Küchenpsychologie mit Sternekoch Tim Raue
"Fresse halten und ackern!"
Der Sternekoch Tim Raue ist der neue Nachbar der taz. Ein Gespräch über Geld, Selbstzerfleischung, Laktoseintoleranz und darüber, was es bedeutet, wenn sich Köche in den Finger schneiden.von David Denk & Anja Maier
Leserkommentare
15.11.2011 09:11 Uhr
von beatrice :
hallo leute, die ihr da oben geschrieben habt, tim raue sei arrogant etc..
wie kommt ihr nur darauf? ich kapiers nicht. für mich ein sausympathischer typ, der wirklich richtig viel hinter sich und sich von all dem mist befreit hat. ich finde den umwerfend und erkenne den und das, was er macht, hoch an. habe ihn gerade in spiegel-tv gesehn...ein kluger, reflektierter typ,
noch dazu knuddelig, was ist da auszusetzen??? es gibt in all diesen dissk.ecken hier leute, die einfach fiesen kram ablassen wollen, weil sie selbst frustriert sind...d a s finde ich widerlich und arrogant! und wenn man jemanden nicht kennt, ist es überflüssig, das hier hinzuschreiben...
für mich ist tim raue eine art held! basta!
25.10.2010 10:30 Uhr
von Hagen:
In einer Reportage sagte Herr Raue mal, das Mobbing von Mitarbeitern im Grunde genommen nur eine natürliche Auslese sei und das er mit Gegenständen heute nur nicht mehr auf seine Angestellten wirft, weil er darauf keine Lust mehr habe. Das der Ton in der Küche etwas rauer ist wie üblich mag ja sein, aber Menschenverachtend?
15.10.2010 14:54 Uhr
von Mike Krause:
Ich bin erstaunt über ein so gut gesprochenes Interview, wie es von einem Koch wohl nur selten zu erwarten ist.
Zum Thema Modekrankheiten kann ich die Haltung Tim Raues verstehen und nachvollziehen und stellungnehmend zum "Kommentar von Allen" sei dem noch hinzugefügt, dass es nur schwer vorstellbar scheint bei Tim Raue "industriell hochgradig entwertete Nahrungsmittel" aufgetischt zu bekommen.
Ich wünsche Ihm, seiner Frau und auch seinem Team auf jedenfall viel Erfolg und freue mich auf meinen ersten Besuch!
Ein weiteres "MA" aus dem Raneburger-Stall
01.10.2010 08:30 Uhr
von Karl Kohl:
Was? Wer soll denn das überhaupt sein?
14.09.2010 21:49 Uhr
von romolus:
Was für ein Quatsch. Der Typ lügt dass sich die Balken biegen. Sarkoidose ist so wenig eine Viruserkrankung wie Liebeskummer. Nicht einmal die Symptome habe etwas mit der Krankheit zu tun. Kann man euch jeden Bären aufbinden?
07.09.2010 12:20 Uhr
von Edgar:
Guter Typ! Traut sich Wahrheiten auszusprechen. (Klar, dass der bekennende taz-Leser darauf reflexartig reagiert.) Freue mich drauf, bei Raue zu Gast zu sein!
02.09.2010 23:34 Uhr
von emil:
hm ich habe noch nie von diesem gehört aber er wirkt so, als sei er hochgekommen und dann verdorben.
da wünscht man sich klaus kinski zurück.
der ist hochgekommen und dort auch geblieben.
29.08.2010 11:13 Uhr
von Weintraubenkern:
Es ist ja kaum zu glauben, wie arrogant der Typ ist. Dieses Interview bestätigt genau den Eindruck, den er bei mir bei seinem Autritt in SAT 1 und seinen Meisterköchen hinterlassen hat.
Von dem möchte ich never ever bekocht werden, arrogant und selbstverliebt
28.08.2010 22:42 Uhr
von Dr. Karl Klaus Gertner:
Wenn man sich zur Laktoseintoleranz äußert, sie als "Modekrankheit" abtut, dann sollte man wissen, dass Dreiviertel der Menschheit darunter leidet. Asiaten bekommen in 99 von 100 Fällen Bauchkrämpfe und Durchfall, wenn sie Milchzucker zu sich nehmen. Das ist evolutionär bedingt - Europäer haben sich, so scheint es, schnell auf Milchzucker einrichten können. Auch nicht gänzlich, aber doch viel stärker als in anderen Weltteilen.
Man sollte, gerade als Koch, schon wissen, wovon man spricht...
28.08.2010 17:51 Uhr
von orangata:
Erfrischend bodenständig :-)
28.08.2010 17:11 Uhr
von filser:
Sehr sympathisch, ein richtiger Mensch.
28.08.2010 14:43 Uhr
von erikius:
Ein sehr sympathisches Interview. Tim Raue scheint in einem zuweilen unmenschlichen Beruf menschlich geblieben zu sein. Sehr schön finde ich seine Definition von Demut. Sich selber zurückzunehmen scheint völlig aus der Mode und schon gar nicht für andere Menschen. Aber es ist eine edle und christliche Eigenschaft:
Philipper 2:2-3
(2) so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid,
(3) nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst,
28.08.2010 13:33 Uhr
von Banjo Hansen:
Prätenziös.
28.08.2010 13:27 Uhr
von Sebastian Schmidt:
Warum ist der nicht einfach nach Hong Kong gegangen? Was für ein überheblicher xxxxx
28.08.2010 10:09 Uhr
von Torsten Migge:
Dieser sogenannte Sternekoch schmeißt alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten in einen Topf.
Das offenbart Inkompetenz.
Gleichzeitig aber stellt er verbal den großen Macker dar.
Beides zusammen macht ihn unsympathisch.
28.08.2010 09:36 Uhr
von Allen:
Sehr aufschlussreicher Beitrag. Ein sehr sympathischer Mann, dieser Tim und dazu einer mit Ecken und Kanten.
Dennoch liegen auch auf seinem Weg noch einige Großbaustellen:
Er wird lernen (müssen), mit Geld richtig, d.h. investiv, umzugehen - oder er scheitert ökonomisch in kurzer Zeit.
Er wird lernen (müssen), dass die explosiv sich ausbreitenden Lebensmittelallergien (und -Unverträglichkeiten) zwar auch eine psychische Ursachenkomponente haben, daß die Hauptursachen aber in einem höchst einseitigen Essverhalten industriell hochgradig entwerteter Nahrungsmittel liegen. Allergien werden vererbt, Unverträg-lichkeiten sind ererbt. Als Ex-Frittenesser hat er da jedoch noch nicht den Informationsstand der dissidenten weltweiten Ernährungsmedizin. Er ist ja einerseits auch Koch und kein Arzt, dennoch gibt es da einen grundlegenden Zusammenhang...
Eine psychische Sache ist, dass die Leute jede Reflexion über Verantwortlichkeit in der Ernährung aus einer Denkfaulheit heraus blindlings ablehnen, weil sie sich nicht verändern wollen und lieber ihren Marotten nachhängen. Daran wird er wenig ändern können. Nur wenn die Leute richtig krank sind, dann öffnet sich ihr Bewußtsein einen Spaltbreit für den Einlaß verdrängter Wahrheiten.
Dass er trotz guter Ansätze überhaupt Milchprodukte verarbeitet, zeigt, dass er noch keinen Zugang hatte zu Fragen der Ethik und dass er noch nicht weiß, damit einen Hauptmotor für die Herausbildung ernährungsbedingter Krankheiten auf Hochtouren am Laufen zu halten.
Trotzdem: Good Luck !