• 03.01.2010

Kulturhauptstadt Istanbul

Eine europäische Stadt

Um in ihrer ganzen Größe und Bedeutung wahrgenommen zu werden, entdeckt die Kulturhauptstadt Istanbul ihr osmanisches wie ihr westliches Erbe.von Jürgen Gottschlich

  • 08.01.2010 01:55 Uhr

    von Steffen Kent:

    Wusste garnicht, dass es noch soviele Nazis in Deutschland gibt. Wenn das Israel wüsste :)

  • 06.01.2010 17:50 Uhr

    von Ullilli:

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    Danke Redsnapper!!

  • 05.01.2010 10:25 Uhr

    von redsnapper:

    istanbul ist eine tolle stadt in der man auch ohne topkapi-palast und sultan ahmed reichlich spannende situationen erleben und unbekannte dinge betrachten kann.
    speziell schlage ich einen besuch der stadt allen vor die erfahren möchten wie man geschäfte macht. mit freundlichkeit ( davon ist immer ein variabler anteil geschäftstüchtigkeit), mehrsprachigkeit und einem angebot hinter dem sich andere europäische hauptstädte nur verstecken können. ärgerlich besonders für deutsche ist selbstverständlich das schweineschnitzel und -haxen eher nicht angeboten werden.

  • 04.01.2010 17:11 Uhr

    von Klaus:

    Istanbul hat sich in den letzten 15 Jahren sehr gewandelt, früher sah man das islamische Kopftuch relativ selten an den Strassen, heute wird das Stadtbild, mehr oder weniger, je nach Stadtteil von Kopftüchern, langen Bärten, Burkas und anderen islamischen Insignien dominiert. Die Stadt erlebt eine starke Islamisierung und in 20 Jahren werden dort Frauen nur noch mit Kopftüchern rumlaufen. Aus dem glorreichen und glanzvollen Konstantinopel ist recht wenig übrig geblieben, die christlichen Kirchen verfallen weitgehend nur noch Moscheen werden renoviert.

  • 04.01.2010 17:05 Uhr

    von Jan Wiechel:

    In dem Artikel wird mächtig die Werbetrommel für die Türkei/Istanbul geschlagen, dabei, jeder der schon mal in Istanbul war (ich war dort schon seeehr oft) erkennt, das NUR die Steine(Gebäude) die aus der Zeit Konstantinopels stammen, europäisch sind. Das Denke der Menschen, das durch den Islam geprägt wird, hat mit Europa nichts gemeinsam, es gehört zu Asien.
    Istanbul ist nicht europäisch, Istanbul ist eine islamische, asiatische Großstadt.

  • 04.01.2010 15:41 Uhr

    von Dr. Mrosek:

    Schon erstaunlich, wie manche hier so allergisch darauf reagieren, wenn man an die europäische und christliche Vergangenheit von Istanbul erinnert, dann ist man Nazi und Revisionist.
    Es sind aber die gleichen Menschen, die uns immer ein schlechtes Gewissen wegen der Kreuzzüge machen wollen, denn wenn es um Kreuzzüge geht, dann sind Vergangenheit und Revisionismus sehr willkommen.

    Ich nennen so etwas Doppelmoral und Heuchelei.

  • 04.01.2010 15:31 Uhr

    von Wahrheitsliebender:

    Nach der Eroberung von Konstantinopel haben die Osmanen dort unermässliche Massaker und Gräueltaten verübt, leider erinnert heute kein Denkmal an die ursprüngliche Bevölkerung Konstantinopels, obwohl jeder Stein dort durch christliches Blut getränkt wurde.

    Wir dürfen diese Gräuel nie vergessen.

  • 04.01.2010 15:24 Uhr

    von Anna Walewska:

    Konstantinopel, das war Europa, Istanbul ist kein Europa mehr.

  • 04.01.2010 15:21 Uhr

    von Analyse:

    Istanbul ist nicht Europa, Istanbul ist Islam.

    Die Türkei zählt, noch vor Marokko, Palästina, Bangladesh und Bahrein – zu den Ländern, die Christen massiv unterdrücken und verfolgen. Von den über zwei Millionen Christen am Ende des Osmanischen Reiches – die immerhin 30 Prozent der Gesamtbevölkerung stellten – sind heute gerade mal 100.000 Christen übriggeblieben und machen damit nur noch 0,2 Prozent der zu 99,8 prozentigen islamischen Türkei aus.

  • 04.01.2010 15:17 Uhr

    von gargel:

    Danke, Daniel, fand ich gerade in letzter Zeit sehr auffällig. Es drängte sich jüngst der Eindruck auf, dass sich die halbe NPD bei TAZ.de tummelt.

  • 04.01.2010 13:06 Uhr

    von Christian Alexander Tietgen:

    Achso, ich hatte mich schon gewundert, warum alle im Moment über Istanbul berichten.

  • 04.01.2010 12:58 Uhr

    von Daniel:

    Erstaunlich wie viele Leute taz.de einfach nur besuchen, um ihren rechten Mist in der Kommentarfunktion zu verbreiten. Aber Hut ab, dass die Taz nicht diese Meinung zensiert, wie es bei dem rechten Portal, von dem die Damen und Herren kommen, geschieht.

    Ich werde Istanbul auf jedenfall noch in diesem Jahr einen Besuch abstatten. Die Menschen, die in diesem Schmelztiegel wohnen, scheinen mir zumindest um einiges Weltoffener zu sein, als gewisse rechteKommentatoren hier.

  • 04.01.2010 12:23 Uhr

    von Tobias:

    @Ki#: Och wie niedlich! Schalten Sie mal Ihr Hirn ein! Und sagen Sie uns dann bitte folgendes: Hätten Sie gerne weltweit die Grenzen von 1650? Oder die von 1231? Oder die von 250 n. Chr. oder die von 440 v. Chr.?

    @ Julia: Versuchen Sie einfach mal ein BELIEBIGES Geschichtsbuch zum Osmanischen Reich zu lesen, bevor Sie hier anti-islamische Propaganda betreiben.

    Herzliche Grüsse von einem nach etwa 20 Istanbulreisen zugegebenermassen etwas parteiischen

    Tobias

  • 04.01.2010 12:20 Uhr

    von citizen:

    An die beiden "Kommentatoren": waren sie überhaupt schon mal in der Türkei? Und: was heisst hier geklaut? Das osmanische Reich reichte einmal vom Orient bis nach Spanien. Wer hat es denn von den Osmanen "geklaut"? Sehr peinlich ihre Geschichtsinterpretation.
    Gerade der doppelzüngige Westen sollte sich hüten mit seinen beliebten Doppelstandards andere Nationen und Religionen anzuprangern. Wie hat sich denn das Christentum ausgebreitet? Mit Blümchen und Bibelbüchern verteilenden Wanderpredigern? Es ist viel viel Blut geflossen und die brutalen Massaker und der blinde Hass, den Christen zB immer noch in Griechenland streuen sucht seinesgleichen. Wo sind denn die Moscheen und andere architektonische Glanzbauten auf christlichem Territorium geblieben, die die Osmanen errichtet hatten??? Ziemlich zerstört würde ich sagen, denn nicht mehr existent. Wie jeder Istanbul-Besucher HEUTE noch sehen kann (und auch im Rest der Türkei) stehen immer noch Kirchen, Synagogen und Moscheen nebeneinander. Fanatischer Hass auf Glaubensgegner sieht anders aus. Auch gibt es besonders in Istanbul ein oft regeres christliches Gemeindeleben als hier in Deutschland.
    Die Türkei ist und bleibt ein muslimisches Land. Oder werfen sie auch Rom vor, christlich zu sein? Oder Athen griechisch-orthodox??? Wer damit ein Problem hat, sollte seine Vorurteile prüfen und sich fragen, warum er denn so eine Angst vor dem "Muselmann" hat??? Dass der politisierte Islam wächst ist eine andere Sache. Und dass dieser offensichtlich vom Westen finanziert und gefördert wird ist ein spannendes neues Kapitel. Aber darüber schreibt die westliche Presse ja kein Wort.Es passt halt schön ins Uralt-Bild, womit auch heute noch die Massen mobilisiert werden können: OOOOH, böse Minarette und Kopftücher, Pfui. Damit wollen wir nichts zu tun haben. Wird wohl wieder Zeit für einen Kreuzzug....

  • 04.01.2010 12:05 Uhr

    von Wann kommt Türkei in EU?:


    Wann kommt Türkei in EU?
    Nicht Europäisch
    Istanbul heist eigentlich Konstantinopel.
    Das wissen die Einwohner nur noch nicht ;)
    Dann hat komischerweise niemand mehr was gegen
    Türkei...wetten?

  • 04.01.2010 12:00 Uhr

    von Dr.Gonzobrez:

    Genau, und Norditalien gehört den Ostgoten,
    Amerika den Indianern und Südspanien den Almohaden !

  • 04.01.2010 11:52 Uhr

    von agtrier:

    Auch wenn es die Istambuler nicht gerne hören: die genaue Grenze zwischen dem europäischen und asiatischen Kontinent ist nicht so klar zu ziehen. Der Bosporus ist natürlich eine schöne und prägnante Landmarke, aber ebenso gut könnte man jeden beliebigen anatolischen Gebirgszug als Grenze hernehmen.

    Dumm nur, dass der Kontinent ("Asien") eben nach der Region ("Kleinasien") benannt wurde, sodass man es der sprachlichen Logik nach dazu rechnen müsste. Geologisch macht der Bosporus als Kontinentalgrenze allerdings wenig Sinn.

  • 04.01.2010 11:51 Uhr

    von Christopher Müslüm:

    @julia u. ki: dann lasst uns doch erneut einen Kreuzzug starten! (ironie)

    Man sollte endlich aufhören in zurückgebliebenen Spähren zu denken - du bist Moslem ich bin Christ. Und viel lieber zusammen die Vergangenheit aufarbeiten.

    P.S Ach ja an alle fanatischen Christen und Moslems: Fatih der Eroberer (hat 1454 Istanbul dem Osmanischen Reich einverleibt) hätte die Stadt nie ohne die Hilfe des katholischen Papstes und seinen Verbündeten den Venizianern erobert!

  • 04.01.2010 11:33 Uhr

    von Nathans Lektionen:

    Haha!Wenn ich die Kommentare Hier lese! Was ist mit Neuamsterdam (Newyork)oder Kanada oder USA Lateinamerika? Diese Gebiete wurden auch erobert von nächstenliebenden Christen. Wie wurden Andersgläubige dort behandelt?-Azteken gibts die noch? Und was ist mit den Hottentotten,Judenprogromen,Heidenverfolgungen,Kolonisation,Abu Ghraib,?

    Kommt nicht mit diesen Christlich Fundametalistischen Propaganda! Sobald die Türkei zum Thema wird treiben sich wieder die Christlichen Fanatiker in den Foren herum. Weder die Muslime noch die Christen sind Heilige. Man kann nicht alle Muslime in Sippenhaft nehmen genausowenig wie die gesamte Christenheit für Taten die von Fanatikern begangen worden ist!

  • 04.01.2010 11:29 Uhr

    von tom:

    @ julia & ki#

    wenn alle so ewig gestrig denken und vergangenheitsbesessen sind wie ihr, wird sich auch nie was ändern. das was ich von euch höre ist "der gedankenmüll" eurer großeltern, eltern & wer sonst noch wehmütig an die glorreiche vergangenheit appeliert.

    ich wünsche mir mehr menschen, die bereit sind in die zukunft zu blicken, für diese zu arbeiten und nicht immer wieder die alten dramen als leid der gegenwart zitierende horden.

  • 04.01.2010 11:25 Uhr

    von roterbaron88:

    die 2 ersten Comments sind so lächerlich .... ^^ ich lach mich schlapp ...omg
    Geht in euren Kindergarten und lasst euch erklären das die welt eine Scheibe ist.

  • 04.01.2010 11:18 Uhr

    von tuba:

    Es drängt sich der Verdacht auf, dem Autor gehe es um den Beitritt der Türkei in die EU zu propagieren, damit Tür und Tor für alle anderen, mehr "traditionellen"(also extremistischen) Muslime geöffnet werde.
    Wenn der Autor es sich als freiberuflicher Redakteur leisten kann, Ungebildete in Deutschland die Löhne dumpen zu lassen und wenn sie sich festsetzen, sie mit Hartz4 durchzufüttern - gut. Aber dann soll er bitte seine Meinung, und sei auch noch so subtil, für sich behalten. Denn wie alle Umfragen in Deutschland zum Thema Minarett-Verbot belegen,will sich die Leserschaft keinesfalls mehr die Meinungen der Medien und Politiker aufdrücken lassen - sei das Minarett-Verbot selbst auch noch so dumm und die Religionsfreiheit verletzend.
    Übrigens - das Wort "Kulturbereicherung" ist übrigens nicht nur bei den Rechten zum running-gag verkommen.

  • 04.01.2010 11:08 Uhr

    von franz:

    "Die Anzahl der Kopftuch tragenden Frauen ist in den letzten zehn Jahren ist rasant gestiegen."
    Ja, schon, aber gerade deshalb wäre es wichtig, all diejenigen Istanbuler nicht zu übersehen, die das so doof finden wie wir!
    Als etwa im Sommer Islamisten Stimmung gegen Bars und Bierpubs machten, gingen demonstrativ Hunderte von Istanbulern mit Bierdosen durch die Stadt (darunter übrigens auch viele, die eigentlich nie ein Bier trinken würden, und seis aus religiösen gründen), weil sie sich von alten Männern mit Bart nicht ins Leben reinreden lassen wollten.
    Sprich, der "europäische" Status Istanbuls ist immer schon prekär gewesen, aber gerade deshalb sollte man die türkischen Kumpels dort nicht hängen lassen.

  • 04.01.2010 10:53 Uhr

    von Kottlewski:

    Oh, eine Meldung über die Türkei und die Türkeimobber sind natürlich sofort wieder da...

    @ Ki# und Julia:
    Zum Glück gab es im Europa der christlichen Werte nie Kriege und Eroberungen, deswegen können wir ja von unserem hohen, moralischem Ross in die Welt schauen und sagen:"Wir sind die Besten, der Rest sind nur Barbaren!"
    Das römische Reich hat nie fremde Länder und Städte "geklaut".
    Der Deutschritterorden hat den wilden Osten (Litauen) ganz friedlich christianisiert.
    Den Begriff Kreuzzug habt ihr vielleicht auch schon einmal gehört. Übrigens haben diese Kreuzfahrer im christlichen Konstantinopel, Jahre vor der Eroberung durch die Türken, gemordet und gebrandschatzt.

  • 04.01.2010 10:46 Uhr

    von Paula:

    Ja, ja! Genau! Alle Türken raus aus Istanbul und ab nach irgendwo....
    Und dann sollten wir noch die US Amerikaner zurück nach Europa holen, weil die auch Land gestohlen haben. Und die Südamerikaner mit europäischen Wurzeln...ach ja und die Australier müssen auch weg aus Australien...diese Diebe!

    Gott, wirf Hirn vom Himmel......

  • 04.01.2010 09:45 Uhr

    von Ki#:

    Nur weil der Zeitpunkt des Raubes weiter zurückliegt bedeutet dies noch lange nicht das die Türkei einen rechtmässigen Anspruch auf Konstantinopel hat. Geklaut bleibt geklaut.

  • 04.01.2010 09:30 Uhr

    von Julia:

    Konstantinopel war eine europäische Stadt, das heutige Istanbul ist Asien in eisernem Griff des Islams, die christlichen Kirchen verfallen und werden nicht restaurierten, die Minaretten die Moscheen werden immer größer und immer höher. Die Anzahl der Kopftuch tragenden Frauen ist in den letzten zehn Jahren ist rasant gestiegen.

    Bei der ganzen Begeisterung darf man nicht die ursprüngliche christliche Bevölkerung dieser Stadt vergessen die fast vollständig durch osmanische Horden bei der Eroberung massakriert wurde, Istanbul wurde auf dem Blut der Bevölkerung Konstantionopels gegründet, das darf man nie vergessen.

  • 04.01.2010 08:19 Uhr

    von Türke:

    Wo bleiben denn die Hass-Kommentare eurer PI-Fans? Die geifern doch sonst immer, wo "Türkei" draufsteht. Huaaaaa ha ha ha ...

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