• 05.11.2009

Kriminalität in El Salvador

Das Militär auf Verbrecherjagd

Der erste linke Präsident des Landes lässt die Armee gegen die wachsende Kriminalität vorgehen. In Mexiko hat eine ähnliche Strategie zu noch mehr Toten geführt.von Toni Keppeler

  • 15.11.2009 19:24 Uhr

    von Lopez:

    Das der Artikel nur einen Teil der Wahrheit beschreibt sollte man wirklich erwähnen!
    Wie Eumel schreibt kamen die Mara Salvatrucha zum ganz großen Teil aus den USA in Los Angeles.
    Dort hatten Sie keine oder nur wenige Schulbildung und waren auch Illegal. Aus L.A. sind Sie dann in ein Land geschickt worden wo es keine Auffangmöglichkeiten gab bzw. wenig davon.
    Zudem hatten Sie das Bandentum in Los Angeles gelernt.
    Was blieb war die Umsetzung von bereits erlernten zum Schutz vor Hunger und Obdachlosigkeit.
    Die Probleme wurden und werden immer noch stark importiert aus den Staaten.
    Wenn Lateinamerika der Vorhof war und immer noch als solcher angesehen wird von den USA dann stellt sich die Frage: " Warum gibt es so wenig Unterstützung?"
    Im Grunde sind es wie schon seit soo langem immer die gleichen!
    Die eine andere bessere Welt verhindern.
    Und das Wort ist Lobbyismus ist nur eine Verniedlichung für BESTECHUNG OHNE GELD!!!

  • 05.11.2009 22:45 Uhr

    von Eumel:

    Die Erklaerungen zum Entstehen der Jugendbanden auf eine rein endemische Basis zu stellen greift sehr kurz. Man sollte zumindest erwaehnen, dass diese Gangkultur stark von Zentrum der Gangs, Los Angeles, beeinflusst ist und wohl auch zu grossen Teilen von dort nach El Salvador exportiert wurde. Dies geschah in der Vergangenheit auch immer wieder als politisches Druckmittel der USA, die in grossem Stil in den USA aufgewachsene Straftaeter mittelamerikanischer Laender in ihre Heimat schickte.

    Weitere Einfluesse, die die USA auf die (negative) Entwicklung vieler Mittel- und Suedamerikanischer Laender hatte, sind dabei noch gar nicht erwaehnt.

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