• 09.12.2009

Leck bei Schweizer HSBC-Bank

Kundendaten an Steuerfahnder verraten

Ein ehemaliger Informatiker der Großbank HSBC hat französische Steuerflüchtlinge in der Schweiz verraten. Die Bank reichte wegen des Falls Klage ein.

  • 18.12.2009 20:08 Uhr

    von Herr S. aus LB:

    Es ist richtig das Steuerflüchtlinge zur verantwortung gezogen werden müssen.
    Hier wünschte ich ein grundsätzlich anderes Vorgehen. Einerseits das Problem mit der Steuerflucht. Anderer Seits das unterwandern des Datenschutzes, das öffentliche anprangern, das zusammenfassen von Steuerflüchtlingen mit Schwerverbrechern.

    Menschen die Ihr Geld ins Ausland schaffen sind der Meinung das der Staat zu viel kasiert. Aber warum denken sie das? Anstatt immer wieder und immer härter mit der Peitsch zu zuschlagen sollte man in Deutschland und andernorts mal daran Arbeiten das Missverhältnis der Informationspolitik wieder grade zu rücken. Der Staat sollte vieleicht mal wieder richtig zuhören wenn die einzelnen Bürger ein Problem haben.

    In Fall der Steuerflüchtlinge halte ich eine viel prakmatischere Lösung für sinnvoll die den Staat nicht selber zum Verbrecher macht (Datenklau)

    Die Schweizer Banken könnten dazu verpflichtet werden eine Steuerpauschale von Steuerflüchtlingen zu kasieren was sie dann alles auf einmal überweisen.

  • 14.12.2009 15:43 Uhr

    von sowieso:

    Ob die 3 Mio, die Deutschland für die CD bezahlt hat, je wieder hereinkommen?

  • 12.12.2009 14:56 Uhr

    von Kamu:

    Es ist ziemlich egal ob solche Kommentare von netto-Wertverbrauchern oder -Wertschoepfern kommen. Die Einteilung von Menschen in solche Kategorien finde ich zum einen pervers und zum anderen in dieser Frage irrelevant.
    Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Allgemeinheit der Steuerzahler. Nach solche Menschen muss hart gefahndet werden. Ob sich der Staat dabei illegaler Quellen bedient ist eine andere Frage. Am Beispiel "V-Männer" kann man das bestimmt ganz gut diskutieren...

  • 11.12.2009 19:05 Uhr

    von Schnirup Thumbi:

    Die Motivation in diesem speziellen Fall sei dahingestellt, jedoch befürworte ich solche Aktionen grundsätzlich als Akt des zivilen Ungehorsams.
    Hacken und den zuständigen Behörden übergeben, da sonst eh nichts passieren würde.

  • 11.12.2009 16:13 Uhr

    von steuerschnecke:

    Klar daß sowas Wellen schlägt. Im Grunde sind solche Datenleckaktionen auch nicht schön. Es ist zudem zu befürchten daß es wieder keinen der "dicken Fische" erwischt, sondern allenfalls ein paar kleine.


    @ raphael:

    aussagekräftiger und guter kommentar.

    @ maxwaldo:

    was möchte der herr wirtschaftsweise uns damit nun schon wieder sagen ? daß er bwl studiert hat ?

  • 11.12.2009 12:56 Uhr

    von avelon:

    Leben in einer verkehrten Welt

    Steuerfluechtlinge werden durch Datenschutzgesetze geschuetzt, Aufdeckung von Steuerflucht gilt als Verrat und kommt auf die Anklagebank.

    Na, dann PROST.

  • 11.12.2009 12:47 Uhr

    von marietta:

    Mich würde genauso wie maxwaldo interessieren, ob es sich bei dem kommentator um lebenswertes (wertschöpfer)oder nicht lebenswertes (nettoverbraucher) leben handelt. es sei dabei auch betont, dass letztere natürlich aufgrund ihrer disposition nicht demokratiefähig sind und deswegen ihre kommentare nicht ernst genommen werden müssen.
    MfG ihre Oberschicht

    ps: es ist natürlich zu verurteilen, dass sich hier ein proletarischer informatiker zum robin hood aufspielt und den asozialen begüterten einen denkzettel verpasst.

  • 11.12.2009 01:52 Uhr

    von maxwaldo:

    @Raphael,
    hat's Luft ablassen gut getan? Realitaetsnah oder aussagekraeftig war der Komment ja nicht, aber das war ja wohl auch nicht beabsichtig. Mich wuerde mal interessieren ob solche Kommentare von einem netto-Wertverbraucher oder -Wertschoepfer kommen.

  • 10.12.2009 11:14 Uhr

    von Raphael:

    Vielleicht können die französischen Steuerbehörden mit dem Material ja mehr anfangen als die deutschen mit den Ssachen aus Lichtenstein.

    Aber in Deutschland ist Mundraub ja schließlich ein schwereres Delikt als Steuerhinterziehung...

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