Kurswechsel in der Sozialdemokratie
SPD spekuliert mit Marktkontrolle
Steinbrück und Steinmeier wollen mit Forderungen nach schärferen Regeln für Managergehälter und einer Börsenumsatzsteuer Wahlkampf betreiben. Es fehlen wirksame Konzepte.von Stefan Reinecke
Leserkommentare
04.04.2011 19:07 Uhr
von Josh:
Man mag zu einer Börsenumsatzsteuer stehen wie man will, aber im Moment ist definitiv kein guter Zeitpunkt sie einzuführen.
Primäre Aufgabe des Aktienmarktes ist es, Eigenkapital für Unternehmen zur Verfügung zu stellen (auch wenn dies um Diskussionen um Spekulanten in Vergessenheit geraten mag). Diese Funktion ist in Zeiten der Finanzkrise eingeschränkt. Fremdkapital (Banken) bekommen die Firmen auch nur schwer.
Zu Guttenberg sagt ganz richtig, dass man, wenn es ohnehin schon Schwierigkeiten gibt, keinen weiteren Sand ins Getriebe schüttet.
04.04.2011 19:07 Uhr
von harri:
Also, wenn ich das richtig verstehe: Die SPD will den Bock - also sich selbst - zum Gärtner machen? Genial!
04.04.2011 19:07 Uhr
von Helmut Ruch:
„Die Union will die Börsenumsatzsteuer nicht, weil sie den Finanzplatz Deutschland ruiniere. Das allerdings ist ein schwaches Argument - es gibt diese Steuer auch in Großbritannien.“
Das leuchtende Vorbild der europäischen Finanzökonomie, Großbritannien, hat diese Steuer also auch! Dann ist ja alles gut!
Sehr geehrter Herr REINECKE, es wird Zeit, dass Sie Aufwachen, wir sind im Jahr 2009, die Finanzökonomie hat die Welt ins Chaos gestürzt, Großbritannien steckt wie kaum ein anderes europäisches Land in der Scheiße und taugt in keiner Weise als Vorbild!
Und wenn unsere neoliberalen Politiker so tun, als wenn das Spiel trotzt staatlicher Milliardenspritzen in das marode Finanzsystem weitergehen könne wie bisher, dann ist das eine Sache; wenn Sie als Journalist diesen Blödsinn einfach nachplappern, dann erweisen Sie sich als entweder komplett inkompetent oder als korrupt!
Die SPD des Herrn Müntefering hat all das, was uns mitten hinein ins Chaos geführt hat, als den großen Fortschritt, zu dem es keine Alternative gäbe, durchgesetzt. In den Europaverträgen, wegen deren Ablehnung Sie gerade noch in einem anderen Kommentar die Linke hämisch kritisiert haben, ist ausdrücklich der freie Kapitalverkehr zwischen den EU-Ländern und allen Drittländern (z.B. Lichtenstein) festgeschrieben. Wenn doch in diesem europäischen Grundgesetz dem Kapital völlige Handlungsfreiheit zugesichert wird (nichts mehr mit: Eigentum verpflichtet!) und Sie dieses vertreten, warum versuchen Sie uns ein durchsichtiges, zwischen den handelnden Parteien SPD und CDU vermutlich abgesprochenes Spielchen als politische Überlegung der SPD zu verkaufen? Verstehen Sie das Spiel nicht, oder sind Sie Teil des SPD-Wahlkampfteams?
11.02.2011 17:50 Uhr
von Josh:
Man mag zu einer Börsenumsatzsteuer stehen wie man will, aber im Moment ist definitiv kein guter Zeitpunkt sie einzuführen.
Primäre Aufgabe des Aktienmarktes ist es, Eigenkapital für Unternehmen zur Verfügung zu stellen (auch wenn dies um Diskussionen um Spekulanten in Vergessenheit geraten mag). Diese Funktion ist in Zeiten der Finanzkrise eingeschränkt. Fremdkapital (Banken) bekommen die Firmen auch nur schwer.
Zu Guttenberg sagt ganz richtig, dass man, wenn es ohnehin schon Schwierigkeiten gibt, keinen weiteren Sand ins Getriebe schüttet.
11.02.2011 17:50 Uhr
von Helmut Ruch:
„Die Union will die Börsenumsatzsteuer nicht, weil sie den Finanzplatz Deutschland ruiniere. Das allerdings ist ein schwaches Argument - es gibt diese Steuer auch in Großbritannien.“
Das leuchtende Vorbild der europäischen Finanzökonomie, Großbritannien, hat diese Steuer also auch! Dann ist ja alles gut!
Sehr geehrter Herr REINECKE, es wird Zeit, dass Sie Aufwachen, wir sind im Jahr 2009, die Finanzökonomie hat die Welt ins Chaos gestürzt, Großbritannien steckt wie kaum ein anderes europäisches Land in der Scheiße und taugt in keiner Weise als Vorbild!
Und wenn unsere neoliberalen Politiker so tun, als wenn das Spiel trotzt staatlicher Milliardenspritzen in das marode Finanzsystem weitergehen könne wie bisher, dann ist das eine Sache; wenn Sie als Journalist diesen Blödsinn einfach nachplappern, dann erweisen Sie sich als entweder komplett inkompetent oder als korrupt!
Die SPD des Herrn Müntefering hat all das, was uns mitten hinein ins Chaos geführt hat, als den großen Fortschritt, zu dem es keine Alternative gäbe, durchgesetzt. In den Europaverträgen, wegen deren Ablehnung Sie gerade noch in einem anderen Kommentar die Linke hämisch kritisiert haben, ist ausdrücklich der freie Kapitalverkehr zwischen den EU-Ländern und allen Drittländern (z.B. Lichtenstein) festgeschrieben. Wenn doch in diesem europäischen Grundgesetz dem Kapital völlige Handlungsfreiheit zugesichert wird (nichts mehr mit: Eigentum verpflichtet!) und Sie dieses vertreten, warum versuchen Sie uns ein durchsichtiges, zwischen den handelnden Parteien SPD und CDU vermutlich abgesprochenes Spielchen als politische Überlegung der SPD zu verkaufen? Verstehen Sie das Spiel nicht, oder sind Sie Teil des SPD-Wahlkampfteams?
03.03.2009 11:54 Uhr
von Josh:
Man mag zu einer Börsenumsatzsteuer stehen wie man will, aber im Moment ist definitiv kein guter Zeitpunkt sie einzuführen.
Primäre Aufgabe des Aktienmarktes ist es, Eigenkapital für Unternehmen zur Verfügung zu stellen (auch wenn dies um Diskussionen um Spekulanten in Vergessenheit geraten mag). Diese Funktion ist in Zeiten der Finanzkrise eingeschränkt. Fremdkapital (Banken) bekommen die Firmen auch nur schwer.
Zu Guttenberg sagt ganz richtig, dass man, wenn es ohnehin schon Schwierigkeiten gibt, keinen weiteren Sand ins Getriebe schüttet.
03.03.2009 09:56 Uhr
von Oliver Stang:
Der Bock macht sich selbst zum Gärtner.
Erst hat die SPD mit den Grünen die Voraussetzungen für die heutige Krise gelegt, nun glauben diese Verbrecher auch noch, die Idfee zu haben wie man Schadensmanagement betreibt.
Es reicht .....
03.03.2009 09:33 Uhr
von jan:
Nach dem großen Gähnen schlag nach bei Müntefering: "Es ist unfair, die Politik an Wahlversprechen zu messen."
Was diesem Land noch helfen könnte wäre die Einführung der direkten Demokratie.
03.03.2009 08:42 Uhr
von harri:
Also, wenn ich das richtig verstehe: Die SPD will den Bock - also sich selbst - zum Gärtner machen? Genial!
02.03.2009 21:17 Uhr
von Helmut Ruch:
„Die Union will die Börsenumsatzsteuer nicht, weil sie den Finanzplatz Deutschland ruiniere. Das allerdings ist ein schwaches Argument - es gibt diese Steuer auch in Großbritannien.“
Das leuchtende Vorbild der europäischen Finanzökonomie, Großbritannien, hat diese Steuer also auch! Dann ist ja alles gut!
Sehr geehrter Herr REINECKE, es wird Zeit, dass Sie Aufwachen, wir sind im Jahr 2009, die Finanzökonomie hat die Welt ins Chaos gestürzt, Großbritannien steckt wie kaum ein anderes europäisches Land in der Scheiße und taugt in keiner Weise als Vorbild!
Und wenn unsere neoliberalen Politiker so tun, als wenn das Spiel trotzt staatlicher Milliardenspritzen in das marode Finanzsystem weitergehen könne wie bisher, dann ist das eine Sache; wenn Sie als Journalist diesen Blödsinn einfach nachplappern, dann erweisen Sie sich als entweder komplett inkompetent oder als korrupt!
Die SPD des Herrn Müntefering hat all das, was uns mitten hinein ins Chaos geführt hat, als den großen Fortschritt, zu dem es keine Alternative gäbe, durchgesetzt. In den Europaverträgen, wegen deren Ablehnung Sie gerade noch in einem anderen Kommentar die Linke hämisch kritisiert haben, ist ausdrücklich der freie Kapitalverkehr zwischen den EU-Ländern und allen Drittländern (z.B. Lichtenstein) festgeschrieben. Wenn doch in diesem europäischen Grundgesetz dem Kapital völlige Handlungsfreiheit zugesichert wird (nichts mehr mit: Eigentum verpflichtet!) und Sie dieses vertreten, warum versuchen Sie uns ein durchsichtiges, zwischen den handelnden Parteien SPD und CDU vermutlich abgesprochenes Spielchen als politische Überlegung der SPD zu verkaufen? Verstehen Sie das Spiel nicht, oder sind Sie Teil des SPD-Wahlkampfteams?