Kriterium für Atom-Ende
Laufzeitverlängerung kann ausfallen
Sobald die Erneuerbaren 40 Prozent des Stroms liefern, geht der letzte Reaktor vom Netz, sagt der Umweltminister. Meint er das ernst, kann die Laufzeitverlängerung ausfallen.von Malte Kreutzfeldt
Leserkommentare
17.04.2011 15:29 Uhr
von jürgen:
Die teuerste Energie ist die Kernenergie.Mit Geld lässt sie sich gar nicht bezahlen.Tod,Krebs und unsere verseuchte Umwelt sind ihr Preis.Können wir uns das leisten? Wohl kaum.
12.03.2010 19:51 Uhr
von Christian:
@ Bürger G.
Ähm, wo sind denn ihre Argumente? Dann sagen sie doch auch was denn ihrer Meinung die (falschen) Todschlagargumente sind und vor allem warum!
Also so hat das ja keinen Sinn...
08.02.2010 18:11 Uhr
von Bürger G.:
es ist echt zum Lachen, wie sich die Anti-AKW-Fundamentalisten sich hier ereifern. Gleich wird die Lobbykeule gezückt oder die angeblichen Gefälligkeitsstudien zitiert oder einfach nur immer wieder die dumme Leier der Anti-Atom-Todschlagsargumente!!!!
....neeee, es ist nicht zum lachen, es ist zum weinen...
Arme Anti-AKW-Ideologen, die wahrheit will man nicht wissen, denn Argumente könnten ja die Meinung beeinflussen....
08.02.2010 07:16 Uhr
von vic:
"Selbst der Lieblingsheld aller Linksintellektuellen, US´Präsident Obama lässt neue Kernkraftwerke bauen. So schlimm kanns also nicht sein"
...Großartiges Argument!...
07.02.2010 09:12 Uhr
von Bürger G.:
Es ist durchaus sinnvoll die Laufzeiten der Kernkraftwerke an die Bereitstellung Regenerativer Energien zu koppeln. Obwohl es "Äpfel und Birnen" sind, also "Grundlaststrom vs Zufallsstrom", kann man der von "Grünen" religiös geführten Diskussion gegen die Kernenergie einhalt gebieten. Aber bis Regenerative Energien 25 % (also der Anteil der Kernkraftwerke) als Grundlaststrom bereitstellen können, wird es noch 2-3 Jahrzehnte daueren, denn es müssen Speicherkraftwerke her, das haben die rot-grünen EnergieNICHTexperten beim Atomausstieg nicht bedenken wollen und lassen sich immer wieder von eigens erstellen Studien selbstbelügen!
06.02.2010 18:07 Uhr
von Philipp:
Die Kosten der Endlagerung bzw. Zwischenlagerung machen doch nur einen ganz geringen Teil der Energiekosten aus den Kernkraftwerken aus. Vorausgesetzt, die Lager halten. Aber wurden mal die 6Mrd Mehrkosten der Rückholaktion aus der Asse auf die Megawattstunde umgelegt, die durch den dort lagernden Müll produziert wurden? Selbst dann, befürchte ich, ist der Preis pro MWh immer noch sehr gering.
Im Übrigen finde ich, stehen wir doch vor einem noch größeren Dilemma: Was ist "schädlicher", Kernkraft oder CO2 aus den Kohlekraftwerken? Bevor wir weiter diese immensen Summen CO2 in die Luft jagen, sollten wir doch besser noch 10, 20 Jahre die Kernkraft nutzen. Auch wenn noch kein funktionierendes Lager erstellt/gefunden wurde, ist das Lagerproblem allein vom entstandenen Know How und Volumen doch ein einfacheres als die (noch nicht erprobte) Lagerung vom CO2.
Ein Neubau von Kernkraftwerken benötigen wir nicht, doch wenn nun plötzlich knapp 50% (Kohle + Kernkraft) unserer ENergieversorgung schädlich sind, sollte man das kleinere Übel wählen.
06.02.2010 11:51 Uhr
von stanley williams:
Selbst der Lieblingsheld aller Linksintellektuellen, US´Präsident Obama lässt neue Kernkraftwerke bauen. So schlimm kanns also nicht sein.
aha. was obama macht, MUSS richtig sein... tolles argument... he wartet mal, vielleicht ist das gar kein argument...........egal.....
OBAMA!!! OBAMA!!! OBAMA!!!
06.02.2010 10:05 Uhr
von avelon:
Weit weg mit dem Atommuell! Ab ins All damit ... ;)
06.02.2010 08:51 Uhr
von AKW sind Verbrechen:
Als wenn sich diese Politik- und Atom-Mafia je wirklich um die Endlagerung geschert hätten, siehe Asse.
Wer weiter auf die Kernkraft setzt, vergeht sich and der Umwelt und nicht zuletzt an der Menschheit.
Und daß Obama nicht gerade der ersehnte Heilsbringer ist, sollten nach seinem ersten Jahr ja auch alle erkannt haben.
06.02.2010 03:34 Uhr
von vic:
Sie werden nicht aufhören, den Erneuerbaren Steine in den Weg zu legen wo sie nur können. Da bin ich leider sicher.
Hallo Herr Bovier. Bitte bedenken sie die Versuche einer sicheren und langfristigen Endlagerung des anfallenden Strahlenmülls. Ich betone Versuche.
Und bitte bedenken sie, dass der Steuerzahler für diese ergebnislosen Versuche aufzukommen hat, nicht die Verursacherkonzerne.
Freundlichst, ein Ökospinner
06.02.2010 03:07 Uhr
von Danny L.:
Jawoll, scheiß' was drauf auf die Verschmutzung, auf das bißchen Radioaktivität. Das Uran wächst auf den Bäumen, und zerfällt unmittelbar nach Gebrauch zu harmlosem Staub. Das sollten doch wirklich langsam alle wissen.
Das bißchen Reaktorunfall. Hauptsache billig, oder?
06.02.2010 02:21 Uhr
von kdalaryd:
Abhängigkeit von Energie-Modellen:
ich sehe hier ein Problem; die Annahmen die wir in ein Technologie-Model stecken kommen am anderen Ende wieder raus. Die meisten Modelle basieren noch auf dem neo-klassischen Prinzip. die Zukunft wird somit aktiv gelenkt. Das sollten wir aber der Politik überlassen. Nur blöd dass die Politik "a schöne wirtschaft beinand hat". So nennt man in Österreich auch Dreckhaufen.
06.02.2010 00:22 Uhr
von guapito:
Wer die Fakten zur Atomenergie nicht in seine ¨Überlegungen" mit einbezieht, schreibt eben so Kommentare wie Herr Bovier (der Erste von unten).
05.02.2010 23:47 Uhr
von El Barto:
Haha, gebt mal bei google "Joachim Bovier" ein. Der Rest spricht für sich. Nicht aufregen. Jeder hat sein eigenes Recht die Augen vor der Wahrheit zu verschließen. - Auch wenn die Konsequenz mit der das geschieht vielleicht ein wenig herb ist.
Eva Herrmann wäre bestimmt auch für die Atomkraft. :-)
Im Ernst: Wer die hier ausgewählte pseudointellektuelle Rechnungen der Wirtschaftlichkeit von Atomstrom reinstellt, ohne Quellenangabe (welche es Abseits der RWE auch nicht geben wird), der sollte einfach weiterhin offenen Auges ins leere rennen. Bitte.
05.02.2010 22:01 Uhr
von yann:
herr bo4 wie haben sie sich hierher verirrt?
'bürger' wie sie sind 'nicht blöd', es zählt nur der preis?
natürlich nicht der, den die indigenen zahlen, wo das uran abgebaut wird...
oder die menschen aus tschernobyl...
oder die nachfolgenden generationen...
endlager sind ja schon erwähnt worden...
aber wer glaubt, dass die energiekonzerne tatsächlich auf ihre milliarden gewinne verzichten, um möglichst schnell die quote für erneuerbare energien zu erreichen...
der glaubt wohl auch, dass die rwe-werbung mit den offshore-kraftweren (wind+wellen-energie) eine doku ist...
energieversorgung gehört wie alle daseinsversorgung in demokratisch kontrollierte bürgerhand...
und wer jetzt mit dem totschlag-argument 'sozialismus' kommt, soll doch bitte erstmal ein beispiel bringen, wo durch privatisierung (oder 'durch konkurrenz' wovon mensch in der energieversogung allerdings nicht sprechen kann) etwas für den bürger günstiger geworden...
ach so, bitte bei gleicher qualität der leistung, was auch die situation der entsprechenden arbeitnehmerInnen beinhaltet!
05.02.2010 21:14 Uhr
von grizzli:
es gibt so viele Möglichkeiten Energie zu gewinnen, wieso nutzt man denn die nicht aus? Atomstromdreck muß weg, besser gestern als übermorgen!
05.02.2010 20:54 Uhr
von Hans:
Wir hätten schon längst ein Endlager, wenn die sozial-liberale Koalition damals nicht nur den Bau von AKWs gefördert, sondern auch für die Endlagerung Sorge getragen hätte.
Zu den erneuerbaren Energien nur soviel. Es wäre mal interessant wieviel Energie aus Sonne und Wind im den letzten beiden Monaten zur Verfügung standen.
Energie muss grundlastfähig sein - und das sind Sonne und Wind nun mal nicht. Damit spielt es auch keine Rolle, wenn man im Sommer bei gutem Wind und praller Sonne 40 % erreicht, im Winter aber in die Röhre guckt.
Achja ich vergaß - den höchsten Anteil an den erneuerbaren Energien hat die Wasserkraft..... hoffentlich kommt kein strenger Winter....
05.02.2010 19:51 Uhr
von Bernd:
Bleibt zu hoffen, dass nicht eine Lobby gegen die Andere ausgetauscht wird. Siehe das Gebaren der Solarlobby bei den angekündigten Kürzungen der Förderung.
Bei aller Liebe zur erneuerbaren Energie, diese Firmen sind, genau wie die Atomlobby, ihren Aktionären und nicht der Umwelt verpflichtet. Trotzdem ist die Atomlobby nach wie vor das größere Übel, schon allein wegen ihrem Oligopol.
05.02.2010 19:31 Uhr
von Tomsa:
Endlagerung, welche Endlagerung? Ham sie schon eins für Deutschland? Achso, das eine is nur ein Zwischenlager. Und das andere könnte das Grundwasser verseuchen. DAS würde teuer! Die Rechnung kommt bei Kernenergie hinterher...
05.02.2010 19:31 Uhr
von soso:
Sicherlich ist es wünschenswert, die Laufzeit der AKWs an die Effizienz erneuerbarer Energien zu knüpfen. Die Frage ist nur, ob die Atomlobby da mitzieht. Meiner Meinung nach ist sie durchaus in der Lage, z. B. eine hilfreiche Förderung regenerativer Energien zu verhindern....hoffen wir das Beste!(?)
05.02.2010 19:21 Uhr
von markus:
herr bovier, haben sie in ihrer rechnung auch die kosten für die endlagerung berücksichtigt? damit würden die kosten für die kernkraft deutlich höher liegen.
05.02.2010 18:37 Uhr
von Joachim Bovier:
És ist nur nur die Frage, ob eine Produkltion alternativer Energien im genannten Umfang vielleicht technisch möglich ist, sondern auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Und da ist Kernkraft nun mal unschlagbar günstig. Man kann den Bürger nicht für die Ersatzreligion der Ölkospinner zur Kasse bitten. Die sibnd doch nicht blöd: was zählt ist eben der Preis! Selbst der Lieblingsheld aller Linksintellektuellen, US´Präsident Obama lässt neue Kernkraftwerke bauen. So schlimm kanns also nicht sein.