zu verbessern hat!

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