• 05.03.2010

Kristina Schröders Frauenpolitik

"Quoten sind wie Cortison"

Die CDU-Frauenministerin Kristina Schröder ärgert mit ihrer ersten Gleichstellungsrede die Opposition. Von Quoten hält sie so wenig wie von Cortison.von Ulrike Winkelmann

  • 05.03.2010 13:08 Uhr

    von Sonja:

    GENDERWAHN:

    >>>>>>>>>In der Tat - und das wird auch hier im Artikel angesprochen - liegen die Probleme vor allem bei einem fehlenden Mindestlohn und bei mangelnden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. In der Tat ist das familienfeindliche Politik, die nicht nur Mütter und Väter, sondern vor allem auch Kinder benachteiligt. Anstatt weiter massenhaft Gelder in dubiose Gender-Fördertöpfe und Pseudoprojekte zu stopfen, an denen sich de facto das Geltungsbedürfnis einzelner unter dem Deckmantel der Wissenschaft speist und finanziert, sollte man das Geld lieber in Bildung und Betreuung investieren.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


    Alles ganz richtig!

    Die Frage ist nur, ob Frau Schröder als Familienministerin sich auch dafür einsetzt, dass dies im Sinne der Frauen so verwirklicht wird.

    Oder ob sie vielmehr eine Politik: "Frauen zurück an den Herd" anstrebt. (Sehen wirs doch mal positiv: Jede Frau, die sich auf KKK begrenzt, ist eine weniger in der Arbeitslosenstatistik und im Kinderbetreuungsbedarf.)

    Aufgrund der momentan herrschenden neo-liberalen Gewichtung würde ich mal auf die Zweite Möglichkeit tippen.

  • 05.03.2010 13:03 Uhr

    von fly_by_night:

    @GENDERWAHN: Du bringst es auf den Punkt ... fast: Setze an die Stelle höherer Mindestlöhne das bedingungslose Grundeinkommen und die ganze Debatte bekommt eine andere Farbe, weil dann der Faktor Abhängigkeit weitgehend entfällt.
    "Familienfeindlich" trifft die Sache mit Sicherheit besser als "frauenfeindlich": Betroffen sind nämlich mindestens genauso, vermutlich mehr, die Kinder.

  • 05.03.2010 12:55 Uhr

    von Haipan:

    Eine Frauenqute bei Türstehern wäre auch sinnvoll.

  • 05.03.2010 11:42 Uhr

    von Bimsbart:

    Und Frau Schröder hat Recht.
    Aus der wird noch was gutes.
    Ich freue mich, wenn sie auch in Zukunft in der deutschen Politik einflussreiche Positionen innehat

  • 05.03.2010 10:52 Uhr

    von thomas:

    Ausnahmsweise hat sie recht. Die Quotierung von Wahllisten ist zumeist nur Makeup, Funktionsposten werden dann quer durch die Bank von Männern besetzt.

  • 05.03.2010 10:47 Uhr

    von GENDERWAHN:

    Es ist mutig, die Quote nicht als wundersames Allheilmittel zu preisen, da dies gegen die politische Korrektheit verstößt. Da erscheint Frau Schröder erstaunlich realistisch zu sein, positiv überraschend für mich.

    In der Tat - und das wird auch hier im Artikel angesprochen - liegen die Probleme vor allem bei einem fehlenden Mindestlohn und bei mangelnden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. In der Tat ist das familienfeindliche Politik, die nicht nur Mütter und Väter, sondern vor allem auch Kinder benachteiligt. Anstatt weiter massenhaft Gelder in dubiose Gender-Fördertöpfe und Pseudoprojekte zu stopfen, an denen sich de facto das Geltungsbedürfnis einzelner unter dem Deckmantel der Wissenschaft speist und finanziert, sollte man das Geld lieber in Bildung und Betreuung investieren.

    Wäre allemal sinnvoller.

    Doch wahrscheinlich ist es für den Staat immer noch billiger, alles so zu lassen wie es ist und ein paar pseudowissenschaftliche Institute als Feigenblatt vorzuschieben - auch genannt Gender Mainstreaming.



  • 05.03.2010 10:34 Uhr

    von dasdarfdochnichtwahrsein:

    Ist Cortison nicht eines der wirksamsten Mittel überhaupt? Eignet sich hervorragend zur Bekämpfung der Ursache, das weiß jeder, der sich mit Medizin auskennt - und nicht zur Riege der Homöopathen gehört. Mein Gott, und so jemand ist Minister.

  • 05.03.2010 10:13 Uhr

    von namenlos:

    Natürlich brauchen wir in Deutschland dringend mehr Frauenquoten:

    - im Uranbergbau
    - bei der Stadtreinigung
    - bei den Freileitungsmonteuren

    schlicht überall dort wo bisher ausschließlich Männer Leben und Gesundheit riskieren um unsere Welt so angenehm zu machen wie sie ist. Die weibliche Rosinenpickerei muß ja schließlich auch mal enden...

  • 05.03.2010 09:55 Uhr

    von likewise:

    Westerwelles Selbstvergleich mit der Freiheitsstatute konntem an immerhin noch eine unfreiwillige Passigkeit abgewinnen: Beide sind bekanntlich hohl. Aber dieser Vergleich beschränkt sich alleine auf den Aversionsaspekt: Cortison wie Frauenquote erscheint, aus Frau Schröders Sicht, abschreckend. Das ist doch allzu wenig! Niemand käme auf den Gedanken einem gesunden Menschen Cortison zu verabreichen, der hätte keinen Nutzen davon und die unangnehmen Begleiterscheinungen sind allgemein bekannt. Allerdings gibt es eine Menge schwerer Erkrankungen, bei denen Cortison sehr segensreich wirken kann. So segensreich, daß es die Nebenwirkungen mehr als aufwiegt. Und bisher weiß man für solche Fälle keine Alternativen. Frau Schröder sollte sich also überlegen: Sind die Probleme, für die die Frauenquote als Remedie infrage käme, vergleichbar groß mit denen, gegen die man Cortison verabreicht? In diesem Fall kann man die Nebenwirkungen getrost vernachlässigen, sie sind in den Griff zu kriegen und geben sich nach Absetzung der Remedie. Oder sind die Probleme den Einsatz einer solchen Behandlungsmethode nicht angemsssen? Dann sollte man es bleiben lassen. Bei Quate wie bei Cortison. Dann ist auch jedes Gerede über die Nebenwirkungen fehl am Platz.
    Oder hat Frau Schröder einfach nur dummes zeug geredet? In diesem Fall sollte sie vielleicht einfach mal die nächsten 10-20 Gelegenheiten, den Mund zu halten, nicht ungenutzt verstreichen lassen.

  • 05.03.2010 09:55 Uhr

    von jens:

    Das wird Feministinnen gar nicht passen! Denn die waren es gewohnt, dass das Ministerium für alles außer Männer bzw. Gender-Mainstreaming ihnen Honig um den Mund schmiert und Politik einseitg zu ihren Gunsten macht. Doch diese Bevorteilung nähert sich langsam aber sicher dem Ende und ich danke deshalb Kristina für diese ehrliche und seit langem notwendige Rede. Vielleicht wird sie damit allen Gruppen gerecht, die im Namen des Ministerium auftauchen (und nicht nur Frauen).



    Mfg Jens

  • 05.03.2010 09:30 Uhr

    von avelon:

    Kortison ...

    Ich hoffe fuer Frau (Köhler)Schröder, daß sie in ihrem Leben niemals auf Kortison angewiesen sein mag.

  • 05.03.2010 08:12 Uhr

    von Dominik:

    Ich fasse es ja nicht. Sollte aus dem Munde Schröders doch noch was sinnvolles entspringen? Das ist das erste Mal, dass ich von ihr was richtiges höre

  • 05.03.2010 05:37 Uhr

    von Bernd:

    Ich finde den Vergleich durchaus zutreffend... Cortison ist, wie Köhler richtig anführt, reine Symptombekämpfung, aber wenn ein Patient mit allergischem Schock in Lebensgefahr eingeliefert wird, dann rettet ihn Cortison. Danach kann man desensibilisieren. Angesichts deutscher Führungsetagen halte ich ein wenig Cortison für angemessen.

  • 04.03.2010 23:30 Uhr

    von Semmelbroesel:

    Sie hält nicht von Quoten....ich halte nichts von ihr. :-) Ein typisches CDU-Gewächs halt.

  • 04.03.2010 23:15 Uhr

    von Frauenbild von Rot-gruen:

    Über das Frauenbild von Rot-Gruen muss man sich schon wundern. Frau scheint in Augen von Rot-Gruen so dumm zu sein, dass sie ständig in Fallen läuft, vor denen sie beschützt werden müssen.
    Da scheint es geradezu unanständig, Menschen (nicht Frauen) die Pflege ihrer Eltern zu ermöglichen.
    Für mich ist das Turbokapitalismus der übelsten Sorte. Schämen sollten sich die linken Betonköpfe!!!

  • 04.03.2010 23:15 Uhr

    von Christian Alexander Tietgen:

    Quoten sind nicht unbedingt ein Allheilmittel, aber man könnte wenigstens versuchen, Domänen der Männer für Frauen attraktiver zu machen.

  • 04.03.2010 21:40 Uhr

    von toshie:

    oh, köhlers hochzeit zu schröder ist wohl an mir vorbei gegangen.... dann kann sie ja jetzt endlich in teilzeit gehen und uns mit ihrem scheiß gelaber weniger oft die laune verderben....

  • 04.03.2010 21:36 Uhr

    von toshie:

    hallo liebe redaktion,

    die frau heißt KÖHLER und nicht schröder! wie peinlich, echt!

  • 04.03.2010 18:08 Uhr

    von jwpriebe:

    Cool, Fr. Schröder will mit gesundheitspolitischer Kompetenz punkten. Aber mal ehrlich Fr. Schröder, als Quote haben sie es in ihrer eigenen Partei doch weit gebracht. War das falsch?

  • 04.03.2010 18:05 Uhr

    von ProSchröder:

    Ich halte auch nichts von Quoten.

  • 04.03.2010 17:56 Uhr

    von Worthülsen:

    Es sind nichts weiter als Worthülsen, die mediengerecht vorgetragen werden. Frau Schröders Beispiel von Cortison in Bezug auf die Quoten ist ungeeignet und billig. Entweder hat sie keine Ahnung von Quoten oder von Cortison. Beides für ihren Job undienlich...

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