• 12.08.2010

Krebs erregende Chemikalie

Gift in Kassenzetteln

Acht von zehn Quittungen, die auf Thermopapier ausgedruckt werden, enthalten die als Krebs erregend geltende Chemikalie Bisphenol A, warnen Wissenschaftler.von Reinhard Wolff

  • 23.09.2010 13:11 Uhr

    von dieChris:

    Hm, am besten wäre es wohl, schlösse sich die gesamte Menschheit in ein Vakuum: Kein Feinstaub, der uns krank macht, kein Acrylamid, das Krebs erregt, keine Antibiotika im Fleisch, die noch ungeahnte Auswirkungen auf uns haben, kein Bisphenol A, das unsere Hormone schädigt, kein H5N1, das uns möglicherweise umbringt...

    Und keine Anlässe mehr für Lobbyisten und Medien, Panik zu machen und damit Geld zu verdienen.

    Hergottsna, irgendwann is auch mal gut!

  • 31.08.2010 17:30 Uhr

    von Anonym:

    Über Thermopapier-Kassenzettel schreiben, und dann den Artikel mit einem Nadeldrucker-Kassenzettel bebildern. Absolut sinnvoll ;)

  • 31.08.2010 11:21 Uhr

    von Uli:

    Du lieber Himmel! Ich muss wirklich aufhören, auf den Kassenzetteln herumzukauen. Was da alles passieren kann! Hat schon mal jemand daran gedacht, dass man durch herum(f)liegende Kassenzettel passivverkassenzettelt werden kann? Ich fordere ein sofortiges Kassenzettelverbot in öffentlichen Räumen!

    Mein Gott Leute, merkt ihr eigentlich noch was???

  • 30.08.2010 16:57 Uhr

    von Sven Oehm:

    Schon seit Längerem wundere ich mich, warum die Kassenzettel nicht mehr auf herkömmlichem Papier gedruck werden. Selbst die Bio-Supermärkte nutzen das vermeintlich moderne Thermopapier. Warum also all die Diskussion und nicht einfach wieder umstellen auf 'normales' Papier?

  • 13.08.2010 11:18 Uhr

    von awa:

    Mich wundert schon lange nicht mehr, warum immer mehr Menschen an Krebs erkranken, alleine fünf in meinem Bekanntenkreis. Der völlig sorglose Umgang mit dem Thema Chemikalien im Alltag + die exzellente Lobbyarbeit der Chemieindustrie zeigen hier ihre Auswirkungen.

  • 12.08.2010 21:32 Uhr

    von Silentjay:

    Seit wann ist denn jetzt die Cancerogenität nachgewiesen?
    Umfassende Infos über Bisphenol A gibts übrigens auch in einer Broschüre des Bundesumweltministeriums.
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf

  • 12.08.2010 21:27 Uhr

    von Alexander Mahr:

    Gibt es eine Möglichkeit mehr über die Herstellerfirmen des Thermopapiers herauszufinden?

  • 12.08.2010 20:53 Uhr

    von Berta:

    Ich war gerade bei der Zahnärztin. Sie empfahl mir Kunststofffüllungen oder Keramikinlays, welche wiederum mit Kunstoff befestigt werden.
    Die Kunststoffe enthalten, wie ich auf Nachfrage herausfand, dieses Bisphenol A.
    Und ich bekam zur Antwort, das sei nicht gesundheitsschädlich, sondern gut verträglich, so lange man keine Allergien hat.

    Ich kapier das einfach nicht mehr. Da sollen selbst Kassenzettel gesundheitsschädlich sein, als Füllstoff für die Zähne wird das aber weiter verwendet?

    Kann mir das mal jemand erklären?

  • 12.08.2010 19:57 Uhr

    von TheOrbitter:

    Argh! Also selbst in Maßen verzehrte Kassenzettel sind demnach schlecht für die Gesundheit? Mist! Was schmier ich mir denn dann zukünfig auf's Frühstücksbrot? MannMannMann, was finden die als nächstes raus, daß Motoröl im Salatdressing 'ne wesentlich schlechtere Figur in Kombination mit Essig macht, als Olivenöl?

  • 12.08.2010 18:18 Uhr

    von Thomas:

    Kleine Ergänzung: Die sogenannten "BPA-freien" Thermopapier-Kassenzettel enthalten meistens BPS, eine Chemikalie mit ähnlichen Eigenschaften aber (noch) ohne den schlechten Klang von BPA. Es gibt wohl auch Thermopapier das mit bei Hitze aufplatzenden Farbkügelchen funktioniert, aber wie will man das als Kunde nachprüfen. Gesundheitlich unbedenklich hingegen sind Kassenzettel die aus einem Nadeldrucker stammen. Problem ist, dass viele Kassenhardware gar nicht mehr als Nadeldrucker-Version gibt, zB bondruckende Waagen an der Wurst/Käsetheke.

    Ich versuche schon seit Wochen, Infos zu BPA-freiem Thermopapier zu bekommen, aber weder den diversen Papier-Herstellern noch der Supermarktkette Rewe, die nach eigener Aussage "bpa-freies" Thermopapier verwendet, sind Aussagen zu entlocken.

    Das scheint ein ziemlich heißes Eisen zu sein.

    Im www findet man kaum etwas zu dem Thema und wenn, dann ist es meistens woanders abgeschrieben. Die Forscher widersprechen sich, der Gesetzgeber hält den Ball flach. Daher: Danke, taz. Bitte mehr dazu!

  • 12.08.2010 17:51 Uhr

    von Michael:

    Bitte auch in dem Bericht mit aufnehmen, dass Bisphenol A in fast jedem Plastikprodukt steckt.
    Egal ob Plastiktüte oder Nahrungsmittelverpackung.

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