• 08.12.2008

Landesparteitag der Grünen

NRW-Grüne scheuen Veränderung

Die Ökopartei will Routiniers: Auf dem Landesparteitag erreichen Bärbel Höhn und Volker Beck hohe Listenplätze. Parteikritiker und Attac-Mitglied Robert Zion hingegen blitzt ab.von Pascal Beucker

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Katharina Falk:

    @Olga Schlemmer

    Also dieser Kommentar ist schon ein starkes Stück! Allein der gleichzeitige Vergleich Robert Zions mit Jutta Ditfurth und Oswald Metzger zeugt von einer totalen Fehleinschätzung der Rolle Zions in der Grünen Partei. Und seit wann eigentlich sind intelligente Gedanken zur Parteientwicklung ein Arbeiten gegen die Partei?

    Ich empfehle dringend, sich mit dem zu beschäftigen, was Zion eigentlich zu sagen hat, statt ihn hier derart auf der Ebene persönlicher Beschädigung vorführen zu wollen.

    Katharina Falk, Köln

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Olga Schlemmer:

    Die Kommentierung der taz scheint mir doch ein wenig einseitig.

    Wenn ich mir die ersten zehn Listenplätze der Grünen Landesliste NRW anschaue, stelle ich fest:

    Auf Platz 5 und Platz 8 wurden zwei neue Gesichter auf aussichtsreiche Listenplätze gewählt. Platz 3, 7 und 10 wurden von Bundestagsabgeordneten erobert, die auf gerade mal eine Legislaturperiode zurückblicken. Zumindest die Hälfte der sicheren Plätze ist also mit KandidatInnen besetzt worden, die kaum der Definition von "alter Garde" entsprechen dürften. Und die Vokabel der politischen "Veränderung" für die politischen Ambitionen eines Robert Zion zu verhaften - das scheint mir doch eine ziemlich enge Auslegung des Begriffes zu sein.

    Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Basis der NRW-Grünen nicht gut beraten gewesen wäre, einigen Abgeordneten, die einen Rückfahrschein nach Berlin praktisch als naturgegebenes Recht betrachten, eine beschleunigte Reintegration in das Erwerbsleben nahezulegen. Zumindest für Bärbel Höhn, Britta Haßelmann, Frithjof Schmidt, Ute Koczy und Markus Kurth lässt sich jedoch feststellen: Der Parteitag belohnte hier die überzeugende Arbeit von profilierten Fachpolitikerinnen, die ihre Kandidatur mit einem inhaltlichen Angebot verknüpfen konnten.

    Und genau hieran mangelte es Robert Zion.

    Vor allem war es jene Anmaßung, Deutungshoheit und Alleinvertretungsanspruch für die vier Grünen Grundprinzipien "ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei" zu beanspruchen, die das übliche Maß legitimer Selbstdarstellung überschritt und nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass dort jemand antrat, der vielleicht im Zeichen eines großen politischen Entwurfes zu sprechen meinte, diesen aber bezeichnenderweise bislang immer gegen die Grünen definierte und vor allem nicht durch praktische politische Forderungen substantiierte.

    Zion setzte bei seiner Rede darauf, sich als kalkulierbares Risiko, als grünlinker Aufbruch mit menschlichem Antlitz darzustellen. Er konnte damit aber kaum vergessen machen, dass er sich seit der BDK in Münster vor allem der Juttadittfurthisierung parteiinterner Kritik verschrieben hatte.

    Und mensch sollte die Urteilskraft eines Parteitagspublikums zwar manchmal in Zweifel ziehen, aber nicht unterschätzen: Delegierte haben ein feines Gespür dafür, woher ein Kandidat die Legitimation für die Ausübung eines Mandates zu beziehen gedenkt: Von der Basis, die ihn wählt, und der Fraktion, die auf seine konstruktive Mitarbeit angewiesen ist? Oder aus einem unerschütterlichen Sendungsbewusstsein, das als Legitimationsgrundlage vor allem die eigene Eitelkeit kennt?

    Die Delegierten wären wohl durchaus bereit gewesen, ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Es war nur schlichtweg so, dass das politische Angebot eines Robert Zion ein solches kalkuliertes Risiko nicht wert war. So hat es die CDU im Bodenseekreis in einem ähnlichen Fall auch beurteilt.

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Bernhard H. Johannes Wagner:

    @lso wirklich, so sehr ich Bärbel Höhn schätze, aber der Slogan "Klima, Arbeit und soziale Gerechtigkeit" ist wirklich von vorn bis hinten schief, denn
    1. Umweltschutz ist viel mehr als Klimaschutz.
    2. Soziale Gerechtigkeit wird wohl kaum ohne Arbeit auskommen, daher ist hier der Begriff "Arbeit" eigentlich überflüssig.

    -----
    H@llo Herr Ludwig Paul Häußner,

    1. das "in" ist im Deutschen vor Jahreszahlen völlig überflüssig. (Wenn das Deutsche ausnahmsweise schon mal kürzer ist, als das Englische ...). Weniger Wirtschaftsmagazine lesen (die sind nämlich auch überflüssig).

    2. Grundeinkommen für Reiche ist ebenfalls völlig überflüssig.

    3. "frei-öffentlich ..." na das ist ja vielleicht eine Wortschöpfung. Es suggeriert im Übrigen, dass "staatlich" zu sein, auch "unfrei" zu sein impliziert, oder? Das wird sogar der FDP gefallen.

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von Ludwig Paul Häußner:

    Veränderung erst zur Bundestagswahl 2013
    ----------------------------------------

    Es sind noch zu viele GRÜNE Mandatsträger aus der rot-grünen Regierungskoalition an den wichtigen Stellen innerhalb der Partei.

    Neue Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen, ein System der Ausgabenbesteuerung, Ökoabgaben mit Ökobonus und frei-öffentliche Schulen und Hochschulen haben noch keine Chance.

    Das wird sich erst dann ändern, wenn in 2009 schwarz-gelb im Bund regieren wird und die GRÜNEN in der Opposition endlich begreifen, dass für neuen Themen auch neue Persönlichkeiten dafür stehen müssen. Robert Zion wird dann erst 47 Jahre alt sein - als Politiker in den besten Jahren.


    Ludwig Paul Häußner, Karlsruhe
    Mitglied im GRÜNEN Netzwerk Grundeinkommen



  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von julia seeliger:

    Kann der Autor mal näher erklären, woher die Mär von den "Zentristen" stammt? Bei WDR abgeschrieben und nicht noch mal nachgeprüft, oder was?

  • 04.04.2011 19:01 Uhr

    von treba:

    In NRW gibt es männerplätze? Oder waren doch freie plätze gemeint?

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von Katharina Falk:

    @Olga Schlemmer

    Also dieser Kommentar ist schon ein starkes Stück! Allein der gleichzeitige Vergleich Robert Zions mit Jutta Ditfurth und Oswald Metzger zeugt von einer totalen Fehleinschätzung der Rolle Zions in der Grünen Partei. Und seit wann eigentlich sind intelligente Gedanken zur Parteientwicklung ein Arbeiten gegen die Partei?

    Ich empfehle dringend, sich mit dem zu beschäftigen, was Zion eigentlich zu sagen hat, statt ihn hier derart auf der Ebene persönlicher Beschädigung vorführen zu wollen.

    Katharina Falk, Köln

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von Olga Schlemmer:

    Die Kommentierung der taz scheint mir doch ein wenig einseitig.

    Wenn ich mir die ersten zehn Listenplätze der Grünen Landesliste NRW anschaue, stelle ich fest:

    Auf Platz 5 und Platz 8 wurden zwei neue Gesichter auf aussichtsreiche Listenplätze gewählt. Platz 3, 7 und 10 wurden von Bundestagsabgeordneten erobert, die auf gerade mal eine Legislaturperiode zurückblicken. Zumindest die Hälfte der sicheren Plätze ist also mit KandidatInnen besetzt worden, die kaum der Definition von "alter Garde" entsprechen dürften. Und die Vokabel der politischen "Veränderung" für die politischen Ambitionen eines Robert Zion zu verhaften - das scheint mir doch eine ziemlich enge Auslegung des Begriffes zu sein.

    Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Basis der NRW-Grünen nicht gut beraten gewesen wäre, einigen Abgeordneten, die einen Rückfahrschein nach Berlin praktisch als naturgegebenes Recht betrachten, eine beschleunigte Reintegration in das Erwerbsleben nahezulegen. Zumindest für Bärbel Höhn, Britta Haßelmann, Frithjof Schmidt, Ute Koczy und Markus Kurth lässt sich jedoch feststellen: Der Parteitag belohnte hier die überzeugende Arbeit von profilierten Fachpolitikerinnen, die ihre Kandidatur mit einem inhaltlichen Angebot verknüpfen konnten.

    Und genau hieran mangelte es Robert Zion.

    Vor allem war es jene Anmaßung, Deutungshoheit und Alleinvertretungsanspruch für die vier Grünen Grundprinzipien "ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei" zu beanspruchen, die das übliche Maß legitimer Selbstdarstellung überschritt und nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass dort jemand antrat, der vielleicht im Zeichen eines großen politischen Entwurfes zu sprechen meinte, diesen aber bezeichnenderweise bislang immer gegen die Grünen definierte und vor allem nicht durch praktische politische Forderungen substantiierte.

    Zion setzte bei seiner Rede darauf, sich als kalkulierbares Risiko, als grünlinker Aufbruch mit menschlichem Antlitz darzustellen. Er konnte damit aber kaum vergessen machen, dass er sich seit der BDK in Münster vor allem der Juttadittfurthisierung parteiinterner Kritik verschrieben hatte.

    Und mensch sollte die Urteilskraft eines Parteitagspublikums zwar manchmal in Zweifel ziehen, aber nicht unterschätzen: Delegierte haben ein feines Gespür dafür, woher ein Kandidat die Legitimation für die Ausübung eines Mandates zu beziehen gedenkt: Von der Basis, die ihn wählt, und der Fraktion, die auf seine konstruktive Mitarbeit angewiesen ist? Oder aus einem unerschütterlichen Sendungsbewusstsein, das als Legitimationsgrundlage vor allem die eigene Eitelkeit kennt?

    Die Delegierten wären wohl durchaus bereit gewesen, ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Es war nur schlichtweg so, dass das politische Angebot eines Robert Zion ein solches kalkuliertes Risiko nicht wert war. So hat es die CDU im Bodenseekreis in einem ähnlichen Fall auch beurteilt.

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von Bernhard H. Johannes Wagner:

    @lso wirklich, so sehr ich Bärbel Höhn schätze, aber der Slogan "Klima, Arbeit und soziale Gerechtigkeit" ist wirklich von vorn bis hinten schief, denn
    1. Umweltschutz ist viel mehr als Klimaschutz.
    2. Soziale Gerechtigkeit wird wohl kaum ohne Arbeit auskommen, daher ist hier der Begriff "Arbeit" eigentlich überflüssig.

    -----
    H@llo Herr Ludwig Paul Häußner,

    1. das "in" ist im Deutschen vor Jahreszahlen völlig überflüssig. (Wenn das Deutsche ausnahmsweise schon mal kürzer ist, als das Englische ...). Weniger Wirtschaftsmagazine lesen (die sind nämlich auch überflüssig).

    2. Grundeinkommen für Reiche ist ebenfalls völlig überflüssig.

    3. "frei-öffentlich ..." na das ist ja vielleicht eine Wortschöpfung. Es suggeriert im Übrigen, dass "staatlich" zu sein, auch "unfrei" zu sein impliziert, oder? Das wird sogar der FDP gefallen.

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von Ludwig Paul Häußner:

    Veränderung erst zur Bundestagswahl 2013
    ----------------------------------------

    Es sind noch zu viele GRÜNE Mandatsträger aus der rot-grünen Regierungskoalition an den wichtigen Stellen innerhalb der Partei.

    Neue Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen, ein System der Ausgabenbesteuerung, Ökoabgaben mit Ökobonus und frei-öffentliche Schulen und Hochschulen haben noch keine Chance.

    Das wird sich erst dann ändern, wenn in 2009 schwarz-gelb im Bund regieren wird und die GRÜNEN in der Opposition endlich begreifen, dass für neuen Themen auch neue Persönlichkeiten dafür stehen müssen. Robert Zion wird dann erst 47 Jahre alt sein - als Politiker in den besten Jahren.


    Ludwig Paul Häußner, Karlsruhe
    Mitglied im GRÜNEN Netzwerk Grundeinkommen



  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von treba:

    In NRW gibt es männerplätze? Oder waren doch freie plätze gemeint?

  • 12.12.2008 00:22 Uhr

    von Katharina Falk:

    @Olga Schlemmer

    Also dieser Kommentar ist schon ein starkes Stück! Allein der gleichzeitige Vergleich Robert Zions mit Jutta Ditfurth und Oswald Metzger zeugt von einer totalen Fehleinschätzung der Rolle Zions in der Grünen Partei. Und seit wann eigentlich sind intelligente Gedanken zur Parteientwicklung ein Arbeiten gegen die Partei?

    Ich empfehle dringend, sich mit dem zu beschäftigen, was Zion eigentlich zu sagen hat, statt ihn hier derart auf der Ebene persönlicher Beschädigung vorführen zu wollen.

    Katharina Falk, Köln

  • 08.12.2008 22:45 Uhr

    von Olga Schlemmer:

    Die Kommentierung der taz scheint mir doch ein wenig einseitig.

    Wenn ich mir die ersten zehn Listenplätze der Grünen Landesliste NRW anschaue, stelle ich fest:

    Auf Platz 5 und Platz 8 wurden zwei neue Gesichter auf aussichtsreiche Listenplätze gewählt. Platz 3, 7 und 10 wurden von Bundestagsabgeordneten erobert, die auf gerade mal eine Legislaturperiode zurückblicken. Zumindest die Hälfte der sicheren Plätze ist also mit KandidatInnen besetzt worden, die kaum der Definition von "alter Garde" entsprechen dürften. Und die Vokabel der politischen "Veränderung" für die politischen Ambitionen eines Robert Zion zu verhaften - das scheint mir doch eine ziemlich enge Auslegung des Begriffes zu sein.

    Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Basis der NRW-Grünen nicht gut beraten gewesen wäre, einigen Abgeordneten, die einen Rückfahrschein nach Berlin praktisch als naturgegebenes Recht betrachten, eine beschleunigte Reintegration in das Erwerbsleben nahezulegen. Zumindest für Bärbel Höhn, Britta Haßelmann, Frithjof Schmidt, Ute Koczy und Markus Kurth lässt sich jedoch feststellen: Der Parteitag belohnte hier die überzeugende Arbeit von profilierten Fachpolitikerinnen, die ihre Kandidatur mit einem inhaltlichen Angebot verknüpfen konnten.

    Und genau hieran mangelte es Robert Zion.

    Vor allem war es jene Anmaßung, Deutungshoheit und Alleinvertretungsanspruch für die vier Grünen Grundprinzipien "ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei" zu beanspruchen, die das übliche Maß legitimer Selbstdarstellung überschritt und nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass dort jemand antrat, der vielleicht im Zeichen eines großen politischen Entwurfes zu sprechen meinte, diesen aber bezeichnenderweise bislang immer gegen die Grünen definierte und vor allem nicht durch praktische politische Forderungen substantiierte.

    Zion setzte bei seiner Rede darauf, sich als kalkulierbares Risiko, als grünlinker Aufbruch mit menschlichem Antlitz darzustellen. Er konnte damit aber kaum vergessen machen, dass er sich seit der BDK in Münster vor allem der Juttadittfurthisierung parteiinterner Kritik verschrieben hatte.

    Und mensch sollte die Urteilskraft eines Parteitagspublikums zwar manchmal in Zweifel ziehen, aber nicht unterschätzen: Delegierte haben ein feines Gespür dafür, woher ein Kandidat die Legitimation für die Ausübung eines Mandates zu beziehen gedenkt: Von der Basis, die ihn wählt, und der Fraktion, die auf seine konstruktive Mitarbeit angewiesen ist? Oder aus einem unerschütterlichen Sendungsbewusstsein, das als Legitimationsgrundlage vor allem die eigene Eitelkeit kennt?

    Die Delegierten wären wohl durchaus bereit gewesen, ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Es war nur schlichtweg so, dass das politische Angebot eines Robert Zion ein solches kalkuliertes Risiko nicht wert war. So hat es die CDU im Bodenseekreis in einem ähnlichen Fall auch beurteilt.

  • 08.12.2008 13:51 Uhr

    von Bernhard H. Johannes Wagner:

    @lso wirklich, so sehr ich Bärbel Höhn schätze, aber der Slogan "Klima, Arbeit und soziale Gerechtigkeit" ist wirklich von vorn bis hinten schief, denn
    1. Umweltschutz ist viel mehr als Klimaschutz.
    2. Soziale Gerechtigkeit wird wohl kaum ohne Arbeit auskommen, daher ist hier der Begriff "Arbeit" eigentlich überflüssig.

    -----
    H@llo Herr Ludwig Paul Häußner,

    1. das "in" ist im Deutschen vor Jahreszahlen völlig überflüssig. (Wenn das Deutsche ausnahmsweise schon mal kürzer ist, als das Englische ...). Weniger Wirtschaftsmagazine lesen (die sind nämlich auch überflüssig).

    2. Grundeinkommen für Reiche ist ebenfalls völlig überflüssig.

    3. "frei-öffentlich ..." na das ist ja vielleicht eine Wortschöpfung. Es suggeriert im Übrigen, dass "staatlich" zu sein, auch "unfrei" zu sein impliziert, oder? Das wird sogar der FDP gefallen.

  • 08.12.2008 09:34 Uhr

    von Pater Braun:

    "Die Ökopartei will Routiniers: Auf dem Landesparteitag erreichen Bärbel Höhn und Volker Beck hohe Listenplätze." Nein sie erreichte einen hohen Listenplatz.

    "Ihre Stimmen gaben sie anderen." Und die gaben ihre Stimme anderen.

    "Von den Männerplätzen war kein einziger ohne Kampfabstimmung zu haben." Hieß es nicht früher einfach "Wahl", wenn zwei Leute für ein Amt kandidiert haben?

  • 08.12.2008 09:24 Uhr

    von Ludwig Paul Häußner:

    Veränderung erst zur Bundestagswahl 2013
    ----------------------------------------

    Es sind noch zu viele GRÜNE Mandatsträger aus der rot-grünen Regierungskoalition an den wichtigen Stellen innerhalb der Partei.

    Neue Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen, ein System der Ausgabenbesteuerung, Ökoabgaben mit Ökobonus und frei-öffentliche Schulen und Hochschulen haben noch keine Chance.

    Das wird sich erst dann ändern, wenn in 2009 schwarz-gelb im Bund regieren wird und die GRÜNEN in der Opposition endlich begreifen, dass für neuen Themen auch neue Persönlichkeiten dafür stehen müssen. Robert Zion wird dann erst 47 Jahre alt sein - als Politiker in den besten Jahren.


    Ludwig Paul Häußner, Karlsruhe
    Mitglied im GRÜNEN Netzwerk Grundeinkommen



  • 07.12.2008 18:43 Uhr

    von julia seeliger:

    Kann der Autor mal näher erklären, woher die Mär von den "Zentristen" stammt? Bei WDR abgeschrieben und nicht noch mal nachgeprüft, oder was?

  • 07.12.2008 17:36 Uhr

    von treba:

    In NRW gibt es männerplätze? Oder waren doch freie plätze gemeint?

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