• 26.01.2012

Leutheusser-Schnarrenberger über Freiheit

"Die FDP ist keine Machopartei"

Ob Altersvorsorge oder Datenschutz: Der Staat soll Chancen schaffen, die der Einzelne dann aber auch nutzen muss, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.von I. Kappert / I. Pohl

  • 15.02.2012 22:23 Uhr

    von FranKee (Pirat):

    Wer wissen möchte, was diese Frau demokratisch noch wert ist, kann sich ja mal ihre "Antworten" auf Abgeordnetenwatch durchlesen...

    Und bis jetzt hat sie nichts Wesentliches vollbracht, der deutschen Content-Abmahnmafia (siehe auch: Printausgabe Taz von heute) auch nur einen Flügel zu stutzen. Beihilfe durch Untätigkeit.

    Diese Person und Partei bleibt eine absolute Frechheit.

  • 29.01.2012 11:45 Uhr

    von Gerda:

    Frau Sabine, Frau Angela, Frau Ursula, Frau Christina, Frau Andrea, Frau Renate ........
    sollten mal wieder - beispielsweise - die berühmten Klassiker von Benoite Groult, Simone de Beuvoir, Margarete Mitscherlich sorgfältig lesen!

    Und die Leserinnen und Leser der taz ebenfalls!

    Ich lese zur Zeit in dem Buch "Leben heißt, frei sein" von Benoite Groult aus dem Jahre 1997. Dabei wird mir erschreckend und betrüblich bewußt, welch ein vernachlässigtes, vergammeltes und eingelulltes Frauenbewußtsein ich in den letzten Jahrzehnten zugelassen habe.

  • 29.01.2012 11:45 Uhr

    von Gerda:

    Frau Sabine, Frau Angela, Frau Ursula, Frau Christina, Frau Andrea, Frau Renate ........
    sollten mal wieder - beispielsweise - die berühmten Klassiker von Benoite Groult, Simone de Beuvoir, Margarete Mitscherlich sorgfältig lesen!

    Und die Leserinnen und Leser der taz ebenfalls!

    Ich lese zur Zeit in dem Buch "Leben heißt, frei sein" von Benoite Groult aus dem Jahre 1997. Dabei wird mir erschreckend und betrüblich bewußt, welch ein vernachlässigtes, vergammeltes und eingelulltes Frauenbewußtsein ich in den letzten Jahrzehnten zugelassen habe.

  • 29.01.2012 11:21 Uhr

    von Gerda:

    Frau Sabine sollte mal wieder die Klassiker von Simone de Beauvoir, Benoite Groult und Margarete Mitscherlich sorgfältig lesen, denken und verinnerlichen!

    Und die Leserinnen und Leser der taz ebenfalls.

    Ich lese gerade wieder das Buch von Benoite Groult "Leben heißt, frei sein". Dabei fällt mir mein vergammeltes und fehl geleitetes bzw. fehl gesteuertes Frauenbewußtsein der letzten Jahrzehnte wie Schuppen von den Augen. Und das von Frau Sabine auch.

  • 29.01.2012 11:04 Uhr

    von Gerda:

    Die Schlagzeile für diesen Scherpunkt-Artikel in der Print-taz vom 27. Januar 2012 heißt aber "Wir fordern viel von Frauen". Und der Untertitel "Grenzen der Freiheit".

    Das hat mich als Frau aufmerksam und interessiert gemacht.

  • 27.01.2012 19:15 Uhr

    von BernhardZ:

    Und hier, liebe Mitlester, sehen wir das glorreiche Beispiel einer Politikerin, die so absolut GAR NICHTS verstanden hat.

    Die Piraten sind mindestens doppelt, wenn nicht dreifach so stark wie die FDP auf Bundesebene.

    Aber wen wunderts, wenn solche Politikerinnen und Politiker am Drücker hocken?

  • 27.01.2012 13:18 Uhr

    von Selbstbetrug:

    Wischi-Waschi,Schönfärberei- nichts weniger. Blödes heuchlerisches Gefasel. Die glaubt doch selbst nicht daran was sie erzählt. Die Voraussetzungen, die sie hier angibt waren früher mal gegeben, als die Politik sich noch nicht verkauft hatte und wir noch keine Diktatur des Kapitals hatten. Aber heute...? Der Staat soll Chancen haben!? Der Staat seit doch mittlerweile ihr da oben gemeinsam mit dem Kapital allein. Der 5-€ Jobber füttert doch hier durch seinen Verzicht die Oligarchie durch. Damit es euch immer besser geht, müssen die da unten mehrend verzichten. Wachstum heißt heute für viele Armut. Umso besser es dem Kapital geht, desto schlechter geht es den Rentnern und demnächst auch den Mittelständlern. Ewiges Wachstum ist ein Aberwitz, der nur gut für die ist, die bereits alles haben und eigentlich kein Wachstum mehr brauchten.Für wen soll eigentlich das Wachstum sein?
    Immer mehr Minijobs, Zeitarbeit und befristete Arbeitsverträge. Für diese Menschen klingt Wachstum wie ein Schlag ins Gesicht.Da stellt sich so ein Palaver-Huhn hin und erzählt einem was vom Pferd.

  • 27.01.2012 10:35 Uhr

    von HP Remmler:

    "Wo mussten Sie Ihre Vorstellung von Freiheit und Regulation, also von Individuum und Staat neu definieren?

    Vom Grundsatz her eigentlich nirgends."

    Es gab Zeiten, da konnte man wenigstens diese Dame noch halbwegs ernst nehmen. Inzwischen scheinen Gedächtnis- und Realitätsverlust als Grundlage und Bedingung für eine Karriere in der FDP auch von ihr verinnerlicht worden zu sein.

  • 27.01.2012 06:13 Uhr

    von emil:

    das ist doch der letzte karnevalsverein. chancen nutzen können ist maßgeblich verknüpft mit wissen was so alles geht und dieses wissen ist nicht allzu omnipräsent.

    ein klassisches beispiel sind dinge, die von der steuer abgesetzt werden können. da feiert sich die politik mal gerne für die bürgerInnen etwas entlastendes entdeckt zu haben.
    tatsächlich ist das sowas von nicht niederschwellig, sodass es letztlich wieder nur darauf ankommt wer man ist und was man weiß.
    na herzlichen glückwunsch. aber hey - formal gelten diese vorteile ja für alle, und damit ist die politik wieder fein raus.

    kann ja auch jeder alles werden nicht wahr. haha.

  • 27.01.2012 03:11 Uhr

    von vic:

    "Im Bereich der Finanzmärkte bedeutet Freiheit, dass Risiken durchaus eingegangen werden dürfen. Aber dann muss auch Verantwortung übernommen werden"

    Schon klar, aber sagen Sie das mal Bankvorständen, Frau Leutheusser-Schnarrenberger.

  • 26.01.2012 21:12 Uhr

    von HamburgerX:

    Ich denke schon, dass die Piraten-Partei ein konsequentes Freiheitsverständnis hat. Es ist aber Unsinn, dass die Umfragen der Piratenpartei groß schwanken. Das tun sie nicht. In fast allen Bundesländern sind sie seit Monaten über der 5%-Hürde.

    Die FDP sollte energischer ihre Positionen verteidigen, und sich z.B. nicht die Deutung der Finanzkrise aus der Hand nehmen lassen. Das ständige pauschale Hetzen gegen Bankmitarbeiter in Deutschland und die ideologischen, einseitigen Schuldzuschreibungen französischer und deutscher Möchtegernintellektueller (böser Kapitalismus, gähn) fordern energischen Widerspruch, den sich die FDP nicht traut; angefangen hat alles damit, dass Westerwelle sich in den Wohlfühlposten Außenminister verkrochen hat. Die FDP braucht einen starken Frontmann, kein Rumgeeiere.

    Die Schuldenkrise zeigt, dass egal ob Privatbanken (2008), Staaten (2011) oder Staatsbanken (2008 und 80er Jahre USA) jederzeit in die Pleite driften können, wenn es nicht klare Gesetze gibt, die Schieflagen verhindern. Statt Fehl-Konstrukute wie die Finanztransaktionssteuer müssen gute, intelligente Regelungen zur Risikokontrolle her. Dafür hat die FDP einen großen Ideenpool, der muss auch angezapft werden.

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