Hinter den Anschlägen auf Pkws vermutet Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, vor allem ganz normale Brandstifter. Politisch könnten sie nichts bewegenvon Plutonia Plarre
Anstatt sogenannte Luxusautos anzuzuünden, sollten die Linke und Öko-Linken mal die ganzen Kleinwagen anzünden. Damit das Straßenbild mal wieder schöner wird und die Städtew nicht mehr von dem ganzen Individualverkehr verstopft sind, an dem überwiegend frustrierte KleinwagenfahrerInnen teilnehmen, die mienten, dass jede anspruchslose Schrottkarre Freiheit wäre.
25.11.2009 13:02 Uhr
von kuruk:
@Alex In welcher Welt leben Sie? Autos ersetzen angeblich Kinder,Autos seien eine Einschränkung für Kinder...usw usf Also ich sehe das ALLE meine Bekannten, Arbeitskollegen usw Kinder UND Auto haben, und damit sehr glücklich leben - bei den desaströsen Verkehrsmitteln (siehe S-Bahn etc) auch in Berlin, und im Speckgürtel/Lande sowieso. Wenn wer ein Auto vor der Türe zu stehen hat, muss damit nicht zwangsläufig jede kleine Strecke - zB in die Kita - fahren, aber wenn es ins Grüne, dem Garten usw geht ist ein Auto, gerade wenn man Kinder hat von unschätzbaren Nutzen! Ohne Auto kommt man gerade mit Kindern nur schwer, teils garnicht raus aus der Stadt, oder wollen Sie mit Kleinkindern 50 oder 100 Km Radtouren in die Umgebung machen?
Aber auch wenn abgebrannte Autos Sie nicht so beeindrucken, was wenn Chaoten irgendwelchen anderen Besitz in Werte von tausenden Euro anzünden, zB den Fahradkeller, weil da ein paar Nobel-Bikes und teure Kinderwagen drinstanden? Dann möchte ich Ihr Greschrei hier hören...!
25.11.2009 12:32 Uhr
von kuruk:
Ja klar es seien ja nicht immer Linke wenn ein Auto brennt... Fakt ist das neben den Nobelkarossen auch oft Kleinwagen mit Abgebrannt sind, was linke wohl als Kolateralschaden verbuchen. Fakt ist weiter das selbst Häuser in denen "besserverdienende" wohnen, in Kreuzberg von Autonomen angegriffen werden. Mit Sachen fängt es an , erst brennen Autos , dann Wohnungen und am Ende wieder Menschen! Wehret den Anfängen!
16.11.2009 17:22 Uhr
von lorenz:
Man könnte Sympathie haben - doch realistisch - die Versicherung zahlt den Schaden - die Umwelt wird belastet besser ist dafür zu kämpfen das hier ein Tempolimit herkommt und diese Brandkarossen so besteuert werden das es wirklich schmerzt denn nur so lassen sich diese Umweltignoranten erziehen.
16.11.2009 03:43 Uhr
von aso:
Sehr gute Analyse von C. Pfeifer. Genau, man sollte über die Einzelschicksale hinter den sinnlos zerstörten Autos berichten:
Neulich wurde in Hamburg der Mercedes-Oldtimer eines Liebhabers abgefackelt An dem Wagen hatte der Mann jahrelang gearbeitet...dem standen die Tränen in den Augen... Kein Wunder, wenn bei solchem Irrsinn die Rechten Zulauf bekommen, und der Ruf nach Bürgerwehr und Kameras überall laut wird. Also eigentlich das, was Linke Auto-Zerstörungsbefürworter vermeiden wollen...
Ein Paradoxon, für dessen Lösung der IQ solcher Täter sicher nicht ausreicht...
Der Kantsche Imperativ scheint in der Linken Szene auch gänzlich unbekannt zu sein...
14.11.2009 20:14 Uhr
von ich:
Die Idee mit dem Einsatz von V-Männern gegen die Autobrandstifter finde ich dämlich. Da ein V-Mann nach der Anklage in der Regel aufgeflogen ist, wäre es geradezu idiotisch, wegen dümmlicher Sachbeschädigung einen mühsam eingeschleusten V-Mann "verbrennen" zu lassen, nur aus Gründen der kurzfristigen politischen Vorgabe wegen. V-Männer sind wertvoll und sollten meiner Meinung nach nur gegen wirklich gravierende Polit-Kriminelle aufklären, nicht gegen Auto-Zündeler, die zudem wohl immer mit Bewährungsstrafe davonkommen, da Kavaliersdelikt.
14.11.2009 18:48 Uhr
von Uwe:
Alles was dieser Schmalspurdenker von sich gibt könnte über jeden Aktivisten gesagt werden: Arme Würstchen die sonst im Leben nichts erreichen. Nichts weiter als eine billige binär-psychologische Reduktion. Unerträglich!
14.11.2009 14:30 Uhr
von B.C.:
Es ist immer wieder interessant mit anzusehen, wie staatliche Organe, sobald es um die radikale Linke geht, jegliches Nachdenken und den bisher gepflegten wissenschaftlichen Ansatz über Bord werfen und stattdessen munter ihre Vorurteile vor sich her plappern. Dass der Großteil der Autobrandstiftungen auf die Kappe unpolitischer Täter geht ist anzunehmen. Aber ein erheblicher Teil eben auch nicht. Die Angst scheint bei Staatsorganen und dem bürgerlichen Spektrum zu sein, wenn man zugibt dass es daneben auch Täter gibt die ihre Taten nicht zur Selbstbefriedigung ausüben, könnte womöglich dieses vertrauensunwürdige Ding da, dass sich Volk nennt, mit diesen Zielen sympathisieren.
In der radikalen Linken gibt es ganz gezielte Kampagnen um Stadtteile, die von Aufwerten (Gentrifizierung) betroffen sind, mit Brandstiftungen zu überziehen und zwar gegen hochklassige Wägen gerichtet. Genauso gibt es solche Kampagnen gegen Wägen von Firmen, die von Militäreinsätzen profitiert haben, wie DHL, oder gegen Firmen die Z.B. bei der Räumung von besetzten Häusern engagiert waren. Das sind alles Fakten und Gründe die wenig mit einem "Orgasmus am Feuer" zu tun haben.
Wer derartige Brandstiftung bekämpfen will, kann nicht einfach die Augen vor den Tatsachen verschließen, drauflos denunzieren und die betroffenen Gegenden mit Polizei überziehen. Tatsächlich sieht es hier eher so aus als ginge es mal wieder darum, möglichst viel politisches Kapital aus einem Sachbestand zu schlagen, als darum, sich ernsthaft damit zu beschäftigen.
14.11.2009 14:30 Uhr
von FRITZ:
Wenn ich die taz wäre, würde ich mir Gedanken machen, warum die klügsten Sachen in meinem Käsblättchen nie von meiner eigenen Redaktion sondern immen von Dritten kommen. Das muss doch ein bisschen wehtun, auf die Dauer.
14.11.2009 11:44 Uhr
von aso:
Sehr gute Analyse von C. Pfeiffer.
Neulich wurde in Hamburg der Mercedes-Oldtimer eines Liebhabers abgefackelt An dem Wagen hatte der Mann jahrelang gearbeitet...
Kein Wunder, wenn bei solchem Irrsinn die Rechten Zulauf bekommen, und der Ruf nach Bürgerwehr laut wird. Also eigentlich das, was Linke Auto-Zerstörungsbefürworter vermeiden wollen...
Ein Paradoxon, für dessen Lösung der IQ solcher Täter sicher nicht ausreicht...
14.11.2009 11:40 Uhr
von Martin G.:
Zuerst einmal, Autos anzünden ist keine politische Tat das ist pure Dummheit! Aber warum man den Mann der Unwissenheit und Halbwarheiten Herrn P. dazu interviewed und ihn eine Öffentlichkeit ermöglicht ist mir unbegreiflich.
14.11.2009 08:12 Uhr
von Blahsack:
Ich sehe das etwas anders: Es geht ja nicht um das anzünden der Fahrzeuge an sich sondern es geht darum, die Statussymbole einiger "Eliten" (oder die, die sich dafür halten) zu zerstören. Man könnte natürlich auch die Häuser oder Boote der Banker anzünden aber dann ist die Gefahr zu hoch, das wirklich unschuldige dran glauben müssen. Eine Situation zu schaffen, in der dieses Gesocks Angst haben muss, auf die Strasse zu gehen um die ergaunerten Millionen ausgeben zu können - darum geht es.
13.11.2009 22:09 Uhr
von Tobias:
Das ist alles eine Frage der Ansicht. In diesem Interview ist zuviel eigene Meinung und zu wenig Objektivität. Im übrigen werden die Versicherungen für Nobelkarossen gerade ziemlich teuer und das ist auch gut so. Ach und nochwas ein neun Jahre alter Auti ist kein uraltes Auto.
13.11.2009 21:25 Uhr
von richtigbissig:
Pfeiffer, ist das nicht der "ohne Fernsehjesus" der ohne jede wissenschaftliche Grundlage irgendwelche Analyen verbreitet?
Auch zur Erziehungsüberforderung von Eltern, der argumentativen Vorstufe zum staatlich organisierten Kinderklau hat Herr Pfeiffer seine "fundierte" Meinung geäußert.
Finden Sie denn nicht andere, qualifizierte Menschen, die vielleicht außer "Kaffeesatzlesen" noch andere Dinge zu sagen haben?
LG
13.11.2009 21:14 Uhr
von Alex:
"Die Presse sollte versuchen, die Opfer in den Vordergrund zu stellen: die berufstätige, alleinerziehende Mutter, die ihre Kinder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kindergarten bringen muss, weil ihr Kleinwagen ausgebrannt ist."
Rein statistisch ersetzt jedes Auto - besonders in Deutschland - ein Kind. Soll heißen: Wer ein Auto hat, hat oft kein(e) Kind(er). Wer Kinder hat, hat meist kein Auto. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine alleinerziehende Mutter in Berlin ein Auto hat, ist sehr gering. Zudem ist es keine Schande sein(e) Kind(er) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kindergarten zu bringen. Im Gegenteil: Natürlicherweise haben die meisten Kleinkinder eine starke Abneigung gegen das Autofahren, da es sich um eine gewaltige Einschränkung ihrer Freiheit handelt. Die meisten Eltern wollen diese Abneigung jedoch einfach nicht begreifen und züchten widerwillig "klassische Deutsche" heran. Es sei zudem auch angemerkt, dass die Gesellschaft und die Umwelt Opfer des Autos/der Autolobby sind. Das Recht auf Mobilität wird leider viel zu oft mit dem Recht auf PKW-Besitz gleichgestellt, obwohl das nicht gemeint ist.
Autos anzünden ist dennoch keine Lösung, besser wäre endlich ein ökologischeres Denken und Handeln im autodominierten Deutschland.
Leserkommentare
31.07.2010 17:34 Uhr
von Exige:
Anstatt sogenannte Luxusautos anzuzuünden, sollten die Linke und Öko-Linken mal die ganzen Kleinwagen anzünden. Damit das Straßenbild mal wieder schöner wird und die Städtew nicht mehr von dem ganzen Individualverkehr verstopft sind, an dem überwiegend frustrierte KleinwagenfahrerInnen teilnehmen, die mienten, dass jede anspruchslose Schrottkarre Freiheit wäre.
25.11.2009 13:02 Uhr
von kuruk:
@Alex
In welcher Welt leben Sie? Autos ersetzen angeblich Kinder,Autos seien eine Einschränkung für Kinder...usw usf
Also ich sehe das ALLE meine Bekannten, Arbeitskollegen usw Kinder UND Auto haben, und damit sehr glücklich leben - bei den desaströsen Verkehrsmitteln (siehe S-Bahn etc) auch in Berlin, und im Speckgürtel/Lande sowieso.
Wenn wer ein Auto vor der Türe zu stehen hat, muss damit nicht zwangsläufig jede kleine Strecke - zB in die Kita - fahren, aber wenn es ins Grüne, dem Garten usw geht ist ein Auto, gerade wenn man Kinder hat von unschätzbaren Nutzen!
Ohne Auto kommt man gerade mit Kindern nur schwer, teils garnicht raus aus der Stadt, oder wollen Sie mit Kleinkindern 50 oder 100 Km Radtouren in die Umgebung machen?
Aber auch wenn abgebrannte Autos Sie nicht so beeindrucken, was wenn Chaoten irgendwelchen anderen Besitz in Werte von tausenden Euro anzünden, zB den Fahradkeller, weil da ein paar Nobel-Bikes und teure Kinderwagen drinstanden?
Dann möchte ich Ihr Greschrei hier hören...!
25.11.2009 12:32 Uhr
von kuruk:
Ja klar es seien ja nicht immer Linke wenn ein Auto brennt... Fakt ist das neben den Nobelkarossen auch oft Kleinwagen mit Abgebrannt sind, was linke wohl als Kolateralschaden verbuchen.
Fakt ist weiter das selbst Häuser in denen "besserverdienende" wohnen, in Kreuzberg von Autonomen angegriffen werden.
Mit Sachen fängt es an , erst brennen Autos , dann Wohnungen und am Ende wieder Menschen!
Wehret den Anfängen!
16.11.2009 17:22 Uhr
von lorenz:
Man könnte Sympathie haben - doch realistisch - die Versicherung zahlt den Schaden - die Umwelt
wird belastet besser ist dafür zu kämpfen das
hier ein Tempolimit herkommt und diese Brandkarossen so besteuert werden das es wirklich
schmerzt denn nur so lassen sich diese Umweltignoranten erziehen.
16.11.2009 03:43 Uhr
von aso:
Sehr gute Analyse von C. Pfeifer.
Genau, man sollte über die Einzelschicksale hinter den sinnlos zerstörten Autos berichten:
Neulich wurde in Hamburg der Mercedes-Oldtimer eines Liebhabers abgefackelt An dem Wagen hatte der Mann jahrelang gearbeitet...dem standen die Tränen in den Augen...
Kein Wunder, wenn bei solchem Irrsinn die Rechten Zulauf bekommen, und der Ruf nach Bürgerwehr und Kameras überall laut wird.
Also eigentlich das, was Linke Auto-Zerstörungsbefürworter vermeiden wollen...
Ein Paradoxon, für dessen Lösung der IQ solcher Täter sicher nicht ausreicht...
Der Kantsche Imperativ scheint in der Linken Szene auch gänzlich unbekannt zu sein...
14.11.2009 20:14 Uhr
von ich:
Die Idee mit dem Einsatz von V-Männern gegen die Autobrandstifter finde ich dämlich. Da ein V-Mann nach der Anklage in der Regel aufgeflogen ist, wäre es geradezu idiotisch, wegen dümmlicher Sachbeschädigung einen mühsam eingeschleusten V-Mann "verbrennen" zu lassen, nur aus Gründen der kurzfristigen politischen Vorgabe wegen. V-Männer sind wertvoll und sollten meiner Meinung nach nur gegen wirklich gravierende Polit-Kriminelle aufklären, nicht gegen Auto-Zündeler, die zudem wohl immer mit Bewährungsstrafe davonkommen, da Kavaliersdelikt.
14.11.2009 18:48 Uhr
von Uwe:
Alles was dieser Schmalspurdenker von sich gibt könnte über jeden Aktivisten gesagt werden: Arme Würstchen die sonst im Leben nichts erreichen. Nichts weiter als eine billige binär-psychologische Reduktion. Unerträglich!
14.11.2009 14:30 Uhr
von B.C.:
Es ist immer wieder interessant mit anzusehen, wie staatliche Organe, sobald es um die radikale Linke geht, jegliches Nachdenken und den bisher gepflegten wissenschaftlichen Ansatz über Bord werfen und stattdessen munter ihre Vorurteile vor sich her plappern. Dass der Großteil der Autobrandstiftungen auf die Kappe unpolitischer Täter geht ist anzunehmen. Aber ein erheblicher Teil eben auch nicht. Die Angst scheint bei Staatsorganen und dem bürgerlichen Spektrum zu sein, wenn man zugibt dass es daneben auch Täter gibt die ihre Taten nicht zur Selbstbefriedigung ausüben, könnte womöglich dieses vertrauensunwürdige Ding da, dass sich Volk nennt, mit diesen Zielen sympathisieren.
In der radikalen Linken gibt es ganz gezielte Kampagnen um Stadtteile, die von Aufwerten (Gentrifizierung) betroffen sind, mit Brandstiftungen zu überziehen und zwar gegen hochklassige Wägen gerichtet. Genauso gibt es solche Kampagnen gegen Wägen von Firmen, die von Militäreinsätzen profitiert haben, wie DHL, oder gegen Firmen die Z.B. bei der Räumung von besetzten Häusern engagiert waren. Das sind alles Fakten und Gründe die wenig mit einem "Orgasmus am Feuer" zu tun haben.
Wer derartige Brandstiftung bekämpfen will, kann nicht einfach die Augen vor den Tatsachen verschließen, drauflos denunzieren und die betroffenen Gegenden mit Polizei überziehen. Tatsächlich sieht es hier eher so aus als ginge es mal wieder darum, möglichst viel politisches Kapital aus einem Sachbestand zu schlagen, als darum, sich ernsthaft damit zu beschäftigen.
14.11.2009 14:30 Uhr
von FRITZ:
Wenn ich die taz wäre, würde ich mir Gedanken machen, warum die klügsten Sachen in meinem Käsblättchen nie von meiner eigenen Redaktion sondern immen von Dritten kommen. Das muss doch ein bisschen wehtun, auf die Dauer.
14.11.2009 11:44 Uhr
von aso:
Sehr gute Analyse von C. Pfeiffer.
Neulich wurde in Hamburg der Mercedes-Oldtimer eines Liebhabers abgefackelt An dem Wagen hatte der Mann jahrelang gearbeitet...
Kein Wunder, wenn bei solchem Irrsinn die Rechten Zulauf bekommen, und der Ruf nach Bürgerwehr laut wird.
Also eigentlich das, was Linke Auto-Zerstörungsbefürworter vermeiden wollen...
Ein Paradoxon, für dessen Lösung der IQ solcher Täter sicher nicht ausreicht...
14.11.2009 11:40 Uhr
von Martin G.:
Zuerst einmal, Autos anzünden ist keine politische Tat das ist pure Dummheit!
Aber warum man den Mann der Unwissenheit und Halbwarheiten Herrn P. dazu interviewed und ihn eine Öffentlichkeit ermöglicht ist mir unbegreiflich.
14.11.2009 08:12 Uhr
von Blahsack:
Ich sehe das etwas anders: Es geht ja nicht um das anzünden der Fahrzeuge an sich sondern es geht darum, die Statussymbole einiger "Eliten" (oder die, die sich dafür halten) zu zerstören. Man könnte natürlich auch die Häuser oder Boote der Banker anzünden aber dann ist die Gefahr zu hoch, das wirklich unschuldige dran glauben müssen. Eine Situation zu schaffen, in der dieses Gesocks Angst haben muss, auf die Strasse zu gehen um die ergaunerten Millionen ausgeben zu können - darum geht es.
13.11.2009 22:09 Uhr
von Tobias:
Das ist alles eine Frage der Ansicht. In diesem Interview ist zuviel eigene Meinung und zu wenig Objektivität. Im übrigen werden die Versicherungen für Nobelkarossen gerade ziemlich teuer und das ist auch gut so. Ach und nochwas ein neun Jahre alter Auti ist kein uraltes Auto.
13.11.2009 21:25 Uhr
von richtigbissig:
Pfeiffer, ist das nicht der "ohne Fernsehjesus" der ohne jede wissenschaftliche Grundlage irgendwelche Analyen verbreitet?
Auch zur Erziehungsüberforderung von Eltern, der argumentativen Vorstufe zum staatlich organisierten Kinderklau hat Herr Pfeiffer seine "fundierte" Meinung geäußert.
Finden Sie denn nicht andere, qualifizierte Menschen, die vielleicht außer "Kaffeesatzlesen" noch andere Dinge zu sagen haben?
LG
13.11.2009 21:14 Uhr
von Alex:
"Die Presse sollte versuchen, die Opfer in den Vordergrund zu stellen: die berufstätige, alleinerziehende Mutter, die ihre Kinder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kindergarten bringen muss, weil ihr Kleinwagen ausgebrannt ist."
Rein statistisch ersetzt jedes Auto - besonders in Deutschland - ein Kind. Soll heißen: Wer ein Auto hat, hat oft kein(e) Kind(er). Wer Kinder hat, hat meist kein Auto. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine alleinerziehende Mutter in Berlin ein Auto hat, ist sehr gering. Zudem ist es keine Schande sein(e) Kind(er) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kindergarten zu bringen. Im Gegenteil: Natürlicherweise haben die meisten Kleinkinder eine starke Abneigung gegen das Autofahren, da es sich um eine gewaltige Einschränkung ihrer Freiheit handelt. Die meisten Eltern wollen diese Abneigung jedoch einfach nicht begreifen und züchten widerwillig "klassische Deutsche" heran.
Es sei zudem auch angemerkt, dass die Gesellschaft und die Umwelt Opfer des Autos/der Autolobby sind.
Das Recht auf Mobilität wird leider viel zu oft mit dem Recht auf PKW-Besitz gleichgestellt, obwohl das nicht gemeint ist.
Autos anzünden ist dennoch keine Lösung, besser wäre endlich ein ökologischeres Denken und Handeln im autodominierten Deutschland.