Griechenland benötigt Einnahmen mehr denn je, doch der Lastwagenfahrerstreik vergrault die Touristen. Bei einer Protestaktion setzt die Polizei Tränengas ein.
Ich komme grade aus Griechenland wieder, war einen Monat da, Freunde besuchen. Nunja, Zustände wie im Krieg, würde ich jetzt nicht sagen, aber die letzten zwei, drei Tage wars schon schwierig ne Tanke zu finden, die noch was hatte... und dann waren da Schlangen die ganze Staße runter. Auch bei den Supermärkten stimme ich zu. Wasser, Milch, Eis und Bananen gabs schon am 28. nicht mehr (in Kalamata, Peleponnes), wir mussten drei Supermärkte anfahren... Aber mir kams so vor, als nähmen die Griechen das recht gelassen^^ Allerdings heißt es ja auch rund um Athen und auf den Inseln wärs schlimmer. Kann ich ja nicht beurteilen...
31.07.2010 14:09 Uhr
von Johann Klein:
Es gäbe eine sehr einfache und pragmatische Lösung für das Problem: Einfach alle Restriktionen des Transportsektors sofort fallen lassen, jedem Europäer ohne Lizenz eine Betätigung als Transporteur in Griechenland erlauben. Letztendlich ist eine gelähmte Infrastruktur teurer, als die dreißig Tausend Streikenden per soziale Hängematte durchzufüttern. Ist natürlich klar, dass die ihren Job dauerhaft los sind, wenn man erst einmal EU-Ausländer ihren Job übernommen haben. Schon alleine, weil Kranke auf Strom und Arzneien - und alle Menschen auf Nahrung - angewiesen sind, ist eine Lähmung der Transportinfrastruktur für ein Land nicht hinnehmbar.
Von irgendwelchen Strafen und Zwangsmaßnahmen halte ich allerdings nichts. Das funktioniert nicht, verstößt eventuell gegen Menschenrechte und ist unnötig teuer. Aber es gibt sicher genug EU-Bürger, die gerne (auch) in Griechenland fahren würden...
30.07.2010 16:48 Uhr
von Sebastian:
Zum Glück flieg ich nicht nach Griechenland. Eigentlich einer meiner Lieblingsreiseziele. Warum gehen die Leute nicht gegen die LKW-Fahrer auf die Straße? Sonst können die doch wegen jeder Kleinigkeit auf die Straße gehen...
Leserkommentare
01.08.2010 15:29 Uhr
von Miryam:
Ich komme grade aus Griechenland wieder, war einen Monat da, Freunde besuchen. Nunja, Zustände wie im Krieg, würde ich jetzt nicht sagen, aber die letzten zwei, drei Tage wars schon schwierig ne Tanke zu finden, die noch was hatte... und dann waren da Schlangen die ganze Staße runter. Auch bei den Supermärkten stimme ich zu. Wasser, Milch, Eis und Bananen gabs schon am 28. nicht mehr (in Kalamata, Peleponnes), wir mussten drei Supermärkte anfahren... Aber mir kams so vor, als nähmen die Griechen das recht gelassen^^
Allerdings heißt es ja auch rund um Athen und auf den Inseln wärs schlimmer. Kann ich ja nicht beurteilen...
31.07.2010 14:09 Uhr
von Johann Klein:
Es gäbe eine sehr einfache und pragmatische Lösung für das Problem:
Einfach alle Restriktionen des Transportsektors sofort fallen lassen, jedem Europäer ohne Lizenz eine Betätigung als Transporteur in Griechenland erlauben.
Letztendlich ist eine gelähmte Infrastruktur teurer, als die dreißig Tausend Streikenden per soziale Hängematte durchzufüttern. Ist natürlich klar, dass die ihren Job dauerhaft los sind, wenn man erst einmal EU-Ausländer ihren Job übernommen haben.
Schon alleine, weil Kranke auf Strom und Arzneien - und alle Menschen auf Nahrung - angewiesen sind, ist eine Lähmung der Transportinfrastruktur für ein Land nicht hinnehmbar.
Von irgendwelchen Strafen und Zwangsmaßnahmen halte ich allerdings nichts. Das funktioniert nicht, verstößt eventuell gegen Menschenrechte und ist unnötig teuer.
Aber es gibt sicher genug EU-Bürger, die gerne (auch) in Griechenland fahren würden...
30.07.2010 16:48 Uhr
von Sebastian:
Zum Glück flieg ich nicht nach Griechenland. Eigentlich einer meiner Lieblingsreiseziele. Warum gehen die Leute nicht gegen die LKW-Fahrer auf die Straße? Sonst können die doch wegen jeder Kleinigkeit auf die Straße gehen...