• 13.07.2010

Krieg in Afghanistan

Hoffnungslos in Kandahar

Bei ihrer Militäroffensive im Süden stoßen die US- und Nato-Truppen auf unerwartet große Schwierigkeiten. Die Taliban töten gezielt pro-westliche Repräsentanten.von Agnes Tandler

  • 14.07.2010 15:38 Uhr

    von Deutscher Patriot:

    Der Klügere gibt nach.

    Oder um es mit König Heinrich zu sagen:
    "for when lenity and cruelty play for a kingdom, the
    gentler gamester is the soonest winner."

    (KING HENRY V, Act3)

    Und da echte Humanität und Aufstandsbekämpfung im Kommandostil einander ausschließen: Truppen raus aus Afghanistan.

    Für 70 Milliarden im Monat kann man auch ohne ausländische Truppen genug in Afghanistan bewirken...
    ...jedenfalls Schulen, Krankenhäuser, Radiostationen und Druckereien bauen lassen.

    Und wenn dann der Westen lieb bitte gesagt hätte, nachdem er bewiesen hat, dass er wirklich erstmal dem afghanischen Volk helfen will, dann würden die Afghanen vielleicht auch erlauben, die ersehnten Pipelines durch ihr Land bauen zu lassen. Wenn man erstmal auf den Geschmack des Geldes gekommen ist...

    Dann wäre allen geholfen. Aber der Stärkere sein wollen, während der Gegner den eigenen Leuten die Hälse durchschneidet, in einem Land dessen Tradition darin besteht, Besatzer nach jahrzehntelangem Guerillekrieg aus dem Land zu werfen? Fragwürdig.

  • 12.07.2010 16:21 Uhr

    von end.the.occupation:

    >> Kürzlich starb der 1.000ste US-Soldat im Kampf gegen die radikal-islamischen Taliban.

    Gemeint ist der Kampf für die Sicherung oder Wiederherstellung der US-Hegemonie in Zentralasien.

    Die USA sind nicht das erste Reich, dass an der eigenen Expansionitis zugrunde geht. In fünfzig oder einhundert Jahren werden die ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts als Anfang vom Ende der US-Weltherrschaft gelten.

    Und wie üblich werden die Verbrecher, die diese Politik betrieben haben, am wenigsten darunter zu leiden haben. Leider.

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