Lesung 15.08.

„Ich bin ein toller Mensch“

Vom eigenen Leben selber berichten: Menschen, die behindert wurden, erzählen ihre Geschichten.

Auch Eva hat bei dem Biografien-Projekt mitgewirkt. Bild: Sandra Merseburger, Zukunftssicherung

Die sogenannten geistig Behinderten werden in Heimen versorgt, in Ämtern verwaltet. Die meiste Zeit wird nicht mit ihnen, sondern über sie geredet. Dabei kann niemand ihre Geschichten so gut erzählen wie sie selbst:

Hilde Wittur zum Beispiel, Kind von alkoholkranken KZ-Überlebenden oder Dieter Körner, 80 Jahre alt, der sagt: „Ich habe alle Farben und Bilder im Kopf, das kann man laut sagen.“

Ein einzigartiges Biografie-Projekt macht neun dieser Geschichten zugänglich, sie sind zugleich ein Stück Berliner Zeitgeschichte. Auf der Veranstaltung wird daraus gelesen, die ErzählerInnen sind zum Teil vor Ort.

Lesende sind David Permantier, Betreuer bei der Lebenshilfe e.V. und Initiator des Projekts, sowie Glinda Spreen, Betreuerin bei der Zukunftssicherung e.V.

Moderation: Manuela Heim, Redakteurin der taz

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Das Gespräch wird in Gebärdensprache übersetzt.

Und: unser Team von taz.leicht twittert in Leichter Sprache.

Wann: 15. August 2018, 18.30 Uhr

Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

Eintritt frei.