Kriegsdienst in Israel
Verteidigung als moralische Pflicht
Israels Armee gilt als moralisch gefestigt. Viele Jugendliche wollen mit dem Dienst an der Waffe dem Land etwas zurückgeben. Wer sich aber widersetzt, hat es schwer.von L. Bernhardt Und N. Brautlecht
Leserkommentare
06.07.2008 12:27 Uhr
von Christian Münster:
Was uns hier bei aller Israelphilie entgeht, ist, dass der Zionismus eine rassistische Idiologie ist.
Man schaue nur mal auf entsrechende Internetseiten!
Erst wenn sich beide Seiten als gleichberechtigt akzeptieren, die gemeinsam in einem Staat wohnen wollen, wird Frieden einkehren.
Auch bei uns hat es nach dem 30jährigen Krieg geklappt, Katholen und Evangelen gingen sich trotz aller Nicklichkeiten nicht mehr an die Gurgel.
Der Weg wird aber sehr schwer; denn jeder glaubt seinen "Geschichten" aus der Wüste und hält sie für "Gotteswort", aber scheinbar hat Gott verschiedene Versionen verbreitet und nun müssen die Gläubigen damit klar kommen.
Aber da es Katholen und Evangelen geschafft haben, dürfen wir auf ein friedliches Nebeneinander von Juden, Christen und Moslems hoffen.
08.06.2008 11:21 Uhr
von Birtan:
Komisch, wiso sollten israelische Soldaten "Beutestücke " verwenden? Sie schrieben: "das AK-47-Sturmgewehr liegt auf seinem Stuhl". Die laufen doch immer mit M 16ern oder dem Eigenbau http://de.wikipedia.org/wiki/Galil durch die Gegend.
Sollten sie (wider Erwarten) Recht haben, wäre auch interessant....;-)
06.06.2008 20:12 Uhr
von Victor:
AK-47 in die Israelische armee???
Sicher das es nicht Galils waren??
06.06.2008 11:46 Uhr
von anke:
Schade, dass ich kein Häbräisch spreche! Dem Vater von Tsoof Yovel würde ich seine Frage nur zu gern und gern auch persönlich beantworten. Seine Tochter, würde ich ihm sagen, tut sehr viel mehr für die Gemeinschaft, als viele von denen, die sich in eine Uniform stecken lassen. Denn jeder, der nicht gegen Israel kämpft, ist eine Gefahr weniger. Ich würde ihm gern raten, stolz zu sein auf sein Kind - obwohl ich nicht sicher bin, dass er irgend einen Anteil hat an ihrer Einstellung.
Nicht alle Menschen auf der Welt sind erklärte Feinde Israels. Es gibt auch Menschen, die dem Volk ein Leben in Sicherheit und Frieden wünschen. Und zwar selbst, man soll es nicht glauben, unter den Arabern. Diese Menschen haben es in ihrem Umfeld ebenfalls nicht immer leicht. Auch ihre Gemeinschaften fordern von ihnen das Bekenntnis und den Einsatz des eigenen Lebens im Kampf um Rechte und Sicherheiten. Deswegen brauchen sie Hoffnung. Darauf, dass sie wahrgenommen und respektiert werden beispielsweise. Sie können sonst nicht dauerhaft "Nein!" sagen.
Auf lange Sicht ist Widerstand ganz ohne Beistand unmöglich für einen Menschen. Und dabei ist es vollkommen egal, ob der Mensch häbräisch spricht, arabisch oder die Sprache der Buschleute.