Die Deutsche Welthungerhilfe erhebt schwere Vorwürfe gegen die Afghanistanpolitik der Bundesregierung. Zu sehr werde Militär und Wiederaufbau miteinander vermischt.
Ähm... Ein grundsätzliches Problem mit weltweiten Kriegseinsätzen einer deutschen Armee hat aber niemand mehr? Ganz im Ernst nicht?
Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass es darum ginge, den AfghanInnen humanitär zu helfen. Denn wenn dem so wäre, dann hätte man seit dreißig Jahren genug Gelegenheit gehabt, eine solche Hilfsbereitschaft auch mal an den afghanischen Flüchtlingen hierzulande zu demonstrieren. Davon war bisher leider noch nicht so viel zu sehen. Stattdessen: Lager- und Containerunterbringung, Residenzpflicht, Gutscheinsystem, Aberkennung beruflicher und akademischer Qualifikationen, Vorenthaltung bzw. sehr zögerliche Gewährung von Deutschkursen und Hilfen zur beruflichen Integration, Kettenduldungen, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Abschiebungen ins Kriegsgebiet usw. Tolle humanitäre Hilfe.
18.08.2009 11:27 Uhr
von AnnaMa:
Die Problematik der Vermischung von ziviler Hilfe und Militär wurde bereits zu Beginn des deutschen Kriegsengagements diskutiert.Zivile Organisationen wiesen bereits damals darauf hin, dass sie durch die bewußte Vermischung von zivil und militärisch ebenfalls zu Zielen würden. Und jetzt? Ist die Bundeswehr ein ziviler Helfer oder eine kriegsbeteiligte Partei? Sollen die Taliban vor jeder Kampfhandlung jeden Bundeswehrsoldaten fragen, was er bis vor einer Sekunde getan hat...nach Wasser gebohrt oder gekämpft? Vielleicht sollte uns ja von unseren Herrschenden auf diese Art der zivilmilitärischen Vermischung ganz sanft die Kriegsbeteiligung nahe gebracht werden? Mein Vorschlag: Verhandlungen des 'Westens' mit allen gesellschaftlichen Gruppen in Afghanistan, inclusive Taliban, auch den 'bösen'. Ziel: Frieden. Baldiger Rückzug der westlichen Interventionstruppen. Die Milliarden, die aktuell durch Krieg verschwendet werden, werden zukünftig in den afghanischen Wiederaufbau gesteckt. Als Wiedergutmachung. Und komm mir keiner mit den armen afghanischen Frauen, die doch durch den 'Westen' befreit werden müßten von ihren Männern. Wieviele afghanische Zivilistinnen sind schon durch westliche Truppen getötet worden? Aber ausgeträumt mit Frieden, da wird nix draus. Bush's Angriffskrieg ist mittlerweile auch Obama's Krieg. Und der will ein siegreiches Ende. Es wird noch viele Tote geben. Vietnam II, und Merkel's 'Jungs' glorreich dabei. So, und nu gehn' ma baden, wa?
17.08.2009 13:52 Uhr
von G. H. Pohl:
@ Andi Sehr geehrter „Andi“, ich unterstelle Ihnen durchaus besten Willen, wenn es um Hilfe für die Bevölkerung geht. Ob es an Ihrer Hilflosigkeit liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ihre Aggressivität mit der Sie Ihre Unterstellungen verbreiten ist nicht geeignet, mich auf dieses Niveau herab zu ziehen. Ich habe weder die Vorgeschichte verdrängt, noch bin ich ein „Militärlobbyist“, nur weil ich nicht in Ihr Denkschema passe. ( Übrigens auch nicht in das der „Militärlobbyisten“ ) Ihr Wunschdenken hilft niemandem. Mit wem denn wollen Sie einen Plan aushandeln wenn die Bundeswehr aus Afghanistan heraus ist? Mit den seit jeher herrschenden und ebenso geldgierigen wie korrupten Stammesoberen? Was mich bedenklich macht: Sie erwähnen nicht mit einem Wort die Untaten der Taliban und wie Sie diesen begegnen wollen. Mag ja sein, daß sie bei Ihrem Anblick ihren Hass vergessen und ihre Waffen vernichten. Das wären wesentliche Voraussetzungen, um mit „Frau und Herrn Afghanisches Volk“ frei und konstruktiv zu reden. Ihr 123 – „Konzept“ reicht da wohl nicht ganz… Denken Sie mal ernsthaft nach….
17.08.2009 11:40 Uhr
von Andi:
Darf ich Ihnen vorstellen, G. H. Pohl, lange Jahre hat dieser Mitbürger in Afghanistan gelebt und kennt natürlich auch die Zeit vor den Taliban. Der Besserwisser der Afghanistan-Politik. Wieso verdrängen Sie die Zeit der Sowjetunion? Wieso verdrängen Sie die Machenschaften der CIA währenddessen? ".....zerstört..." Wer hat noch und was zestört Sie Militärlobbyist?
"..deutsche Konzeption..." Die wäre?
"...Lösung des Problems.." Ganz einfach: Bundeswehr hat in Afghanistan nichts zu suchen: 1.Aus Afghanistan raus 2.Einen Plan aushandeln: Wie,welche,wann Hilfe. 3.Zuerst dem afghanischen Volk unseren guten Willen glaubhaft machen. Knackpunkt:Wir haben an Glaubwürdigkeit verloren.
Soooo, einfach ist es.
Sie haben wohl vergessen, wie wir da reingeraten sind: Als Köder der USA.
Es gibt komplitzierte Formeln und... ...es gibt die Logik.
Sie wollen doch keine Lösungen, Sie wollen Krieg.
17.08.2009 10:36 Uhr
von G. H. Pohl:
@erik: Sie haben Recht: militärisch allein sind die Konflikte (nicht nur) in Afghanistan nicht lösbar, folgerichtig daher auch die besondere deutsche Konzeption, die sich deutlich von der amerikanischen unterscheidet. Was zunächst als Sicherung des Aufbaus gedacht war, erfährt durch Handeln der Taliban substantielle Veränderungen. Daher betreiben Sie erneut eine Vermischung von Ursache und Wirkung, wenn Sie von „Kriegsführung“ schreiben, wenn sich die Bundeswehr inzwischen auch vorbeugend der Angriffe der Taliban erwehrt. Niemand kann ernsthaft von „humanitärem Krieg“ reden, Krieg ist nie human, allenfalls die damit verbundenen Ziele. Die Frage warum es Taliban gibt, könnte durchaus mit den von mir beschriebenen Mißständen in Afghanistan zusammenhängen. Dem widerspricht jedoch, daß es ähnliche Organisationen mit vergleichbaren Zielen und Vorgehensweisen in Somalia, Niger, in Indien und auf den Phillipinen gibt, um nur einige zu nennen. Ansonsten drücken Sie sich – wie auch Herr Jamann - vor Beantwortung der Frage, wie Sie das Problem „Taliban“ angehen wollen. Eines steht fest: mit Aufbau und Versorgung, verbunden mit Streicheleinheiten allein ist es nicht zu schaffen.
17.08.2009 09:37 Uhr
von erik:
@pohl: das ist ein wenig einfach; warum gibt es den die taliban? da gelangt man in pakistan an, einer rolle der usa in der entstehungsprozess usw.
in afghanistan herrscht in verschiedener intensität seit jahrzehnten krieg; militärisch scheinen die konflikte dort nicht lösbar.
die kritik an der vermischung von entwicklungsbemühung mit kriegsführung ist richtig; denn zivil-militärische kooperation sollen die mär von "humanitären krieg" untermauern - ein selbstbetrung dem sich vor allem renegaten hingeben, die immer noch das schlechte gewissen reitet, unter rot-grün ihren pazifismus aufgegeben zu haben.
17.08.2009 09:01 Uhr
von G. H. Pohl:
Es ist schon erstaunlich, zu welch – freundlich ausgedrückt - weltfremden Äußerungen Herr Jamann sich hinreißen läßt. Wenn geholfen wird, und zu den Helfern auch die Bundeswehr gehört, um so besser. Einer verelendeten Bevölkerung ist jede Hilfe recht, gleich woher sie kommt. Für den Großteil der Bevölkerung in Afghanistan gab es nie halbwegs erträgliche Lebensumstände. Die verbrecherischen Banden, die sich Taliban – „Gotteskrieger“ – nennen, haben die Lage extrem verschärft. Wenn sie Ihre Taten planen und ausführen, kennen sie in ihrem pseudoreligiösen Wahn nicht die geringste Zurückhaltung. Sie zerstören die Infrastruktur, so weit sie überhaupt vorhanden ist. Sie verstecken sich mitten in der Zivilbevölkerung um bei ihrer Bekämpfung Opfer zu provozieren. Sie drohen, sie erpressen. Sie töten Männer, Frauen und Kinder um Terror auszuüben und wieder die Macht zu erlangen um ihre absurde, in der Konsequenz auch anti-islamische Lebensweise durchzusetzen. Dazu ist Ihnen absolut jedes Mittel recht. Diese Situation dürfte Ihnen bekannt sein. Aber: als Angreifer – und um das zu wissen, sehr geehrter Herr Jamann, muß man kein Militärstratege sein – bestimmt man stets Ziel, Ort, Zeitpunkt und Umfang von Aktionen. Also, sehr geehrter Herr Jamann, vertauschen Sie nicht Ursache und Wirkung. Gäbe es die Taliban nicht, gäbe es keinen Grund für die Anwesenheit von ausländischen Soldaten in Afghanistan.
16.08.2009 22:02 Uhr
von wolfgang stein:
Die deutsche Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen, Ärzte gegen den Atomkrieg und wie die Organisationen dieser Exzentriker alle heißen mögen, sie sind so überflüssig wie ein Kropf. Da versammeln sich schuld bewußte Kreaturen und leiden an der Welt und suhlen sich im Elend. Sie wollen gar nicht helfen, sie müssen triebtäterhaft ihrem Leben einen Sinn geben. Sie wollen keine Lösungen der Probleme der Welt, denn das würde sie ihrer Lebensinhalte nehmen. Von daher ist auch die neuste Stellungnahme nur Flug- sand in Wind.
16.08.2009 19:58 Uhr
von kolr:
Fassen wir mal zusammen. Der werte Herr fordert von den Soldaten doch bitte schön mit ihrem Leben für ein steriles Arbeitsumfeld zu sorgen. Im Gegenzug möchte er aber mit der Armee (igitt was sagen nur die spender dazu!) nichts zu tun haben. Schon mal was von reziprozität gehört. Pfui teufel
Leserkommentare
19.08.2009 20:11 Uhr
von uiop:
Ähm... Ein grundsätzliches Problem mit weltweiten Kriegseinsätzen einer deutschen Armee hat aber niemand mehr? Ganz im Ernst nicht?
Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass es darum ginge, den AfghanInnen humanitär zu helfen. Denn wenn dem so wäre, dann hätte man seit dreißig Jahren genug Gelegenheit gehabt, eine solche Hilfsbereitschaft auch mal an den afghanischen Flüchtlingen hierzulande zu demonstrieren. Davon war bisher leider noch nicht so viel zu sehen. Stattdessen: Lager- und Containerunterbringung, Residenzpflicht, Gutscheinsystem, Aberkennung beruflicher und akademischer Qualifikationen, Vorenthaltung bzw. sehr zögerliche Gewährung von Deutschkursen und Hilfen zur beruflichen Integration, Kettenduldungen, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Abschiebungen ins Kriegsgebiet usw. Tolle humanitäre Hilfe.
18.08.2009 11:27 Uhr
von AnnaMa:
Die Problematik der Vermischung von ziviler Hilfe und Militär wurde bereits zu Beginn des deutschen Kriegsengagements diskutiert.Zivile Organisationen wiesen bereits damals darauf hin, dass sie durch die bewußte Vermischung von zivil und militärisch ebenfalls zu Zielen würden. Und jetzt? Ist die Bundeswehr ein ziviler Helfer oder eine kriegsbeteiligte Partei? Sollen die Taliban vor jeder Kampfhandlung jeden Bundeswehrsoldaten fragen, was er bis vor einer Sekunde getan hat...nach Wasser gebohrt oder gekämpft?
Vielleicht sollte uns ja von unseren Herrschenden auf diese Art der zivilmilitärischen Vermischung ganz sanft die Kriegsbeteiligung nahe gebracht werden?
Mein Vorschlag: Verhandlungen des 'Westens' mit allen gesellschaftlichen Gruppen in Afghanistan, inclusive Taliban, auch den 'bösen'. Ziel: Frieden.
Baldiger Rückzug der westlichen Interventionstruppen. Die Milliarden, die aktuell durch Krieg verschwendet werden, werden zukünftig in den afghanischen Wiederaufbau gesteckt. Als Wiedergutmachung. Und komm mir keiner mit den armen afghanischen Frauen, die doch durch den 'Westen' befreit werden müßten von ihren Männern. Wieviele afghanische Zivilistinnen sind schon durch westliche Truppen getötet worden?
Aber ausgeträumt mit Frieden, da wird nix draus. Bush's Angriffskrieg ist mittlerweile auch Obama's Krieg. Und der will ein siegreiches Ende. Es wird noch viele Tote geben. Vietnam II, und Merkel's 'Jungs' glorreich dabei.
So, und nu gehn' ma baden, wa?
17.08.2009 13:52 Uhr
von G. H. Pohl:
@ Andi
Sehr geehrter „Andi“, ich unterstelle Ihnen durchaus besten Willen, wenn es um Hilfe für die Bevölkerung geht.
Ob es an Ihrer Hilflosigkeit liegt, vermag ich nicht zu beurteilen.
Ihre Aggressivität mit der Sie Ihre Unterstellungen verbreiten ist nicht geeignet, mich auf dieses Niveau herab zu ziehen.
Ich habe weder die Vorgeschichte verdrängt, noch bin ich ein „Militärlobbyist“, nur weil ich nicht in Ihr Denkschema passe. ( Übrigens auch nicht in das der „Militärlobbyisten“ )
Ihr Wunschdenken hilft niemandem.
Mit wem denn wollen Sie einen Plan aushandeln wenn die Bundeswehr aus Afghanistan heraus ist? Mit den seit jeher herrschenden und ebenso geldgierigen wie korrupten Stammesoberen? Was mich bedenklich macht: Sie erwähnen nicht mit einem Wort die Untaten der Taliban und wie Sie diesen begegnen wollen. Mag ja sein, daß sie bei Ihrem Anblick ihren Hass vergessen und ihre Waffen vernichten. Das wären wesentliche Voraussetzungen, um mit „Frau und Herrn Afghanisches Volk“ frei und konstruktiv zu reden. Ihr 123 – „Konzept“ reicht da wohl nicht ganz… Denken Sie mal ernsthaft nach….
17.08.2009 11:40 Uhr
von Andi:
Darf ich Ihnen vorstellen,
G. H. Pohl,
lange Jahre hat dieser Mitbürger in Afghanistan gelebt und kennt natürlich auch die Zeit vor den Taliban. Der Besserwisser der Afghanistan-Politik.
Wieso verdrängen Sie die Zeit der Sowjetunion?
Wieso verdrängen Sie die Machenschaften der CIA währenddessen?
".....zerstört..."
Wer hat noch und was zestört Sie Militärlobbyist?
"..deutsche Konzeption..."
Die wäre?
"...Lösung des Problems.."
Ganz einfach:
Bundeswehr hat in Afghanistan nichts zu suchen:
1.Aus Afghanistan raus
2.Einen Plan aushandeln: Wie,welche,wann Hilfe.
3.Zuerst dem afghanischen Volk unseren guten Willen glaubhaft machen. Knackpunkt:Wir haben an Glaubwürdigkeit verloren.
Soooo, einfach ist es.
Sie haben wohl vergessen, wie wir da reingeraten sind: Als Köder der USA.
Es gibt komplitzierte Formeln und...
...es gibt die Logik.
Sie wollen doch keine Lösungen, Sie wollen Krieg.
17.08.2009 10:36 Uhr
von G. H. Pohl:
@erik: Sie haben Recht: militärisch allein sind die Konflikte (nicht nur) in Afghanistan nicht lösbar, folgerichtig daher auch die besondere deutsche Konzeption, die sich deutlich von der amerikanischen unterscheidet.
Was zunächst als Sicherung des Aufbaus gedacht war, erfährt durch Handeln der Taliban substantielle Veränderungen.
Daher betreiben Sie erneut eine Vermischung von Ursache und Wirkung, wenn Sie von „Kriegsführung“ schreiben, wenn sich die Bundeswehr inzwischen auch vorbeugend der Angriffe der Taliban erwehrt. Niemand kann ernsthaft von „humanitärem Krieg“ reden, Krieg ist nie human, allenfalls die damit verbundenen Ziele.
Die Frage warum es Taliban gibt, könnte durchaus mit den von mir beschriebenen Mißständen in Afghanistan zusammenhängen. Dem widerspricht jedoch, daß es ähnliche Organisationen mit vergleichbaren Zielen und Vorgehensweisen in Somalia, Niger, in Indien und auf den Phillipinen gibt, um nur einige zu nennen.
Ansonsten drücken Sie sich – wie auch Herr Jamann - vor Beantwortung der Frage, wie Sie das Problem „Taliban“ angehen wollen. Eines steht fest: mit Aufbau und Versorgung, verbunden mit Streicheleinheiten allein ist es nicht zu schaffen.
17.08.2009 09:37 Uhr
von erik:
@pohl: das ist ein wenig einfach; warum gibt es den die taliban? da gelangt man in pakistan an, einer rolle der usa in der entstehungsprozess usw.
in afghanistan herrscht in verschiedener intensität seit jahrzehnten krieg; militärisch scheinen die konflikte dort nicht lösbar.
die kritik an der vermischung von entwicklungsbemühung mit kriegsführung ist richtig; denn zivil-militärische kooperation sollen die mär von "humanitären krieg" untermauern - ein selbstbetrung dem sich vor allem renegaten hingeben, die immer noch das schlechte gewissen reitet, unter rot-grün ihren pazifismus aufgegeben zu haben.
17.08.2009 09:01 Uhr
von G. H. Pohl:
Es ist schon erstaunlich, zu welch – freundlich ausgedrückt - weltfremden Äußerungen Herr Jamann sich hinreißen läßt.
Wenn geholfen wird, und zu den Helfern auch die Bundeswehr gehört, um so besser.
Einer verelendeten Bevölkerung ist jede Hilfe recht, gleich woher sie kommt.
Für den Großteil der Bevölkerung in Afghanistan gab es nie halbwegs erträgliche Lebensumstände.
Die verbrecherischen Banden, die sich Taliban – „Gotteskrieger“ – nennen, haben die Lage extrem verschärft.
Wenn sie Ihre Taten planen und ausführen, kennen sie in ihrem pseudoreligiösen Wahn nicht die geringste Zurückhaltung. Sie zerstören die Infrastruktur, so weit sie überhaupt vorhanden ist. Sie verstecken sich mitten in der Zivilbevölkerung um bei ihrer Bekämpfung Opfer zu provozieren. Sie drohen, sie erpressen. Sie töten Männer, Frauen und Kinder um Terror auszuüben und wieder die Macht zu erlangen um ihre absurde, in der Konsequenz auch anti-islamische Lebensweise durchzusetzen. Dazu ist Ihnen absolut jedes Mittel recht.
Diese Situation dürfte Ihnen bekannt sein.
Aber: als Angreifer – und um das zu wissen, sehr geehrter Herr Jamann, muß man kein Militärstratege sein – bestimmt man stets Ziel, Ort, Zeitpunkt und Umfang von Aktionen.
Also, sehr geehrter Herr Jamann, vertauschen Sie nicht Ursache und Wirkung.
Gäbe es die Taliban nicht, gäbe es keinen Grund für die Anwesenheit von ausländischen Soldaten in Afghanistan.
16.08.2009 22:02 Uhr
von wolfgang stein:
Die deutsche Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen,
Ärzte gegen den Atomkrieg und wie die Organisationen
dieser Exzentriker alle heißen mögen, sie sind so
überflüssig wie ein Kropf. Da versammeln sich schuld
bewußte Kreaturen und leiden an der Welt und suhlen
sich im Elend. Sie wollen gar nicht helfen, sie
müssen triebtäterhaft ihrem Leben einen Sinn geben.
Sie wollen keine Lösungen der Probleme der Welt, denn das würde sie ihrer Lebensinhalte nehmen. Von
daher ist auch die neuste Stellungnahme nur Flug-
sand in Wind.
16.08.2009 19:58 Uhr
von kolr:
Fassen wir mal zusammen. Der werte Herr fordert von den Soldaten doch bitte schön mit ihrem Leben für ein steriles Arbeitsumfeld zu sorgen. Im Gegenzug möchte er aber mit der Armee (igitt was sagen nur die spender dazu!) nichts zu tun haben. Schon mal was von reziprozität gehört.
Pfui teufel