die mehr als 40 Milliarden könnten durch gleich hohe Steuern (insbesondere auch für die "Leistungsträger")wie in Finnland, welches mit Sicherheit über ein geringere Staatsverschuldung und einen positiven Haushalt verfügt, erreicht werden. Deutschland ist wegen unzureichender Sozial- bzw. Wohlfahrtspolitik sozioökonomisch relativ von den nordischen Ländern, und auch von Frankreich und England überholt worden. Das war mal anders.
18.08.2009 19:56 Uhr
von Dabadabadu:
Ich war auch an einer amerikanischen High School und die Unterschiede zum finnischen Schulsystem scheinen mir doch immens zu sein. Das Erlernen einer Fremdsprache beginnt meist erst in der 9.Klasse. Eine freie Wahl wie lange man an der Schule bleiben möchte gibt es dort nicht. Zudem ist die Ausstattung der Schule sehr stark davon abhängig wie finanzstark der Schulbezirk ist. Der Versuch diese Ungleichheit zumindest teilweise durch Bustouren durch die ganze Stadt auszugleichen, um einigen Kindern aus Ghettos den Besuch besserer Schulen zu ermöglichen, wurde vor nicht allzu langer Zeit vom Supreme Court verboten. Das Austauschschüler in wohlhabendere Schulbezirke kommen versteht sich von selbst. Wie der Autor auf die Idee kommt, dass es größenwahnsinnig sei das finnische Modell auf Deutschland zu übertragen, bleibt mir jedoch unverständlich.Das Durchschnittseinkommen ist schließlich nicht viel höher als bei uns. Eine Erhöhung der Erbschaftssteuer würde schon reichen. Schließlich werden jedes Jahr um die 200 Milliarden fast steuerfrei vererbt.
18.08.2009 15:38 Uhr
von helen:
die im artikel beschriebene schule erinnert mich doch sehr an meine high school in amerika. im gegensatz zum finnischen schulsystem hat das amerikanische allerdings einen schlechten ruf, auch wenn ich mich frage warum.
Leserkommentare
18.08.2009 21:26 Uhr
von Staatsbürger:
Sehr geehrter Herr Hoferer,
die mehr als 40 Milliarden könnten durch gleich hohe Steuern (insbesondere auch für die "Leistungsträger")wie in Finnland, welches mit Sicherheit über ein geringere Staatsverschuldung und einen positiven Haushalt verfügt, erreicht werden.
Deutschland ist wegen unzureichender Sozial- bzw. Wohlfahrtspolitik sozioökonomisch relativ von den nordischen Ländern, und auch von Frankreich und England überholt worden. Das war mal anders.
18.08.2009 19:56 Uhr
von Dabadabadu:
Ich war auch an einer amerikanischen High School und die Unterschiede zum finnischen Schulsystem scheinen mir doch immens zu sein. Das Erlernen einer Fremdsprache beginnt meist erst in der 9.Klasse. Eine freie Wahl wie lange man an der Schule bleiben möchte gibt es dort nicht. Zudem ist die Ausstattung der Schule sehr stark davon abhängig wie finanzstark der Schulbezirk ist. Der Versuch diese Ungleichheit zumindest teilweise durch Bustouren durch die ganze Stadt auszugleichen, um einigen Kindern aus Ghettos den Besuch besserer Schulen zu ermöglichen, wurde vor nicht allzu langer Zeit vom Supreme Court verboten. Das Austauschschüler in wohlhabendere Schulbezirke kommen versteht sich von selbst.
Wie der Autor auf die Idee kommt, dass es größenwahnsinnig sei das finnische Modell auf Deutschland zu übertragen, bleibt mir jedoch unverständlich.Das Durchschnittseinkommen ist schließlich nicht viel höher als bei uns. Eine Erhöhung der Erbschaftssteuer würde schon reichen. Schließlich werden jedes Jahr um die 200 Milliarden fast steuerfrei vererbt.
18.08.2009 15:38 Uhr
von helen:
die im artikel beschriebene schule erinnert mich doch sehr an meine high school in amerika. im gegensatz zum finnischen schulsystem hat das amerikanische allerdings einen schlechten ruf, auch wenn ich mich frage warum.