• 25.01.2012

Kreative Zahlenspiele eigener Experten

Wirtschaftswunder Facebook

Facebook will in Europa für eine Wertschöpfung von 15,3 Milliarden Euro verantwortlich sein. Wie kommen die firmeneigenen Experten auf diese Summe?von Falk Lüke

  • 26.01.2012 09:58 Uhr

    von Ichwerdwahnsinnig:

    Mit dem Verlust von Arbeitsplätzen erpressen die uns immer wieder. Wir müssen uns etwas gesellschaftlich einfallen lassen, das den Arbeitsplatz und die damit verbundenen sozialen Kosten (wie ALG1 + 2etc.)irrelevant machen. (z.B. Bed. Grundeinkommen). Wir dürfen von der "Wirtschft" nicht mehr erpressbar sein. Mit dem Verlust von Arbeitsplätzen würden die heute auch die Verhinderung oder Abschaffung eines neuen Faschismus und eines 2. Adolf's, sowie eines neuen Krieg's rechtfertigen. So geht es nicht weiter. Die sogenannte Wirtschaft, sprich Großkonzerne, Millardenunternehmen und Banken etc. haben unseren Staat und unsere Politiker flächendeckend in der Hand und zerstören unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat systematisch und bewusst. Da diese die Illusion haben, Umsatz bzw. Gewinn in 100-Milliardenhöhen global auch ohne Basiskonsum der einfachen Bürger zu generieren, interessieren sie sich auch nicht mehr für die Situation der Bürger. Deren Einkommen soll total abgeschöpft werden und ansonsten stören die sowieso nur. Endziel: Eine endemische "Wirtschaft" aus Großunternehmen ohne Bürger und Konsumenten, die aus sich allein heraus Billionen schöpft.

  • 26.01.2012 09:46 Uhr

    von zyniker:

    Wertschöpfung ist gut! Auf dieser Welt gibt es nur eine bestimmte Anzahl von Werten. Wenn dort der Umsatz bzw. Gewinn so hoch ist, ist das keine allgemeine Wertschöpfung. Vieleicht ist der Wert dieser Firma nach modernen perversen Gesichtspunkten gestiegen. Fakt ist, dass dieser Wert/Gewinn/Umsatz - wie auch immer - irgend jemanden aus der Tasche gezogen worden ist, bzw. hier jemand ausgebeutet worden ist. Hier ist nur eine neue Werteverteilung vorgenommen worden. Vielen etwas wegnehmen und es an einem neuen Ort konzentrieren. Das ist aber keine "Wertschöpfung". Hier soll mit solchen Begriffen der "Bürger" verdumdeubelt werden, um es mal vorsichtig auszudrücken.

  • 26.01.2012 08:22 Uhr

    von Banjo Hansen:

    Man muss von dieser "Wertschöpfung" defintiv die verlorene Produktivität abziehen durch facebooken am Arbeitsplatz, in der Freizeit (keine Erholung für den Arbeitsprozess) usw.. Dieser negative Beitrag dürfte enorm sein. Davon abgesehen, dass Facebook zu einer Monokultur geworden ist und Mitbewerber, zB VZ ("Wertschöpfung", Arbeitsplätze) verdrängt.

  • 26.01.2012 04:51 Uhr

    von yberg:

    das virale gesellschaftliche netzwerk ist ein arbeitszeitfresser erster güte,zudem ein konzentrationsdieb vom feinsten und dadurch ein zerstörer von regeln und planung und damit ein volkswirtschafts kostenmonster erster güte.

    nicht ohne grund gibt es bereits nutzungsverbote in schule und unternehmen

    nun müßte dieser wirkungsverlust durch geistige nichtanwesenheit in der schule mehr lehrerstellen bedingen, in der arbeitswelt mehr stellen,was jedoch an beschränkten finanziellen mitteln scheitert

    tatsache ist ,daß sich die nutzung negativ am arbeitsplatz und in der schule auswirkt,da keineswegs die ungeteilte aufmerksamkeit der portalnutzer vorherrscht.

    es mag für das wirtschaftswachstum eine verschwindend geringe bedeutung haben,die jedoch von dem wirkungsverlust in ausbildung und beruf weit übertroffen wird und auch der persönlichen entwicklung des nutzers in ausbildung und arbeitswelt nicht zum vorteil gereicht.

    im übrigen gibts heute gegen geld auch schrägste expertise , in dem fall bei deloitte.

    der beste rat ist eben ,der nicht erteilte...

  • 26.01.2012 00:10 Uhr

    von Tom Zyankali:

    Nun, zumindest kann ich aus meiner Postion als Barbesitzer sagen, das soziale Netze ganz gewaltig unseren Bekanntheitsgrad und durch die diversen Blogs auch unser Bildungsniveau erhöht haben. Dadurch hat sich unser Umsatz innerhalb weniger Monate um 30% und unser internationaler Bekanntheitsgrad und Ruf ins Unermeßliche erhöht.
    Als Gewerbetreibenden ist mir der mangelhaft Datenschutz und die freizügige Verlinkung natürlich durchaus nicht unrecht, als Privatperson bin ich glücklicherweise nach wie vor in Netz nicht findbar.

  • 26.01.2012 00:09 Uhr

    von Tom Zyankali:

    Nun, zumindest kann ich aus meiner Postion als Barbesitzer sagen, das soziale Netze ganz gewaltig unseren Bekanntheitsgrad und durch die diversen Blogs auch unser Bildungsniveau erhöht haben. Dadurch hat sich unser Umsatz innerhalb weniger Monate um 30% und unser internationaler Bekanntheitsgrad und Ruf ins Unermeßliche erhöht.
    Als Gewerbetreibenden ist mir der mangelhaft Datenschutz und die freizügige Verlinkung natürlich durchaus nicht unrecht, als Privatperson bin ich glücklicherweise nach wie vor in Netz nicht findbar.

  • 25.01.2012 23:37 Uhr

    von na klar:

    Die andere Frage ist wie hoch die Ausfälle in der Wirtschaft durch Mitarbeiter die sich statt zu arbeiten in Facebook rumtreiben sind....

  • 25.01.2012 22:54 Uhr

    von Startupinderhose:

    Wird Zeit, daß das FBI den Laden dicht macht, alles von myspace geklaut.

  • 25.01.2012 22:02 Uhr

    von FB verschwindet auch wieder:

    Es hat einen negative Wert auf die Wirtschaft. Ich denke das jeder Nutzer mindestens 2 Stunde bezahlte Arbeitszeit dafür nutzt, um schnell mal zu Antworten oder ein kleines Spiel nebenher.

    Wie aus dieser Selbstbeschäftigungstherapie was positives wachsen soll, ist mit schleierhaft.

    Aus diesem Grund ist FB für mich nur ein Trend, da nicht wie bei Google (achten wenigstens auf den den Kunden) wirklicher Mehrwert entsteht.

    Man muss sich nur zB die FB-Bilder anschauen, was aus denen qualitative gemacht wird, nachdem die Online sind. Das ist doch wirklich mehr als traurig und dafür dann apps entwickeln die automatisch von der Kamera den upload machen. Da kann man ja gleich auf entfernen drücken.

    Fazit FB
    größte Spyware wird zur Mode
    lacht sich einen mit all den Daten
    und verkauft sie fröhlich

  • 25.01.2012 20:43 Uhr

    von Hans Höfer:

    FB schafft tatsächlich unzählige Arbeitsplätze. Da Millionen von Angestellten und Freelancern erheblich Teile ihrer Arbeitszeit in FB verplempern, teils am Firmen-PC, teils am privaten Smartphone, sinkt die Produktivität und die Firmen müssen weitere Menschen einstellen.

    Ein tolles Ergebnis für ein Projekt, welches ursprünglich zur Kostenreduzierung im öffentlichen Dienst gestartet wurde:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZJ380SHZvYU

  • 25.01.2012 20:35 Uhr

    von Hans Wurst:

    Und wie hoch beziffert die Studie den Schaden durch die Vergeudung durch Arbeitszeit?

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